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Wenn die Liebe zurückkehrt
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eBook193 Seiten3 Stunden

Wenn die Liebe zurückkehrt

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Über dieses E-Book

Mac ist wieder da! Der Selfmade-Millionär ist zurückgekehrt, um seine geliebte Pflegemutter zu besuchen. Doch für Lucy, die in den Rebellen von einst verliebt war, wird das Wiedersehen mit Mac eine Reise in die Vergangenheit. Voller Schmerz – aber da ist noch etwas anderes. Hoffnung?

SpracheDeutsch
HerausgeberCORA Verlag
Erscheinungsdatum18. Apr. 2024
ISBN9783751529303
Wenn die Liebe zurückkehrt
Autor

Cara Colter

<p>Cara Colter hat Journalismus studiert und lebt in Britisch Columbia, im Westen Kanadas. Sie und ihr Ehemann Rob teilen ihr ausgedehntes Grundstück mit elf Pferden. Sie haben drei erwachsene Kinder und einen Enkel. Cara Colter liest und gärtnert gern, aber am liebsten erkundet die begeisterte Reiterin auf ihrer gescheckten Stute Dakota die kilometerweiten Waldwege, die direkt an ihrem Haus vorbei- und in die freie Natur führen. Als Autorin von insgesamt 40 Büchern wurde Cara Colter mehrfach ausgezeichnet. 2006 erhielt sie von der Romantic Times einen Sonderpreis für ihre humorvollen Romane, 2007 kam sie erstmalig auf die Bestellerliste von Waldenbooks.</p>

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    Buchvorschau

    Wenn die Liebe zurückkehrt - Cara Colter

    IMPRESSUM

    Wenn die Liebe zurückkehrt erscheint in der Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH, Hamburg

    © 2013 by Cara Colter

    Originaltitel: „Second Chance with the Rebel"

    erschienen bei: Mills & Boon Ltd., London

    Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.

    © Deutsche Erstausgabe in der Reihe JULIA EXTRA

    Band 431 - 2017 by Harlequin Enterprises GmbH, Hamburg

    Übersetzung: Beatrice Norden

    Umschlagsmotive: Harlequin Books S.A.

    Veröffentlicht im ePub Format in 4/2024

    E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck

    ISBN 9783751529303

    Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.

    CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.

    Weitere Roman-Reihen im CORA Verlag:

    BACCARA, BIANCA, ROMANA, HISTORICAL, TIFFANY

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    1. KAPITEL

    „Hudson Group, was kann ich für Sie tun?"

    „Ich möchte bitte Macintyre Hudson sprechen."

    Das Schweigen am anderen Ende der Leitung war vielsagend. Man rief nicht einfach bei einem millionenschweren Konzern an und verlangte nach dem CEO.

    „Mr. Hudson ist leider im Moment nicht zu sprechen, erklang es schließlich kühl. „Ich kann ihm gern eine Nachricht zukommen lassen.

    Lucy erkannte die Stimme. Sie gehörte derselben hochnäsigen Sekretärin, die ihren Namen und ihre Telefonnummer schon dreizehnmal in dieser Woche aufgeschrieben hatte.

    Mac würde nur mit ihr sprechen, wenn er es selbst wollte. Offenbar wollte er nicht. Lucy musste sich zwingen, nicht einfach aufzulegen. Sie durfte nicht aufgeben! Es wurde Zeit, die Taktik zu ändern.

    „Es ist eine dringende Familienangelegenheit."

    „Er ist nicht in seinem Büro. Ich muss nachsehen, ob er im Gebäude ist, und ich werde ihm sagen müssen, wer angerufen hat."

    Lucy spürte den leichten Argwohn in der Antwort, als sei auch ihre Stimme erkannt worden. Vermutlich stand sie schon auf der schwarzen Liste derer, für die Mac niemals zu sprechen war.

    „Sagen Sie ihm, Harriet Freda hat angerufen." Ihr war selbst nicht ganz wohl bei dieser Lüge. Verlegen schabte sie einen lila Farbfleck von ihrem Daumennagel.

    „Mr. Hudson wird zurückrufen, sobald ich ihn erreicht habe." Die Ungeduld am anderen Ende war unüberhörbar.

