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Kommissar Jörgensen und das Galopprennen in den Tod: Mordermittlung Hamburg Kriminalroman
Kommissar Jörgensen und das Galopprennen in den Tod: Mordermittlung Hamburg Kriminalroman
Kommissar Jörgensen und das Galopprennen in den Tod: Mordermittlung Hamburg Kriminalroman
eBook228 Seiten2 Stunden

Kommissar Jörgensen und das Galopprennen in den Tod: Mordermittlung Hamburg Kriminalroman

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Kommissar Jörgensen und das Galopprennen in den Tod: Mordermittlung Hamburg Kriminalroman

von Peter Haberl & Chris Heller 


 

Die Hamburger Kriminalkommissare Jörgensen und Müller ermitteln beim Galopprennen wegen kaltblütig ermordeter Jockeys. All diese Ermordeten waren die Sieger. Mit dabei ist auch der Sohn eines Multimillionärs. Er ist allerdings der einzige, der keinen Sieg vorweisen kann. Der Verdacht liegt nahe, dass er der Mörder ist, um selbst einmal ein Rennen zu gewinnen. Jedoch bestätigt sich der Verdacht nicht. Die beiden Ermittler vermuten nun, dass die Morde inszeniert wurden. 

Doch dann stoßen Jörgensen und Müller bei ihren Ermittlungen auf ein Familiengeheimnis. 

Ist dort die Lösung zu finden? 

 

SpracheDeutsch
HerausgeberBEKKERpublishing
Erscheinungsdatum24. Aug. 2024
ISBN9798227624284
Kommissar Jörgensen und das Galopprennen in den Tod: Mordermittlung Hamburg Kriminalroman

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    Buchvorschau

    Kommissar Jörgensen und das Galopprennen in den Tod - Peter Haberl

    Kommissar Jörgensen und das Galopprennen in den Tod: Mordermittlung Hamburg Kriminalroman

    von Peter Haberl & Chris Heller

    ––––––––

    Die Hamburger Kriminalkommissare Jörgensen und Müller ermitteln beim Galopprennen wegen kaltblütig ermordeter Jockeys. All diese Ermordeten waren die Sieger. Mit dabei ist auch der Sohn eines Multimillionärs. Er ist allerdings der einzige, der keinen Sieg vorweisen kann. Der Verdacht liegt nahe, dass er der Mörder ist, um selbst einmal ein Rennen zu gewinnen. Jedoch bestätigt sich der Verdacht nicht. Die beiden Ermittler vermuten nun, dass die Morde inszeniert wurden.

    Doch dann stoßen Jörgensen und Müller bei ihren Ermittlungen auf ein Familiengeheimnis.

    Ist dort die Lösung zu finden?

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Bathranor Books, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker

    © Roman by Author 

    © dieser Ausgabe 2024 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen 

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

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    Alles rund um Belletristik!

    1

    Es war ein trüber Dienstagmorgen, als ich, Kommissar Uwe Jörgensen, das erste Mal auf den ungelösten Fall eines Mordes stieß. Ein schreckliches Wort, das sich in meinen Gedanken wie ein Schatten ausbreitete, als ich das Auto meiner „Kripo Hamburg"-Kollegen im Parkhaus abstellte. Ich nahm einen tiefen Atemzug, spürte den kalten Winterwind auf meinem Gesicht und schüttelte die Müdigkeit ab, die sich in der Nacht wie ein ungebetener Gast in mein Bett geschlichen hatte.

    Mein Kollege Roy Müller war bereits vor Ort und wartete ungeduldig auf mich, als ich das enge Treppenhaus des Wohnhauses in der Holstenstraße hinaufstieg. Der beschauliche Teil Hamburgs hatte nichts von der lärmenden Hektik der Stadt, und doch war es hier, in dieser eleganten Altbauwohnung, in der das Unfassbare geschehen war. Genauso unscheinbar wie das Gebäude selbst war der Mann, der hier lebte. Oliver Goldmann, ein Computerspezialist und genialer Erfinder, sollte ein Leben voller Erfolg und Ideen haben – und jetzt war er tot.

    Roy wartete vor der Wohnungstür, die leicht geöffnet war. Morgen, Jörgi, sagte er und signalisierte mir mit einem missmutigen Nicken, dass ich zur Sache kommen sollte. Richtig übel hier.

