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Der Kuss des Scheichs
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eBook166 Seiten2 Stunden

Der Kuss des Scheichs

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Über dieses E-Book

Wie im Rausch erlebt Samantha den Kuss des glutäugigen Fremden. Wer ist dieser geheimnisvolle Sohn der Wüste? Kurz darauf wird sie ihm vorgestellt: Er ist Scheich Vere al a'Karim, Herrscher über das Reich Dhurahn. Und sein Blick verrät: Er will mehr von ihr als nur einen Kuss …

SpracheDeutsch
HerausgeberMIRA Taschenbuch
Erscheinungsdatum28. Juli 2023
ISBN9783745753264
Der Kuss des Scheichs
Autor

Penny Jordan

<p>Am 31. Dezember 2011 starb unsere Erfolgsautorin Penny Jordan nach langer Krankheit im Alter von 65 Jahren. Penny Jordan galt als eine der größten Romance Autorinnen weltweit. Insgesamt verkaufte sie über 100 Millionen Bücher in über 25 Sprachen, die auf den Bestsellerlisten der Länder regelmäßig vertreten waren. 2011 wurde sie vom britischen Autorenverband Romantic Novelists‘ Association für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.</p><p>Penny Jordan wurde 1946 im englischen Preston geboren. Als Teenager zog sie nach Cheshire, wo sie bis zu ihrem Tode blieb. Sie besuchte die Todmorden Grammar School und arbeitete anschließend als Schreibkraft in Manchester. Während ihrer Zeit als Bankangestellte, schenkte ihr Steve Halsall, Buchhalter und ihr zukünftiger Ehemann, ihre erste Schreibmaschine – eine Autorin war geboren.</p><p>Penny behauptete später oft, sie habe Geschichten erfunden, seit sie denken könne. Im Alter von zehn Jahren hörte sie zum ersten Mal vom Mills &amp; Boon-Verlag, als eine Nachbarin ihrer Mutter die Zeitschrift "Woman’s Weekly" gab. Mit Anfang zwanzig begann sie zu schreiben und veröffentlichte in den ersten Jahren unter verschiedenen Pseudonymen 25 Regency-Romane, zwei Liebesromane und einen Romantic Thriller.</p><p>Dann erfuhr sie, dass der Romance Verlag Mills &amp; Boon nach neuen Autoren suchte. "Ich war immer ein Fan von Mills &amp; Boon-Romanen – am Tag der Veröffentlichung meiner Lieblingsautorenhabe ich immer so früh wie möglich Feierabend gemacht, um rechtzeitig in die Buchhandlungen zu kommen und ein Exemplar zu ergattern, bevor alle vergriffen waren. Irgendwann nahm ich all meinen Mut zusammen und bot Mills &amp; Boon mein erstes eigenes Buch. Ich entschied mich für die Art Liebesroman, die ich selber am liebsten lese, mit einem Wüstenprinzen als Helden. Dieser erschien unter dem Titel 'Falcon's Prey' [bei CORA unter dem Titel "Betörende Nächte in Kuwait" bei Julia erschienen, die Red.]. Über Wüstenprinzen zu schreiben hat mir immer großen Spaß gemacht, und sie sind so etwas wie mein Markenzeichen geworden. "</p><p>Die Lektorin, die Penny Jordans Roman 1980 in einem Stapel unveröffentlichter Manuskripte entdeckte, sagte über sie: "Ein Naturtalent – eine geborene Geschichtenerzählerin mit einem einzigartigen, kraftvollen und leidenschaftlichen Ton. "Die Manuskripte, die Penny Jordan auf ihrer alten Schreibmaschine schrieb, waren berüchtigt, weil oft Heldennamen und einzelne Buchstaben fehlten, da Pennys Arbeitsweise impulsiv war ...

