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Commissaire Marquanteur und das tödliche System: Frankreich Krimi
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eBook168 Seiten1 Stunde

Commissaire Marquanteur und das tödliche System: Frankreich Krimi

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Über dieses E-Book

Commissaire Marquanteur und das tödliche System: Frankreich Krimi

Krimi von Peter Haberl & Chris Heller



Betriebsspionage! Richard Jardinier verkauft eine Erfindung seiner Firma für zehn Millionen und setzt sich ins Ausland ab. Aber der Käufer, Darius Moliere, hat nicht vor, ihn einfach davonkommen zu lassen. Als sich die Kriminalkommissare Pierre Marquanteur und François Leroc in den Fall einschalten, ist auch ihr Leben keinen Cent mehr wert.

SpracheDeutsch
HerausgeberBEKKERpublishing
Erscheinungsdatum16. Aug. 2024
ISBN9798224773831
Commissaire Marquanteur und das tödliche System: Frankreich Krimi

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    Buchvorschau

    Commissaire Marquanteur und das tödliche System - Peter Haberl

    Commissaire Marquanteur und das tödliche System: Frankreich Krimi

    Krimi von Peter Haberl & Chris Heller

    ––––––––

    Betriebsspionage! Richard Jardinier verkauft eine Erfindung seiner Firma für zehn Millionen und setzt sich ins Ausland ab. Aber der Käufer, Darius Moliere, hat nicht vor, ihn einfach davonkommen zu lassen. Als sich die Kriminalkommissare Pierre Marquanteur und François Leroc in den Fall einschalten, ist auch ihr Leben keinen Cent mehr wert.

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Bathranor Books, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker

    © Roman by Author 

    © dieser Ausgabe 2024 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen 

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

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    Alles rund um Belletristik!

    1

    Etang de Berre: Ein Binnensee voller Kontraste, ganz in der Nähe von Marseille!

    Der Etang de Berre erstreckt sich wie ein glitzernder Teppich aus Blau und Grün in der Landschaft südlich von Marseille, ein faszinierendes Wassermanifest, das sowohl Einheimische als auch Reisende in seinen Bann zieht. Am frühen Morgen, wenn die Sonne über den Horizont steigt, breitet sich ein sanftes Licht über der ruhigen Wasseroberfläche aus und verwandelt den See in einen vielschichtigen Diamanten. Die Wellen glitzern wie kostbare Juwelen, während der sich sanft wiegende Wind leichte Ripples auf der Oberfläche hinterlässt.

    Die Ufer des Etang de Berre sind von einer wilden Schönheit umgeben. Dichte Schilfgürtel schirmen das Wasser ab, während elegante Bäume an den Rändern wie natürliche Wachtürme stehen. Hier und da blühen bunte Wildblumen, die mit ihren leuchtenden Farben einen Kontrast zu dem tiefen Blau des Wassers bilden. Die Luft ist gesättigt mit dem frischen Duft von Meer und Erde, während der sanfte Klang der Wellen, die gegen die Ufer plätschern, eine beruhigende Symphonie erzeugt.

    In den frühen Morgenstunden ist der See oft von sanften Nebelschwaden bedeckt, die wie ein mystischer Schleier über der Landschaft drapiert liegen. Diese Szenerie schafft eine fast träumerische Atmosphäre, in der die Realität und die Vorstellungskraft miteinander verschwimmen. Fischerboote, die mit ihren bunten Farben in kontrapunktierten Schattierungen an den Klippen festgemacht sind, scheinen die Zeit vergessen zu haben. Manchmal kann man das leise Rattern der Motoren hören, wenn die Männer den Tag beginnen und ihren Fang auswerfen, während die Vögel über ihnen kreisen und nach Beute Ausschau halten.

    Der Etang de Berre ist jedoch nicht nur ein malerischer Rückzugsort, er birgt auch ein Gefühl der Dualität. Städtische Entwicklungen, geschäftige Häfen und Industrieanlagen künden von der menschlichen Präsenz und der Dynamik, die diesen Ort prägt. Der Kontrast zwischen der unberührten Natur und dem industriellen Ambiente verleiht dem See eine spannende Komplexität. Die Silhouetten der Städte, die sich an den Ufern erstrecken, scheinen zu flüstern, Geschichten der Vergangenheit und der Gegenwart miteinander verknüpfen – von der Schönheit der Natur und den harten Realitäten des Lebens.

