Commissaire Marquanteur und der Millionendeal: Frankreich Krimi
Von Peter Haberl und Chris Heller
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Commissaire Marquanteur und der Millionendeal: Frankreich Krimi
Krimi von Peter Haberl & Chris Heller
Ein Fall für Commissaire Marquanteur von der FoPoCri Marseille.
Eine Leiche im Kofferraum eines gestohlenen Autos. Der Dieb wird unter Mordverdacht verhaftet, eine Gangsterbande verlangt von ihm die Herausgabe von Rauschgift für zwei Millionen Euro. Als er beteuert, nichts zu wissen, wird seine Tochter entführt. Die Marseiller Commissaires Pierre Marquanteur und François Leroc entdecken ein Geflecht aus verschiedensten Verbrechen, aber der Hintermann bleibt im Verborgenen.
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Commissaire Marquanteur und der Millionendeal - Peter Haberl
Commissaire Marquanteur und der Millionendeal: Frankreich Krimi
Krimi von Peter Haberl & Chris Heller
––––––––
Ein Fall für Commissaire Marquanteur von der FoPoCri Marseille.
Eine Leiche im Kofferraum eines gestohlenen Autos. Der Dieb wird unter Mordverdacht verhaftet, eine Gangsterbande verlangt von ihm die Herausgabe von Rauschgift für zwei Millionen Euro. Als er beteuert, nichts zu wissen, wird seine Tochter entführt. Die Marseiller Commissaires Pierre Marquanteur und François Leroc entdecken ein Geflecht aus verschiedensten Verbrechen, aber der Hintermann bleibt im Verborgenen.
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Alles rund um Belletristik!
1
Ich hob die Tasse mit dem dampfenden Kaffee an meine Lippen und genoss den köstlichen Duft, der mich in den frühen Morgenstunden stets anzieht. Der Place Jean Marais ist ein kleiner, unscheinbarer Ort in der Marseiller Innenstadt, besetzt mit verwitterten Platanen und dem ständigen Geräusch von plätscherndem Wasser aus dem Brunnen in der Mitte. Der Tatort hätte nicht unspektakulärer sein können, als ich mich mit meinem Kollegen François Leroc an einen der Tische setzte.
François blätterte durch die neuesten Geschäftsnachrichten. Sein Gesicht war wie gewohnt von einer leichten Schicht Frustration überzogen. »Börsencrash hier, Insolvenzen dort«, brummte er. »Vielleicht sollte ich meine Karriere als Investmentbanker an den Nagel hängen und in die Kriminalpolizei wechseln.«
Ich lächelte, ein gewisses Maß an Ironie im Spiel. »Ich würde dir keine roten Zahlen wünschen, Kollege. Besonders nicht in der Branche, in der du dich auskennst.«
Kriminalität war ein vertrauter Begriff für uns, aber man kannte die Geschichten von Ruin und Verlust, die die Finanzwelt gefährlich gemacht hatten. Nie hätten wir erwartet, dass wir heute mit einem anderen Kaliber von Verbrechen konfrontiert werden würden.
Und dann geschah es. Aus dem Augenwinkel bemerkte ich die Bewegung. Ein Mann, ganz in Schwarz, mit einer grotesken Teufelsmaske, die ihm die Züge entstellte, näherte sich dem Tisch eines wohlhabend aussehenden Geschäftsmanns. Der Mann wirkte ausländisch, mit seinem dunklen Anzug und dem feinen Akzent, der selbst in der Entfernung zu hören war. »Was zum Teufel ...« murmelte ich.
Meine Augen weiteten sich, als der maskierte Mann plötzlich eine Waffe zückte. In der nächsten Sekunde hallte der Klang eines Schusses durch den Platz, und der Geschäftsmann fiel wie ein gefällter Baum zu Boden. Ich konnte noch sehen, wie die Teufelsmaske zwischen den Leuten verschwand, bevor ich aufsprang und mein Handy zückte.
»François, wir brauchen Unterstützung! Schusswaffen eingesetzt auf dem Place Jean Marais!« Ich sprang in Bewegung, übertönte die Geräusche des Platzes, Menschen schrien, und andere schauten schockiert auf die Szene.