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    Buchvorschau

    Der Kuss des Scheichs - Penny Jordan

    © 2023 für die deutschsprachige Ausgabe

    by MIRA Taschenbuch in der

    Verlagsgruppe Harper Collins Deutschland GmbH, Hamburg

    © 2008 by Penny Jordan

    Originaltitel: »The Sheikh's Blackmailed Mistress«

    Erschienen bei: Mills & Boon Ltd., London

    Published by arrangement with

    HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V. / SARL

    Covergestaltung von Deborah Kuschel / Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH

    Coverabbildung von blueximagesm, Sergey Balakhnichev, -strizh- / Getty Images

    ISBN E-Book 9783745753264

    Der Kuss des Scheichs

    Cover

    Impressum

    Inhalt

    Der Kuss des Scheichs

    Titel

    PROLOG

    1. KAPITEL

    2. KAPITEL

    3. KAPITEL

    4. KAPITEL

    5. KAPITEL

    6. KAPITEL

    7. KAPITEL

    8. KAPITEL

    9. KAPITEL

    10. KAPITEL

    11. KAPITEL

    12. KAPITEL

    PROLOG

    „O nein!", rief sie erschrocken aus.

    Doch zu spät. Sie fühlte bereits, wie der Mann in der traditionellen Landestracht sie an seinen harten, männlichen Körper presste. Er war im selben Moment wie sie um die Ecke gebogen.

    Ihr überraschter Schrei wurde von einem Bild begleitet, das ihr so klar vor Augen stand, als wäre es in ihr Gedächtnis eingebrannt. Es war das Bild eines hochgewachsenen, breitschultrigen, arrogant wirkenden Mannes mit den auffälligsten grünen Augen, die sie je gesehen hatte. Dieser schlaglichtartige Eindruck verblasste jedoch sofort, als der abrupte und viel zu intime Kontakt mit seinem Körper zustande kam.

    Und als sie gleich darauf, das Gesicht in seine Halsbeuge gepresst, wie erstarrt dastand, waren ihre Sinne diesem Sturmangriff der Intimität schutzlos ausgeliefert. Sie konnte die Hitze spüren, die sein Körper ausstrahlte, während ihr sein männlicher Geruch in die Nase stieg, ein leichter Moschusduft, der sich mit dem Duft seines kühl würzigen Aftershaves mischte. Und sie spürte das Hämmern seines Herzens. Schlanke kraftvolle Finger drückten sich in ihren Arm, nackte Haut auf nackter Haut setzte eine Kettenreaktion in Gang, die in ihrem Körper eine gewaltige Explosion auslöste.

    Erst in diesem Moment wurde ihr klar, dass sie an seinen Oberschenkel gepresst wurde, während sich ihre eigenen Oberschenkel unbemerkt geöffnet hatten, um Platz zu schaffen für den harten Beweis seiner Männlichkeit. Der glühende Lavastrom, der über sie hinwegfloss, verwandelte sich in eine nie gekannte sexuelle Begierde. Ihr Körper, der sich plötzlich selbstständig machte, schmiegte sich an ihn, und sie war völlig machtlos. Die Luft, die angereichert war mit seinem Duft, wurde zu einem Aphrodisiakum.

    Diesen Irrsinn musste sie sofort stoppen. Deshalb war es natürlich ein Fehler, jetzt den Kopf von seiner warmen muskulösen Schulter zu heben, um ihm ins Gesicht zu sehen. Und erst recht, so sehnsüchtig auf seinen Mund zu schauen. Wie kam sie dazu, seufzend zu erschauern und ihre Handfläche auf seine Brust zu legen? Während sie ihm mit ihren Blicken zu verstehen gab, wie sehr sie sich danach sehnte, diese schön geformte Oberlippe mit dem Finger nachzuzeichnen oder noch lieber gleich mit der Zungenspitze.

    Nein, all das sollte sie wahrlich nicht tun – aber sie tat es dennoch, und sein Blick ließ keinen Zweifel daran, dass er sich in demselben Zwiespalt befand.

    Sam zitterte, aber nicht vor Kälte. Und als er den Kopf senkte und seine Finger in ihrem seidigen Haar vergrub, stöhnte sie laut auf.

    Sein warmer Atem streifte ihre Haut und drang in jede Pore, was in ihr eine wilde Verzückung auslöste. In fiebriger Erwartung seines Kusses beobachtete sie, wie sich sein Mund quälend langsam auf ihren zubewegte – bis er schließlich abrupt innehielt. Als sie den Blick hob, sah sie in seinen smaragdgrünen Augen ein Feuer lodern, in dem die Luft zwischen ihnen verglühte.

