Licht und Schatten im Kerzenschein: Geschichten um die Weihnachtszeit
Von Wilma Burk
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Von alldem erzählen die Geschichten.
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Buchvorschau
Licht und Schatten im Kerzenschein - Wilma Burk
Die kleine Tanne Edelpit
(Ein Märchen aus der Serie: Neues aus Magihexanien)
Abends, wenn die Arbeit getan und es ruhig in einer großen Gärtnerei am Stadtrand geworden war, ging der Gärtner gerne noch einmal durch die Gewächshäuser und die Reihen der Pflanzen und Bäume. Er erfreute sich an dem Duft der Blumen, der sich mit dem würzigen Geruch feuchter Erde vermischte. Er war stolz darauf, was er in vielen Jahren geschaffen hatte, dass er jetzt sogar einen Versandhandel bedienen konnte.
Weihnachten stand vor der Tür. Da ging er auch hinter die Gewächshäuser, wo es noch weite Flächen gab, die zu der Gärtnerei gehörten. Dort wuchsen junge Obst- sowie Zierbäume, Sträucher, Edel- und einfache Tannen in vielen Größen. Seltsam, manchmal glaubte er, hier ein Raunen zu hören. Wollte er aber lauschen, so war es still.
Ja, dann schwiegen die Bäume und Pflanzen. Doch sobald der Gärtner erneut die ersten Schritte tat, begann wieder das Raunen von Pflanze zu Pflanze, von Baum zu Baum. Besonders bei den vielen kleinen Tannenbäumen, die neben einem Feld von größeren Tannen und Zypressen standen, glaubte er, ein übermütiges Kichern zu hören. Er konnte es aber nur ahnen. Er konnte auch nicht sehen, wie gerade Elflinge die kleinen Tannen umschwirrten. Das waren zarte Geistwesen mit durchsichtigen Flügeln, so, wie sie Libellen haben. Sie kamen von weit her, aus dem Universum. Ihre Aufgabe war es, sich auf der Erde um Blumen, Sträucher und Bäume, um alle Pflanzen zu kümmern, wenn sie in Not, krank oder mutlos waren.
Edelpit, der Kleinste unter den Tannenbäumen, schaute sich verwundert um. „Warum kommen sie zu uns? Uns geht es doch gut. Vor dem Winter und dem Schnee, der nun bald kommen wird, brauchen wir uns nicht zu fürchten. Wir werfen ja nicht einmal unsere Nadeln ab wie viele andere Bäume ihr Laub", wunderte er sich.
Da wiegten die großen alten Tannen hinter ihm ihre Spitzenhäupter hin und her. „Das ist es nicht. Bald werden wieder Männer kommen, wie jedes Jahr, und viele von uns holen. Die größeren Bäume sägen sie ab, doch von Jahr zu Jahr holen sie auch immer mehr jüngere, die noch gar nicht viele Winter erlebt haben. Sie reißen sie mit ihren Wurzeln aus der Erde und dann ..."
„Hört auf! Ich will das gar nicht hören", rief der kleine Edelpit und legte seine oberen Äste an seine Spitze, hielt sich damit die Ohren zu.
Da flogen gleich drei Elflinge zu ihm, setzen sich in seine Zweige und streichelten beruhigend seine Nadeln. „Hört auf, dem Kleinen Angst zu machen!, schimpften sie. Und zu all den ängstlich gewordenen kleinen Tannen sagten sie: „Ihr seid nicht irgendwelche Bäume, ihr seid zur Freude der Menschen bestimmt, wenn sie ihr großes Fest feiern, ein Fest der ewigen, nie vergehenden Hoffnung auf Frieden. Ihr werdet der Mittelpunkt dieses Festes sein.
„Aber ich möchte das gar nicht. Ich möchte hierbleiben. Ich bin kein Lebewesen mit Beinen, das irgendwohin laufen kann, ich habe meine Wurzeln in der Erde, in dieser Erde, hier bei meinen Freunden", jammerte Edelpit.
„Pitti, kein Baum, der hier aufgezogen wird, bleibt hier, bis er groß und alt ist. Alle werden einmal an einen anderen Ort umgesetzt. Sonst würde das hier ein schönes Gedränge bei euch geben. Viel zu eng steht ihr beieinander. Bald könntet ihr euch nicht mehr leiden, weil ihr nicht genügend Platz hättet. Eure Zweige müssten ineinander wachsen und sie würden sich aneinander reiben, je größer ihr werdet. Nein, dass gefiele keinem von euch, wenn ihr euch nur Platz suchend gegenseitig stoßen würdet. Am Ende gäbe es nur Zank und Streit", sprach ein Elfling auf ihn ein.
„Dann will ich immer so klein bleiben", trotzte Edelpit.
Da schüttelten die großen Tannen lachend ihre Zweige. „Nun hör sich einer den Kleinen an. Als könnte er die Natur überlisten."
„Pst! Der Gärtner kommt", zischte warnend eine alte Zypresse.
Sofort verstummten alle.
Der Gärtner blieb bei den kleinen Tannen stehen. Prüfend strich er Edelpit über seine Zweige, nahm einen Maßstab und maß seine Höhe ab. Dann fasste er seinen Stamm und rüttelte an seinen Wurzeln.
„Aua!", schrie Edelpit und seine Spitze begann bedenklich zu zittern.
„Pst! Leise!", mahnte die große Tanne hinter ihm.
Der Gärtner richtete sich auf, lauschte, sah sich suchend um, als hätte er etwas gehört. Dann schüttelte er seinen Kopf, band Edelpit ein buntes Band an einen Zweig und ging weiter zu den anderen kleinen Tannen neben ihm. Jede maß er ab, jede schüttelte er und an einigen befestigte er ein Band wie an Edelpit. Unruhig knisterten die Kleinen schon mit ihren Zweigen, endlich ging der Gärtner mit einem zufriedenen Lächeln davon zu seinem verdienten Feierabend.
„Warum macht er das? – „Was bedeutet es?
Die kleinen Tannen redeten durcheinander.
„Es ist so weit, die Kleinen sind immer die Ersten, die sie holen. Morgen seid ihr dran!", erklärte die Zypresse. Es klang schadenfroh. Alt war sie, schön war sie auch nicht, niemand wollte sie wohl noch haben.
„Ich will aber nicht weg. Ach, hätte ich doch Beine wie die Menschen und könnte weglaufen", jammerte Edelpit und harzige Tränen, die er weinte, tropften von seinen Zweigen.
„Kannst du aber nicht! Morgen brechen sie dich aus der Erde, ziehen all deine Wurzeln heraus und pressen sie in einen engen Topf. Du wirst schon sehen!", sagte die alte Zypresse voraus.
„Sei still! Du bist nur neidisch, weil dich niemand mehr aus der Erde ziehen kann. Erzähl den Kleinen nicht so etwas!", wies die große Tanne sie zurecht.
„Weißt du es besser? Ich stehe schon länger hier als du und habe es viele Jahre wieder und wieder erlebt."
„Darum bist du ja auch viel zu alt und passt in keinen Topf. Dich nimmt niemand mehr. Bald werden sie dich absägen und wegwerfen, weil