    Ich gab ihm nur ein kurzes Flüstern zurück, während ich die Tür vorsichtig aufstieß und einen Blick in den Raum warf. Der Anblick ließ mein Herz für einen Moment stillstehen. Oliver Goldmann lag reglos auf dem Boden. Sein blasses Gesicht war nur unweit von einem Computerbildschirm entfernt, der flackerte wie ein besorgniserregendes Zeichen seiner letzten Minute. Zwei Kugeln hatten ihn getroffen, eine in der Brust, die andere im Kopf. Der Anblick war schrecklich und hinterließ ein fröstelndes Gefühl in meiner Magengegend.

    „Wir haben ein Verbrechen, murmelte ich mehr zu mir selbst als zu Roy. Als erfahrene Ermittler waren wir uns der Bedeutung dieser Worte bewusst. „Franz, der Ermittler vorhin, sagte, es sei nichts entwendet worden. Es geht also nicht um einen Raub.

    Roy schaute auf die Wucht der Tragödie. „Wer würde einen so angesehenen Menschen wie Goldmann einfach umbringen?"

    Ich kniete neben dem Körper und bemerkte, dass Goldmann zwar tot war, aber auf dem Boden um ihn herum digital verstreute Notizen und Skizzen lagen – die Fragmente eines Geistes, der Diebstahl und Mord selbst nicht gewachsen war. „Kommt drauf an, Roy. Vielleicht hat seine Forschung jemanden gestört. Vielleicht..."

    „Oder er wusste zu viel, unterbrach mich Roy. „Denken wir auch an den asymmetrischen Aufschrei der Neuigkeiten? Was war das für eine Erfindung?

    Mit einem Blick auf den PC-Bildschirm wurde mir klar, dass wir in einer Welt agierten, in der technische Entwicklungen Menschen zu Feinden machen konnten. Neueste Software, bahnbrechende Algorithmen. Ich fand ein paar ungeschickte Aufzeichnungen, die wir sicher uns zu Gemüte führen sollten. Doch das Wichtigste: Wer könnte absolut böse genug sein, um zu töten?

    Wir hörten das Geräusch von Schritten hinter uns. Der Tatortbeauftragte kam herein, sein Gesicht ernst und konzentriert. „Die Spurensicherung ist gleich hier, wir haben den Bereich gesperrt", sagte er. Ich nickte nur und wandte mich wieder Goldmann zu. Der geeignete Augenblick war gekommen, um mehr über den Mann herauszufinden, der hier gelebt hatte. Was wusste er? Mit wem hatte er über seine Projekte gesprochen?

    Roy und ich tauschten einen Blick aus, der mehr sagte als Worte. Es war der Beginn eines neuen Falles, eines Ziels, das weit über das Offensichtliche hinausging. Ich fühlte die drückende Schwere des Unaussprechlichen auf den Schultern lasten und wusste, dass der Fall von Oliver Goldmann nicht nur ein Mord blieb, sondern die dunklen Abgründe in der Welt der Technik und der Menschen aufzeigen würde.

    „Viel Spaß, Uwe, meinte Roy, der mich aus meinen Gedanken riss. „Wir suchen einen Killer.

    „Wir finden ihn, Roy, murmelte ich entschlossen. „Aber ich fürchte, er wird nicht der Einzige sein.

    *

    Als ich die Tür zur Kripo hinter mir schloss und das Büro betrat, stellte ich mir unweigerlich die Fragen, die nur die Intensität eines Mordfalls hervorbringen kann: Was könnten die Beweggründe sein? Wer wollte Oliver Goldmann tot sehen? Und wie tief waren seine Erfindungen in die schattigen Bereiche der Technologie hineingezogen?

    Goldmann war kein gewöhnlicher Erfinder gewesen. Er hatte an einem Algorithmus gearbeitet, der in der Lage war, persönliche Daten systematisch zu durchforsten und zu analysieren – ein Fortschritt, der entweder die Welt verändern oder in die Hölle führen konnte. Der illegale Verkauf von Daten, Identitätsdiebstahl, Überwachungstechnologien – all diese Möglichkeiten schwebten über den digitalen Ambitionen eines Mannes, der seinem eigenen Traum nachjagte. Der Gedanke, dass jemand bereit war, einen Mord zu begehen, um die Kontrolle über dieses Wissen zu erlangen, war nicht nur besorgniserregend, sondern auch plausibel.

    Ein mögliches Motiv war Neid. In der Tech-Branche gab es eine Vielzahl von erfolgreichen Innovatoren, doch Goldmann hatte das Potenzial, ein echter Game Changer in der Branche zu sein. Wahrscheinlich hat er das Interesse von Leuten auf sich gezogen, die an seiner Sichtweise auf Datenmanagement interessiert waren. Durch seine Arbeit hatte er die Türen zu Vermögen und Einfluss geöffnet. Hatten seine „Kollegen" ihm vielleicht die letzte Grenze zeigen wollen, um ihn daran zu hindern, den ersten Platz einzunehmen?

