Alain Boulanger und der Mörder-Flic von Paris: Frankreich Krimi
Von Henry Rohmer
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Alain Boulanger und der Mörder-Flic von Paris: Frankreich Krimi
von Henry Rohmer
Ein neuer Fall um den Pariser Privatdetektiv Alain Boulanger und seine charmante Assistentin Jeanette Levoiseur.
Im Paris des Jahres 1991 macht ein selbsternannter Ordnungshüter, der Killer-Flic, Jagd auf auf freigesprochene Kriminelle. Er trägt eine Polizeiuniform. Doch er mordet ohne jede Rücksicht und nimmt das vermeintliche Recht in die eigenen Hände. Die Pariser Polizei gerät in Verruf. Der Pariser Privatdetektiv Alain Boulanger hat eine besonders harte Nuss zu knacken.
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Alain Boulanger und der Mörder-Flic von Paris - Henry Rohmer
Boulanger und der Mörder-Flic von Paris: Frankreich Krimi
von Henry Rohmer
Ein neuer Fall um den Pariser Privatdetektiv Alain Boulanger und seine charmante Assistentin Jeanette Levoiseur.
Im Paris des Jahres 1991 macht ein selbsternannter Ordnungshüter, der Killer-Flic, Jagd auf auf freigesprochene Kriminelle. Er trägt eine Polizeiuniform. Doch er mordet ohne jede Rücksicht und nimmt das vermeintliche Recht in die eigenen Hände. Die Pariser Polizei gerät in Verruf. Der Pariser Privatdetektiv Alain Boulanger hat eine besonders harte Nuss zu knacken.
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Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von
Alfred Bekker
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Henry Rohmer ist ein Pseudonym von Alfred Bekker
© dieser Ausgabe 2023 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen
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1
Paris 1991
Der Innenminister empfängt Sie jetzt
, sagte der Mann im dunklen Anzug mit der Leichenbittermiene.
Man konnte sich fragen, ob dieser Mann jemals in seinem Leben gelacht hatte.
Zumindest dachte Paul Dubois darüber nach, als er nun aufgefordert wurde, ihm ins Büro des Ministers zufolge
Commissaire Paul Dubois von der Pariser Mordkommission fühlte sich an diesem Ort vollkommen fehl am Platz. Und das begann schon mit den Äußerlichkeiten. Dubois war korpulent und unförmig. Deswegen saß sein Anzug schlecht. Der Mantel, den er darüber trug, ging gar nicht zu. Irgendwie entsprach dieser Mantel einer Größe, die Paul Dubois vor vielen Jahren mal gepasst haben mochte.
Zwischen all den perfekt gekleideten Männern und Frauen hier im Innenministerium, das seinen Sitz im Hôtel de Beauvau im 8. Arrondissement hatte - direkt neben dem Elysee-Palast. Eine dunkle Citroen DS hatte Paul Dubois am Morgen aus seinem Büro abgeholt und mit einer Eskorte von Motorrad-Polizisten hierher gebracht.
So etwas hatte Paul Dubois in seiner ganzen, langen Karriere bei der Mordkommission noch nicht erlebt.
"Bestimmt bekommst du einen Orden verliehen, hatte ihm ein Kollege gesagt.
Aber Dubois hatte es so im Gefühl, dass das wohl kaum der Fall sein würde.
Vielmehr befürchtete er, dass das Gegenteil davon eintraf.
Er würde einen mehr oder weniger starken Rüffel bekommen.
Wofür?
Dafür gab es nicht immer einen nachvollziehbaren Grund. Manchmal, so hatte Paul Dubois den Eindruck, wollten die großen Tiere in den Regierungspalästen einfach nur zeigen, dass sie auch etwas taten.
Das war vor allem dann der Fall, wenn sie von der Öffentlichkeit unter Druck gesetzt wurden.
Und da gab es schon etwas, was im Moment Schlagzeilen machte - und einige Leute in den allerhöchsten Pariser Etagen ins Schwitzen brachte.
Paul Dubois wurde also zum Innenminister ins Büro geführt.
Monsieur le Ministre?
Setzen Sie sich, Commissaire Dubois.
Danke.
Commissaire, es gab in den letzten Wochen eine Mordserie, die sowohl die Öffentlichkeit, als auch mich, als für die innere Sicherheit zuständigen Minister, stark beunruhigt.
Wir tun, was wir können und ermitteln mit allerhöchstem Einsatz
, erklärte Paul Dubois.
Das tat der Commissaire immer.
Ganz gleich, ob jetzt ein Minister einen besonders scharfen Blick auf die Sachlage und eventuell vorhandene Verdächtige warf oder nicht, arbeitete Paul Dubois immer mit vollem Einsatz. Er hätte gar nicht anders arbeiten können. Schließlich wusste er sehr wohl, dass man am besten nicht lockerlassen durfte, wenn man in diesem Job tatsächlich arbeiten wollte.
Ich weiß, dass Sie Ihr Bestes tun, Commissaire Dubois.
Es freut mich, dass Sie das anerkennen, Herr Minister.
Aber Teile der Öffentlichkeit haben den Eindruck, dass Ihre Anstrengungen vielleicht nicht ausreichen.