François war bereits an meiner Seite, er hatte instinktiv reagiert und zog seine Dienstwaffe aus dem Holster. »Schnell, Marquanteur! Wir müssen die Verfolger aufhalten!«
Wir rannten zum Geschäftsmann, der reglos auf dem Boden lag. Blut breitete sich schnell um ihn aus. Ich kniete mich zu ihm und suchte verzweifelt nach einem Puls. Nichts. Seine Augen waren weit geöffnet, und ich konnte den vielsagenden Ausdruck des Schocks nicht mehr verdrängen.
»Verdammt!«, keuchte François, während er Ausschau hielt nach dem Angreifer. »Wo ist er hin?«
Kurze Zeit später ertönten Sirenen in der Ferne, während ich den Platz scannte; die Menschen hatten sich in Panik zerstreut, und das Café, in dem wir noch vor wenigen Minuten gesessen hatten, war nun ein Ort des Chaos. Ich hatte keine Ahnung, wo der Mörder hingekommen war, aber ich wusste, dass wir ihn finden mussten, bevor er entkam.
»Wir müssen Zeugen befragen!«, rief ich über das Gemurmel von den Umstehenden hinweg. François nickte und begann, die Leute in der Nähe zu befragen. Ich reflektierte schnell. Das war kein zufälliges Verbrechen – der maskierte Mann hatte gezielt geschossen. Der Geschäftsmann aus Marokko war mit ihm in einen Konflikt verstrickt, und ich war sicher, dass wir bald mehr über die Hintergründe erfahren würden.
*
Die Polizei war mittlerweile eingetroffen, und ich verspürte die Aufregung, die durch die Luft schwebte. Selten war ich so beseelt von einem neuen Fall. Das Rätsel war eröffnet, und ich war entschlossen, die Antworten zu finden. Der Schatten der Teufelsmaske würde heute nicht über Marseille siegen. Nicht wenn ich und François etwas dagegen unternehmen konnten.
Ich stand auf und wischte mir das Blut von den Händen, während ich mich den Polizisten näherte, die nun um den Tatort versammelt waren. Das Summen meiner Gedanken war laut – eine Melodie von Fragen, Vermutungen und der drängenden Sehnsucht nach Antworten. Der Anblick des gesichtslosen, blutüberströmten Körpers des Geschäftsmanns war ein Anker, der mich in die Realität zurückholte.
»Was haben wir hier?«, fragte ein junger Beamter mit einem Notizblock in der Hand. Er wirkte nervös, als hätte er Angst vor dem, was er gleich aufschreiben musste.
»Tödliche Schussverletzungen. Ein Mann in einer Teufelsmaske hat ihm einen Kopfschuss verpasst und ist dann geflohen«, erklärte ich, während ich versuchte, meine Stimme ruhig und präzise zu halten.
»Gibt es Sicherheitskameras hier in der Nähe?« François trat ebenfalls näher und blickte auf die Menge. »Wir müssen die Aufnahmen prüfen, bevor alles gelöscht wird.«
»Gute Idee«, murmelte ich. »Wir sollten uns auch um den Hintergründe des Opfers kümmern. Wer war dieser Mann? Und warum wurde er hier, mitten im Öffentlichkeitsverkehr, exekutiert?«
Ich ließ François mit dem Beamten sprechen und ging zurück zur Leiche. In der Nähe schaute ein älterer Herr mit einem Hut angespannt auf den Boden. Ich kniete mich neben ihn. »Haben Sie etwas gesehen?«
Der Mann starrte auf den Körper, seine Hände zitterten. »Es war furchtbar. Ich dachte, es ist ein Scherz. Eine gruselige Maske, wie aus einem Film ...« Er schluckte. »Ich habe nicht viel gesehen, aber ich habe das Geräusch gehört. Und dann ... dann war er einfach weg.«
Ich notierte die spärlichen Informationen und spürte, wie sich mein Magen verkrampfte. Unzählige Fragen, aber bisher keine Antworten. Der Täter war mit einem bestimmten Ziel gekommen. Wie konnte ein Geschäftsmann mitten am Tag in einem so belebten Viertel ins Kreuzfeuer geraten?
