Schicksalsnacht in der Behnisch-Klinik: Dr. Norden Bestseller 114 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
»Sind wir jetzt fertig, Loni?«, fragte Dr. Norden seine rechte Hand und wandelndes Notizbuch, wie er Loni gern bezeichnete. »Frau Röttgen wartet noch«, erwiderte Loni. »Warum haben Sie mir das nicht gleich gesagt?«, fragte Dr. Norden erstaunt. »Weil sie wieder gehen wollte, wenn Sie keine Zeit haben. Ich sollte Ihnen nur sagen, dass sie da ist, wenn die Sprechstunde nicht zu lange dauert.« »Herein mit ihr«, sagte er, »sie soll nicht noch mehr Ducker bekommen. Ich habe Zeit.« An Schicksalsschlägen hatte Gisela Röttgen in den letzten Monaten mehr als genug hinnehmen müssen. Sie war eine tapfere Frau, sechsundvierzig Jahre, und jetzt, drei Monate nach dem tragischen Tod ihres Mannes bereit, es mit allen Widrigkeiten des Lebens aufzunehmen. »Wo fehlt es, Frau Röttgen?«, fragte Dr. Norden besonders freundlich, als er in ihr schmales blasses Gesicht blickte. Da kam etwas Farbe in ihre Wangen. »Ich komme mit einer ganz persönlichen Bitte, Herr Dr.
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Buchvorschau
Schicksalsnacht in der Behnisch-Klinik - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Bestseller
– 114 –
Schicksalsnacht in der Behnisch-Klinik
Patricia Vandenberg
»Sind wir jetzt fertig, Loni?«, fragte Dr. Norden seine rechte Hand und wandelndes Notizbuch, wie er Loni gern bezeichnete.
»Frau Röttgen wartet noch«, erwiderte Loni.
»Warum haben Sie mir das nicht gleich gesagt?«, fragte Dr. Norden erstaunt.
»Weil sie wieder gehen wollte, wenn Sie keine Zeit haben. Ich sollte Ihnen nur sagen, dass sie da ist, wenn die Sprechstunde nicht zu lange dauert.«
»Herein mit ihr«, sagte er, »sie soll nicht noch mehr Ducker bekommen. Ich habe Zeit.«
An Schicksalsschlägen hatte Gisela Röttgen in den letzten Monaten mehr als genug hinnehmen müssen. Sie war eine tapfere Frau, sechsundvierzig Jahre, und jetzt, drei Monate nach dem tragischen Tod ihres Mannes bereit, es mit allen Widrigkeiten des Lebens aufzunehmen.
»Wo fehlt es, Frau Röttgen?«, fragte Dr. Norden besonders freundlich, als er in ihr schmales blasses Gesicht blickte. Da kam etwas Farbe in ihre Wangen.
»Ich komme mit einer ganz persönlichen Bitte, Herr Dr. Norden«, sagte sie leise. »Eigentlich sogar mit zweien, wenn ich Sie nicht zu sehr belästige.«
»Sie belästigen mich nicht. Ich habe Ihnen gesagt, dass ich immer für Sie da bin, Frau Röttgen. Also, wo drückt der Schuh, oder die Schuhe?«
»Ich könnte eine Stellung bekommen, aber ich bräuchte Referenzen, und wer soll mir die geben? Wenn Sie mir wenigstens ein Attest geben könnten, dass ich gesund bin, Herr Doktor.«
»Dem steht nichts im Wege, wenn ich weiß, dass Sie der Tätigkeit auch wirklich gewachsen sind«, erwiderte Dr. Norden. »Worum handelt es sich?«
»Der Bankier Thomasson sucht eine Hausdame. Gewachsen wäre ich dieser Tätigkeit bestimmt. Es sind ja auch noch Hausangestellte da. Und gut bezahlt wäre es auch. Aber er hat anscheinend schlechte Erfahrungen gemacht und will ganz sicher gehen, weil die vorige Hausdame eine ansteckende Hepatitis hatte.«
»Hepatitis epidemica«, sagte er gedankenvoll, »sie verbreitet sich leider durch die häufigen Auslandsreisen in Länder, die nicht die gleichen Lebensumstände haben wie wir, bezüglich der Hygiene, aber auch der Abwehrstoffe. Ich will Ihnen keinen Vortrag halten, aber uns macht diese Krankheit sehr zu schaffen. Doch Ihnen kann ich bestätigen, dass keine Bedenken vorliegen.«
