Kinder, Hund, Familienbund: Lustiges, Tierisches und Allzumenschliches in Lyrik und Prosa
Von Vera Hewener
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Über dieses E-Book
Vera Hewener
Anmutige, unverbrauchte Bilder findet Vera Hewener für das unaufhaltsame Werden und Vergehen der Natur, für dieses Wunder der ständigen Erneuerung und ganz besonders für den Duft und Blütenglanz des Frühlings... Der Mensch ist geborgen und eingebunden in diesen Naturkreislauf, obwohl der ihn nicht braucht in seiner Vollkommenheit. Heweners überzeugendste Gedichte sind von Leichtigkeit und Zartheit getragen. Sie erfassen spielerisch das unverkennbare Aroma des Frühlings. Ruth Rousselange, Saarbrücker Zeitung 06.06.2017.
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Buchvorschau
Kinder, Hund, Familienbund - Vera Hewener
Über das Buch
Lustiges und Allzumenschliches, heitere Kindheitsgeschichten und Familienszenen, malerische Gartenstimmungen, lebensfrohe Heimatgedichte und -geschichten, auch in moselfränkisch, humorvolle Tierballaden und Gedichte über Hunde versammelt Vera Hewener im Buch „Kinder, Hund, Familienbund zu einem Lesevergnügen der besonderen Art für die ganze Familie. Den Mut „zur poetischen Leichtigkeit
(Anja Kernig in SZ vom 07.12.2017) belohnte die Jury der Gesellschaft zur Förderung der Kunst und Literatur CEPAL in Thionville/Frankreich beim 16. Literaturwettbewerb 2017 mit dem „Wilhelm Busch Preis".
Über die Autorin
Vera Hewener erhielt für ihr Werk mehrere internationale Auszeichnungen und Literaturpreise u.a. „Superpremio Cultura Lombarda vom Centro Europeo di Cultura Rom (I) 2001, den „Grand Prix Européen de Poésie
von CEPAL Thionville (F) 2005, Goethepreis 2013, zuletzt Wilhelm-Busch Preis 2017.
Pressesplitter
„Offensichtlich steckt auch ein Schalk in Hewener, einer, der mit heiterer Leichtigkeit Reime und Silben sammelt, bündelt und wieder streut, der Pointen nicht scheut und es auch mal schätzt, den direkten Weg in die Herzen einschlagen zu können." SZ 07.12.2017 Anja Kernig
In Heweners Gedichten überlagern sich die Zeiten und Epochen. Die Vergangenheit ist ihren Zeilen ebenso nah wie die Gegenwart. Die Gedichte sind im wahrsten Sinn des Wortes farbenfroh. Vera Hewener versteht das Handwerk des Dichtens." SZ 29.07.2009 Beatrix Hoffmann
Inhaltsverzeichnis
Die Pudeldame Edeltraut
Von Osterhasen und Klapperstörchen
Kindergebet
Das Osterlamm
Püttlinger Dom
Zwergschnauzers Kaffeekränzchen
Wir machen eine Reise.
Ladinische Ostertage
Gefunden
Der Dackel
Die Höhlenkinder
Wat ach kimmt, dat kummt.
Wahre Freundschaft
Im milden Wind des Frühsommers
Löwenzahn
Jack Russel Terrier
Ballade vom wahren Schneckenputsch
Nachbarschaftshilfe
Òm Ellbach
In da Bòònt in Wellingen
Morgendämmerung im Garten
Wunderbar ist die Welt
Von Fröschen und Fliegen
Iwam Rejenbogen
Amselin im Rausch
Rooda Mòjen
Mittachsbad
Òwendschlumma
Am Flutsaum
Quallengang
Nilschwemme
Ein Sommerspiel
Liebesleid
Jahreszeiten belustigt
Litt von da Erd
Himmel und Hölle
Dahämm
Gudd gess (Moselfränkisch)
Gut gegessen (Hochdeutsch)
Der Floh
Umsonst
Vorherbst
Katzenjamma
Erster Abschied
Die Eitelkeit
Monatslist
Abschied der Gartenvögel
Herbststurm
Abenteuer Herbst
Uff da Pirsch (Moselfränkisch)
Auf der Pirsch (Hochdeutsch)
Lachwald (Moselfränkisch)
Lachwald
Nicht schlecht Herr Specht
Waldesluft
Erntezeit
Die Blätter weinen
Herbstbeginn im Pinienwald
Die Friedenstaube
Übertritt
Wetterprognose
Fruchträuber
Unwetter
Zu viel oder zu wenig?
Zwischen Wendezeiten
Die Krippe von sankt Blasius
Vogelrettung
Die Weihnachtskür
Pfannenkummer
Von Weihnachtspuppen und anderen Gaben
Abzählreime zu Weihnachten
Greesendach
Die Faschingsbraut
Der Narr
Phraserie
Wörterei
Reimerei
Der Dichter
Ausgang
Bücher von Vera Hewener
Die Pudeldame Edeltraut
Die Pudeldame Edeltraut
war edel wie der Name.
Sie warb als holde Lockenbraut,
machte Hundereklame.
