Auf dem Parkett der Liebe: Dr. Norden Bestseller 436 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
Du musst mit Vater sprechen, Charlotte. Immerhin warst du schon immer sein Lieblingskind«, erklärte Diana ihrer Schwester mit einem überheblichen Zug um den Mund. Mit einer Gabel zerteilte sie vornehm das Stück Torte, das vor ihr auf einem Teller lag. »Und was soll ich ihm sagen?« »Dass er endlich das Zimmer im Altersheim beziehen soll, das Herbert ihm vor ein paar Monaten gemietet hat.« »Aber warum nur? Immerhin kümmert ihr euch kaum um ihn. Seit Mutters Tod ruft Vater immer mich an, wenn er etwas braucht. Euch kann es doch egal sein, wo er lebt«, gab Charlotte zurück und machte sich keine Mühe, ihren Ärger über ihre ältere Schwester zu verbergen. »Und du bist und bleibst ein Egoist. Mich wundert es nicht, dass sich dein Mann von dir getrennt hat.« Der Seitenhieb traf einen wunden Punkt in Charlottes Seele, und für einen kurzen Augenblick verdunkelte sich ihr Blick. »Ich möchte mal wissen, was Eric mit dieser Sache zu tun hat.« »Ganz einfach, du läßt den Menschen um dich herum keine Luft zum Atmen. Immer willst du dich um alles kümmern, reißt das Leben anderer an dich und übersiehst dabei, dass manches anders vielleicht besser wäre. Wie bei Vater. In letzter Zeit verletzt er sich ständig. Gerade du als Ärztin müsstest doch wissen, dass er in einem Altersheim am besten aufgehoben ist.«
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Auf dem Parkett der Liebe - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Bestseller
– 436 –
Auf dem Parkett der Liebe
… alle Sorgen und Nöte vergessen
Patricia Vandenberg
Du musst mit Vater sprechen, Charlotte. Immerhin warst du schon immer sein Lieblingskind«, erklärte Diana ihrer Schwester mit einem überheblichen Zug um den Mund. Mit einer Gabel zerteilte sie vornehm das Stück Torte, das vor ihr auf einem Teller lag.
»Und was soll ich ihm sagen?«
»Dass er endlich das Zimmer im Altersheim beziehen soll, das Herbert ihm vor ein paar Monaten gemietet hat.«
»Aber warum nur? Immerhin kümmert ihr euch kaum um ihn. Seit Mutters Tod ruft Vater immer mich an, wenn er etwas braucht. Euch kann es doch egal sein, wo er lebt«, gab Charlotte zurück und machte sich keine Mühe, ihren Ärger über ihre ältere Schwester zu verbergen. »Und du bist und bleibst ein Egoist. Mich wundert es nicht, dass sich dein Mann von dir getrennt hat.«
Der Seitenhieb traf einen wunden Punkt in Charlottes Seele, und für einen kurzen Augenblick verdunkelte sich ihr Blick.
»Ich möchte mal wissen, was Eric mit dieser Sache zu tun hat.«
»Ganz einfach, du läßt den Menschen um dich herum keine Luft zum Atmen. Immer willst du dich um alles kümmern, reißt das Leben anderer an dich und übersiehst dabei, dass manches anders vielleicht besser wäre. Wie bei Vater. In letzter Zeit verletzt er sich ständig. Gerade du als Ärztin müsstest doch wissen, dass er in einem Altersheim am besten aufgehoben ist.«
»Gerade weil ich Ärztin bin, will ich nicht, dass er seine Heimat verlassen muss. Er hat an Mutters Tod schon schwer genug zu tragen. Und nun wollt ihr ihn auch noch aus seinem Heim vertreiben, nur weil ihr das Haus zu Geld machen wollt«, rief Charlotte empört. Die Gäste im Café drehten sich überrascht nach den Schwestern um, und Diana rührte peinlich berührt in ihrem Kaffee.
»Jetzt hast du es mal wieder geschafft, die Aufmerksamkeit aller zu erregen. Aber das ist nicht wirklich von Vorteil, wenn ich das mal so sagen darf. Seit Eric dich verlassen hat, bist du nur noch ein Schatten deiner selbst«, ließ Diana eine weitere Spitze los, die ihr Ziel wiederum nicht verfehlte. Erschrocken fasste sich Charlotte in die blonden langen Haare.
»Ist es wirklich so schlimm?« »Sagen wir mal so: Du hast schon einmal besser ausgesehen. Dein Haar könnte mal wieder einen neuen Schnitt gebrauchen, und geschminkt hast du dich auch seit einer Ewigkeit nicht mehr. Und sieh dir nur deine Kleider an. Immer nur Jeans und Pullover in düsteren Farben. Das macht blass und alt«, kommentierte die schicke Diana das Aussehen ihrer Schwester. Dabei war sie noch nicht einmal bösartig. Im Grunde genommen konnten sich die beiden gut leiden. Nur was den Aufenthaltsort ihres Vaters Josef anging, darüber gab es in letzter Zeit häufiger Streitereien.