    „Es ist schon gut, ich kann warten", entgegnete Lucy entschlossen. Sie wollte sich auf keinen Fall abwimmeln lassen.

    Während sie wartete, blickte sie auf den Zettel in ihrer farbverschmierten Hand. Darauf stand eine lange Liste von Namen, alle durchgestrichen bis auf einen. Dieser Name stach hervor, als sei er mit Leuchtfarbe geschrieben.

    Macintyre W. Hudson. Der Junge, der mein Leben ruiniert hat.

    Wie mit einem Fingerschnips waren sieben Jahre verschwunden, und sie konnte ihn vor sich sehen: Mac Hudson, der bestaussehende Junge in der Schule mit dem verschmitzten Lächeln, dem Funkeln in den Augen und dem stets zerzausten schokoladenbraunen Haar.

    Bei der Erinnerung spürte Lucy ein Prickeln auf ihrer Haut. Sie wusste genau, wie dieser Junge ihr Leben ruiniert hatte. Allerdings war er jetzt kein Junge mehr, sondern ein erwachsener Mann.

    Im nächsten Moment schimpfte sie mit sich selbst. Nein, er hat nicht dein Leben ruiniert, sondern sich allenfalls ein paar Augenblicke gestohlen.

    Aber was für Augenblicke! Die Stimme in ihrem Inneren war sehr eindringlich.

    „Unsinn!", widersprach Lucy lautlos, doch ihre in diesen Tagen ohnehin nicht besonders ausgeprägte Zuversicht schwand. Im Moment fühlte sie sich, als sei sie mit allem, was sie je begonnen hatte, kläglich gescheitert.

    Sie hatte nicht die Universität besucht, wie es sich ihre Eltern gewünscht hatten, sondern war stattdessen Angestellte in einem Buchladen im Nachbarort geworden.

    Dort hatte sie sich hochgearbeitet, bis sie das Geschäft schließlich gemeinsam mit ihrem Verlobten übernehmen konnte. Das Glück hatte nicht lange gewährt. Nach ihrer beschämenden, in aller Öffentlichkeit ausgetragenen Trennung hatte sie den dem Buchladen angeschlossenen Coffeeshop abgestoßen und sich nur noch auf den Buchverkauf konzentriert.

    Nun war sie zurück in ihrem Heimatort Lindstrom Beach und leckte ihre Wunden. Ihre verwitwete Mutter hatte ihr großzügig den alten Familiensitz am Ufer des Sunshine Lake überlassen, bevor sie wieder heiratete und nach Kalifornien umsiedelte. Das alte Haus war seit Generationen im Besitz der Lindstrom-Familie, und so sollte es auch bleiben. Das hatte ihre Mutter überzeugend erklärt, und das Timing hätte nicht besser sein können. Dennoch hatte Lucy das ungute Gefühl, dass ihre Mutter glaubte, das Kind würde es ohne ihre Hilfe nicht schaffen.

    Aber ich habe einen Traum, erinnerte sie sich selbst entschlossen, während sie darauf wartete, dass Mac ans Telefon kam. Ungeduldig trommelte sie mit den Fingern auf der Tischplatte, während sie der Musik am anderen Ende lauschte. Es war die Melodie eines Liedes über einen Rebellen. Sie hatte es immer mit Mac in Verbindung gebracht. Unwillkürlich summte sie mit. Es ging um einen Jungen, der alles riskierte, nur nicht sein Herz.

    Genauso war Macintyre Hudson immer gewesen. Es war schwer vorstellbar, dass der früher so aufsässige Halbstarke aus Lindstrom Beach jetzt ein millionenschweres Unternehmen führte, das die unglaublich populären Wildside-Outdoorprodukte vertrieb.

    Unwillkürlich schrak Lucy zusammen, als plötzlich die Musik verstummte.

    „Mama?"

    Mac klang besorgt. Seine Stimme war tiefer als noch vor ein paar Jahren, aber sie hatte dieselbe sinnliche Schwingung, die ihr immer einen Schauer über den Rücken hatte laufen lassen. Entschlossen rief sich Lucy zur Ordnung.