Täglich gekämmt und rausgeputzt
mit Schleifchen und mit Leibchen,
streckt sie die Vorderpfot zum Gruß
den Kunden, Rüden, Weibchen.
Als Attraktion der Hundeschau
strahlte sie von Plakaten,
der Lockenkopf, apart in Blau,
gefiel den Zuchtmagnaten.
Am Tag der großen Attraktion
stolzierte sie verherrlicht
über das große Podium
in einem kleinen Kreis herum,
vergaß das Ende der Lektion,
lachte mit einem Herrn nicht.
Das war fatal, denn dieser
war ein Magnat, ein Spießer,
stand gern im Blitzgewitterschein
und wollte angehimmelt sein.
„Aus welchem schlechten Rudel
stammt dieser dumme Pudel?"
wetterte dieser voller Schmach,
bestürzt, war voller Ungemach.
„Wer mich nicht respektiert,
das Podium verliert!"
Die Dame Edeltraute
sich die Karrier’ verbaute,
wurd fortan ständig aussortiert,
hat nie mehr auf der Schau posiert,
vor Kram sie ganz ergraute.
Von Osterhasen und Klapperstörchen
Zucker verdirbt nicht ohne Grund. Ob Kristallzucker, Rohrzucker, Kandiszucker oder Fruchtzucker, immer ist er süß und verzückt den Gaumen, so dass der Genießende mit der Zunge schnalzt und seine Augen den Ausdruck höchster Befriedigung erlangen, ja manch eine Pupille sich fast orgiastisch öffnet, strahlt und funkelt, als hätte der liebe Gott die hellste seiner Eingebungen verschickt.
Der Zucker, der sich in Salz verwandelte, war die Süße eines Nachmittags, vom Himmel ersonnen, um das Leben der Menschen auf dieser Erde etwas leichter zu gestalten. Dieser Zucker stand unschuldig auf einem der Tische eines Kaffeehauses, die auf Geheiß der Kaffeehauschefin von ihren Angestellten im Freien aufgestellt und hergerichtet worden waren für die Gäste, welche sie sich zahlreich erhoffte.
Denn nicht nur der Kalender hatte den Frühling ausgerufen. Auch der Wettergott hatte Erbarmen mit den von den Trübseligkeiten des Nebels und der Kälte geplagten Zeitgenossen. So war es auch die Sonne, die Alt und Jung an diesem Nachmittag ins Freie lockte und ihnen Spaziergänge abnötigte, um dem Himmel einen Gefallen zu erweisen.
Auch ich war unterwegs, stiefelte neben meiner Mutter und meinem Vater mit meinem jüngeren Bruder und der kleinen Greta, die vergnügt im Kinderwagen thronte, durch die noch nasse Wiese, da es erst am Vortag geregnet hatte. Vielleicht war das ja auch der Grund für das unverhoffte Wetterleuchten dieses Sonntags.
Jedenfalls zog es mich immer zwei Meter weit weg von der Familienkolonne und irgendwann sagte Mutter: „Mariechen, jetzt komm endlich aus der nassen Wiese raus auf den Weg. Deine neuen Schuhe sind sonst ruiniert, bevor der Osterhase kommt und die Eier legt!"
Warum sie das nur sagte, wo sie doch genau wusste, dass ich sie letztes Jahr gesehen hatte, wie sie morgens noch flugs die angemalten Eier im Garten versteckte. So konnte ich nicht an mich halten und sagte: „Aber Mama, Hasen legen doch gar keine Eier, aber du schon!"
Etwas irritiert sah sie meinen Vater an, blickte dann streng zu mir und schimpfte: „Mariechen, so was sagt man nicht! Mütter legen keine Eier!"
Diesen Satz jedoch schnappte ein Junge der Familie auf, die uns gerade entgegen kam. „Du, Papa, zupfte er an der Jacke seines Vaters, „legst du denn auch Eier?
Der jedoch räusperte sich nur und meinte: „Nein, mein Junge."
„Aber wenn Ostern ist, verwandeln sich alle Eltern in Hasen und legen dann Eier in den Garten. Und wir Kinder müssen dann so tun, als wüssten wir nicht, von wem die vielen Eier herkommen!"
„Mariechen!", rief jetzt meine Mutter erbost, weil ihr mein Beharren auf meiner kindlichen Erkenntnis peinlich war, was ich damals jedoch nicht verstand. Ich zuckte erschrocken zusammen.
„Also gut, Eltern sind keine Eierleger, entschuldigte ich mich, fügte aber rasch hinzu: „Hasen aber auch nicht.
Denn von dem, was ich letztes Jahr gesehen hatte, war ich felsenfest überzeugt. Und niemand, auch nicht meine Mutter, konnte einfach ungeschehen machen, was damals passiert war.
Das war meinem Vater nun auch zu viel des Guten und er ermahnte mich in seiner ruhigen, besänftigenden Art: „Lass jetzt gut sein, Mariechen, sonst könnte es sein, dass dir niemand mehr auf dieser Welt an Ostern Eier schenkt."
„Wenn Eltern die Eier in den Garten legen heißt das noch