»Marquanteur!«, rief François von der anderen Seite des Platzes. »Wir haben eine Zeugin!«
Ich eilte zu ihm. Eine Frau, offensichtlich in den Zwanzigern, sah aufgebracht aus. Ihre blonden Haare wehten im Wind. Ihre Augen waren weit aufgerissen, als ob sie gerade aus einem Albtraum erwacht wäre. »Ich ... ich habe alles gesehen!«
»Konnten Sie den Mann erkennen, der geschossen hat?«, fragte François, während ich neben ihn trat.
Sie nickte hastig. »Er ... er war in Schwarz gekleidet, aber das Wichtigste ... die Maske! Sie hatte leuchtend rote Augen. Ich habe nie so etwas Unheimliches gesehen. Und bevor er geflohen ist, hat er in meine Richtung geschaut. Es war, als ob er mich provozieren wollte.«
»Haben Sie irgendetwas gehört oder gesehen, das darauf hindeutet, warum er das getan hat?«
Sie schüttelte den Kopf. »Nein, es war schnell. Ich war mit meinem Freund hier für einen Kaffee, und dann ... das. Ich wünschte, ich hätte mehr gesehen.«
Ich gab ihr meine Visitenkarte. »Falls Ihnen noch etwas einfällt, rufen Sie uns bitte an.«
Wie ein Blitz tauchte ein neuer Gedanke in meinem Kopf auf. »François, ich brauche eine Liste der Geschäfte und Restaurants hier in der Nähe. Ich möchte wissen, ob einer von ihnen etwas Verdächtiges bemerkt hat. Und das Überwachungsvideo brauchen wir auch dringend.«
François nickte. »Ich kümmere mich darum. Wir sollten auch die Identität des Opfers herausfinden. Wenn wir Verbindungen zum organisierten Verbrechen oder zu einem bestimmten Wirtschaftszweig finden, könnte dies der Schlüssel zu diesem Verbrechen sein.«
Ich atmete tief durch und blickte auf die Menschen, die sich jetzt um den Platz versammelt hatten. Die Schockstarre war in ihren Gesichtern zu sehen, wie eine Welt, die für einen Moment stillstand. Das Bild eines Mannes in einer Maske, der einer anderen Person das Leben nahm, würde in ihren Köpfen bleiben, während wir mit den Nachforschungen begannen.
Es war erst der Anfang, und ich wusste, dass wir in der nächsten Zeit mit einer ganzen Reihe von Fragen, Lügen und möglicherweise noch mehr Gewalt konfrontiert werden würden. Aber wir waren bereit. Der Fall hatte uns zu sich gerufen, und ich war entschlossen, den Schatten der Teufelsmaske zu vertreiben. Marseille würde die Wahrheit erfahren, egal, wie tief sie verborgen war.
Im Büro der FoPoCri Marseille war die Luft schwer von Anspannung, und ich spürte, dass der Fall mich mehr forderte, als ich ursprünglich gedacht hatte. Ich saß an unserem kleinen, etwas überfüllten Tisch, umgeben von Akten und Fotos des erschossenen Geschäftsmannes. Nachdenklich starrte ich aus dem Fenster, während meine Gedanken schnell zu den Motiven des Täters wanderten.
