Ein Traum zerrann: Dr. Norden Bestseller 548 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
»Hallo, Onkel Doktor!« rief eine Mädchenstimme, als Dr. Norden, von einem Hausbesuch kommend, zu seinem Wagen ging. Er drehte sich um und blickte in ein bildhübsches, fröhliches Gesicht. »Hallo, Tina, was machen Sie denn hier?« fragte er. Tina Kogler sagte immer »Onkel Doktor« zu ihm, seit sie als Babysitter bei kleinen Patienten von ihm einsprang. Sie selbst konnte sich einer so guten Gesundheit erfreuen, daß sie keinen Arzt brauchte, aber Dr. Norden freute sich immer wieder, wenn er dieses frische natürliche Mädchen traf. Selten genug geschah es ja, daß man eine Zwanzigjährige kennenlernte, die noch so natürlich war. Dabei war Tina ein sehr tüchtiges Mädchen, das sich sein Sprachstudium selbst verdiente. Ihre Eltern wären zwar durchaus in der Lage gewesen, ihrer einzigen Tochter diese Ausbildung zu ermöglichen, aber Tina war schon in jungen Jahren sehr konsequent und zielstrebig. Sie vertrat den Standpunkt, daß man weitaus mehr schätzte, was man sich selbst verdienen mußte. Und Dr. Norden erfuhr jetzt von ihr, daß sie sich als Reiseleiterin verdingt hatte. »Ein toller Job«, erklärte sie freudestrahlend. »Ich werde sehr viel zu sehen bekommen und werde auch sehr anständig bezahlt. Zuerst waren sie ja ein bißchen skeptisch, weil ich so jung bin, aber mit meinen Sprach- und Kunstkenntnissen konnte ich sie glücklicherweise überzeugen.«
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Ein Traum zerrann - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Bestseller
– 548 –
Ein Traum zerrann
Patricia Vandenberg
»Hallo, Onkel Doktor!« rief eine Mädchenstimme, als Dr. Norden, von einem Hausbesuch kommend, zu seinem Wagen ging. Er drehte sich um und blickte in ein bildhübsches, fröhliches Gesicht.
»Hallo, Tina, was machen Sie denn hier?« fragte er.
Tina Kogler sagte immer »Onkel Doktor« zu ihm, seit sie als Babysitter bei kleinen Patienten von ihm einsprang. Sie selbst konnte sich einer so guten Gesundheit erfreuen, daß sie keinen Arzt brauchte, aber Dr. Norden freute sich immer wieder, wenn er dieses frische natürliche Mädchen traf. Selten genug geschah es ja, daß man eine Zwanzigjährige kennenlernte, die noch so natürlich war.
Dabei war Tina ein sehr tüchtiges Mädchen, das sich sein Sprachstudium selbst verdiente. Ihre Eltern wären zwar durchaus in der Lage gewesen, ihrer einzigen Tochter diese Ausbildung zu ermöglichen, aber Tina war schon in jungen Jahren sehr konsequent und zielstrebig. Sie vertrat den Standpunkt, daß man weitaus mehr schätzte, was man sich selbst verdienen mußte. Und Dr. Norden erfuhr jetzt von ihr, daß sie sich als Reiseleiterin verdingt hatte.
»Ein toller Job«, erklärte sie freudestrahlend. »Ich werde sehr viel zu sehen bekommen und werde auch sehr anständig bezahlt. Zuerst waren sie ja ein bißchen skeptisch, weil ich so jung bin, aber mit meinen Sprach- und Kunstkenntnissen konnte ich sie glücklicherweise überzeugen.«
»Und wohin wird die erste Reise gehen?« fragte Dr. Norden interessiert.
»Mit dem Bus zu den Loire-Schlössern, durch die Provence, und dann noch drei Tage Paris. Ein Anfang, wie ich ihn mir besser nicht wünschen konnte.«
»Dann wünsche ich Ihnen viel Glück dazu, Tina«, sagte Dr. Norden herzlich. »Vielleicht berichten Sie uns einmal, wie es Ihnen ergangen ist. Hoffentlich haben Sie auch nette Teilnehmer.«
»Es ist eine Studienreise«, sagte sie, »da trifft man doch nur interessante Menschen, nicht diese Art Urlauber, die später nur von den Hotels erzählen und während der Fahrt laut und falsch singen.«
Er mußte lächeln. Sie wußte die Menschen schon ganz gut einzuschätzen. Und sie verstand es auch, sich aufdringliche Männer vom Leibe zu halten. Er wußte, daß Tina einen sehr netten Freund hatte. Constantin Tröger studierte Zahnmedizin. Dr. Norden hatte ihn kennengelernt, als der sich im Winter eine heftige Erkältung zugezogen hatte.