    Jetzt war nicht der Augenblick, sich in Erinnerungen zu verlieren oder an das Bild von ihm auf seiner Website zu denken. Im Stillen hatte sie gehofft, dass er seit damals vielleicht dick geworden oder dass ihm die Haare ausgegangen wären. Doch das Foto hatte sie eines Besseren belehrt. Es war kein langweiliges Porträt in Schlips und Anzug, wie sie es vom Chef einer international tätigen Firma wie der Hudson Group erwartet hatte. Nein, das Bild zeigte den Entwickler der Wildside-Produkte bei einer Testfahrt mit dem neuen Kajak, dem Wild Ride. Er stürzte sich damit auf einem Wildwasserfluss mitten zwischen Felsen hindurch. Umgeben von schäumender Gischt hatte die Kamera Macintyre Hudson mit seiner ganzen maskulinen Ausstrahlung eingefangen.

    Er trug eine Rettungsweste, ebenfalls ein Produkt seiner Firma, die seine breiten Schultern und die kräftigen Muskeln seiner sonnengebräunten Arme sichtbar ließ. Er schien in seinem Element, und der Blick aus seinen dunklen Augen verriet Konzentration und Entschlossenheit.

    Ob er noch Haare hatte, verriet das Foto nicht, denn er trug einen Helm aus der neuesten Wildside Linie.

    „Mama?, fragte er erneut. „Was ist los? Warum hast du nicht meine private Nummer gewählt?

    Auf diesen Moment war Lucy vorbereitet. Im Stillen war sie wieder und wieder durchgegangen, wie sie dieses Gespräch bestreiten wollte. Doch bevor sie ein Wort sagen konnte, stieg plötzlich ein anderes Bild aus ihrem Gedächtnis auf und überlagerte die Aufnahme im Kajak.

    Dieses Bild zeigte einen jüngeren Mac Hudson, der sich gerade aus dem See auf den Steg hinaufstemmte. Wasser perlte über seinen perfekten, sonnengebräunten Körper. Er blickte zu ihr auf, und in seinen Augen glitzerte es verführerisch.

    Liebst du mich, Lucy Lin?

    Niemals hatte sie ich liebe dich von ihm gehört.

    Diese Erinnerung bestärkte sie in ihrem Entschluss, keine Schwäche zu zeigen. Mac war ein außerordentlich gut aussehender Mann, und er benutzte sein Aussehen, wie wohl die meisten gut aussehenden Kerle, in niederträchtiger Weise. Sie war ein gebranntes Kind. Ihr Verlobter war zwar ein eher unscheinbarer Bücherwurm gewesen, aber dabei nicht weniger hinterhältig. Nach solch leidvollen Erfahrungen spielten Romanzen in ihrer neuen Lebensplanung keine Rolle mehr.

    In diesem Vorsatz bestärkt, befahl sich Lucy nicht zu stottern, als sie nun Mac antwortete: „Nein, tut mir leid, hier ist nicht Mama Freda."

    Es entstand eine lange, unheilvolle Pause. Im Hintergrund hörte sie geschäftiges Treiben. Als Mac schließlich wieder zu hören war, nahm sie das als positives Zeichen. Wenigstens hatte er nicht sofort aufgelegt.

    „Na sieh mal einer an!, sagte er. „Lucy Lindstrom! Ich hoffe, du hast eine gute Ausrede. Ich stehe nämlich hier tropfnass.

    „Im Büro?", entgegnete sie überrascht.

    „Ich war mit meiner Sekretärin Celeste in der Badewanne, erklärte er trocken. „Was kann ich für dich tun?

    Geh nicht darauf ein, befahl sie sich, doch ihre Neugier war stärker als der gute Vorsatz.

    „Du hast eine Badewanne im Büro?"

    „Natürlich nicht – und auch keine Celeste, aber einen großen Wassertank, in dem wir neue Kajaks testen können."

    Lucy hatte in den vergangenen Jahren gelegentlich auf der Website von Macs rasant wachsender Firma gestöbert. Mit Zubehör für Outdooraktivitäten hatte er klein angefangen. Dann hatte er mit Kanus zu handeln begonnen, schließlich eigene Boote entwickelt, und inzwischen führte er eine eigene, sehr erfolgreiche Marke für Outdoorkleidung. Er stand persönlich für den Namen der Produkte, von denen seine Kundschaft schwärmte: Wildside.

