Entdecken Sie mehr als 1,5 Mio. Hörbücher und E-Books – Tage kostenlos

Ab $11.99/Monat nach dem Testzeitraum. Jederzeit kündbar.

In den Fängen unheimlicher Kräfte: drei Fantasie-Geschichten
In den Fängen unheimlicher Kräfte: drei Fantasie-Geschichten
In den Fängen unheimlicher Kräfte: drei Fantasie-Geschichten
eBook63 Seiten48 Minuten

In den Fängen unheimlicher Kräfte: drei Fantasie-Geschichten

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Vorschau lesen

Über dieses E-Book

Sie ist nicht zum ersten Mal in diesem einsam, hoch oben über dem Meer an der Steilküste gelegenen Haus. Doch noch nie hatte so ein Unwetter getobt, wenn sie hier auf ihren Geliebten gewartet hat. Als dann noch diese Stoffpuppe mit der langen Nadel immer wieder vor der Tür liegt, beginnt sie sich zu fürchten. Wer treibt dieses böse Spiel mit ihr?
Vier Mädchen, jung, der Schule gerade entronnen, sind neugierig auf das Leben und ziehen mit dem Auto durch die Welt. In einem Wald schweben unzählige Spinnweben umher. Hier geht ihnen der Sprit aus. Doch da ist ja dies märchenhafte Schloss. Dort wird man ihnen sicher helfen können. Denken sie …
2077 – in der Raumstation Skymaster kommt gerade eine neue Mannschaft an, um die alte abzulösen. Da geht auf der Erde nicht nur ein Kontinent in die Luft, sondern der ganze Planet scheint zu explodieren. Die Raumstation taumelt, wirft Menschen und Geräte durcheinander. Als sie wieder zu sich kommen, ist kein Planet mehr zu sehen, sondern nur noch ferne Sterne. Die Explosion hat sie aus der Umlaufbahn um die Erde und dem Sonnensystem geworfen. Was nun?
SpracheDeutsch
Herausgeberneobooks
Erscheinungsdatum3. Juli 2014
ISBN9783847696315
In den Fängen unheimlicher Kräfte: drei Fantasie-Geschichten

Mehr von Wilma Burk lesen

Ähnliche Autoren

Ähnlich wie In den Fängen unheimlicher Kräfte

Ähnliche E-Books

Fantasy für Sie

Mehr anzeigen

Verwandte Kategorien

Rezensionen für In den Fängen unheimlicher Kräfte

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen

Die Rezension muss mindestens 10 Wörter umfassen

    Buchvorschau

    In den Fängen unheimlicher Kräfte - Wilma Burk

    Gefährlicher Zauber

    *

    Grau und dunkel der Himmel; finster und drohend die See. Vergessen der Sonnenstrahl, der eben noch die Wolken durchbrach und über den menschenleeren Strand glitt, als wollte er Antonia die Muscheln im Sand zeigen, die sie einsammelte.

    Ihr Beutel war fast voll. Sie sah auf ihre Armbanduhr; bald würde Mathias kommen; sie musste sich beeilen, wenn sie bis dahin alles fertig haben wollte. Sie stapfte durch den tiefen Sand und lief dann in weiten Sprüngen den Weg an der steilen Küste hoch. Ihr langes, blondes Haar flatterte hinterher. Behände erstieg sie noch den letzen Hang, bis sie den festen Fahrweg erreichte, der einen Ort in einiger Entfernung mit einem einsam gelegenen kleinen Haus am Rand der Steilküste, hoch über der See, verband.

    Sie blieb einen Moment stehen, sah erwartungsvoll den Weg zum Ort entlang. Vorfreude erfüllte sie. Sie liebte Mathias, wollte mit ihm hier - wie fernab der Welt - ein paar glückliche Tage verbringen. Doch noch war sein Auto nicht zu sehen. Er weilte in dem Ort zu einer Tagung, hatte das kleine Haus gemietet und sie gebeten, hier auf ihn zu warten.

    Sie drehte sich um und rannte auf das Haus zu. Mit seinem weit ausladenden und tief heruntergezogenen Reetdach schien es sich hier oben über der See zu ducken, klein machen zu wollen, um jedem Sturm, der an ihm rüttelte, zu trotzen.

    Antonia sah sich noch einmal um. Noch war es nicht Abend und doch war es, als werde es schon Nacht. Draußen auf der See zeigten Schaumkronen auf hohen sich aufbäumenden Wogen, dass ein Sturm sie auf das Land zu trieb. Immer heftiger wurde das Klatschen und Rauschen der auf den Strand schlagenden Wellen. Nicht zum ersten Mal war sie hier, bisher hatte sie sich nicht gefürchtet, wenn sie allein war, aber heute erfasste sie eine, ihr unerklärliche Beklemmung. Ein heftiger Wind fuhr ihr ins Haar, bauschte ihre Bluse auf. ‚Das gibt ein Wetter’, dachte sie, sah noch nach ihrem bei den Büschen neben dem Haus abgestellten Auto, mit dem sie hergekommen war, öffnete schnell die knarrende Haustür und ging hinein. Da traf der erste Anprall des Sturmes das Haus; es ächzte und stöhnte.

    Einen Moment lang lauschte Antonia. Der Sturm heulte durch alle Ritzen. Dämmrig wurde es in den Räumen. Die Beklemmung wurde zur Furcht in ihr. Sie wusste nicht, warum. Mit einem schnellen Schritt war sie am Lichtschalter und schaltete die Deckenleuchte ein. So war es besser. Sie ging in jedes Zimmer und machte jede Lampe an.

    Sie hatte nicht Zeit, sich in Angst zu verlieren. Geschäftig und liebevoll deckte sie den Tisch, stellte Kerzen und Rosen darauf. Dann nahm sie den Beutel mit den Muscheln und ging damit ins Schlafzimmer. Sorgsam begann sie auf seinem Kopfkissen mit den Muscheln ein Herz zu legen. Sie wusste, wie sehr er sich über solche kleinen Gesten freute. Das machte ihn für sie noch liebenswerter.

    Über ein Jahr war es jetzt her, dass er sie verzaubert hatte, als er groß und stattlich vor ihr stand. Selbstsicher war er gekommen, wollte etwas zu ihr sagen, hatte sie zuerst jedoch nur verwundert angesehen und war sich wie verlegen durch seine schwarzen Haare mit den schon weißen Schläfen gefahren. Überrascht hatte sie zu ihm aufgeschaut, sich von seinen hellen Augen festhalten lassen, von diesem Blick, der sie gefangen nahm, noch ehe sie begriff, was da mit ihr geschah.

    Doch selten, viel zu selten hatte er Zeit für sie. „Die Firma, die Reisen ..., sagte er immer entschuldigend. „Nein, außer ihr, gebe es für ihn niemand, der wichtiger sei, versicherte er, wenn er spürte, dass Misstrauen bei ihr aufkommen wollte. Warum aber blieb er kaum einmal über Nacht, kam oft nur zum Frühstück? Dann reichte die Zeit gerade noch fürs Bett und schon musste er eilig wieder weg. Warum konnte nicht auch sie einfach zu ihm gehen? Doch wenn er lachend sagte: „Zerbrich dir nicht deinen hübschen Kopf", dann verdrängte sie ihre Gedanken. Warum sollte sie ihm nicht vertrauen? „Lass mir Zeit! Wir müssen doch nichts überstürzen. Du

    Gefällt Ihnen die Vorschau?
    Seite 1 von 1