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Lennox und die Macht des Sehers: Das Zeitalter des Kometen #40
Lennox und die Macht des Sehers: Das Zeitalter des Kometen #40
Lennox und die Macht des Sehers: Das Zeitalter des Kometen #40
eBook137 Seiten1 Stunde

Lennox und die Macht des Sehers: Das Zeitalter des Kometen #40

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Über dieses E-Book

von Jo Zybell


Der Umfang dieses Buchs entspricht 110 Taschenbuchseiten.


Eine kosmische Katastrophe hat die Erde heimgesucht. Die Welt ist nicht mehr so, wie sie einmal war. Die Überlebenden müssen um ihre Existenz kämpfen, bizarre Geschöpfe sind durch die Launen der Evolution entstanden oder von den Sternen gekommen, und das dunkle Zeitalter hat begonnen.

In dieser finsteren Zukunft bricht Timothy Lennox zu einer Odyssee auf …

Tim Lennox muss auf der Suche nach Marrela mit dem Franzosen-Kaiser, der ebenfalls durch die Zeit geschleudert ist, zurechtkommen. Der hat ein feudalistisches Imperium aufgebaut und verspricht Hilfe, aber kann er dieses Versprechen einhalten? Es sieht so aus, als verfolge er eigene Ziele. Außerdem bleiben ihm nur noch wenige Tage Lebenszeit.
SpracheDeutsch
HerausgeberCassiopeiaPress
Erscheinungsdatum25. Juni 2021
ISBN9783956179068
Lennox und die Macht des Sehers: Das Zeitalter des Kometen #40

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    Buchvorschau

    Lennox und die Macht des Sehers - Jo Zybell

    Lennox und die Macht des Sehers: Das Zeitalter des Kometen #40

    von Jo Zybell

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 110 Taschenbuchseiten.

    Eine kosmische Katastrophe hat die Erde heimgesucht. Die Welt ist nicht mehr so, wie sie einmal war. Die Überlebenden müssen um ihre Existenz kämpfen, bizarre Geschöpfe sind durch die Launen der Evolution entstanden oder von den Sternen gekommen, und das dunkle Zeitalter hat begonnen.

    In dieser finsteren Zukunft bricht Timothy Lennox zu einer Odyssee auf …

    Tim Lennox muss auf der Suche nach Marrela mit dem Franzosen-Kaiser, der ebenfalls durch die Zeit geschleudert ist, zurechtkommen. Der hat ein feudalistisches Imperium aufgebaut und verspricht Hilfe, aber kann er dieses Versprechen einhalten? Es sieht so aus, als verfolge er eigene Ziele. Außerdem bleiben ihm nur noch wenige Tage Lebenszeit.

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker

    © Roman by Author /COVER LUDGER OTTEN

    © dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

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    1

    12. März 2524, vor Wimereux-à-l‘Hauteur

    Da stand er nun an der Bugreling seiner kaiserlichen Roziere, presste seine Stirn gegen das Glas, hielt die Augen geschlossen und sagte nichts. Hinter ihm beobachtete Timothy Lennox den Autokraten im hellblauen Frack, mit den Pumphosen, den weißen Kniestrümpfen, den schwarzen Lackschuhen und der altertümlichen weißen Perücke.

    Vor wenigen Minuten erst hatte der Mann aus der Vergangenheit Kaiser Pilatre de Rozier eröffnet, dass er vermutlich nicht mehr lange zu leben hatte. Jetzt wartete er auf eine Reaktion; aber da kam nichts, kein Wort. »Haben Sie verstanden, was ich eben gesagt habe?«, fragte Lennox ungläubig.

    »Aber ja, mon cher ami, aber ja!« Der Kaiser drehte sich um und lächelte. »Alle Menschen müssen einmal sterben, vielleicht sogar ich.«

    Wahrhaftig: Er lächelte!

    Vielleicht sogar? Tim konnte es nicht fassen: Der Kaiser schien seine Warnung gar nicht ernst zu nehmen!

    Er hatte nachgerechnet: Wenn seine Geschichte stimmte, war de Rozier am 5. April 2474 in diese Zeit gelangt. Der Zeitsprung lag also fast fünfzig Jahre zurück! In nicht ganz einem Monat würde es vorbei sein mit dem Schein der ewigen Jugend. Dann würde der barocke Autokrat sich innerhalb weniger Stunden in eine zerfallende Mumie verwandeln.

    Timothy trat näher an ihn heran und flüsterte ihm ins Ohr; die Worte waren nicht für den Rest der Besatzung bestimmt.

    »Hören Sie, Majestät – ich weiß, wovon ich rede! Die Tachyonen des Zeitstrahls halten den Alterungsprozess nur fünfzig Jahre lang auf!«

    »Naturellement!« Der Kaiser öffnete die Augen, holte ein Teleskopfernrohr aus der Fracktasche und zog es auseinander. »Doch jetzt wollen wir uns auf die Landung auf Wimereux-à-l‘Hauteur konzentrieren, nicht wahr?« Er richtete sein Fernrohr auf die näher rückende Wolkenstadt.

    Tim konnte nur hoffen, dass der einzige Grund für de Roziers Verschlossenheit darin bestand, dass sich nun auch die restlichen Insassen des Luftschiffs um sie versammelt hatten: Neben den beiden Piloten waren das sein Sohn Prinz Akfat, zwei Leibwächter, eine Ärztin aus Orleans-à-l‘Hauteur, die das Anti-Serum gegen die Gruh-Seuche mit sich führte, ein Hauptmann namens Lysambwe und Pierre de Fouché, ein hochrangiger Militär. Sie alle – nicht einmal der Sohn des Kaisers – wussten nicht um seine wahre Geschichte, sein früheres Leben und wie er in diese Zeit und nach Afrika gelangt war.