Bei einer Mordermittlung lassen sich Ergebnisse nicht einfach so erzwingen.
Das ist mir schon klar, Commissaire Dubois.
Wir folgen jeder Spur und ich verspreche Ihnen, dass wir alles daran setzen werden, diese Mordserie aufzuklären.
Ich habe keinen Zweifel an Ihrem Einsatzwillen, Commissaire Dubois.
Dann schlage ich vor, dass ich jetzt umgehend wieder an die Arbeit gehe. Was halten Sie davon?
Der Minister sah Commissaire Dubois einige Augenblicke lang nachdenklich an. Und dann nickte er schließlich. Vielleicht haben Sie Recht
, gestand er Commissaire Dubois dann zu. Aber ich möchte über jeden Ihrer Fortschritte sofort informiert werden.
Das ist doch selbstverständlich, Herr Minister.
Dann wünsche ich Ihnen viel Erfolg.
Danke, Herr Minister.
Commissaire Dubois atmete regelrecht auf, als er den Amtssitz des Monsters schließlich verlassen hatte. Die Luft da drin war stickig, dachte er. Sehr stickig. Wie man da überhaupt atmen kann!
Dubois lockerte seine Krawatte.
Dann dachte er: Ich denke nicht im Traum daran, diesen Affen im Anzug über irgendwelche Fortschritte zu informieren! Und der posaunt das dann gleich in der Öffentlichkeit auf einer seiner Pressekonferenzen! Das wäre ja noch schöner!
*
Manchmal sind die Dinge ganz anders, als sie scheinen.
Schein und Sein.
Und in diesem Fall war der Schein harmlos – und das Sein mörderisch.
Der Killer sah aus wie „dein Freund und Helfer".
Er trug eine Polizeiuniform.
Ein Flic.
Aber trotzdem war er ein Killer, auch wenn sein Opfer davon in diesem Augenblick noch nichts ahnte. Aber das gehörte wohl einfach zu den Regeln dieses tödlichen Spiels, das schlicht und ergreifend Mord hieß.
Von seinem Gesicht war kaum etwas zu erkennen, denn er trug eine dunkle Sonnenbrille, und die Mütze war tief ins Gesicht gezogen. Ein eiskaltes Lächeln spielte um seine dünnen, blutleeren Lippen.
Er wartete.
Auf sein Opfer.
Er wartete und hatte auch alle Zeit der Welt dazu. Er kannte die Gewohnheiten des Mannes, den er sich zum Opfer auserkoren hatte, gut genug, um zu wissen, dass dieser jeden Moment auftauchen konnte. Und als dann der metallicfarbene Ferrari um die Ecke rauschte, löste er den Halteriemen seines Polizeiholsters.
Fast wie in diesen alten Western-Filmen, dachte der Killer, wenn sich die Kontrahenten zum Showdown bereitmachten.
Alles strebte unaufhaltsam dieser einen Sekunde zu, in der es knallte.
Aber dieses würde kein Duell werden, sondern eine Hinrichtung.
Ja, dachte der Killer. Hinrichtung! Das ist das richtige Wort!
Der Ferrari parkte vor dem PARADIS, einem etwas heruntergekommenen Pariser Nachtclub, der sicher auch schon einmal bessere Zeiten gesehen hatte.
Es war noch früh am Morgen – ein sonniger, aber eiskalter Frühlingsmorgen in Paris. Und um diese Zeit war im PARADIS natürlich noch nichts los.
Wirst wohl geschäftlich hier zu tun haben, du Ratte, dachte der Killer und verzog ganz leicht den Mund, so dass auf der linken Seite eine Goldkrone zum Vorschein kam.
Seine Hand legte sich um den Griff des Polizeirevolvers.
Die Tür des Ferraris ging auf, ein Mann im braunen Kamelhaarmantel stieg aus. Er trug einen gezwirbelten Schnurrbart, der ihm etwas Geckenhaftes gab. Um das Handgelenk klimperte ein Goldkettchen. Man sah es in der Sonne glitzern.
Er wirkte wie ein Mann, der sehr schnell zu sehr viel Geld gekommen war – und nun mehr davon besaß, als er sich je hatte vorstellen können. Wahrscheinlich stammte er aus kleinen Verhältnissen, denn er schien in seinem ganzen Auftreten besonderen Wert darauf zu legen, dass auch ja niemand seinen Reichtum übersah.
Ein Wangenmuskel des Killers zuckte unruhig.
Ja, dachte er. Dreckiger Reichtum! Geld, das in Blut getränkt war und mit dem man sich freikaufen konnte, wenn man am Haken des Gesetzes hing.
Doch das alles würde dem Kerl im Kamelhaarmantel jetzt auch nichts mehr nützen.
„Monsieur Chevalier?"
Der Mann im Kamelhaarmantel blickte zu seinem Mörder hinüber und legte die Stirn in Falten. Mit der Rechten fasste er an seinen gezwirbelten Schnurrbart und drehte daran.
„Was gibt‘s?" Sein Ton drückte deutliche Herablassung aus.
Er weiß, dass die Markenträger zahnlose Papiertiger sind, dachte der Killer. Aber da wird er
