Wie sehr hast du geirrt, Jasmin: Dr. Norden Bestseller 278 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
»Sie können jetzt zu Ihrem Vater gehen, Jasmin«, sagte Dr. Behnisch zu dem jungen Mädchen, das auf dem Gang vor dem Krankenzimmer wartete. Sein Gesicht war ernst, seine Stimme rauh.Er kannte Jasmin Dahlen, und er wußte, wie sehr sie an ihrem Vater hing. Und wenn Holger Dahlen diese Liebe auch nicht verdiente, so dachten jedenfalls diejenigen, die ihn richtig kannten, wie sollte man es Jasmin sagen? Das brachte niemand fertig.Freilich mußte man bedenken, daß Holger Dahlen so aussah, wie Mädchen sich ihren Vater wünschten. Zumindest solange er gesund war, konnte er sich als Mädchenschwarm fühlen, aber natürlich hatte er auch Erfolg bei Frauen.Das alles wußte Dr. Behnisch, wie andere es auch wußten, aber Jasmin tat alles Gerede mit einem Lächeln ab, wenn es ihr zu Ohren kam. Neid und Eifersucht, so meinte sie, waren die Ursache für jeden Klatsch, und ein solcher Mann blieb eben davon nicht verschont.Jetzt war Holger Dahlen schwerkrank. Wie krank, das wußte Jasmin noch nicht. Sie war aus Paris zurückgerufen worden, wo sie Sprachen und Literatur studierte. Sie hatte es sich so gewünscht, und Tessa Dahlen hatte es ihrer Tochter deshalb gestattet, weil Jasmin bei Tessas Freundin Madeleine Lebrain wohnen konnte, deren Tochter Aimée ein Jahr älter war als Jasmin.Was immer auch Jasmin zu Ohren kam, für sie zählte nur, was ihr Vater ihr erzählte, und als sie sich nun an sein Bett setzte, ihn so schwach und abgemagert sah, konnte sie nur mit Mühe die Tränen zurückhalten.»Ma petite, mein Liebling«, flüsterte er, »du bist gekommen!« Es kostete ihn viel Mühe, einigermaßen deutlich zu sprechen. Holger Dahlen hatte Kehlkopf- und Lungenkrebs, aber auch das sollte Jasmin jetzt noch nicht erfahren.»Warum wurde ich nicht früher benachrichtigt?
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Wie sehr hast du geirrt, Jasmin - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Bestseller
– 278 –
Wie sehr hast du geirrt, Jasmin
Patricia Vandenberg
»Sie können jetzt zu Ihrem Vater gehen, Jasmin«, sagte Dr. Behnisch zu dem jungen Mädchen, das auf dem Gang vor dem Krankenzimmer wartete. Sein Gesicht war ernst, seine Stimme rauh.
Er kannte Jasmin Dahlen, und er wußte, wie sehr sie an ihrem Vater hing. Und wenn Holger Dahlen diese Liebe auch nicht verdiente, so dachten jedenfalls diejenigen, die ihn richtig kannten, wie sollte man es Jasmin sagen? Das brachte niemand fertig.
Freilich mußte man bedenken, daß Holger Dahlen so aussah, wie Mädchen sich ihren Vater wünschten. Zumindest solange er gesund war, konnte er sich als Mädchenschwarm fühlen, aber natürlich hatte er auch Erfolg bei Frauen.
Das alles wußte Dr. Behnisch, wie andere es auch wußten, aber Jasmin tat alles Gerede mit einem Lächeln ab, wenn es ihr zu Ohren kam. Neid und Eifersucht, so meinte sie, waren die Ursache für jeden Klatsch, und ein solcher Mann blieb eben davon nicht verschont.
Jetzt war Holger Dahlen schwerkrank. Wie krank, das wußte Jasmin noch nicht. Sie war aus Paris zurückgerufen worden, wo sie Sprachen und Literatur studierte. Sie hatte es sich so gewünscht, und Tessa Dahlen hatte es ihrer Tochter deshalb gestattet, weil Jasmin bei Tessas Freundin Madeleine Lebrain wohnen konnte, deren Tochter Aimée ein Jahr älter war als Jasmin.
Was immer auch Jasmin zu Ohren kam, für sie zählte nur, was ihr Vater ihr erzählte, und als sie sich nun an sein Bett setzte, ihn so schwach und abgemagert sah, konnte sie nur mit Mühe die Tränen zurückhalten.
»Ma petite, mein Liebling«, flüsterte er, »du bist gekommen!« Es kostete ihn viel Mühe, einigermaßen deutlich zu sprechen. Holger Dahlen hatte Kehlkopf- und Lungenkrebs, aber auch das sollte Jasmin jetzt noch nicht erfahren.
