Alle Jahre wieder: Eine Weihnachtsgeschichte für Erwachsene. Liebgewonnene Weihnachtstraditionen oder frischer Wind für das Weihnachtsfest mit der Familie: Eine humorvolle Vater-Tochter-Geschichte
Von David Wagner
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Über dieses E-Book
"Kommst du Weihnachten nach Hause, Große? Und was wünschst du dir?" So beginnt das Telefongespräch zwischen Papa und Tochter. Doch die beiden Protagonisten der Weihnachtserzählung von David Wagner haben sich mehr mitzuteilen, als in einen kurzen Anruf passen würde. Die Weihnachtstraditionen der vergangenen Jahre werden mit einem Augenzwinkern hinterfragt und liebevoll (v)erklärt.
Nach und nach entspinnt sich so ein bezaubernder Weihnachtsroman, in dem das charmant verworrene Familienleben den perfekten Hintergrund für Grundsatzfragen bietet. Wer bringt die Geschenke, Christkind oder Weihnachtsmann? Darf man angesichts des ökologischen Fußabdrucks überhaupt einen Weihnachtsbaum aufstellen? Und welches Weihnachtslied ist eigentlich das beste?
- Weihnachten wie früher oder doch ganz anders? Ein Vater-Tochter-Gespräch
- Heiligabend mit der Familie: Wer wo wann mit wem feiert – oder auch nicht
- Ein Weihnachtsbuch der edition chrismon
Wünsche, Nähe, Herzenswärme – was bedeutet uns Weihnachten?
Welchen Weihnachtswunsch darf ein Vater seiner Tochter erfüllen? Werden sie wirklich zusammen feiern? So wie immer oder doch mit neuen Weihnachtstraditionen?
In dem Telefonat entspinnt sich eine weihnachtliche Geschichte darüber, welche Bräuche eigentlich katholisch oder evangelisch sind. Warum die Familie zum Weihnachtsfest in den verschiedensten Konstellationen aufeinandertrifft. Ob der Weihnachtsbaum nun vertretbar ist oder nicht. Dazwischen klingt immer wieder durch, wie viel Papa und seine "Große" einander eigentlich bedeuten.
Familienchaos, Traditionen und neue Ansätze: Ein humorvoller und zugleich berührender Weihnachtsroman, in dem sich Väter und Töchter wiederfinden werden!
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Buchvorschau
Alle Jahre wieder - David Wagner
„Kommst du Weihnachten nach Hause, Große? Nach Berlin? Und was wünschst du dir?", frage ich meine Tochter Martha am Telefon.
Sie ist einundzwanzig und studiert in Heidelberg.
„Weiß ich noch nicht, Papa. Ich schreibe dir einen Wunschzettel."
„Ja, schreib mir einen Wunschzettel. Wie früher.
Mal sehen, ob du bekommst, was draufsteht."
„Und du, was wünschst du dir?"
„Dass ich dich in Berlin sehe."
„Bist du denn da? Du verschwindest Weihnachten doch so gerne."
„Nicht, wenn du kommst."
„So, so."
„Bei Rewe hat die Weihnachtszeit längst begonnen. Dominosteine liegen dort seit September in den Regalen."
„Hier in Heidelberg auch. Und ich erschrecke ich mich jedes Jahr wieder, der Sommer kaum vorbei, ein Rest von Urlaubsbräune auf der Haut – und schon gibt’s die ersten Christstollen zu kaufen."
„Um dich daran zu erinnern, dass das Jahr zu Ende geht. Ich bin schon jetzt ein wenig weihnachtsnervös. Deshalb rufe ich an."
„Große Patchworkverhandlungen – wer wo wann mit wem feiert – bleiben uns zum Glück erspart."
„Ja, hat sich alles eingespielt. Heiligabend bist du bei Mama, am ersten Weihnachtsfeiertag bei Papa, so läuft es seit über zehn Jahren."
„Am zweiten Weihnachtsfeiertag, Papa. Am zweiten Weihnachtsfeiertag bin ich bei dir. Das solltest du wissen, so machen wir es seit fünfzehn Jahren."
„Na, ich dachte, wir könnten mal am ersten Weihnachtsfeiertag feiern?"
„Möchtest du nachverhandeln? Ich bin dagegen. Wir haben unsere Tradition, so soll es bleiben. Alles wie immer."
„Jawohl, Chef, alles wie immer! Wir bescheren am zweiten Weihnachtsfeiertag. Hast du ein Glück, seit du sechs oder sieben bist, kannst du zweimal Weihnachten feiern – einmal mit Mama, einmal mit mir."
„Ja, Trennungskinder haben das schönste Leben, hahaha."
„Und, kommst du Weihnachten nach Berlin?"
„Die Frage ist eher, ob du in Berlin bist. Du haust immer ab, in die Türkei, nach China oder sonst wohin."
„Stimmt gar nicht."
„Doch."
„Am zweiten Weihnachtsfeiertag war und bin ich meistens wieder da. Und dieses Jahr bleibe ich zu Hause und warte auf dich."