    Sam reckte sich ihm entgegen, dabei öffnete sich mit einem Aufseufzen ihr Mund. Ihre Knie waren so weich, dass sie sich an ihm festklammern musste. Was sie da einatmete und jetzt auch auf der Zunge schmeckte, war eine Droge, weit stärker als Wein.

    Endlich streiften seine Lippen ihre. Es war eine entschiedene Berührung, köstlich sinnlich und unerhört zart. Gleich darauf zog er sich leicht zurück und schaute ihr tief in die Augen. Aber sie wollte mehr und presste sich wieder an ihn. Er umrahmte ihr Gesicht mit den Händen und tupfte ihr kleine Küsse auf den Mund, bis er endlich tat, wonach sie sich von Anfang an gesehnt hatte. Er zog sie an sich und eroberte mit einem leidenschaftlichen Kuss ihren Mund.

    Als ein Stück weiter eine Tür ins Schloss fiel, fuhren sie schuldbewusst auseinander, und Sam rannte davon. Ihr Gesicht brannte, ihr Herz klopfte zum Zerspringen in einer Mischung aus Entsetzen und Ungläubigkeit.

    Großer Gott! War sie verrückt geworden oder was? Sie war hierher an den arabischen Golf gekommen, um sich auf eine Stellenausschreibung zu bewerben und nicht, um sich einem wildfremden Mann an den Hals zu werfen.

    Was war in sie gefahren?

    Wo sie doch genau wusste, dass sie in diesem Teil der Welt gerade als Frau ganz besonders vorsichtig sein musste. Hier konnte man schon in Schwierigkeiten kommen, wenn man einen Mann nur versehentlich am Arm berührte oder Blickkontakt mit ihm aufnahm.

    Und was hatte sie getan?

    Allein die Erinnerung daran verursachte ihr Schwindelgefühle. Hatte sie den Verstand verloren?

    Was war los mit ihr? Hatte es mit ihrem Ausflug in die Wüste zu tun, von dem sie eben zurückgekehrt war? Irgendwann war ihr einmal zu Ohren gekommen, dass man in der Wüste verrückt werden konnte, aber doch bestimmt nicht, wenn man zwei Stunden in einem vollklimatisierten Geländewagen durch die Gegend fuhr, oder? Oh, was für ein aufregender Mann! Sie hatte ihn so sehr gewollt … wollte ihn immer noch. Noch nie im Leben hatte sie so etwas verspürt wie in dem Moment, in dem sich ihre Körper berührt hatten. Als ob sie von einem rasenden Strudel erfasst worden wäre.

    Ein Blick in seine Augen, und sie war verloren gewesen. Wenn er sie in diesem Moment gefragt hätte, ob sie den Rest ihres Lebens mit ihm verbringen wollte, hätte sie mit Freuden ja gesagt, dessen war Sam sich gewiss.

    Sie versuchte das Gefühl von Intensität, das sie immer noch verspürte, abzuschütteln, indem sie es einfach weglachte. Wie töricht sie doch war! Oder vielleicht hatte sie ja einen Sonnenstich. Auch wenn diese Erklärungen sie nur wenig zufriedenstellten, waren sie immer noch besser als die Alternative. Und die lautete, dass sie sich soeben Hals über Kopf in einen wildfremden Mann verliebt hatte, mit dem sie sich von jetzt an für immer verbunden fühlen würde.

    1. KAPITEL

    Vere ließ seinen Blick durchs Fenster seines Arbeitszimmers in die Ferne schweifen. Er übersah die Schönheit des Parks, von dem der Palast umgeben war, weil er sich ganz auf die Wüste jenseits davon konzentrierte, die eine fast überirdische Ruhe ausstrahlte. In letzter Zeit sehnte er sich ganz besonders nach dem Frieden und der Einsamkeit der Wüste. Er wünschte sich, alle Pflichten abschütteln zu können, die ihm als Emir eines modernen arabischen Landes auferlegt waren, um sich an jenem Teil seines Erbes zu erfreuen, zu dem unabdingbar die Wüste gehörte.

    Immerhin würde er noch heute dorthin fahren können, auch wenn es keine freiwillige Unternehmung war. Es war die Verantwortung, die er seinem Land und seinem Volk gegenüber trug, die ihn an die Grenze im Niemandsland führte, eine Grenze, die sich Dhurahn mit seinen beiden Nachbaremiraten teilte.