»Warum wurde ich nicht früher benachrichtigt?« fragte sie mit einem unterdrückten Schluchzen. »Liebster Pa, ich wäre doch sofort gekommen.«
»Ich dachte, ich würde schneller gesund.« Jasmin mußte sich sehr anstrengen, um zu verstehen, was er sagte. Sie hatte sich ganz tief über ihn geneigt, aber es tat ihr weh, in diese trüben Augen zu blicken, die sie doch noch so strahlend in Erinnerung hatte.
Jetzt senkten sich die Lider. »Ich bin müde, Jasmin…«, das hörte sie, und sie streichelte seine Hände. Sie vernahm mühsame Atemzüge, manchmal rasselnd, und sie blieb still sitzen und gab ihren Gedanken freien Lauf.
Sie dachte drei Jahre zurück, drei Jahre, die ihr jetzt so bedeutungsvoll erschienen wie nie zuvor.
Ihr Großvater, den sie auch sehr geliebt hatte, war gestorben. Er hinterließ kein großes Vermögen, aber eine gutgehende Druckerei, die seine einzige Tochter Tessa um jeden Preis weiterführen und wieder richtig in Schwung bringen wollte. Holger Dahlen war dagegen. Er hatte ganz andere Pläne. Die Wahrheit darüber erfuhr Jasmin nicht. Sie hatte volles Verständnis, daß ihr Vater, der Journalist, sich nicht mit einer Druckerei befassen wollte. Er wollte reisen, ihn lockten die Ferne und Abenteuer. Jasmin flehte ihn an, sie mitzunehmen. Sie war ja schon siebzehn Jahre, aber er bestand darauf, daß sie erst ihr Abitur machen sollte. Das sei am wichtigsten, erklärte er, um ihr so seine wahren Absichten zu verheimlichen.
Jasmin ging also zur Schule und blieb bei ihrer Mutter, die all ihre Kraft einsetzte, um die Druckerei zu retten und damit auch die Existenz der langjährigen Angestellten. Und sie schaffte es, weil sie einen Geldgeber fand, der ihr Spielraum ließ und ihr in vielen Fragen mit Rat und Tat zur Seite stand.
Jasmin war eine gute Schülerin, sie wollte die Schulzeit auch ohne jede Komplikation zu Ende bringen. Sie zehrte von den Briefen ihres Vaters, die allerdings selten genug kamen, aber sie hatte immer eine Entschuldigung dafür und vollstes Verständnis für ihn. Insgeheim schalt sie ihre Mutter engstirnig und spießig, weil sie nur für den Betrieb dachte und sorgte. Wie sehr Tessa um ihre Tochter besorgt war, das wußte Jasmin nicht oder wollte es nicht wahrhaben.
Als Jasmin das Abitur bestanden hatte, kam Holger Dahlen das erste Mal nach Hause. Nach Hause? Jasmin bemerkte die Spannungen zwischen den Eltern, aber daran gab sie der Mutter Schuld, die ja ständig nur an die Druckerei dachte. Daß ihr damit ein sorgenfreies Leben gewährleistet wurde, daran dachte Jasmin nicht, und Tessa schwieg. Ja, sie schwieg zu allem, was Jasmin wissen wollte, oder sie wich aus, und auch das legte Jasmin falsch aus, stets zu des Vaters Gunsten.
Nun, jedenfalls war er es, der den Vorschlag mit dem Studium in Paris machte, weil er dort öfter wäre als in München, und es hatte wohl eine lange Unterredung zwischen ihm und Tessa gegeben, von der Jasmin allerdings nichts erfuhr, doch Tessa willigte ein, wenn Jasmin bei ihrer Freundin Madeleine wohnen würde, mit der sie seit der Internatszeit in Lausanne befreundet war. Und so geschah es, daß Jasmin nach Paris ging und sich auch im Hause Lebrain wohl fühlte, sogar mit Aimée Freundschaft schloß, obgleich dieses sensible Mädchen von Holger Dahlen keineswegs begeistert war.
Anfangs sah ihn Jasmin öfter, aber dann erklärte er ihr, daß er für die englische Zeitschrift wieder reisen müsse, und wie schon vorher bekam sie nur ab und zu einen Brief und mal dazwischen ein paar Ansichtskarten. Auch bekam sie ab und zu eine Reportage zu Gesicht.
