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Coralee und das Einhorn-Horn: F.E.U. 11
Coralee und das Einhorn-Horn: F.E.U. 11
Coralee und das Einhorn-Horn: F.E.U. 11
eBook86 Seiten54 MinutenF.E.U.

Coralee und das Einhorn-Horn: F.E.U. 11

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Über dieses E-Book

Einhörner gehören in die Feenwelt. Nicht zu den Menschen.
Erst recht sollte keines ihrer Hörner auf Ebay zum Kauf stehen. Wenn das die Einhorn-Bosse erfahren, ist es zappenduster für die Menschen. Und F.E.U. würde die geharnischtste Dienstaufsichtsbeschwerde seiner Existenz bekommen.
Der Chef setzt demzufolge gleich Verstärkung auf die Sache an. Special Agent Seven, einen stocksteif-aristokratischer Einhorn-Detektiv mit mächtiger Magie, und Coralees Team, wie immer zuständig für die dreckige Fußarbeit. Wobei besagter Einhorn-Agent auch noch den Oberbefehl bekommt.
Eine Tatsache, die nicht nur Coralee persönlich nimmt.
SpracheDeutsch
HerausgeberMachandel Verlag
Erscheinungsdatum6. Juni 2025
ISBN9783959593908
Coralee und das Einhorn-Horn: F.E.U. 11

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    Buchvorschau

    Coralee und das Einhorn-Horn - Mira Lindorm

    Cover von Coralee und das Einhorn-Horn. Es zeigt ein Einhorn mit Ohr-Piercings.

    Coralee und das Einhorn-Horn

    F.E.U. Band 11

    Mira Lindorm

     ©Mira Lindorm 2025   

    Machandel Verlag Charlotte Erpenbeck

    machandelverlag@googlemail.com

    Neustadtstr.7, 49740 Haselünne

    Cover gestaltet von Elena Münscher 

    mit Grafiken von Malchev/yayimages.com

    Coverbild der Vorschau:  popaukropa/memoangeles/sararoom/depositphotos.com 

    ISBN 978-3-95959-390-8

    Informationen zum Buch: 

    Ein kleiner Hinweis: Dieses Buch ist KEIN Kinderbuch!

    Alle Personen in diesem Buch sind frei erfunden, genauso wie die ganze Fantasy-Geschichte. Coralee gehört zum Dunklen Hof der Feen und benimmt sich entsprechend. Sie fährt eine pinkfarbene Harley, hat nichts gegen eine handfeste Rauferei (sowohl in einer Bar als auch im Bett), trinkt, flucht, betrügt, zaubert, was immer ihr in den Kram passt, und betrachtet Menschen bestenfalls als nervig. Es gibt nur zwei Dinge in der Menschenwelt, die sie wirklich liebt: anderen einen Streich zu spielen und einen sexy Mann für die Nacht

    Wer Coralee noch nicht kennt, findet im Anhang des Buches einige zusätzliche Informationen zu ihr und ihrer Welt.

    *1*

    Special Agent Seven

    Ein Einhorn-Horn. Ich starrte auf den Bildschirm. Nicht den kleinen in unserer Station. Dieser hier war drei Meter groß, LED mit neuster Technik, und hing im Büro des Chefs. Richtig gehört. Wir standen tatsächlich im Chefbüro. Zumindest Essylt und ich. Normalerweise sehen die Bodentruppen nur alle paar Jahrhunderte mal den Chef persönlich. Und noch seltener dürfen sie sein Büro von innen sehen. Dieser Fall musste wirklich extrem wichtig sein.

    Direkt neben dem Horn flimmerte ein Preis. Einer, der für meinen Geschmack ein paar Nullen zu viel hatte. Erst recht, wenn man bedachte, wie schäbig es aussah. Einhorn-Hörner sehen für gewöhnlich weder weiß noch funkelnd aus. Eher so wie schmutziger Knochen. Schließlich benutzten die Biester sie, um den Boden damit aufzugraben. Und dieses hier war am abgebrochenen Ende auch noch zersplittert. Aber magisch sind sie tatsächlich. Und sie gehören definitiv nicht auf Ebay. 

