Dann wird Kommissar Jörgensen sterben: Mordermittlung Hamburg Kriminalroman
Von Chris Heller und Peter Haberl
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Dann wird Kommissar Jörgensen sterben: Mordermittlung Hamburg Kriminalroman
Krimi von Peter Haberl & Chris Heller
Den Hamburger Kriminalkommissaren Jörgensen und Müller ist es gelungen, einen Mädchenhändlerring hochzunehmen. Doch dieser Erfolg stellt sie nicht zufrieden. Sie wollen die Hintermänner aufspüren und dingfest machen. Ihre Ermittlungen führen sie in die Ukraine.
Dort stellen die Verbrecher Jörgensen eine Falle. Roy, nun auf sich allein gestellt, muss herausfinden, wo man seinen Freund und Partner festhält, denn es geht darum, sein Leben zu retten.
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Dann wird Kommissar Jörgensen sterben - Chris Heller
Dann wird Kommissar Jörgensen sterben: Mordermittlung Hamburg Kriminalroman
Krimi von Peter Haberl & Chris Heller
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Den Hamburger Kriminalkommissaren Jörgensen und Müller ist es gelungen, einen Mädchenhändlerring hochzunehmen. Doch dieser Erfolg stellt sie nicht zufrieden. Sie wollen die Hintermänner aufspüren und dingfest machen. Ihre Ermittlungen führen sie in die Ukraine.
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Alfred Bekker
© Roman by Author
COVER A.PANADERO
Chris Heller ist ein Pseudonym von Alfred Bekker
Kommissar Jörgensen ist eine Erfindung von Alfred Bekker
© dieser Ausgabe 2023 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen
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1
Ich betrat die Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg und ließ meinen Blick über das majestätische Innere schweifen. Kein Duft von Weihrauch umhüllte mich, als ich langsam den Mittelgang entlangging und mein Ziel im Auge behielt, denn dies war eine evangelische Kirche.Und da gab es diesen weltlichen Tand nicht. So zumindest hätten das ältere Hamburger früher gesagt, für die Katholik noch ein Schimpfwort war. Aber diese Zeiten sind lange vorbei.
Mein Informant hatte mir einen Tipp gegeben, der es wert war, meine Arbeit zu unterbrechen. Ich wollte ihn persönlich treffen – ohne Abhörgeräte oder andere elektronische Hilfsmittel. Ein ungewöhnlicher Schritt für einen Kriminalhauptkommissar wie mich, aber manchmal musste man Risiken eingehen, um ans Ziel zu kommen.
Mein Name ist übrigens Uwe Jörgensen. Ich arbeite für die Kriminalpolizeiliche Ermittlungsgruppe des Bundes, die hier in Hamburg angesiedelt ist.
Ich schwenkte den Blick.
Als ich näher kam, bemerkte ich eine Gestalt am Ende des Kirchenschiffs stehen. Mein Herz begann schneller zu schlagen – konnte es sein? Hatte mein Informant sich tatsächlich auf diese Art verkleidet? Er sah aus wie ein Obdachloser. Aber er war keiner. Das konnte man an gewissen Kleinigkeiten sehen. Der Uhr zum Beispiel. Als Gangster war er ein Profi. Als Schauspieler eben nur was für die Laientruppe.
Sie haben sich Zeit gelassen
, sagte ein Mann hinter mir mit einer rauen Stimme und drehte sich langsam um.
Der Obdachlose war nicht mein Informant.
Aber ich war offensichtlich ein Idiot.
Ich drehte mich um.
Ein Mann mittleren Alters stand vor mir – gut gekleidet und gepflegt -, aber seine Augen waren kalt und berechnend. Ich kannte diesen Typus nur allzu gut: ein Kleinkrimineller mit Verbindungen zur organisierten Kriminalität.
Ihr Name?
fragte ich ruhig, während ich versuchte herauszufinden, was dieser Mistkerl hier wollte.
Er grinste boshaft: Das ist nicht wichtig.
Er zog seine Waffe aus dem Halfter unter seinem Jackett hervor und richtete sie auf mich.
Folgen Sie mir.
Glauben Sie wirklich, dass Sie damit durchkommen?
Jemand möchte Sie für eine Weile aus dem Verkehr ziehen.
Wer?
Das besprechen wir später. Sie werden es sehen.
Ich sah, dass bislang niemand in der Kirche bemerkt hatte, was geschehen war.
So ein Akt der Gewalt - und das in einem Gotteshaus.
In Hamburg schien wirklich alles möglich zu sein.
Sie sollten Ihre Waffe wegstecken, Herr Kommissar
, sagte ich in einem Tonfall der Bedrohung.
Ich bin hier im Auftrag des Gesetzes. Wenn Sie Informationen haben, die uns helfen könnten, einen Fall zu lösen...
Überlassen Sie das mir.
Der Mann schritt auf mich zu und tastete mich ab.
Ein Schauer lief mir über den Rücken – klar hatte ich gewusst, dass es gefährlich werden könnte -, aber jetzt musste ich handeln. Er wich zurück und riss meine Pistole hoch.
Sie sind verkabelt!
, rief er.
Jetzt sich der Obdachlose um, den ich angesprochen hatte - und riss auch eine Waffe hervor.
Plus Dienstmarke.
Ordnung muss schließlich auch in so einer Situation sein.
