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Buchvorschau
1 Ei muss her - Christine Jörg
Die Lagune
Etwas nördlich von Perpignan, in Südfrankreich, liegt eine Lagune. Diese Lagune ist reich besiedelt. Von rosafarbenen Flamingos, versteht sich!
Ja, ja, Flamingos können verschiedene Farben haben. So wie auch wir Menschen unterschiedliche Haarfarben haben können. Es gibt weiße, graue, grüne und eben auch die rosafarbene Flamingos.
Woher kommt die rosarote Farbe? Dort, bei Perpignan findet man viele Krebse und anderes Getier, die Plankton gefressen haben. Dieses Plankton vermittelt dann die Farbe. Manchmal fressen die Flamingos aber auch selbst Plankton.
Wenn ihr einen Flamingo richtig anschaut, werdet ihr feststellen, der Schnabel hat in der Mitte einen Knick. So, als wäre er kaputt. Ist er aber nicht? Der Schnabel muss krumm sein.
Der Unterschnabel ist klein und flach. Man kann sich ihn wie einen Deckel für einen Topf vorstellen. Der obere Schnabelteil ist groß und geräumig. Auch das muss so sein.
Die Vögel beugen sich zum Fressen mit dem Kopf nach unten. Also Kopfüber! Uns würde schummrig dabei. Der Oberschnabel befindet sich im Wasser. Im Schnabel haben die Flamingos eine kleine Zunge. Mit dieser Zunge pumpen sie kleine Wassertiere und Pflanzen in ihren Oberschnabel. Natürlich pumpen sie dabei auch Wasser mit hinein. Dadurch, dass der Unterschnabel kleiner ist, kann alles Wasser wieder Ablaufen und zurück bleibt im großen Oberschnabel das Futter.
Es fast so, wie wenn die Mama Kartoffeln kocht und den Deckel auf den Topf legt um das Wasser von den gekochten Kartoffeln abzuschütten. Ist die Natur nicht klug eingerichtet?
Reich besiedelt ist das Gebiet, weil Flamingos es lieben in großen Kolonien zusammenzuleben. Bis zu einer Million dieser Vögel können an einem Ort zusammenwohnen. So viele wie in einer Großstadt bei uns Menschen.
Zwischen diesen vielen Flamingos leben Edgar und Rose. Seit sieben Jahren bilden sie ein glückliches Paar, das schon einige Kinder groß gezogen hat.
Noch ein weiteres Paar lebt inmitten der großen Flamingowelt. Artur und Senta. Sie haben vor zwei Jahren zueinander gefunden.
Die beiden Paare Edgar und Rose und Artur und Senta sind sich, obwohl sie nicht weit von einander entfernt wohnen, noch nie bewusst begegnet. Zumindest weiß das eine Paar nichts vom anderen.
Senta und Artur
Da, Senta verspürt, dass sie wieder ein Ei erwartet. Langsam schreitet sie mit ihren langen, dünnen staksigen Beinen auf Artur zu. Es sieht so aus als wollte sie sich an ihn lehnen. Den Kopf hält sie leicht gesenkt, als sie flüstert:
„Schätzchen, du weißt, wir werden bald wieder ein Ei haben. Komm lass uns ein schönes Nest für unser Kindchen bauen."
Erstaunt schaut Artur seine Frau an: „Echt, Senta, du erwartest ein Ei? Wie schön! Das Krebslein, das er eben mit dem Schnabel gefangen hatte, fällt ihm heraus. „Ja, dann müssen wir tatsächlich wieder ein Nest bauen.
Mit diesen Worten fängt er an Schlamm, Sand und was er sonst noch findet, zusammenzutragen. Schließlich soll ihr Ei nicht auf dem bloßen Boden liegen. Ihr Kindchen soll in einem kegelförmigen Nest ausgebrütet werden. Das ist sicherer als im flachen Sand. Dort könnte das Ei und später das kleine, schwache Küken durch eine unerwartet hohe Welle weggespült werden. Seit Generationen werden deshalb die Nester in etwa vierzig Zentimeter Höhe gebaut.
Eifrig bauen sie das kegelförmige Nest aus Lehm, Schlamm und Sand. Eben Material, das sie dort finden können.
„Artur, wir haben nicht mehr viel Zeit", treibt Senta ihren Gefährten zur Eile an. Sie hilft ihm hie und da, denn sie möchte auf keinen Fall das Ei in den bloßen Sand legen.
Da, das Nest ist fertig. Endlich kann Senta in Ruhe ihr Ei hineinlegen. Beim Brüten übernimmt sie die erste Schicht.
Dreißig Tage lang setzen sich Artur und Senta abwechselnd aufs Nest. Immer wieder rätseln und raten sie, ob es diesmal wohl eine Tochter wird. Sie sind aufgeregt und können es kaum erwarten, bis ihr Küken schlüpft.
Artur sitzt gerade auf dem Ei und wärmt es, als dieses leicht knackt. Unruhig rutscht Artur auf dem Ei hin und her. Wo ist nur Senta geblieben? Ihm wäre es lieber, wenn Senta die Sache jetzt übernimmt. Sie hat schließlich mit ihrem ersten Mann schon drei Eier ausgebrütet. Für Artur ist klar, dass sie mehr Erfahrung hat.
Aber Senta ist nicht in Sicht. Artur spürt, wie es unter ihm rumort. Ganz vorsichtig erhebt er sich schließlich. Langsam dreht er sich um. Seine Augen werden ganz groß vor Schreck. Was ist denn das? Nun lässt er den Blick über sich gleiten.
Nein, das kann nicht sein! Das ist nicht sein Kind! Dieses graue Ding, ein Nichts, liegt im Nest. Das soll mein Nachwuchs sein? Und die Beine! Sie müssen kaputt sein, denkt sich Artur. Schlapp liegen sie neben dem Jungen. Den Schnabel hat er noch gar nicht genau betrachtet. Auch der ist verkrüppelt. Mit den schlaffen Beinen besteht absolut keine Chance, dass das Küken jemals stehen kann. Ein