    Bereits in der Ferne umhüllt der Duft frischer Meeresbrise die Luft und mischt sich mit dem Klang der lebhaften Stimmen der Menschen, die um den See herum leben. Hier verbinden sich die Aromen des Essens mit den vertrauten Klängen von Lachen und Geselligkeit – ein Platz, wo die Gemeinschaft sich in den Sonnenuntergang zurückzieht und die Sorgen des Alltags hinter sich lässt.

    Doch wie jeder geheimnisvolle Ort hat auch der Etang de Berre seine dunklen Ecken, seine Schatten, die sich in der Stille der Nacht ausbreiten. In diesen stillen Bereichen warten Geheimnisse und Gefahren – eine Welt voller unerzählter Geschichten, die unter der glitzernden Oberfläche schlummern. Der Binnensee ist nicht nur eine Oase der Ruhe, sondern auch ein Spiegel menschlicher Emotionen und Konflikte.

    So zieht der Etang de Berre in all seiner Pracht und Kontraste Liebhaber, Fischer, Abenteurer und Reisende an – diejenigen, die sich nach Freiheit sehnen und gleichzeitig auf der Suche nach der Wahrheit in den tiefen starren Augen des Wassers sind.

    *

    Es war ein sonniger Samstagmorgen in Marseille, und ich, Commissaire Pierre Marquanteur, musste mich daran gewöhnen, dass es kein Fall zu lösen gab. Das Gefühl, einfach mal frei zu haben, war neu und irritierend zugleich. Meine Gedanken kreisten unablässig um die letzten Ermittlungen, aber ich wusste, ich musste einen Schritt zurücktreten, um nicht den Verstand zu verlieren.

    Der Etang de Berre lag ruhig vor mir, der größte Binnensee Frankreichs, und ich spürte die Anziehungskraft des Wassers. Ich hatte mir vorgenommen, endlich einmal allein zu segeln und die frische Luft zu genießen. Der See hatte eine große Versprechen, das meiner Seelenruhe dienen sollte. Um mir ein Segelboot auszuleihen, machte ich mich auf den Weg zum Hafen.

    Schon beim ersten Schritt auf den Steg verspürte ich die wohlige Aufregung, die mit dem Anblick der sich sanft wiegenden Schiffe einherging. Der Duft des salzigen Wassers und das leichte Plätschern der Wellen schufen eine Atmosphäre, die mich für einen Moment alles vergessen ließ. Ich betrat das kleine Hafenbüro, wo mich der Besitzer freundlich begrüßte. „Ah, Monsieur Marquanteur! Was führt Sie zu uns an diesem schönen Tag?"

    „Ich hätte gerne ein Segelboot für den Tag", antwortete ich und lächelte. Der Gedanke an frische Brise und die Freiheit auf dem Wasser ließ mich die Hektik der letzten Woche vergessen.

    Der Hafenmeister, ein älterer Mann mit wettergegerbter Haut, führte mich zu einem kleineren Kutter, der anscheinend schon die halbe Welt gesehen hatte. „Passt gut zu Ihnen, Monsieur", sagte er mit einem Schmunzeln. Ich schloss einen Vertrag und schon kurze Zeit später war ich an Bord.

    Als ich die Segel setzte, spürte ich sofort, wie der Wind in die Tücher blies und das Boot antrieb. Plötzlich fühlte ich mich wieder lebendig. Das Erinnern an den gewaltsamen Mordfall, mit dem ich mich in der letzten Woche beschäftigt hatte, wich dem beruhigenden Rhythmus des Schiffs. Mein Handy summte – eine wichtige Nachricht aus der Zentrale, vielleicht. Doch mein Bauchgefühl sagte mir, dass ich das hier jetzt wirklich genießen sollte. Eine kurze Auszeit ohne ständige Unterbrechungen.