Stehenbleiben! POLIZEI!
brüllte jetzt mein Kollege durch die Kirche. Er hatte über das Mikro alles mitgekriegt. Sein Name ist Kriminalhauptkommissar Roy Müller.
Der Kleinkriminelle grinste nur breiter. Plötzlich wurde alles still um uns herum - als würde die Zeit still stehen - bevor ein weiterer Kollege von hinten auftauchte und dem Angreifer mit einer schnellen Bewegung die Waffe entriss.
Handschellen klickten.
Roy kam auf mich zu.
Ich hatte ihn nicht erkannt!
Ich warf ihm einen dankbaren Blick zu: Roy Müller war seit Jahren mein verlässlicher Partner – immer bereit für eine riskante Aktion wie diese.
Nehmen Sie ihn mit!
, befahl ich dem anderen Kollegen.
Der nickte grimmig und drückte den Kriminellen gegen eine Wand hinter ihnen.
Inzwischen hatten einige Besucher des Gotteshauses bemerkt, was los ist..
Ich habe gedacht, du bist der Informant, Roy!
, sagte ich.
Gute Verkleidung, was?
Ich dachte noch: der Typ ist kein Penner. Der ist verkleidet!
Stimmt ja auch.
Aber ich habe nicht bemerkt, dass du es bist.
War doch perfekt!
Du hättest mir auch sagen können, wie du dich verkleidest!
Ich dachte, ich überrasche dich.
Na, toll!
Der Festgenommene wurde inzwischen hinausgeführt.
Die Aktion ist ansonsten ja ziemlich daneben gegangen, würde ich sagen, Roy.
Man kann nicht immer Glück haben, Uwe.
Ich weiß.
Aber du solltest dir deswegen keine grauen Haare wachsen lassen, Uwe.
Wieso?
Der Typ hatte nie vor, dir irgendeine Information zu übergeben, Uwe.
Das ist mir inzwischen auch klar, Roy.
Das war eine geplante Entführung, die daneben gegangen ist.
Hm.
Oder vielleicht sogar der Versuch, dich für immer verschwinden zu lassen und Fischfutter in der Elbe aus dir zu machen. Es gibt ja schließlich genug große Haie. die dir gegenüber jeden Grund für so eine Aktion hätten.
Da hast du leider Recht.
Der Typ wird uns seine Auftraggeber mit Sicherheit nicht verraten, Uwe.
Sowas habe ich schon befürchtet.
Selbst wenn sie im Knast sitzen, ist bei dieser Sorte Leute die Angst vor den großen Chefs immer noch größer als die vor uns. Und dementsprechend verhalten sie sich dann.
Sie schweigen eisern.
Weil sie ganz genau wissen, dass sie sonst im Nu tot sind.
Ehrlicherweise muss man jha auch sagen, dass unser Staat sie kaum schützen könnte.
Leider wahr.
Lass uns gehen!
Wir verließen die Kirche.
*
Carl Schneider hatte die drei jungen ukrainischen Frauen am Hals. Sie waren für Patrick Fliegner bestimmt. Sie sollten in dessen Club in der Hoyer Straße als Prostituierte arbeiten.
Es waren drei blutjunge Mädchen, die mit falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt worden waren. In Lwiw (Lemberg) gingen sie durch die Hände Igor Lebedews. Der Gangster hatte sie in die Drogensucht getrieben. Sie wurden geschlagen, vergewaltigt und eingesperrt wie Tiere. Jetzt waren sie „fertig für ihren Einsatz, dazu ausersehen, die perversesten Wünsche zahlungskräftiger, handverlesener Kunden im Club „66
zu befriedigen.
Das Problem war, dass die Polizei den Club dicht gemacht hatte. Patrick Fliegner, der Clubchef, war von den Kommissaren Jörgensen und Müller hops genommen worden. Er würde so schnell nicht mehr freie Luft atmen ...
Carl Schneider sollte die Mädchen auf Weisung Patrick Fliegners ins nächste Flugzeug setzen und nach Lwiw zurückschicken. Aber die Mädchen weigerten sich. Ihre Körper verlangten nach Heroin. Außerdem hatten sie nicht einen Cent einstecken. Schneider wollte das Geld für die Tickets auch nicht locker machen. Weshalb auch? Niemand würde es ihm erstatten.
Er fuhr mit den Mädchen zum Club. Vorder- und Hintertür waren verschlossen und mit dem Siegel des Polizeikommissariats versehen.
Schneider chauffierte die Mädchen in die Hoyer Straße.
Das abbruchreife Haus, in dem die ukrainische Huren untergebracht waren und in dem sie mehr oder weniger vor sich hin vegetierten, war nur noch eine von der Gasexplosion zerstörte, ausgebrannte Ruine. Fliegner selbst hatte die Explosion ausgelöst, nachdem er drei illegale Prostituierte und zwei ihrer Bewacher erschossen hatte.
In dem Gebäude waren noch Polizei und Feuerwehr zugange. Schneider verabschiedete sich zusammen mit den Mädchen sehr schnell wieder aus der Hoyer Straße, bevor die Cops auf ihn und seine heiße Fracht aufmerksam wurden.
Wohin mit den verdammten Weibern?, fragte er sich. Sie sind schon total unruhig. Sie brauchen einen Schuss. Aber woher einen nehmen?
Plötzlich hatte Carl Schneider eine Idee. Eine hervorragende Idee, wie er selbst fand.
Er lenkte seinen Wagen nach St. Pauli. Silvio Guarino war einem
