Schön, reich und doch hoffnungslos: Dr. Laurin 173 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Patricia Vandenberg ist die Begründerin von "Dr. Norden", der erfolgreichsten Arztromanserie deutscher Sprache, von "Dr. Laurin", "Sophienlust" und "Im Sonnenwinkel". Sie hat allein im Martin Kelter Verlag fast 1.300 Romane veröffentlicht, Hunderte Millionen Exemplare wurden bereits verkauft. In allen Romangenres ist sie zu Hause, ob es um Arzt, Adel, Familie oder auch Romantic Thriller geht. Ihre breitgefächerten, virtuosen Einfälle begeistern ihre Leser. Geniales Einfühlungsvermögen, der Blick in die Herzen der Menschen zeichnet Patricia Vandenberg aus. Sie kennt die Sorgen und Sehnsüchte ihrer Leser und beeindruckt immer wieder mit ihrer unnachahmlichen Erzählweise. Ohne ihre Pionierarbeit wäre der Roman nicht das geworden, was er heute ist.
Im Haus Laurin herrschte Aufregung und Bestürzung, denn Professor Joachim Kayser war von der grassierenden Grippe erwischt worden, und bei ihm machten sich Anzeichen einer Lungenentzündung bemerkbar.Seine Frau Teresa gab sich zuversichtlich, aber ihre Ruhe war nur geheuchelt. Die Kinder sorgten sich ebenso um ihren geliebten Opi wie die Erwachsenen. Dr. Eckart Sternberg war an das Krankenbett geeilt. Er erklärte, dass man den Patienten in die Klinik bringen solle, aber da erwachte Professor Kayser aus seiner Lethargie.»Das fehlte noch, dass ich als Patient in meiner Klinik lande«, polterte er. »Macht mich nicht kränker als ich bin!« Er wollte nicht krank sein, aber er widersprach Dr. Sternberg nicht, als dieser energisch sagte, dass er eine Kur in einem milden Klima antreten müsse.»Dann gehen wir zu Franzl Kestner, wenn es schon sein muss«, sagte er seufzend zu Teresa, als sie das Thema Kur anschnitt. Und damit war Teresa sofort einverstanden, denn Dr. Franz Kestner war nicht nur ein guter Freund ihres Mannes, sondern auch ein ausgezeichneter Arzt. Er besaß ein Sanatorium, in dem auch sie sich einen längeren Aufenthalt bedenkenlos vorstellen konnte.Dr. Franz Kestner war ganz aus dem Häuschen, als Leon Laurin ihn anrief und anfragte, wann sein Schwiegervater zu einem längeren Kuraufenthalt kommen könne.Im Alter lag er zwischen Professor Kayser und Dr. Laurin, und einst war er einer der eifrigsten Studenten Professor Kaysers gewesen, den er Doktorvater nennen durfte, und er war halt für diesen der Franzl gewesen.Gut hatte er sich gehalten, obwohl sein Haar grau war. Aber das war schon früh grau geworden, denn so manche Sorge hatte auch ihn gedrückt.
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Buchvorschau
Schön, reich und doch hoffnungslos - Patricia Vandenberg
Dr. Laurin
– 173 –
Schön, reich und doch hoffnungslos
Geld kann Nicole nicht retten! – Und Dr. Laurin?
Patricia Vandenberg
Im Haus Laurin herrschte Aufregung und Bestürzung, denn Professor Joachim Kayser war von der grassierenden Grippe erwischt worden, und bei ihm machten sich Anzeichen einer Lungenentzündung bemerkbar.
Seine Frau Teresa gab sich zuversichtlich, aber ihre Ruhe war nur geheuchelt. Die Kinder sorgten sich ebenso um ihren geliebten Opi wie die Erwachsenen. Dr. Eckart Sternberg war an das Krankenbett geeilt. Er erklärte, dass man den Patienten in die Klinik bringen solle, aber da erwachte Professor Kayser aus seiner Lethargie.
»Das fehlte noch, dass ich als Patient in meiner Klinik lande«, polterte er. »Macht mich nicht kränker als ich bin!« Er wollte nicht krank sein, aber er widersprach Dr. Sternberg nicht, als dieser energisch sagte, dass er eine Kur in einem milden Klima antreten müsse.
»Dann gehen wir zu Franzl Kestner, wenn es schon sein muss«, sagte er seufzend zu Teresa, als sie das Thema Kur anschnitt. Und damit war Teresa sofort einverstanden, denn Dr. Franz Kestner war nicht nur ein guter Freund ihres Mannes, sondern auch ein ausgezeichneter Arzt. Er besaß ein Sanatorium, in dem auch sie sich einen längeren Aufenthalt bedenkenlos vorstellen konnte.