    Nach zwei Stunden auf dem Wasser begann ich den ruhigen Punkt zu erreichen, an dem man einfach nur da war, die Natur um sich herum wahrnahm und sich dem Moment hingab. Doch plötzlich durchbrach ein seltsames Gefühl meine innere Ruhe. Ich sah mich um, konnte aber nichts Ungewöhnliches entdecken. Doch tief in mir regte sich etwas anderes – ein unbestimmtes Unbehagen. Ich erinnerte mich an die Worte eines alten Kollegen: „Vorsicht, mein Freund. Die Gefahr kommt oft in den ruhigsten Momenten." Ich ließ die Gedanken ziehen und konzentrierte mich wieder auf die Wellen und das Segel. Plötzlich spürte ich es wieder, wie ein flüchtiger Schatten am Rande meines Blickfelds – das dinghafte Unbehagen.

    Nach kurzer Zeit bemerkte ich ein Motorboot, das mir folgte. Zuerst dachte ich, es sei bloß ein Angler oder jemand, der kürzlich aus dem Hafen gefahren war, aber dann wurde mir klar, dass es dichter an mein Boot herankam.

    Mein Herz klopfte schneller, als ich mir einen Moment Zeit nahm, um den Fahrer zu betrachten. Ein Mann mit dunkler Sonnenbrille, sein Gesicht verborgen, aber seine Körperhaltung schien mir aggressiv.

    Und er hatte eine Waffe.

    Ein Mafia-Killer.

    „Verdammtes Miststück", murmelte ich, als ich realisierte, dass ich mit dem Motorboot verfolgt wurde.

    Ich wusste, ich musste handeln. Der Wind blies stark, aber ich konnte nicht zulassen, dass er mich einholte. Mit einem beherzten Ruck steuerte ich mein Boot in Richtung der Buchten am Rand des Etang. Die Klippen waren nah, ein gutes Versteck. Vor allem aber boten sie mir eine Chance, das Boot des Verfolgers abzuhängen, wenn er mir zu nahe kam.

    Adrenalin pumpt in meinen Adern, während ich versuchte, die Manöver zu koordinieren und gleichzeitig einen klaren Kopf zu bewahren. „Du hast nie frei, Marquanteur", murmelte ich, als der Verfolger näher kam.

    Ich kennt die kriminellen Machenschaften in Marseille, ich wusste, wie brutal sie sein konnten. Doch dass jemand mir nach dem Leben trachtete, während ich versuchte, einfach nur die Seele baumeln zu lassen, schockierte mich. Die Wellen plätscherten gegen den Rumpf, und ich spürte, dass ich über mein eigenes Schicksal entscheiden musste.

    Das Boot kam näher, und ich wusste, dass mein Wochenende jetzt ein ganz anderes Gesicht bekommen würde. „Ich bin kein einfacher Fang", rief ich in die salzige Luft, während ich das Ruder noch fester packte und die Segel straffte.

    *

    Der scharfe Wind peitschte mir ins Gesicht, als ich das Ruder fester umklammerte und das Boot mit aller Kraft in die Bucht steuerte. Meine Gedanken rasten, ich wusste, dass ich jetzt keine Zeit zu verlieren hatte. Der Verfolger kam näher und ich musste einen Plan entwickeln, um ihm zu entkommen.

    Meine Hoffnung lag in den Klippen, die wie Wachen am Ufer standen. Wenn ich es schaffte, hinter den Felsen verschwinden, würde ich einen Vorteil haben. Ich kannte die Umgebung gut; ich war oft mit Freunden hier segeln gewesen. Ich wusste um die versteckten Buchten und das verworrene Netz von Grashalmen und kleinen Sandstränden, die sich entlang der Küste schlängelten.

    Der Motorbootfahrer schien entweder ungeduldig oder bemerkte meinen Fluchtversuch, denn er beschleunigte und schnitt mir den Weg ab. Das Geräusch des Motors übertönte das Plätschern der Wellen. Ein kurzer Blick über die Schulter - ich sah sein Gesicht jetzt deutlicher. Der Mann wirkte kalt und entschlossen, mit einem Ausdruck, der mir das Blut in den Adern gefrieren ließ. Es war

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