So vergingen die Jahre, drei Jahre, und nun saß sie am Krankenbett ihres Vaters, ihres so heißgeliebten Pas, und sie sah nur, wie fremd und krank er aussah. Manchmal stöhnte er qualvoll im Schlaf, und dann begann er um sich zu schlagen. Erschrocken läutete Jasmin nach dem Arzt, und Frau Dr. Behnisch kam.
»Sie gehen jetzt besser, Jasmin«, sagte Jenny Behnisch. »Ihr Vater bekommt eine Infusion, und er wird wieder lange schlafen. Übrigens ist gerade Dr. Norden gekommen.«
Damit brachte sie es fertig, daß Jasmin tatsächlich das Zimmer verließ, bevor sie Zeugin des Erstickungsanfalles wurde, der zu dem Krankheitsbild gehörte.
Jasmin fiel Dr. Norden indessen fast in die Arme. »Dr. Norden«, schluchzte sie, »helfen Sie Pa, bitte, helfen Sie, Sie kennen ihn doch am besten.«
Und wie Dr. Norden diesen Holger Dahlen kannte! Aber auch er hätte es nicht über sich gebracht, diesem jungen Mädchen seine Meinung offen zu sagen.
»Es wird getan, was in unseren Kräften steht, Jasmin, aber ich kann es Ihnen nicht verheimlichen, daß Ihr Vater sehr krank ist und die Chancen für ihn immer geringer werden.«
Jasmin starrte ihn an, wich ein paar Schritte zurück und hob abwehrend die Hände.
»Das können, das dürfen Sie nicht sagen. Ich vertraue Ihnen doch so«, flüsterte sie, »aber vielleicht gibt es Ärzte, die da doch besser helfen können.«
Du armes, verblendetes Kind, dachte Dr. Norden. Vielleicht sollte man wirklich so einen Arzt hinzuziehen, dem es nichts ausmacht, dir solchen Schock zu versetzen, dir zu sagen, wieviel dein Vater selbst dazu beigetragen hat, sein Leben so zu zerstören.
Aber er kannte Jasmin schon mehr als zehn Jahre, und er wollte jetzt nicht zerstören, was ihr doch soviel bedeutete. Er konnte nicht abschätzen, wie sie dann reagieren würde, auch ihrer Mutter gegenüber.
»Dein Vater hat schon die besten Ärzte in aller Welt aufgesucht, Jasmin«, sagte er behutsam. »Bevor er nach München zurückkam, wußte er bereits, wie krank er ist. Aber er wußte wohl auch, daß er hier doch am besten versorgt werden würde.«
Sie senkte den Kopf. »Wie lange liegt er hier schon?« fragte sie.
»Drei Wochen. Zuerst schien es ja, daß sich sein Zustand unter unserer Therapie bessern würde, aber dann wurde er gegen diese Mittel auch immun.«
»Mama hat mich nicht benachrichtigt«, sagte Jasmin tonlos. »Wie konnte sie das unterlassen?«
»Sie hätten doch nicht helfen können.« Plötzlich sagte er Sie, aber das fiel ihr doch auf.
»Sie können mich ruhig duzen, Dr. Norden, so erwachsen bin ich noch gar nicht, jetzt erst recht nicht.«
Sie stand jetzt vor ihm mit einem trotzigen Gesicht. Sie war ihrem Vater sehr ähnlich, bildhübsch, schlank, mehr als mittelgroß, ein überaus attraktives Mädchen von zwanzig Jahren. Ihr Gesicht war jetzt sehr blaß, und die großen dunklen Augen wirkten dadurch noch größer.
»Ich werde jetzt nach Hause fahren und mit meiner Mutter sprechen«, sagte Jasmin. »Ich habe sie noch gar nicht gesehen. Sie ließ mich mit dem Chauffeur abholen, weil sie eine wichtige Konferenz hat.«
Das klang aggressiv und machte Dr. Norden bewußt, daß echte Spannungen zwischen Tessa Dahlen und ihrer Tochter Jasmin bestanden.
»Bedenke bitte auch, daß es für deine Mutter nicht einfach ist, allein für den Betrieb zu sorgen.«
»Das müßte sie doch nicht. Sie hätte ja verkaufen können.«
Und dann wäre alles futsch, ging es ihm durch den Sinn, dafür hätte Dahlen auch gesorgt, und das sehr schnell.
»Sie fühlte sich Ihrem Vater und auch den Angestellten gegenüber verpflichtet«, sagte er ruhig.
Leicht verwirrt blickte ihn Jasmin daraufhin an. »Aber das Familienleben hat darunter gelitten«, sagte sie trotzig.
Das hat unter was ganz anderem gelitten. Er wußte es, aber es war jetzt nicht der Zeitpunkt, mit Jasmin darüber zu sprechen. Er hätte sie damit