    Auch die Konkurrenz kämpfte nicht nur um technische Überlegenheit, sondern auch um den Zugang zu Kapital und langwierigen Partnerschaften. Das war nicht nur ein Wettlauf um Erfindungen, sondern auch um die Gewährung von Patenten und Lizenzen. Ein Investor, der sich von Goldmanns Erfolg bedroht fühlte—vielleicht finanziell oder hinsichtlich der Marktanteile—konnte ihn als Hindernis für seine eigenen Ambitionen betrachtet haben.

    Ich dachte an die geheimen Notizen, die Roy vorhin entdeckt hatte. Mit jedem Namen, den wir identifiziert hatten, fühlte ich, wie sich das Netz der Möglichkeiten entspannte. Hatte einer seiner ehemaligen Partner, mit denen er vielleicht sogar noch zusammenarbeitete, das Interesse an seinem Projekt verloren und sah ihn nur noch als Risiko? Wir mussten unbedingt mit Goldmanns Vertrauten sprechen.

    Ein anderes Motiv war das der Erpressung. Wenn Goldmann über Informationen verfügte, die nicht in die falschen Hände geraten durfte – sei es bezüglich Unternehmen oder Personen, die in der Tech-Branche tätig waren – dann hätte jeder mit einem Interesse daran, in Sichtweite der Macht zu bleiben, großes Interesse an der Beseitigung einer Bedrohung durch den Bruch der Stille haben können. Ich konnte mir gut vorstellen, dass jemand Goldmann zuvor möglicherweise bedrängt hatte, um an diese Informationen zu gelangen.

    Was auch immer es war, ich spürte, dass wir in der Grauzone zwischen kreativen Genialität und rücksichtsloser Gier standen. Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr drängte ich darauf, die für uns unsichtbaren Verbindungen zu entwirren und Goldmanns Leben als Puzzle zu betrachten – jede Errungenschaft, jeder Kontakt, jede Arbeit. Denn in der Welt, in der wir lebten, war das Töten eines Menschen, egal wie offensichtlich, manchmal noch die logischste Lösung für diejenigen, die bereit waren, alle moralischen Grenzen zu überschreiten.

    „Wenn wir es schaffen, die Zusammenhänge zwischen Goldmann und seinen möglichen Feinden zu knacken, haben wir den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht, flüsterte ich zu mir selbst, während ich die Namen unserer potenziellen Verdächtigen aufschrieb. „Wir müssen nicht nur die Erfindungen sehen, sondern auch die Menschen, die sie umgeben.

    Ich nahm einen tiefen Atemzug und wusste, dass wir in einen Sumpf aus Intrigen und Geheimnissen eintauchten, der nur darauf wartete, gelüftet zu werden. Und während ich die ersten Schritte unternahm, um den Fall aufzuklären, wurde mir klar, dass jeder Schritt uns näher zu einem unbarmherzigen Mörder führen konnte – einem Mörder, der bereit war, alles zu tun, um die eigenen Pläne nicht zu gefährden.

    *

    Die Wohnung war durch die Absperrbänder in ein temporäres Gefängnis verwandelt worden, in dem sich die Geister des Verbrechens und der Gier aufharmonisch verflechteten. Während ich den Raum näher inspizierte, durchschritt ich die Abteilung zwischen Realität und dem, was Goldmann während seiner letzten Stunden hätte denken können. Die Möbel waren modern, der Raum hell erleuchtet – eine Welt voller Ideen, die nun abrupt zum Stillstand kam.

    Ich beugte mich über den Computer, der noch immer flackerte, und an einem der Bildschirme sah ich seine letzten Aktivitäten. Offenbar hatte Goldmann an einem Projekt gearbeitet, das den Umgang mit persönlichen Daten revolutionieren sollte. Ein Algorithmus, der alles automatisierte, von der Datenspeicherung bis zur Analyse. Da war etwas im Gange, von dem ich nicht einmal eine Ahnung hatte. Ein wahrscheinlicher Grund, warum jemand gewillt war, dafür zu töten.

    „Schau dir das hier an, rief Roy von der anderen Seite des Raumes. Er hielt ein Notizbuch hoch, dessen Seiten vollgekritzelt waren mit Skizzen und Formeln. „Sieht aus wie eine Mischung aus Mathematik und... was auch immer das hier ist.