Mein Kollege François Leroc saß mir gegenüber, den Kopf in die Hände gestützt, sein Blick auf einen Stapel Unterlagen gerichtet. Ich brauchte eine Strategie, um diesem schrecklichen Verbrechen auf die Spur zu kommen. »Du hast die Vermutungen der Zeugin gehört«, begann ich, den Kopf leicht zur Seite geneigt. »Sie meinte, der Täter hätte gezielt provoziert. Das klingt fast so, als könnte er eine persönliche Verbindung zu seinem Opfer gehabt haben. Was denkst du?«
François ließ seinen Stift mit einem leisen Klacken auf den Tisch fallen und sah auf. »Definitiv. Das allein könnte darauf hindeuten, dass der Mann in einen Streit verwickelt war – vielleicht ein Unternehmenskonflikt oder sogar eine Betrugsaffäre.«
Ich nickte nachdenklich und lehnte mich in meinem Stuhl zurück. »Aber warum dann die Teufelsmaske? Das sieht fast nach einer Botschaft aus. Das scheint mehr als nur eine bloße Tat aus Wut zu sein. Es könnte ein Racheakt sein – eine Demütigung oder ein Zeichen, das andere abschrecken soll.«
François stützte sich vor und schaute auf ein nahes Foto. »Möglich. Vielleicht war der Mann in Marokko in Geschäfte verwickelt, die nicht sauber waren. Manchmal gerät man zwischen die Fronten, wenn man mit dem organisierten Verbrechen zu tun hat. Der Gegner wollte ein klares Signal setzen.«
Ich blätterte in einer Mappe und hielt ein Foto des Opfers hoch. »Und der Auftragskiller hat sich als Teufelsmaske verkleidet. Das spricht dafür, dass er eine Botschaft an alle senden wollte. Das passt zu dem, was wir über die Brutalität in der Branche gehört haben.«
François schaute wieder auf die Unterlagen. »Ich frage mich, ob er Verbindungen zu jemanden hatte, der ihm das antun konnte. Vielleicht war er in Marseille fremd, aber hatte er Beziehungen zu hier ansässigen Firmen?«
»Gute Frage«, murmelte ich und ließ meinen Blick über die Akten schweifen. »Jeder hat Feinde, besonders in der Geschäftswelt. Wir sollten seine Geschäftspartner und Kontakte überprüfen. Vielleicht fand eine rivalisierende Firma einen Weg, sich von ihm zu befreien.«
François nickte und sah auf die Zeugenberichte. »Und was ist mit den anderen Zeugen? Vielleicht hat jemand die Maske vorher schon einmal gesehen. Wer weiß? Vielleicht gibt es eine Verbindung zu dem Täter. Es könnte jemand sein, der seine Geschäfte kennt oder sogar ein Bekannter.«
Ich sah François direkt an. »Wir müssen auch an die Möglichkeit von Drogen oder Waffen denken. Der internationale Handel kann da ziemlich schmutzig werden, und vielleicht hat er sich mit etwas eingelassen, das ihn zum Ziel machte.«
François überlegte kurz. »Es könnte sich um ein Komplott handeln. Die direkte Ausführung scheint gut geplant, und der Ort war sehr gewählt. Ein Aufenthalt im Freien, eine große Menschenmenge – der Täter wollte nicht unbemerkt bleiben.«
»So sieht’s aus«, bestätigte ich. »Also ... wir haben viel zu tun. Lass uns die Verbindungen des Opfers durchforsten, die Aufzeichnungen und Unterlagen analysieren. Und vergiss nicht die Kameras. Alles hängt im Wesentlichen zusammen.«
François lächelte entschlossen. »Ich habe das Gefühl, dass da draußen mehr ist, als wir bisher ahnen. Lass uns den Schatten der Teufelsmaske ins Licht ziehen.«
Ich grinste zurück und spürte einen Anflug von Entschlossenheit. »Absolut. Auf zur nächsten Spur.« Mit einem letzten Blick auf die Akten bereitete ich mich innerlich vor, diesem rätselhaften Fall auf den Grund zu gehen.
*
Als ich die Akten vor mir anschaute, fühlte ich, wie mich die Dringlichkeit der Situation antrieb. Der Fall war alles andere als gewöhnlich, und ich wollte kein Detail dem Zufall überlassen. Ich schnappte mir meinen Notizblock und begann, meine Gedanken zu sortieren.
»François«, sagte ich und sah zu ihm, »lass uns zuerst die Verbindungen des Opfers untersuchen. Wir müssen sehen, ob er in den letzten Monaten geschäftliche Entscheidungen getroffen hat, die ihm Feinde eingebracht haben könnten. Irgendetwas muss auf seine Spur gekommen sein, um ihn so offen in die Falle zu locken.«
François nickte und begann, sich durch die Unterlagen zu wühlen. »Gute Idee. Ich werde auch seine Geschäftspartner anrufen. Vielleicht können sie uns etwas über seine letzten Aktivitäten berichten.«
Ich sah zu ihm und stellte fest, dass die Besorgnis in seinen Augen gewichen war – der Ermittler in ihm war geweckt. »Vergiss nicht, die Zeugenberichte zu überprüfen. Wir müssen alles sammeln, was wir über die Umstände rund um den Tatort haben. Die Aussagen können uns möglicherweise helfen, ein Muster zu erkennen.«
Mein Kollege machte sich sofort an die Arbeit, während ich mir eine Tasse Kaffee einschenkte. Das bittere Aroma half