    Das war übel. Sehr übel. Absolut übelst.

    Wenn der ehemalige Besitzer des Horns noch lebte, schwor gerade ein immens angepisstes Einhorn den Menschen blutige Rache. Und wenn besagter Besitzer verschieden war, würde seine komplette Sippe umgehend Kriegsrat halten, sobald sie von diesem Sakrileg erfuhren. Nichts und niemand könnte sie dann noch davon abhalten, jede Spur des Übeltäters und seiner erweiterten Verwandtschaft von der Oberfläche dieses Planeten zu tilgen.

    Insofern hatte ich Verständnis dafür, dass der Chef gerade eines seiner besten Teams darauf ansetzte, nämlich uns, wie ich in aller Bescheidenheit feststellen darf. 

    Weniger Verständnis hatte ich für den Spezialagenten, mit dem wir zusammenarbeiten sollten. Oder besser gesagt, für den wir die Drecksarbeit erledigen sollten. Unser Chef hatte ihm nämlich soeben den Oberbefehl für unseren Auftrag gegeben.

    Special Agent Seven.

    Ein Typ, der Essylt ein angepisstes Quietschen entlockt hatte, als er durch ein Portal in das Machtzentrum des Chefs trat, eben dieses Büro. Gehört einiges dazu, dass ein Irrwisch mit ihrer Berufserfahrung angepisst ist. Nachdem besagter Agent allerdings seine ersten Sätze von sich gegeben hatte, konnte ich sie mehr als verstehen. Der Typ war zum Augenauskratzen. Wie alle diese Spezialisten hochnäsig bis zum Gehtnichtmehr gegenüber dem Fußvolk. Und in seinem Fall sogar noch hochnäsiger als hochnäsig. Der übelste Teamleiter, den ich mir in unserer Situation vorstellen konnte. Ein Einhorn.

    Verstohlen blickte ich auf den hochgewachsenen Steroidmuskel-Typ im silbergrauen Lederoutfit, in dessen Ohren mindestens fünf Piercings wackelten. Der hätte in jeder Soap-Opera seinen Platz gefunden, egal, ob es sich um Krimis oder Liebesgesülze handelte. Nur die Tätowierung auf seiner Glatze verriet, dass er ein Einhorn war. Was aber vermutlich kein Mensch erkennen würde. Das Bild sah eher aus wie ein missratener Eiffelturm. An seinem Namen hatte ich immer noch zu kauen. Wie konnte sich dieser Kleiderschrank ausgerechnet Artemis nennen? Das war der Name einer Göttin, verdammt noch mal!

    „Äußerste Eile ist geboten!", erklang gerade die eisige Stimme des Chefs. Mein Blick zuckte vom Wandbildschirm zum Schreibtisch zurück.  

    „Special Agent Seven hat die uneingeschränkte Befehlsgewalt!", betonte der Chef noch einmal. 

    Shit. Auch wenn ich das schon wusste, ärgerte es mich, dass er es mir noch einmal unter die Nase reiben musste. Aber ich würde mich hüten, meinen Ärger zu zeigen. Dem Chef nicht, und Artemis erst recht nicht. Schließlich wusste ich aus Erfahrung, wie Einhörner auf Ungehorsam reagierten. Unwillkürlich musste ich an meinen Freund Sahet denken. Gut, Freund ist vielleicht übertrieben, aber als Kinder hatten wir zusammen gespielt. Bis er bei einem dieser Spiele in der Kampfgruppe eines roten Einhorns gelandet war und nicht gehorchte, als er mir eine Hand abschneiden sollte. Sein Einhornteamchef war so erbost, dass er Sahet das Horn durch die Brust rammte. Nur der Tatsache, dass Dämonen ihr Herz in der Magengegend

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