»Sag mal, ist es Herberts Interesse, dass das Haus so schnell wie möglich verkauft wird?« lenkte Charlotte die Diskussion um ihr Äußeres rasch wieder ab.
»Wie kommst du darauf?«
»Ich habe neulich in der Zeitung einen Börsenbericht gelesen, in dem es hieß, dass die AG deines Mannes und Konsorten nicht sonderlich gut läuft.«
»Ach was, das sind alles nur Spielchen um Macht und Geld. Da stecken doch die raffiniertesten Strategien dahinter, die kein Mensch wirklich durchschaut«, winkte Diana ab, doch tief in ihrem Inneren war das Misstrauen geweckt. Sie wußte genau, dass sie zwar die Hübschere, Charlotte aber die Intelligentere der Schwestern war. Dennoch wollte Diana sich keine Blöße geben. »Und wie gesagt, die häufigen Unfälle von Vater sprechen eine eigene Sprache.« Wie um ihre Worte zu unterstreichen, steckte sie entschieden das letzte Stückchen Kuchen in den Mund und leerte ihre Kaffeetasse. Klirrend stellte sie sie auf die Untertasse zurück und erhob sich dann. »Denk darüber nach, meine Süße. Irgendwann wirst du hoffentlich wieder unter die Lebenden zurückkehren und dir einen Mann suchen. Was soll mit Vater geschehen, wenn du keine Zeit mehr hast, dich um ihn zu kümmern? Du solltest wirklich nicht so egoistisch sein.«
»Schon gut, Schwesterherz, ich werde darüber nachdenken«, gab Charlotte um des lieben Friedens willen nach. Seit Eric sie verlassen hatte, waren ihr Vater und ihre Schwester alles, was ihr an Familie und somit an einer gewissen Stabilität in ihrem Leben geblieben war. Sie küsste Diana rechts und links auf die duftende Wange und blickte ihr sinnend nach, wie sie mit wiegenden Schritten das Café verließ.
»Hat sie dir wieder einmal die Hölle heiß gemacht?« raunte kurz darauf eine Stimme in Charlottes Ohr und brachte sie damit zurück in die Realität. Lächelnd drehte sie sich um und strahlte den Ober Patrick, der ein guter Freund war, herzlich an. »So könnte man es auch sagen. Sie kritisiert mein Äußeres, hadert mit meiner Einstellung zu Vaters Leben. Aber ansonsten sind wir ein Herz und eine Seele.«
Patrick trat einen Schritt zurück und musterte Charlotte mit einem kritischen Blick.
»Was dein Äußeres angeht, muss ich ihr leider recht geben. Du könntest wirklich einen Mann an deiner Seite gebrauchen. Wenn ich überlege, wie strahlend du immer ausgesehen hast, als du noch mit Eric zusammen warst … ihr habt die Aufmerksamkeit aller auf euch gezogen.«
»Was hat es mir gebracht? Nun bin ich die verlassene Ehefrau. Außerdem frage ich mich, warum ihr alle glaubt, dass nur ein Mann aus einer Frau eine strahlende Erscheinung machen kann«, gab Charlotte ungehalten zurück. Ein feines Lächeln umspielte Patricks Lippen.
»Das habe ich ja gar nicht gesagt. Nicht der Mann ist es, der das Wunder vollbringt. Es ist die Liebe.«
»In meinem Fall ist es somit das ein und dasselbe«, erklärte Charlotte zähneknirschend und erhob sich. »Höchste Zeit, in die Klinik zurückzukehren.«
»Wenn du zufällig Dr. Norden treffen solltest, dann grüß ihn schön von mir. Seine Salbe gegen diesen lästigen Hautausschlag ist ein wahres Wundermittel.«
Charlotte lächelte. Patrick war ein erklärter Anhänger von Dr. Daniel Norden, einem langjährigen Freund von Jenny Behnisch, der Chefin der Klinik, in der Charlotte seit Jahren arbeitete. Sie teilte die Sympathie für den Allgemeinmediziner, der häufiger Besucher in der Klinik war.
»Ich weiß nicht, ob er heute noch einmal vorbeikommt. Es ist doch schon reichlich spät, und seine Abende pflegt er im Kreise seiner Familie zu verbringen«, bemerkte sie mit einem leisen Anflug von Neid, den sie sich sofort selbst verbot. »Außer natürlich, einer seiner Patienten wird mit akuten Beschwerden eingeliefert. Da ist er meist zur Stelle.«
»Auf diesen Mann ist eben Verlass«, lobte Patrick anerkennend.
»Wenigstens auf einen«, gab Charlotte trocken zurück und zwinkerte ihrem Freund verschwörerisch zu. Dann nahm sie ihre Handtasche, warf sich die abgetragene Jeansjacke nachlässig über die Schultern und trat hinaus in den schönen Frühlingsabend, um an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren, der seit der Trennung von ihrem Mann beinahe ihr einziger Lebensinhalt geworden war.
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