Über dieses E-Book
Und dann kam das Kriegsende. Die Befreiten atmeten durch und die Geschlagenen versuchten weiterzugehen mit ihrem Schmerz. So mancher wollte auch nicht mehr bleiben, sondern dahin gehen, wo es keine Ruinen gab, und ein neues Leben beginnen. Das war oft eine schwere Entscheidung und zog so manche schmerzhafte Trennung nach sich.
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Buchvorschau
Bis bald, Carlotta! - Wilma Burk
Wilma Burk
Bis bald, Carlotta!
Erzählung
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VerlagslogoInhaltsverzeichnis
Titel
Bis bald, Carlotta!
Impressum neobooks
Bis bald, Carlotta!
Eingestaubte Kisten auf dem Dachboden bergen manchmal kostbare Überraschungen. So ergeht es auch mir, als ich beim Aufräumen darin krame und beschriebene, vergilbte Blätter finde, auf denen ich damals, Jahre nach dem zweiten Weltkrieg, all meine Hoffnungen und meinen Schmerz aufgeschrieben hatte. Beim Lesen tauche ich wieder ein in eine Zeit, die längst vergangen ist. Und doch ist sie mir so nah, als wäre alles gerade eben erst geschehen, als ich lese:
Ich habe Stefan wiedergesehen, heute, nach zehn Jahren! Kurz, viel zu kurz war unsere Begegnung zwischen Ankunft und Abfahrt eines Zuges auf einem Bahnhof gewesen. Dennoch reichte es, all die vergangenen Jahre in Nichts zerrinnen zu lassen.
Nun warte ich auf seinen Anruf. Wie konnte ich nur glauben, dass mir sein Name, dass er mir nichts mehr bedeuten würde? Wie konnte ich nur annehmen, dass zehn Jahre gereicht hätten, um die Wunde, die mir unsere Trennung geschlagen hatte, zu heilen? In dem Augenblick, als ich ihn wiedersah, zerriss die so unverletzbar geglaubte Haut darüber. Nun schmerzt es mich aufs Neue und ich frage mich, hatte ich wirklich gelernt, mit meinem Leben zufrieden zu sein, war ich wirklich damit ausgesöhnt, alles stets allein zu regeln und unternehmen zu müssen, wie die kleine Reise, von der ich an diesem regennassen Tag in die Stadt zurückkehrte?
Müde war ich auf dem Bahnhof aus dem Zug gestiegen, von niemand erwartet, von niemand begrüßt. Fröstelnd hatte ich an mein leeres, eintönig graues Leben gedacht, in das ich nun wieder eintauchen musste. Da traf mich Stefans Ruf „Carlotta" wie aus einer anderen Welt. Aber es war hier und jetzt gewesen. Wie angewurzelt war ich stehen geblieben. Nur er hatte mich so genannt, nicht Lotte, nicht Charlotte wie die andern. Alles gewaltsam Verdrängte wurde in mir wieder wach, die Erinnerung an eine Zeit, in der ich diesen Namen von ihm liebevoll, zärtlich oder auch verliebt neckend gehört hatte.
Noch zweifelte ich, seine Stimme gehört zu haben, weil es nicht sein konnte. Doch als ich mich umschaute, blickte ich in seine hellen Augen.
Mit wenigen Sprüngen war er bei mir, seine Hände packten meine Schultern und hielten mich fest. „Bist du es wirklich?" Er lachte. Sekunden dehnten sich zu Ewigkeiten, in denen ich, unfähig zu sprechen, vor ihm stand und blitzartig aufnahm, was ich sah: Er hatte sich kaum verändert, breiter war er geworden, die Gesichtszüge härter und seine Haare schienen von der Stirn geflohen zu sein.
„Carlotta, höre!, holte er mich aus meinen Gedanken. „Ich habe dich überall gesucht. Himmel, dass ich dich jetzt hier vor mir sehe!
Er drückte mich an sich. Benommen ließ ich es geschehen. Hastig redete er weiter: „Gib mir deine Adresse. Kann ich dich telefonisch erreichen. Schnell! Der Zug fährt gleich ab." Eilig kramte er ein Stück Papier und einen Stift hervor und ich schrieb so schnell ich konnte.
Nur ein flüchtiger Moment war unserem Wiedersehen auf dem zugigen und nasskalten Bahnhof gegönnt. Die Lokomotive des Zuges zischte bereits ungeduldig. Ein Ruck ging durch die Wagenkette. Stefan riss mir den Zettel aus der Hand und sprang auf den Zug auf. In der Tür drehte er sich noch einmal um und rief: „Heute Abend um acht, ich rufe dich an. Bis bald, Carlotta!, dann schloss er die Tür des Abteils. Ein Pfiff der Lokomotive, rollende Räder, vorbei, vorbei! So schnell vorbei. „Ja, Stefan!
, wollte ich rufen. Aber keinen Ton brachte ich heraus. Hatte ich überhaupt ein Wort gesagt? Der Zug verließ den Bahnhof und ich blieb aufgewühlt zurück.
Von meinen Gefühlen überwältigt, die Menschen um mich herum vergessend, hockte ich mich auf meinen Koffer und weinte wie ein kleines Mädchen. Ich schluchzte, als könnte ich damit die in der Ferne verschwindenden Rücklichter des Zuges und Stefan zurückholen.
Wie oft hatte ich damals, in der Kriegszeit, so auf einem zugigen Bahnhof gestanden und den Rücklichtern eines davonfahrenden Zuges nachgesehen, mit dem Stefan dahin fahren musste, wo das Leben nicht mehr viel galt, wo es nur noch heißen konnte: „Du oder ich" und der Tod reiche Ernte hielt. Nie hatte ich gewusst, ob ich ihn noch einmal wiedersehen würde, und immer war ich allein gewesen.
Heute aber stand Greta, Stefans Schwester, neben mir. Besorgt beugte sie sich zu mir herunter, zog mich am Ärmel und forderte mich auf: „Charlotte, du wirst dich erkälten, es zieht hier. Komm, lass uns gehen!"
Willenlos erhob ich mich, nahm meinen Koffer auf und folgte ihr. Doch ich nahm nichts um mich herum wirklich wahr. Erst allmählich, mit jedem Schritt, den mich Greta die Bahnhofstreppe hinunterführte, fand ich in die Gegenwart zurück. Welch rätselhafter Zufall hatte diese Begegnung herbeigeführt?
„Das ist wirklich eine seltsame Fügung", sagte Greta, ehe wir uns trennten. „Stefan hat in den wenigen Tagen, die er hier war, überall nach dir gesucht, doch niemand konnte ihm sagen, wo du geblieben bist. Es war, als wärst du vom Erdboden verschwunden. Warum stehst du nicht im Telefonbuch,
