Die Blüte des Sommers: Sommeranthologie
Von Vera Hewener
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Über dieses E-Book
Vera Hewener
Anmutige, unverbrauchte Bilder findet Vera Hewener für das unaufhaltsame Werden und Vergehen der Natur, für dieses Wunder der ständigen Erneuerung und ganz besonders für den Duft und Blütenglanz des Frühlings... Der Mensch ist geborgen und eingebunden in diesen Naturkreislauf, obwohl der ihn nicht braucht in seiner Vollkommenheit. Heweners überzeugendste Gedichte sind von Leichtigkeit und Zartheit getragen. Sie erfassen spielerisch das unverkennbare Aroma des Frühlings. Ruth Rousselange, Saarbrücker Zeitung 06.06.2017.
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Buchvorschau
Die Blüte des Sommers - Vera Hewener
Sommerauftakt
Wind wiegt die Zweige
Aufgang des Sonnenfeuers
Rotkehlchen loben
In der Mitte der Sonne
hält sich im Gleichgewicht
was wir nicht gegeneinander
abwägen können
die Flammen
die Hitze
im Schmelztiegel schleppt sich
dein Himmel ins Licht
versengt das innere Auge
Landschaften zerfallen zu irdischer Asche
erdwärts ihr Rückzug
überstäubt den nackten Boden
mit göttlichen Buchstaben
schöpft die Abschrift des Neuen
aus dem Ewigen
eine höhere Kraft
Kalenderblatt Sommer
Astronomisch beginnt der Sommer auf der Nordhalbkugel mit der Sommersonnenwende am 21. Juni, wenn die Sonne senkrecht über dem Wendekreis steht und die Tage am längsten sind. Er ist die wärmste Jahreszeit in der gemäßigten Klimazone. Meteorologisch sind ihm die Monate Juni, Juli und August zugeordnet.
Phänologisch beginnt der Frühsommer, wenn der schwarze Holunder blüht. Auf Wiesen und Weiden blühen die Gräser und sorgen für Heuschnupfen. Der Winterroggen stäubt. Er gehört zu den stärksten Allergieauslösern. Auf den Äckern blitzt roter Mohn zwischen den Ähren. Durch Parks und Gärten zieht der Duft der Heckenrosen, Nelken und Pfingstrosen. Im Frühsommer duften außerdem Schwertlilien, Weinreben, Weißdorn und Robinien. Die Imker schleudern nach der Raps-und Robinienblüte die Frühtracht des Blütenhonigs. Die erste Heuernte steht an. Mit dem Beginn der Kartoffelblüte und des Ligusters endet der Frühsommer. Von 1981 bis 2010 dauerte der Frühsommer vom 30. Mai bis 21. Juni.
Der schwarze Holunderbusch, botanischer Name Sambucus nigra, wird in Bayern und Österreich auch als Holler bezeichnet, in der Schweiz als Holderbusch. In Norddeutschland heißt er auch Fliederbusch und die Beeren Fliederbeeren. Holunder enthält in den Blättern, der Rinde, in unreifen Beeren und deren Samen das giftige cyanogene Glycosid Sambunigrin. Es setzt Blausäure frei. Bei Verzehr kann es zu Erbrechen und leichten Krämpfen bis hin zu starkem Durchfall oder Magenbeschwerden kommen. Durch Erhitzen der Beeren zerfällt das Sambunigrin. Sie sollten daher nicht roh verzehrt werden. Holunder findet als Heilpflanze Verwendung, bereichert die regionale und traditionelle Küche und wurde in früheren Zeiten auch als Farbstoff eingesetzt.
Der Sommer ist auch die Zeit vieler Feste. Die Freiluftsaison beginnt mit Straßenfesten, Stadtfesten, Festivals, Sportveranstaltungen oder Grillpartys.
Bauernregeln und Sprüche:
Hört man im Sommer die Füchse bellen, so gibt es guten Wein.
Kuckucksruf und Nachtigall - Sommer ist es überall.
Wenn der Holunder blüht, sind die Hühner müd'.
Soll gedeihen Korn und Wein, muss im Juni Regen sein.
Wie der Holunder blüht, so blühen auch die Reben.
Grünt die Eiche vor der Esche, hält der Sommer große Wäsche, doch grünt die Esche vor der Eiche, gibt`s im Sommer große Bleiche.
Zitate
„Fanget uns die Füchse, die kleinen Füchse, die die Weinberge verderben; denn unsere Weinberge haben Blüten gewonnen."
Hohelied 2, 15
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer.
Celia Layton Thaxter
„Nie bekümmert es die Sonne, dass einige ihrer Strahlen weit und vergeblich in undankbaren Raum fallen und nur ein kleiner Teil auf den reflektierenden Planeten."
Ralph Waldo Emerson
Verschiebungen
Mild nenn ich dich Etzenhofen
wie du da liegst mit deinen Straßen
inmitten ungezwungener Wiesen
still trägst du den Sonnennebel
auf den Laufsteg der Vögel
die voll des Lichtgolds
in der Luft Pirouetten drehen
unter dem Wärmewall
der sich aus der Höhe löst
bist du die sanfte Zuflucht
leichthin begleitet mich ein Schatten
der auf die gegenüberliegende Seite rollt
Köllerbachs Kyllberg in zartes Dunkel taucht
von weither ein Winken
das die Dorfhügel zusammenschiebt
und das auseinander Liegende verknüpft
Püttlingen-Köllerbach/Etzenhofen
Der Floh
Im frisch verdorrten Stroh
verirrte sich ein Floh.
„So", sprach die Frau Mama,
die das Entschwinden sah,
„Komm du mir nur nach Haus,
ist’s aus mit deinem Schmaus!"
Der Floh jedoch war froh,
denn er verpasste so
ganz ohne große Flausen
das ungeliebte Zausen.
„Ach Kind, wo bleibst du nur?
Was bist du nur so stur!"