Dr. Franz Kestner war ganz aus dem Häuschen, als Leon Laurin ihn anrief und anfragte, wann sein Schwiegervater zu einem längeren Kuraufenthalt kommen könne.
Im Alter lag er zwischen Professor Kayser und Dr. Laurin, und einst war er einer der eifrigsten Studenten Professor Kaysers gewesen, den er Doktorvater nennen durfte, und er war halt für diesen der Franzl gewesen.
Gut hatte er sich gehalten, obwohl sein Haar grau war. Aber das war schon früh grau geworden, denn so manche Sorge hatte auch ihn gedrückt.
»Was freust du dich denn so, Paps?«, fragte Michael Kestner seinen Vater.
»Professor Joachim Kayser kommt für ein paar Wochen mit seiner Frau, mein Doktorvater.« Es klang fast schwärmerisch.
In Michaels Augen blitzte es spöttisch auf.
»Na, dann wirst du ja von der Millionärin abgelenkt, die nun auch bald eintrudeln muss«, sagte er. »Lieber Himmel, was für ein Theater! Wie man sieht, schützt auch massenhaft Geld vor Krankheit nicht.«
Es wäre gut, wenn er ein bisschen mehr Gefühl hätte, dachte Dr. Kestner sorgenvoll, obwohl er sonst nicht viel an seinem Sohn auszusetzen hatte, der sein Medizinstudium auch glänzend absolviert und summa cum laude bestanden hatte.
»Wohin willst du?«, fragte er, als Michael auf seinen Wagen zusteuerte.
»Nach München, Babsi abholen. Ich habe es dir doch gesagt«, erwiderte der junge Mann.
»Du sagst alles immer so nebenbei, da bleibt es nicht hängen.«
»Weil du immer nur an deine Patienten denkst. Eines Tages wird es dir leidtun, dass du dir nicht mehr Freuden gönnst, Papa.«
Dr. Franz Kestner hatte nur den einen Sohn, und er hing an ihm, aber manchmal machte er sich doch Sorgen, dass Michael sich ganz anders entwickeln könnte, als er gehofft hatte. Und diese Sorgen vertieften sich, nachdem er sagte: »Ich habe gehofft, du würdest zugegen sein, wenn Mademoiselle Beauvais kommt.«
»Französisch kannst du doch besser als ich, Papa«, erwiderte Michael. »Du wirst sie gebührend begrüßen. Das Personal wird antreten und Diener und Knickschen machen, und den kleinen Assistenzarzt würde sie sowieso nicht zur Kenntnis nehmen. Die Dame ist andere Dimensionen gewöhnt. Aber Babsi würde es mir verdammt übel nehmen, wenn ich sie nicht abholen würde, und die Tochter von Kurt Bartels ist auch nicht zu verachten. Eine gute Partie ist sie allemal, und das könnte uns nicht schaden.«
Er sagte das alles leichthin, aber seinem Vater gab es einen Stich.
»Wenn du die Mitgift einkalkulierst, würde es mir leidtun«, meinte er unwillig. »Sie ist ein sehr nettes Mädchen.«
»Was ich keineswegs bestreite, lieber Papa. Ein nettes, hübsches Mädchen mit einer ansehnlichen Mitgift sollte dir auch willkommen sein.«
Wenn er doch nur mal eins aufs Dach bekommen würde, dachte Dr. Kestner. Aber bei ihm geht ja alles reibungslos.
Betty Werner kam heran, als Michael in seinem Sportwagen davonfuhr. Betty war Mädchen für alles im Sanatorium. Jedenfalls bezeichnete sie sich selbst so. Für Dr. Kestner war sie seine rechte Hand, dazu aber auch sein guter Geist und seine beste Freundin – abgesehen davon, dass sie auch seine Schwester war.