    Er hatte die ganze Wildheit seiner Jugend in einen riesigen Geschäftserfolg umgemünzt und hatte immer noch seinen Spaß dabei. Wer sonst konnte Kajaks im Büro testen? Aber Mac war es immer um den Spaß gegangen. Manche Dinge ändern sich eben nie.

    Jetzt allerdings wirkte er nicht besonders gut gelaunt. „Ich bin nass, und das Boot ist noch nicht serienreif. Du solltest also etwas sehr Wichtiges zu sagen haben."

    „Dieses ist sehr wichtig", sagte sie.

    „Meine Arbeit ist das auch. Er seufzte genervt. „Manche Dinge ändern sich wohl nie, wiederholte er nichtsahnend ihren Gedanken. „Die verwöhnte Arzttochter, Sprecherin des Schülerbeirats und Anführerin der Cheerleader war es immer schon gewöhnt, ihren Kopf durchzusetzen."

    Dieses Mädchen in Designerjeans, mit Goldkettchen am Hals und Dauerlächeln im Gesicht gab es schon lange nicht mehr.

    Macs Urteil war so unfair! In den letzten Jahren war sie alles andere als verwöhnt worden. Gerade jetzt versuchte sie, ihren Buchladen in einen gut funktionierenden Onlineshop umzuwandeln und gleichzeitig Boote am Steg vor ihrem Haus zu vermieten. Sie musste mühsam für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen.

    Die Renovierungsarbeiten an ihrem Haus machte sie selbst, und sie lebte von Makkaroni und Käse. Seit mehr als einem Jahr war sie nicht mehr shoppen gewesen. Jeden Cent legte sie beiseite in der Hoffnung, dass ihr Traum eines Tages Wirklichkeit würde. Als sei das nicht genug, verbrachte sie viel Zeit bei Mama Freda, um dort auszuhelfen.

    Dennoch behielt sie ihren Protest lieber für sich. Schließlich hatte sie sich einer Notlüge bedient, um zu ihm durchzudringen.

    „Es war unabdingbar, dass ich mit dir spreche", sagte sie bestimmt.

    „Aha. Unabdingbar. Das klingt sehr amtlich. Fast wie der königliche Erlass einer Prinzessin."

    Anscheinend wollte er sie daran erinnern, wer sie gewesen war, bevor er ihr Leben zerstörte: eine selbstbewusste, beliebte Einserschülerin, die sich nie in Schwierigkeiten befunden und nie etwas Falsches gemacht hatte … oder Mutiges … oder Abenteuerliches.

    Für die junge Lucy Lindstrom bestand ein schöner Tag daraus, shoppen zu gehen oder mit ihren Freundinnen auf der Terrasse zu faulenzen und sich gegenseitig die Fußnägel pink zu lackieren. Zu ihrer Vorstellung von einem gelungenen Abend gehörte es, im Kreise ihrer Clique zu sitzen und zur Gitarre zu singen.

    Bevor sie Mac kennenlernte, war das Aufregendste, das ihr je passiert war, der Brief mit der Zulassung zum College ihrer Wahl.

    „Dass du eine verwöhnte Göre bist, wusste ich ja, fuhr Mac fort, „aber für eine Lügnerin habe ich dich nie gehalten.

    Dabei war er selbst es gewesen, der sie an dem Tag, an dem er aus Lindstrom Beach verschwunden war, zu ihrer verhängnisvollsten Lüge verleitet hatte. Verletzt und wütend, weil er sie nicht gebeten hatte, mit ihm zu gehen, hatte sie stolz den Kopf in den Nacken geworfen und ihm entgegengeschleudert: „Einen wie dich würde ich niemals lieben können." Eine aus der Kränkung geborene reine Schutzbehauptung. In Wahrheit war sie hoffnungslos verliebt in Mac.

    Energisch verdrängte sie die Erinnerung an jenen Sommer. „Ich muss unbedingt mit dir sprechen", sagte sie mit mühsam beherrschter Stimme.

    „Ja, das sagtest du schon. Unabdingbar."

    Er hatte seinen Sarkasmus anscheinend zur Kunstform entwickelt.

    „Es tut mir leid,

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