„Gut, ich überlege mir das mal."
„Mein iPad hat mich übrigens schon letzte Woche an Weihnachten erinnert. Es hat mir einen automatisch erstellten Foto-Rückblick angeboten, der Titel lautete Weihnachten durch die Jahre."
„Und, wie waren deine Weihnachten durch die Jahre?"
„Interessant. Einige hatte ich völlig vergessen. Wo du, wir, ich überall gewesen sind!"
„Wir?"
„Du und ich; Opa und ich; Hanna, Martin, Mara, du und ich; Friederike und ich."
„Hat das iPad dir auch einen Film aus den Fotos erstellt?"
„Ja, auch das. Der war fast ein wenig kitschig. Er hat mich weihnachtssentimental werden lassen. Auch deshalb rufe ich an."
„An welche Weihnachten hat er dich erinnert?"
„Das iPad kennt alle Fotos seit 2009. Es weiß, dass ich Weihnachten mal in der Türkei verbracht habe, dass ich zwei, nein, dreimal bei Opa in Bonn war, es weiß, dass ich in China war. Und so weiter, fast ein bisschen unheimlich."
„Das liegt daran, dass du dauernd fotografierst und die Geolokalisierung deines Telefons nicht ausgestellt hast. Deshalb wissen deine Geräte, wo du gewesen bist."
„Sie wissen es besser als ich. Und ich finde es nicht schlimm, im Gegenteil, ich muss mir nicht mehr so viel merken. Die Geräte notieren alle Orte, bald können sie Biografien schreiben."
„Ach was, sie erstellen gleich einen Film."
„Kommst du nach Berlin, Große? Und was wünschst du dir?"
„Ich komme, wenn du einen Baum besorgst."
„Aber wir haben nie einen Baum!"
„Deshalb. Du sollst mal einen aufstellen."
„Reicht es dir nicht, wenn es in Mamas Wohnung einen gibt?"
„Nein."
„Weihnachtsbäume, weißt du doch, sind mir zu deutsch. Zu protestantisch. Zu pseudogermanisch."
„Aber du bist Protestant, Papa! Darauf bestehst du immer!"
„Ja, formal gehöre ich der Tannenbaumreligion an, aber ich weiß, dass Luther keinen Weihnachtsbaum in der Stube stehen hatte; er hat seinen Kindern vor einer Krippe beschert. Der deutsche Weihnachtsbaum ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts."
„Blablabla, Papa, Weihnachtsbäume sind schön. Und wichtig. Und sie leuchten."
„Könntest du es denn mit deinem ökologischen Gewissen vereinen, wenn deinetwegen ein weiterer Baum gefällt wird?"
„Ach komm, es gibt Weihnachtsbaumplantagen."
„Deren Umweltbilanz möchte ich sehen. Nordmanntannen-Baumschulen sind ökologisch sicher sehr wertvoll. Warum bist du so tannenbaumsentimental? In Wahrheit sehen die meisten kümmerlich aus, schief gewachsen, mickrig und krumm."
„Papa!"
„Na gut, wenn du unbedingt willst, wenn du es dir wünschst, dass ein weiterer Baum sterben muss, kaufe ich einen. Für uns. Zu Weihnachten."
„Aber bitte keinen aus Plastik!"
„Thomas besitzt einen aufblasbaren, der sieht wie ein grünes Monster mit Tentakeln aus, wie ein Weihnachtspolyp. So einen könnte ich besorgen."
„Nein, bitte nicht!"
„Wir könnten uns einen Weihnachtsbaum aus Holz zulegen."
„Sind Bäume nicht immer aus Holz?"
„Nein, ich meine ein Gestell, eine Tannenbaumskulptur aus Holz."
„Die wirken nackt und kahl, wie die Baumgerippe, die nach einem Waldbrand übrig bleiben."
„Den letzten echten Weihnachtbaum habe ich mit Opa aufgestellt, in Bonn. Habe ich dir das erzählt?"
„War das der Tag, als er erst mit der elektrischen Heckenschere und dann mit der Motorsäge aus der Garage kam, um den Baum zu kürzen? Dann hast du es schon erzählt. Sehr ausführlich, mehrmals bereits."
„Na dann. Ehrlich gesagt fand ich es als Kind schon nicht gut, wenn ein Baum gefällt wurde, um anschließend in unserem Wohnzimmer zu vertrocknen. Einen Baum zu schneiden, zu fällen, ist jedes Mal ein kleiner Mord."
„Dann bist du wohl ein Germane, Papa. Denen waren Bäume und Wald doch so heilig."
„Stimmt, der Wald war ihnen heilig. Wusstest du, dass die Römer, wenn sie Strafexpeditionen auf die rechte Rheinseite unternahmen, dort erst einmal einige Tausend Bäume umhackten, um die Germanen zu ärgern?"
„Mit der Rodung beginnt die Zivilisation, also ist ein abgeschnittener Weihnachtsbaum ein Zeichen der Zivilisation."
„Wenn du so begründen möchtest, dass ein weiterer abgesägt werden muss, bitte. –