    Ihm dagegen, Timothy Lennox, hatte der barocke Mann auf dem viertägigen Flug sein Geheimnis offenbart, so wie ihm Tim zuvor seine Geschichte erzählt hatte. Das gemeinsame Schicksal hatte den Kaiser schließlich Vertrauen fassen lassen.

    So wie Tim selbst als amerikanischer Luftwaffenpilot in den Zeitstrahl der Fischartigen geraten und auf einer postapokalyptischen Erde des 26. Jahrhunderts gestrandet war, so hatte es Pilatre de Rozier, den französischen Flugpionier und Ingenieur, aus dem späten 18. Jahrhundert hierher verschlagen.

    Sie beide hatten lernen müssen, in einer völlig veränderten, gefährlichen Umwelt zu überleben. De Rozier hatte in dieser Zeit wahre Wunderwerke geschaffen; auf eines flogen sie gerade zu.

    Die Wolkenstadt kam langsam näher und der Pilot drosselte die Dampfmaschine der Roziere, um die Landung einzuleiten.

    Die Szene erinnerte Tim wie ein déjà vu an ihre Ankunft bei Orleans-à-l‘Hauteur vor über einer Woche. Damals waren sie von der Großen Grube gekommen, wo eine Schlacht stattgefunden hatte zwischen den kaiserlichen Truppen und bizarren Wesen, die aus der Tiefe hervor gekrochen waren: Tim hätte sie als Zombies bezeichnet, bei den Einheimischen hießen sie »Gruh«.

    Während das Luftschiff nun eine leichte Kurve beschrieb und seine Flughöhe an die der Wolkenstadt anglich, wanderten Tims Gedanken zurück zu seiner Ankunft auf Orleans, bei der eine Frau an seiner Seite gestanden hatte, mit der zusammen er den Kaiser aus höchster Not gerettet und die ihn über die Maßen beeindruckt hatte …

    2

    8. März 2524, vor Orleans-à-l‘Hauteur

    Die schokoladenfarbene Schönheit stand neben dem Kaiser – ihrem Vater – an der Reling und blickte zu der näher kommenden Wolkenstadt: Prinzessin Marie. In dem Moment, da Tim an das Bugfenster trat, drehte sie ihren Kopf nach ihm um und lächelte ihr charmantes Schokoladenlächeln. Timothy Lennox nickte ihr zu, sie hakte sich bei ihrem Vater unter.

    Etwa vierhundert Meter vor und zweihundert Meter unter ihnen lag ein großes pyramidenförmiges Bauwerk – die Versorgungsstation. Darüber schwebte Orleans-à-l‘Hauteur.

    Ankertaue und ein dicker Gasschlauch verbanden sie mit der Pyramide. Der linsenförmige Unterbau der Flugstadt tankte vulkanische Gase nach. Im Süden – schon weit über der Savanne – erkannte Tim den Vogelschwarm, der die Landung verzögert hatte: Marabus.

    Etwa dreihundert Vögel waren es gewesen, jeder einzelne so groß und so schwer wie ein vor-apokalyptischer Schwan. Und jeder war mit einem Schnabel ausgestattet, gegen den sich das Kurzschwert eines römischen Legionärs wie ein Spielzeug ausnahm.

    Um den Ballonkörper seines Luftschiffes zu schützen, hatte de Rozier befohlen, das Fluggerät in eine Höhe zu manövrieren, die Marabus gewöhnlich nicht erreichen. Hier oben hatten sie gewartet, bis die Besatzung der Wolkenstadt den Vogelschwarm vertrieben hatte. Fast drei Stunden lang.

    In diesen Stunden – und auf dem Flug hierher – hatte Tim dem Kaiser seine Geschichte erzählt, die nicht fünfzig, sondern nur acht Jahre umfasste.

    Mein Gott – acht Jahre schon! Mir kommt es vor, als wäre ich erst letztes Jahr aus der Zeit gefallen und hier gelandet.

    Jetzt trat er neben Marie an die Reling und blickte hinab.

    Unter ihnen, auf dem Landeplatz der Wolkenstadt, blinkten Lichter. Die Männer der Schutztruppe signalisierten die Landeerlaubnis. Die Wolkenstadt sah aus wie eine gigantische, kreisrunde Luftmatratze voller Häuser, Straßen und Menschen.

    Eine atemberaubende Konstruktion! Stabiler als die Wolkenstadt der alten Bauweise, die Tim und Fanlur vor wenigen Wochen kennengelernt hatten. Statt Dutzender loser Plattformen mit Trägerballons darüber würde man auf Orleans ausgedehnte Spaziergänge unternehmen können, ohne dauernd über Brücken und Leitern zu klettern. Und auch die Menschen dort unterschieden sich – hoffentlich – von denen auf Toulouse-à-l‘Hauteur, wo sie einer verrückten Herrscherin mit knapper Not entkommen waren.

    Wieder lächelte Marie den Mann aus der Vergangenheit an.

    Verdächtig oft tat sie das, oder? Er erwiderte das Lächeln so unverbindlich er konnte und blickte dann an der dunklen Schönheit vorbei zu deren Vater. In de Roziers Gesichtszügen arbeitete es. War er mit seinen Gedanken schon bei den Regierungsgeschäften, oder rekapitulierte er Tims Erzählung und zog Vergleiche mit seiner eigenen Vergangenheit? Auf dem Weg nach Wimereux, seiner Residenz, wollte er Tim davon berichten, das hatte er ihm versprochen.

    Die kaiserliche Roziere landete. Männer der Schutztruppe packten die Ankertaue und liefen nach vier Seiten davon, um sie an ebenhölzernen Säulen zu befestigen. Hauptmann Lysambwe öffnete den Ausstieg. Hinter

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