    Vere durchquerte sein Arbeitszimmer, um auf der anderen Seite in den Hof des Palastes hinabzuschauen, wo geschäftig hin und her eilende Bedienstete alles für seine Abreise vorbereiteten. Er nahm die Verantwortung für sein Land, die er sich mit seinem Zwillingsbruder teilte, sehr ernst – ernster als Drax es je getan hatte. Aber er war ja schließlich auch der Ältere von ihnen beiden, außerdem war er schon immer gewissenhafter als Drax gewesen.

    Für Vere war es fast eine heilige Pflicht, das Land so zu regieren, wie ihre Eltern es sich gewünscht hätten.

    Bisher hatte es in seinem Leben nur eine einzige Gelegenheit gegeben, bei der er sich so sehr nach dem Trost der Wüste gesehnt hatte wie zurzeit. Das war nach dem tragischen Unfalltod seiner Eltern gewesen, wobei ihn der Verlust seiner Mutter besonders hart getroffen hatte. Allein die Erinnerung daran weckte eine wilde Entschlossenheit in ihm, seine Gefühle, die er nur als Schwäche betrachten konnte, so schnell wie möglich wieder unter Kontrolle zu bringen.

    Unvorstellbar, dass ihn seine Begierde bis an den Rand des Wahnsinns treiben könnte. Und das ausgerechnet im Zusammenhang mit einer dieser Westeuropäerinnen, die an den Golf kamen, um für ein Luxusleben ihren Körper zu verkaufen. Eine andere Frage war, warum er sich zu allem Überfluss auch noch einbildete, diesem Irrsinn nur an jenem Ort entkommen zu können, an dem er nach dem Verlust seiner Mutter Trost gefunden hatte. Es war mehr als unvorstellbar. Es wäre eine Entweihung und ein persönliches Versagen in unglaublichem Ausmaß.

    Der Tod seiner Eltern lag lange zurück, aber in Veres Erinnerung hatte sich das tragische Ereignis unauslöschlich eingebrannt, vielleicht weil er noch so jung gewesen war. Damals hatte er sich geschworen, nie wieder einen Menschen so zu lieben, wie er seine Mutter geliebt hatte. Auf diese Weise wollte er verhindern, dass er je wieder einen solch schmerzlichen Verlust erleiden musste.

    Problematisch dabei war nur das sexuelle Verlangen, das einem Mann in seiner Position gefährlich werden konnte, wie sich bei diesem mehr als peinlichen Zusammenstoß auf dem Hotelflur gezeigt hatte. Die meisten Männer lösten dieses Problem, indem sie heirateten oder sich eine Mätresse zulegten.

    Sein Zwillingsbruder Drax war bereits verheiratet, und seine Frau erwartete demnächst ihr erstes Kind. Drax machte kein Geheimnis daraus, dass er Vere ebenfalls gern in festen Händen sähe.

    Vere runzelte die Stirn, während er zuschaute, wie unten im Hof der schwere Geländewagen für die lange Fahrt ins Niemandsland beladen wurde.

    Die Initiative für das Vorhaben war von Zuran ausgegangen. Der Scheich hatte vorgeschlagen, den Grenzverlauf zu überprüfen und, falls erforderlich, die alten Grenzen neu vermessen zu lassen, was Vere voll unterstützte. Alle drei Nachbarländer hielten Territorialrechte im Niemandsland, aber schon seit Längerem herrschte Einigkeit darüber, dass man bereit war, auf diese Rechte zugunsten der verschiedenen Nomadenstämme, die seit Jahrhunderten die Gegend bevölkerten, zu verzichten.

    Der Scheich von Zuran strebte an, die im Niemandsland lebenden Beduinen von den öffentlichen Einrichtungen seines Landes profitieren zu lassen. Um diesen Plan umsetzen zu können, hatte er sich jedoch mit seinen Nachbarn an einen Verhandlungstisch setzen müssen: Mit dem Emir von Khulua sowie mit Vere und Drax, die das Emirat Dhurahn regierten.

    Vere fand die Initiative unterstützenswert, vorausgesetzt natürlich, dass die Beduinenstämme nicht in ihrer Lebensweise beeinträchtigt wurden. Der Emir von Khulua, der offenbar nicht gewillt war, abseits zu stehen, hatte gebeten, in das Projekt mit

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