»Wie heißt denn Ihr Unternehmen?« fragte Dr. Norden das junge Mädchen, bevor er sich verabschiedete.
Sie gab ihm ein paar Prospekte und lächelte schelmisch. »Für ein bißchen Reklame wäre ich dankbar. Ich bekomme dann noch Prozente. Die Reisen sind nicht billig, aber sehr gut organisiert. Ich habe mich natürlich genau informiert, bevor ich mich beworben habe.«
Ja, sie machte nichts halb, diese Tina Kogler. Sie wußte genau, was sie wollte, und deshalb erhoben ihre Eltern auch keine Einwände, als sie ihnen von der erfolgreichen Bewerbung erzählte.
Nicht ganz einverstanden war Constantin, den Tina kurz Conny nannte. Immerhin würde Tina viel unterwegs sein, und das gefiel ihm gar nicht. Und sicher würden auch Männer solche Reisen mitmachen, das gefiel ihm erst recht nicht.
Er hätte Tina lieber heute als morgen geheiratet, aber er mußte noch vier Semester studieren, und konsequent wie Tina nun einmal war, hatte sie ihm klipp und klar gesagt, daß vorher eine Heirat nicht in Frage käme.
Conny war von Tinas Eltern gern gesehen. Sie waren mit ihrem zukünftigen Schwiegersohn sehr einverstanden, aber sie meinten auch, daß man sich mit dem Heiraten noch Zeit lassen könne.
»Wenn ich wenigstens die erste Reise mitmachen könnte, damit ich sehe, wie das so läuft«, sagte Conny, »aber es sind ja keine Semesterferien.«
»Und die Reise kostet einen Haufen Geld«, erklärte Tina.
Mit dem Geld mußte Conny sparsam umgehen. Seine Eltern waren nicht in der Lage, ihm mehr als zweihundert Euro monatlich zuzuschießen. Conny hatte noch drei jüngere Geschwister, die auch nicht zu kurz kommen sollten, und so ganz waren sie auch nicht einverstanden gewesen, daß er sich für die Zahnmedizin entschieden hatte.
So schilderte Tina vorerst an Hand der Unterlagen den Verlauf der Reise, und man konnte es ihr ansehen, wie sehr sie sich darauf freute.
*
Nach der Begegnung mit Tina mußte Dr. Norden noch einen Hausbesuch machen, und bei diesem empfand er eine tiefe Beklemmung.
Eine prachtvolle Villa war sein Ziel. Dort wohnte der Generaldirektor Wolf Diederich mit seiner Frau Carla und seinem einzigen Sohn Stephan. Diesem galt Dr. Nordens Besuch. Stephan litt seit Wochen an einer schweren Virusinfektion, und mangelnde Abwehrkräfte hatten Dr. Norden so skeptisch gestimmt, daß er eine klinische Untersuchung angeordnet hatte. Das Ergebnis war bestürzend. Stephan Diederich, zweiundzwanzig Jahre jung, litt an einem Rückenmarkleiden, für das es keine Heilung gab.
Es war Dr. Norden nichts anderes übriggeblieben, als es seinen Eltern mitzuteilen. Es war ein entsetzlicher Schlag für sie gewesen. Da zeigte sich Carla Diederich fast tapferer als ihr Mann, der doch soviel auf seinen Sohn und Erben gesetzt hatte. Vorerst sprach Stephan auf die medikamentöse Behandlung recht gut an, wie es oftmals in solchen Fällen war. Man konnte auch nicht sagen, wann diese Krankheit in das kritische letzte Stadium eintreten würde. Bei jungen Menschen kam das leider meist schneller als bei älteren. Dr. Norden ging es jedenfalls immer sehr nahe, wenn er dieses Haus betrat und Stephan besuchte.
Carla verstand es, sich zu beherrschen. Sie wollte ihrem Sohn nicht zeigen, wie weh es ihr ums Herz war. Sie wollte ihm jeden Tag zur Freude machen, ihm jeden Wunsch erfüllen.