»Es geht um alle Infektionskrankheiten«, sagte sie leise. »Es sind ja drei Kinder da, fünfzehn, dreizehn und zehn. Und wenn Sie mir vielleicht auch noch bestätigen, wie lange Sie mich kennen, würde mich Herr Thomasson sicher nehmen. Er braucht ja nicht Gefahr zu laufen, dass ich es auf ihn abgesehen habe«, fügte sie mit bitterem Spott hinzu. »Als ob mir danach zumute wäre! Aber ich mag niemanden bitten, mir sozusagen einen Garantieschein zu geben. Wir haben keine Freunde mehr.«
Er kannte alle ihre Sorgen, ihre Nöte, ihre Enttäuschungen. »Ich gebe Ihnen keinen Blankoscheck, weil Ihre Gesundheit mir auch am Herzen liegt, Frau Röttgen«, sagte er. »Ich werde Sie gründlich untersuchen, und wenn es bei Thomasson nicht klappt, wo Sie es bestimmt nicht leicht haben werden, finden wir etwas anderes, wenn Sie unbedingt arbeiten wollen.«
»Ich muss Geld verdienen, Herr Doktor. Es bleibt mir gar nichts anderes übrig. Hans-Peter muss doch sein Studium vollenden, und Carolin ist mit der Ausbildung auch noch nicht fertig.«
»Zuerst kommen Sie an die Reihe«, sagte er. »Wir machen einige Tests. Den Befund bekommen Sie morgen oder Herr Thomasson direkt, wenn Sie es wünschen.«
»Ich habe ihm gesagt, dass ich mich von Ihnen gründlichst untersuchen lasse«, gestand sie verlegen ein. »Es war ihm sehr willkommen.«
»Ist in Ordnung, Frau Röttgen. Ich kenne ihn. Er ist schwierig. Ist ja auch nicht anders zu erwarten, wenn die Frau ihn mit drei Kindern alleinlässt und ihn ausnutzt nach Strich und Faden. Das pfeifen ja die Spatzen von den Dächern, und peinlich ist das für ihn auch. Die Kinder haben auch darunter zu leiden. Ich möchte Ihnen damit zu verstehen geben, dass Sie keine leichte Aufgabe zu erfüllen hätten.«
»Davor fürchte ich mich nicht. Mit meinen beiden Kindern habe ich ja auch manche Sorgen. Wegen Hans-Peter wollte ich auch mit Ihnen sprechen. Er kann in der Behnisch-Klinik in den Semesterferien als Krankenpfleger arbeiten, aber er hat nicht den richtigen Mumm. Sie sind doch gut bekannt mit Dr. Behnisch. Er will Hans-Peter nehmen, aber man müsste ihm doch sagen, wie schwierig der Junge ist. Er braucht einen Motor, der ihn anspornt.«
»Dann ist er bei Dr. Behnisch gut aufgehoben, Frau Röttgen. Er wird viel lernen in der Klinik, was er später gut verwerten kann. Da machen Sie sich mal keine Sorgen. Hans-Peter ist jetzt dreiundzwanzig und hat sich für das Medizinstudium entschieden. Da muss er sich schon auch selbst einsetzen.«
»Aber damals ging es uns blendend. Die Finanzen stimmten. Er ist keine Kämpfernatur.«
»Dann wird er es werden müssen, für sein Lebensziel«, sagte Dr. Norden.
»Und Carolin ist jetzt nur noch darauf aus, eine reiche Partie zu machen«, sagte Gisela Röttgen leise. »Um sie habe ich Angst. Wenn ich nichts verdiene, können wir die Wohnung nicht halten. Ich habe mir genau ausgerechnet, wie lange wir auskommen würden, wenn wir von der Lebensversicherung leben. Fünf Jahre bei den derzeitigen Kosten, und die steigen. Und wenn die Rente für die Kinder wegfällt …, aber damit will ich Ihnen nicht auch noch kommen. Sie brauchen jetzt Ihre Mittagspause.«
Er hatte ihr Blut abgenommen und sie reden lassen. Und er drückte ihr warm die Hand, als sie sich verabschiedete.
»Morgen um die gleiche Zeit, Frau Röttgen. Dann bekommen Sie Bescheid. Aber ich möchte Ihnen raten, nicht immer nur an die Kinder zu denken, sondern auch an sich selbst.«
»Ich habe ja nur noch die Kinder«, erwiderte sie leise.
