Zaubervolle Jahreszeiten - Der Frühling: Frühlingsgedichte, Geschichten und Gedanken zur Frühlingszeit
Von Vera Hewener
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Über dieses E-Book
Pressesplitter
Heweners Sprache ist Rhythmus und Malerei. (SZ, 07.05.02) Zart und duftig wirken auch die Naturgedichte, ganz in Anlehnung an sapphische Odenstrophen geschrieben, Stimmungslyrik von emotionaler Dichte. (SZ, 28.05.04).
Vera Hewener baut aus dem, was sie sieht, kleine Wortkunstwerke, mit Rhythmik und viel Stabreim... (SZ, 07.11.11)
Vera Hewener
Anmutige, unverbrauchte Bilder findet Vera Hewener für das unaufhaltsame Werden und Vergehen der Natur, für dieses Wunder der ständigen Erneuerung und ganz besonders für den Duft und Blütenglanz des Frühlings... Der Mensch ist geborgen und eingebunden in diesen Naturkreislauf, obwohl der ihn nicht braucht in seiner Vollkommenheit. Heweners überzeugendste Gedichte sind von Leichtigkeit und Zartheit getragen. Sie erfassen spielerisch das unverkennbare Aroma des Frühlings. Ruth Rousselange, Saarbrücker Zeitung 06.06.2017.
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Buchvorschau
Zaubervolle Jahreszeiten - Der Frühling - Vera Hewener
FRÜHLINGSBOTEN
Ach alles wendet sich zum Licht
doch Augen blind vom Dunkeln
verhängen die Fenster
Monatslosungen
Der Februar ruft Narren
Der März schiebt den Karren
Der April kann gut posen
Der Mai pflückt Hagebutten
Der Juni rockt Rosen
Der Juli wandert in kurzen Hosen
Der August verbrennt Hitze
Der September soll sie kosen
Der Oktober lockt alle Herbstzeitlosen
Der November tropft in Ritze
Der Dezember schenkt Engelputten
Der Januar wirft über Feuerwerk Kutten
In allen Dingen
Keine Wahl lässt das Jahr
geh durch alle Zeiten
mit der gleichen Vertrautheit
Natur in ständiger Wiederholung
bereitet den Boden
den du täglich berührst
alles in allen Dingen
wartet flüstert und wacht
Knospen entfalten Blätter
Hummeln scharren sich frei
Sonnenstunden vermehren sich
keine Wahl lässt das Jahr
geh durch alle Zeiten
mit der gleichen Vertrautheit
Wärmelichter
Wer lobt den Gesang der Natur
wenn sie nach der Kälte Feuer legt
für die Wärmelichter des Frühlings
wenn alles dir zufliegt
wird der Wind dich streicheln
wie die Kätzchen das Gesträuch
alles was lebt erneut sich
unter dem Blick dieser Liebe
Das phänologische Jahr
Die Beobachtung der Natur ist seit Menschen Gedenken für das Überleben von besonderer Bedeutung. Die Nutzbarmachung der Erde ist ein biblischer Auftrag. Die ersten Aufzeichnungen über die Natur, aus welchen sich die sog. Phänologie entwickelt hat, stammen aus dem Jahr 705. Den Grundstein für die flächenmäßigen Beobachtungen legte der schwedische Botaniker Carl von Linné, der 1752 in Schweden 18 Beobachtungsstationen einrichten ließ.
In Deutschland entwickelte Max Frisch 1853 das Meldeformular mit der Instruktion für Vegetationsbeobachtungen. Sie wurden nun systematisch eingetragen. Die Untersuchungen zeigten, dass Pflanzen während ihrer Entwicklung auf Witterungseinflüsse wie Universal-Messinstrumente ansprechen und reagieren. Sie registrieren alle meteorologischen Faktoren.
Die Phänologie gehört heute in vielen Ländern neben der Klimatologie zu den Aufgaben der Wetterdienste. Der Deutsche Wetterdienst teilt die an solchen Stationen zu beobachtenden Pflanzen, an denen die jeweils unterschiedlichen Entwicklungsphasen registriert werden, in vier Gruppen ein. Zu ihnen gehören die Wildpflanzen, Forst- und Ziergehölze, landwirtschaftliche Kulturpflanzen, Obst und Wein. Die sog. phänologischen Zeigerpflanzen sind charakteristisch für die jeweilige Jahreszeit. Lokal gibt es unterschiedliche Blüh- und Entwicklungsphasen.
Anhand der Zeigerpflanzen wird das Jahr in zehn physiologisch-biologisch begründete phänologische Jahreszeiten eingeteilt, in den Vor-, Erst- und Vollfrühling, den Früh-, Hoch- und Spätsommer, den Früh-, Voll- und Spätherbst und den Winter. In der Wetterkunde gehören die Monate März, April und Mai zum Frühling.
Stiller Tag der Ernte
Das Schwarz entflieht der Nacht es schwindet das Besternte
das Licht die Nachtigall erfliegt und debütiert
mit hellem Klang sie Heinrich Heine rezitiert
als frühes Morgenrot die Dunkelheit entkernte
der Sonnenwind erzählt vom stillen Tag der Ernte
und auf dem grünen Hain ein Schmetterling vibriert
ein Käfer huscht und Blüten flattern ungeniert
der Hahnenschrei ertönt verkündet das Gelernte
Ein Lächeln mir geschenkt es fiel aus andren Tagen
als deine Stimme noch in meine Worte drang
und Kummer ganz und gar im Nu dein Kuss verschlang
in diesem Frühjahr müssen ihn die Träume jagen
was einst natürlich schien und liebend uns verband
im Leben sich verlor im Werden neu gebannt
Genesis
Tief unten im Brunnen
klärt sich die Quelle. Endlich
wird das Wasser trinkbar.
Wie lange doch das Fallen schallt!
Ich entdecke meinen Durst wieder.
Meine Zunge ist gierig nach
dem reinen, entgifteten Nass.
Man sieht mir zu, wie ich
meine Zisterne entwässere
ob dem ungetrübten Regenguss und weiß,
der Winter ist zu Ende.
Ich schütte auf die Gräben
zerstückelte Äste, die der Baumfall übrig ließ.
Das Loch des Strunks wird sich wieder
füllen mit jedem Samenkorn,
das der Wind aus den Weiden herüber trägt,
wilden Wuchses, der unbändig wurzelt
und ausschlägt, später, wenn die letzten
Tropfen versiegt.
Glaub es
Glaub es du weißt es sind nicht nur Worte
die manche nie erlernten
sondern ein Leben in Häusern
deren Gärten kein Blühen ziert
Doch es sind auch Menschen die dies verstanden
vor dem Blick sahen sie schon
vor dem Schmerz fühlten sie bereits
sie hörten im tiefsten Schweigen
berührten einander in der Stille eines Morgenrots
ein solches Licht erhellt das nicht
dem Scheinbaren der Welt nachstrahlt
Gedanken die sich umarmen bewegen wie das Rad der Zeit
es verschenkt das Geheimnis des Unerklärlichen:
Fruchtbarkeit die aus Hinwendung erwächst
Zuneigung der nichts entspricht
Liebe die nicht zerstört
Frag nicht nach der Dauer des Glücks
denn die Zeit verspricht sich nicht
Im Fluss
Komm in den stillen Park
eh sich die Fichten regen
spüre wie Sehnsucht klingt
allen Wolken entgegen
hebe