    Ich trat zu ihm und nahm das Notizbuch in die Hand. „Das sind seine Ideen, vermutlich sogar seine Geheimnisse. Aber schau mal, diese Notizen hier... Ich blätterte um und zeigte auf einige ausgereifte Berechnungen und Codes. Es gab auch Vermerke zu sogenannten „Investoren. Die Namen waren abgekürzt, aber ich erkannte einige davon – bekannte Gesichter aus der Tech-Szene. „Wir müssen diese Leute aufsuchen, Roy. Vielleicht weiß einer von ihnen mehr."

    „Eine Sache sollten wir im Hinterkopf behalten, bemerkte Roy, während er über meine Schulter blickte. „Wenn Goldmann Forscher anderer Firmen involviert hat, könnte das auch gegen ihn verwendet worden sein. Konkurrenzkämpfe enden häufig blutig.

    Ich nickte. Roy hatte recht. Die Welt der Technologie war schon lange nicht mehr die freundliche, innovative Umgebung, die sie vorgab zu sein. Sie war ein Dschungel, in dem es nur den Hunger nach mehr Wissen und Geld gab. „Lass uns die Namen notieren und Besitzer in Erfahrung bringen. Das könnte für uns von Bedeutung sein."

    Irgendwo hinter uns hörte ich die Türen des Treppenhauses auf- und zugehen. Der Fall hatte bereits Interesse geweckt, Menschen drängten sich in das Geschehen, das uns möglicherweise umso eingehender mit Goldmanns Arbeit verband. „Wir sollten uns nicht zu lange aufhalten, sagte ich leise. „Das hier könnte zu einer größeren Sache werden, als wir annehmen.

    In diesem Moment trat die Kriminaltechnikerin in den Raum, eine Frau mit scharfen Augen und einem aufmerksamen Blick. „Ich habe ein paar interessante Details gefunden. Laut der Schussposition war der Täter wahrscheinlich sehr nah an Goldmann, als er ihm die letzte Ehre erwies, sagte sie und drehte sich dann zu mir. „Das könnte darauf hindeuten, dass der Mörder entweder ein Bekannter war oder Goldmann gar nicht als Bedrohung wahrgenommen hat.

    Ich fühlte, wie sich ein erster Verdacht in meinem Kopf formierte. Der Gedanke machte mir nichts aus – es war die bittere Realität des Ermittlerlebens, in der linke Freunde zu rechten Feinden werden konnten. „Wir müssen auch herausfinden, mit wem er zuletzt Kontakt hatte, fügte ich hinzu. „Das könnte den Schlüssel zu vielen Fragen liefern. Am besten, wir suchen seine Nachrichtendienste und Verbindung auf.

    Bevor ich es mir anders überlegte, wandte ich mich der Tür zu und sammelte Roy mit einem Blick ein. Wir konnten hier nichts mehr für heute machen, und je schneller wir uns auf die Spur setzten, desto eher würden wir Goldmanns Mörder finden.

    Draußen empfing uns die kalte Luft, die mir frisch ins Gesicht blies und meine Gedanken schärfte. Während wir zur Dienststelle zurückfuhren, sprachen wir über mögliche Verdächtige und die enge Verstrickung von Idee und Verrat in unserer technisierten Welt. Die Sünde, jemanden wie Goldmann zu morden, musste eine tiefere Dimension besitzen als nur den finanziellen Vorteil.

    „Wo fangen wir mit den Interessen an, Jörgi?", fragte Roy, als wir den Parkplatz der Kripo ankarrten.

    „Wir gehen zurück zum Anfang, erwiderte ich, während ich das Auto parkte. „Wir werden sein Umfeld unter die Lupe nehmen. Familie, Freunde, Kollegen... jeder, der ihm nahestand. Wir müssen mit den Menschen sprechen, die etwas über seine letzten Tage wissen. Der Teufel wohnt in den Einzelheiten. Und ich habe das Gefühl, dass wir dabei auf eine große Überraschung stoßen werden.

    *

    Als ich das Büro von Kriminaldirektor Bock betrat, konnte ich die gespannte Atmosphäre förmlich greifen. Bock war ein Fundament unserer Abteilung, ein Mann, der oft die Ruhe bewahrte, während um ihn herum die Welten zusammenbrachen. Doch heute war sein Gesicht von einer ernsthaften Sorge gezeichnet.

    „Setzen Sie sich, HerrJörgensen. Herr

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