Nun war Stephan allerdings ein Mensch, der niemals Wünsche äußerte, außer nach Büchern. Ihm bereitete es den größten Kummer, daß er ein ganzes Semester seines Studiums der Geisteswissenschaften durch die andauernde Krankheit einbüßte.
Doch an diesem Tag machte er einen frischen Eindruck, und er war lebhafter als sonst. Er war ein ausgesprochen gut aussehender junger Mann, ja, man hätte ihn fast schön nennen können, wenn die durchstandenen Schmerzen seinem Gesicht nicht schon eine ganz besondere Note gegeben hätten. Er wirkte älter als er war, vergeistigt und deshalb besonders interessant. Er war sehr klug und in manchen Dingen sogar genial zu nennen. Es gab eigentlich nichts, was ihn nicht interessiert hätte.
»Es geht jetzt wieder aufwärts«, sagte er zuversichtlich zu Dr. Norden. »Vielleicht kann ich dann doch noch nach Frankreich fahren, bevor ich wieder ins Semester einsteige.«
Es versetzte Dr. Norden wieder einen Stich, aber was sollte er sagen? Ihm das gleich ausreden? Ihn stutzig machen? Nein, das konnte er nicht.
»Nur nicht gleich übermütig werden«, sagte er. »Als Ihr Arzt kann ich es nicht gutheißen, wenn Sie sich selbst ans Steuer setzen wollen, Stephan.«
»Diese Absicht habe ich auch nicht«, erwiderte der junge Mann vernünftig. »Es gibt so interessante Studienreisen. Voriges Jahr habe ich eine in die Türkei gemacht. Das war sehr interessant.«
Und hat womöglich den Ausbruch dieser Krankheit beschleunigt, dachte Dr. Norden. Aber er war ein Arzt, der immer wieder Hoffnung erzeugen wollte und auch konnte. Und ihm fielen die Prospekte ein, die Tina ihm gegeben hatte.
»Solcher Art hätte ich gerade etwas anzubieten«, sagte er im scherzhaften Ton, und dann gab er ihm einen von Tinas Prospekten. »In vier Wochen können wir auch weitersehen.«
»Sie sind aber sehr vorsichtig mit mir, Dr. Norden. Sie sehen doch, wie gut es mir jetzt geht«, sagte Stephan.
»Und in vier Wochen geht es hoffentlich noch besser«, meinte der Arzt.
Carla Diederich begleitete ihn dann zur Tür. »Wenn er nun wirklich fahren will, Herr Doktor«, sagte sie mit belegter Stimme.
»Es kann ja möglich sein, daß die Krankheit für eine Zeit zum Stillstand kommt«, erwiderte er. »Dieses neue Medikament scheint ihm sehr gut zu bekommen. International sind damit auch bereits Erfolge erzielt worden.«
»Wenn er dadurch doch gesunden würde!« flüsterte sie, und ihre Augen wurden feucht. »Wir würden alles geben, was wir besitzen, Herr Doktor.«
»Dann wäre ein Wunder geschehen«, sagte Dr. Norden leise. »Ich glaube gern an Wunder, gnädige Frau. Ich wäre unendlich glücklich, aber allzuviel Hoffnung darf ich Ihnen nicht machen.« Er atmete tief durch. »Womit ich allerdings nicht sagen will, daß sein Leben auf Jahre hinaus verlängert werden könnte. Machen Sie ruhig Pläne mit ihm. Alles, was ihn freut, hilft weiter.«
»Er ist doch mein alles«, sagte sie leise. »Mein Mann verzagt, aber ich hoffe. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.«
Und Daniel Norden wollte sie ihr nicht zerstören. Sie war eine liebevolle Mutter, eine tapfere Frau. Er hatte grenzenlose Hochachtung vor ihr gewonnen, wie sie diese unendlich schwierige Situation meisterte.
»Wenn es irgendwie möglich sein sollte, machen Sie doch mit ihm diese Reise«, sagte er. »Eine junge Bekannte ist Reisebegleiterin. Ich könnte sie insofern informieren, daß sie Sorge dafür trägt, daß notfalls ein Arzt sofort zur Stelle ist.«
Carla schüttelte den Kopf. »Nein, ich will nicht mit einer solchen Belastung reisen, daß ein fremder Mensch weiß, wie es um Stephan steht. Wenn er in der Lage ist zu reisen, soll jedermann glauben,