»Man kommt gegen Michael nicht an«, sagte sie mit einem wissenden Lächeln. »Er hat einen umwerfenden Charme, aber er ist auch dein Sohn, Franzl. Das sollte dich beruhigen. Wenn es einmal darauf ankommt, wird er es beweisen.«
»Wissenschaft ist nur eine Hälfte, Betty, Glauben ist die andere«, meinte Dr. Kestner tiefsinnig. »Wenn er es mit Babsi wirklich ernst meint, wäre es nicht übel, aber es gibt leider auch eine Evi, eine Carin, eine Ruth und eine Sandra.«
»Die vier sind doch schon vergessen«, meinte Betty lächelnd. »Und was Babsi betrifft – der Bartels sitzt doch viel zu sehr auf seinem Geld, als dass er seine Tochter mit Michael verheiraten würde. Er hat doch den jungen Bechstein im Visier.«
»Reden wir von was anderem, Betty. Joachim Kayser wird bald mit seiner Frau kommen. Wir brauchen für sie ein großes Appartement. Ich habe mir überlegt, dass wir Nicole Beauvais im Anbau unterbringen.«
»Der zu deinem privaten Bereich gehört. Ich weiß nicht, Franzl …«
»Dann habe ich sie ständig unter Aufsicht. Außerdem bringt sie ja ihre Tante mit.«
»Wie mögen sie nur ausgerechnet auf dich gekommen sein, Franzl?«, fragte die noch immer sehr hübsche Frau.
»Das werden wir schon erfahren, wenn sie hier sind. Jedenfalls tut es uns gut, für drei Monate ausgebucht zu sein. Der Umbau hat verflixt viel Geld gekostet.«
Betty wusste um die Sorgen des Bruders. Sie hätte gern etwas zugesteuert, aber das hätte Franz niemals angenommen. Sie hatten oft darüber diskutiert. Betty war verwitwet, sie hatte auch einen Sohn. Ulrich war verheiratet. Er hätte es gern gesehen, dass seine Mutter zu ihnen gezogen wäre, aber Betty hatte gemeint, dass dies doch eines Tages zu Spannungen führen würde. Außerdem wollte sie noch produktiv sein und nicht nur Kinder hüten. Sie war kontaktfreudig, und sie hing außerdem sehr an ihrem Bruder.
Durch die Umbauten, die unbedingt vorgenommen werden mussten, die aber länger dauerten, als vorgesehen war, hatten sie manchen Verdienst eingebüßt. Wenn Betty nicht gewesen wäre, hätte Dr. Kestner schon manchmal den Mut verloren, aber ihr Optimismus war ansteckend.
»Jetzt haben wir die Durststrecke überwunden, Franzl«, sagte sie. »Schön wär’s ja, wenn der kleinen Beauvais geholfen werden könnte, dann würde ihr Vater schon was springen lassen.«
»Jetzt denkst du auch materiell, Betty«, sagte er kopfschüttelnd.
»Das muss halt sein«, meinte sie lächelnd. »Aber vielleicht kommen auch durch Professor Kayser ein paar finanzkräftige Patienten.«
*
Dr. Michael Kestner wurde von Babsi Bartels bereits mit Ungeduld erwartet. Das junge Mädchen bewohnte in Schwabing ein modernes Appartement mit allem Komfort, wie es sich für die Tochter eines reichen Fabrikanten geziemte. Sie war der Meinung, dass ihr das auch zustünde.
Sie war ein sehr hübsches Mädchen, stets nach der neuesten Mode gekleidet, superschlank und sehr selbstbewusst. Dunkles Haar mit einem satten Rotschimmer umgab in flotter Frisur ihr herzförmiges Gesicht, das von grüngrauen Augen beherrscht wurde. Mehr grau waren sie, wenn Babsi sanft war, grün, wenn sie gereizt war. Jetzt waren sie grün.
»Du hättest ruhig ein bisschen früher kommen können, Michael«, sagte sie wütend. »Meine Party fängt in zwei Stunden an, und es ist noch nichts vorbereitet.«
»Von einer Party war nicht die Rede«, sagte er. »Ich sollte dich abholen.«
»Aber nach einem bestandenen Examen muss es doch eine Party geben. Das hättest du dir denken können. Wo bleibt der Glückwunsch?«
»Ich hatte noch keine Zeit dafür«, erwiderte er leicht schockiert. »Also dann, herzlichen Glückwunsch, Babsi. Wie viele Leute erwartest du denn?«
»So zwei Dutzend werden es wohl«, sagte sie lässig. »Los, pack an, wir müssen aufräumen.«
Vom Aufräumen hielt sie nicht viel, er allerdings auch nicht. Er hatte sich den Abend etwas anders vorgestellt, obwohl er sonst durchaus kein Partymuffel war. Auch die Begrüßung hatte er sich anders vorgestellt, da sie recht verführerisch aussah in dem Bikini, der ihm verriet, dass sie bis jetzt auf dem Balkon in der Sonne gelegen hatte.
Babsis Benehmen missfiel ihm plötzlich. Er war nicht der Typ, der sich für andere einspannen