*
Und das war ihr Schicksal: Gisela Werner heiratete im Alter von zweiundzwanzig Jahren den Bankkaufmann Klaus Röttgen. Sie hatte Lehrerin werden wollen, aber das erste Kind war bald unterwegs, und sie hatte einen ehrgeizigen Mann geheiratet. Klaus Röttgen machte sich bald selbstständig, wurde Immobilien- und Finanzmakler. Er verdiente sehr gut. Man führte ein recht aufwendiges Leben, mit dem Gisela nie so recht Schritt halten konnte. Nach Hans-Peter wurde vier Jahre später Carolin geboren, der vergötterte Liebling ihres Vaters. Aber dann gingen die Geschäfte nicht immer gleich gut. Klaus Röttgen musste Schulden machen. Die Ehe geriet in eine Krise und mit Röttgens Gesundheit ging es bergab. Dann zog er sich einen Sturz zu. Es war ein Unfall, aber die Unfallversicherung machte Schwierigkeiten, weil sich bald herausstellte, dass Klaus Röttgen einen Gehirntumor hatte.
Man berief sich darauf, dass der Gehirntumor Schwächezustände herbeigeführt hätte und diese wiederum die Ursache des Sturzes wären.
Der Rechtsstreit zermürbte Klaus Röttgen vollends, weil er ja dadurch frühzeitig Kenntnis von seinem schweren Leiden bekam. Ein sanfter Tod war ihm nicht beschieden. Sicher war man bemüht, sein Leben zu retten, aber die Familie wurde immer mehr größten Belastungen ausgesetzt. Das vorhandene Vermögen war bald aufgebraucht. Das komfortable Haus wurde verkauft, dafür eine Wohnung gemietet. Immer wieder versuchte Gisela ihrem Mann Mut zu machen, aber schließlich war sie selbst fast am Ende.
In ihren früheren Beruf konnte sie nicht mehr zurück. Da gehörte sie zum alten Eisen, und ihr Studium war ja nicht mal abgeschlossen gewesen. Sonst hatte sie nichts gelernt, als einen Haushalt zu führen und Kinder aufzuziehen, einen aufwendigen Haushalt und verwöhnte Kinder! Als dann ihr Mann starb, hatte sie alle Fehler, die sie in der Vergangenheit gemacht hatte, eingesehen. Sie war eine Frau gewesen, die das Leben ihres Mannes geteilt hatte, wie er dieses Leben begriff und aufbaute. Sie gelangte doch rasch auf den Boden der nackten, unabänderlichen Tatsachen, als sie mit ihren Kindern allein war, die sich mit den Tatsachen jedoch nicht so schnell abfinden konnten.
Und auch an diesem Abend hatte Gisela allerlei auszuhalten, als sie ihren beiden Kindern sagte, dass sie entschlossen sei, die Stellung bei Bankier Thomasson anzunehmen, wenn er sie nehmen würde.
»Bist du total übergeschnappt?«, reagierte Carolin, ein hübsches Mädchen. Eben noch hatte sie davon gesprochen, dass sie gern mit Freundinnen nach Griechenland fliegen würde. Das hatte dann die Debatte ausgelöst, weil endlich einmal alle Karten auf den Tisch gelegt werden mussten.
»Ich sehe die Realitäten«, sagte Gisela ruhig, obgleich es ihr schwerfiel, Ruhe zu bewahren. »Wir müssen sparen. Und da ihr nichts verdient, muss ich eben verdienen.«
»Papa ist vor drei Monaten gestorben, und wir haben hunderttausend Euro aus der Lebensversicherung bekommen«, sagte Carolin schnippisch. »Rechtlich stehen dir fünfzig Prozent zu und uns die anderen fünfzig.«
Solche Worte hatte Gisela von ihrer Tochter nicht erwartet. Es schmerzte, und wie es schmerzte, aber sie wollte reinen Tisch machen.
»Gut, das siehst du so. Dann werde ich dir die Gegenrechnung aufstellen, Carolin. Es blieben nämlich fast fünfzigtausend Euro Schulden, die beglichen werden mussten. Hier ist die Aufstellung. Also bleiben noch fünfzigtausend. Davon stehen jedem von euch zwölftausendfünfhundert zu, mir fünfundzwanzigtausend. Von diesen entfallen auf die Jahresmiete allein zwölftausend Euro, dazu kommen die Lebenshaltungskosten. Ich wollte die Wohnung halten, damit ihr ein Zuhause habt, aber das kann ich nicht. Ihr könnt euer Geld nehmen und damit machen, was ihr wollt, wenn ihr darauf besteht. Ich mache, was ich will. Ich möchte nämlich von niemandem etwas geschenkt haben. Wo unsere lieben Freunde geblieben sind, wissen wir ja.«
»Carolin meint es nicht so, Mutti«, sagte Hans-Peter.
»O doch, sie meint es so«, sagte Gisela. »Ich verschließe Augen und Ohren davor nicht. Ebenso gut
