Gebt diesem Mädchen eine Chance: Dr. Norden Bestseller 95 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
Dr. Daniel Norden ist voller Mitgefühl für Carin Fromann. Schon früh Waise geworden, lebt sie bei einer Großtante, die sie innig liebt. Doch nun wird das Haus abgerissen, in dem sie wohnten, und Frau Fromann geht in ein Altenheim. Als Teresa Mühlhaus, auch eine alte Patientin von Dr. Norden, über ihre Einsamkeit klagt, hat Dr. Norden eine Idee. Schon bald ist Carin die geschätzte Gesellschafterin Teresas. »Nur nicht verzagen«, redete Dr. Norden beruhigend auf die alte Dame ein, der er eben einen Krankenbesuch machte. »Es wird schon wieder. In ein paar Tagen sind Sie wohlauf.« Frau Mühlhaus blickte ihn aus traurigen Augen an. »Wenn ich doch nicht so schrecklich allein wäre, lieber Dr. Norden, dann wäre alles leichter. Einen jungen fröhlichen Menschen müßte man halt um sich haben. Allein mag ich auch nicht verreisen, wenn ich mich dann auch wieder wohl fühlen sollte.
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Gebt diesem Mädchen eine Chance - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Bestseller
– 95 –
Gebt diesem Mädchen eine Chance
Patricia Vandenberg
Dr. Daniel Norden ist voller Mitgefühl für Carin Fromann. Schon früh Waise geworden, lebt sie bei einer Großtante, die sie innig liebt. Doch nun wird das Haus abgerissen, in dem sie wohnten, und Frau Fromann geht in ein Altenheim. Als Teresa Mühlhaus, auch eine alte Patientin von Dr. Norden, über ihre Einsamkeit klagt, hat Dr. Norden eine Idee. Schon bald ist Carin die geschätzte Gesellschafterin Teresas. Alles scheint bestens zu gehen, bis Carin beschuldigt wird, die reiche Baronin Echenroth bestohlen zu haben…
*
»Nur nicht verzagen«, redete Dr. Norden beruhigend auf die alte Dame ein, der er eben einen Krankenbesuch machte. »Es wird schon wieder. In ein paar Tagen sind Sie wohlauf.«
Frau Mühlhaus blickte ihn aus traurigen Augen an. »Wenn ich doch nicht so schrecklich allein wäre, lieber Dr. Norden, dann wäre alles leichter. Einen jungen fröhlichen Menschen müßte man halt um sich haben. Allein mag ich auch nicht verreisen, wenn ich mich dann auch wieder wohl fühlen sollte. Ich weiß ja, daß Sie mich wieder auf die Beine bringen. Aber schauen Sie sich doch um. Da hat man alles, was anderen so erstrebenswert erscheint, und keiner ist da, der Frohsinn ins Haus bringt.«
Da kam Dr. Norden eine Idee. »Wenn Sie das wünschen, wüßte ich vielleicht jemanden«, sagte er. »Ein sehr nettes junges Mädchen. Carin Fromann heißt es und ist Waise. Carin ist bei einer Großtante aufgewachsen, die jetzt in ein Altersheim gegangen ist, weil ihr die Wohnung gekündigt wurde.«
Frau Mühlhaus richtete sich auf. Gleich wurde sie wieder lebhafter.
»Was es doch so alles gibt«, murmelte sie. »Wie kann man einer alten Frau die Wohnung kündigen?«
»Das Haus wird abgerissen. Ein neues wird gebaut, aber da werden die Mieten entsprechend höher. Vielleicht werden es auch Eigentumswohnungen. Von ihrer Rente kann Frau Fromann gerade das Altersheim hezahlen. Mehr ist da nicht drin, und Carin hat selbst gewollt, daß ihre Großtante gut versorgt ist.«
»Wie alt ist die Tante?« fragte Frau Mühlhaus.
»Achtzig.«
»Ich bin erst siebzig, und mir geht es gut. Mir kann keiner meine Wohnung wegnehmen, aber vier Zimmer sind zuviel für mich. Sie kennen das junge Mädchen, Dr. Norden?«
»Sehr gut. Ich kann mich für Carin verbürgen. Sie wäre gern Krankenschwester geworden, aber dazu ist sie zu zart, auch zu scheu. Da muß man schon resolut sein und zupacken können. Aber ein liebes Ding ist sie. War auch eine gute Schülerin. Ich kenne sie schon vier Jahre. Sie sind ja kein Pflegefall, Frau Mühlhaus.«
»Das möchte ich auch nie werden«, erklärte die alte Dame jetzt energisch. »Ich möchte nur nicht immer allein sein, und wem kann man denn heutzutage schon trauen. Also schicken Sie mir das Mädchen. Ich werde es mir anschauen.«
Da habe ich vielleicht mal wieder zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, dachte Dr. Norden. Frau Mühlhaus ist geholfen und der kleinen Carin auch. Und weil er an diesem Tag schon alle Hausbesuche hinter sich gebracht hatte, fuhr er gleich zu dem alten Miethaus, denn er wußte, daß Carin noch beim Ausräumen der Wohnung war.
Sonst war das Haus schon von allen Mietern geräumt. Man hatte sie nicht schlecht behandelt, sie hatten neue Wohnungen zur Verfügung gestellt bekommen. Nur für Frau Fromann war es untragbar gewesen, die höheren Mieten aufzubringen, die da verlangt wurden. Sie hatte fast fünfzig Jahre in diesem Haus gelebt. In einer modernen Wohnung hätte sie sich nicht mehr zurechtgefunden. Mit dem Altersheim hatte sie sich anfangs auch nicht abfinden wollen, aber sie hatte Carin sehr lieb, und sie wollte nicht, daß dieses junge Mädchen immer für sie sorgte.
Carin war ein wirklich liebes Mädchen. Ganz verwirrt blickte sie Dr. Norden an, als der plötzlich vor der Tür stand. Ihr langes braunes Haar war zu einem Pferdeschwanz gebunden, ihr zartes Gesicht war nun von dunkler Glut übergossen.
»Ich bin immer noch beim Kramen«, sagte sie stockend. »Ich möchte doch nichts wegwerfen, was Tante Olga dann vermissen könnte. Aber sonst geht es mir ganz gut, Herr Dr. Norden.«
»Das freut mich, Carin«, erwiderte er. »Ich kann Ihnen eine gute Nachricht bringen, wenn Sie damit einverstanden sind.«
»Darf ich doch Krankenschwester werden?« fragte sie.
»Haben Sie sonst gar keine Ambitionen?« fragte er vorsichtig.
»Ich möchte einfach für jemanden dasein dürfen«, erwiderte sie leise. »Tante Olga hat ja nun ihre Pflege. Sie ist gut untergebracht. Für sie bin ich froh, aber mir fehlt sie.«
»Ich hätte da eine Patientin, Carin. Ich komme gerade von ihr. Eine sehr nette, feine ältere Dame. Frau Mühlhaus ist siebzig. Sie lebt in guten Verhältnissen. Ihr Mann ist schon vor zwanzig Jahren gestorben. Kinder hat sie nicht, und sie bräuchte Gesellschaft, denn sie fühlt sich sehr einsam. Richtig krank ist sie nicht und reist noch sehr gern, aber allein macht es ihr keinen Spaß. Da habe ich an Sie gedacht und es ihr vorgeschlagen. Nun möchte Frau Mühlhaus Sie gern kennenlernen. Wären Sie einverstanden?«
»Einfach so?« fragte Carin verwirrt. »Ich habe doch keine Referenzen.«
»Bin ich keine?« fragte Dr. Norden lächelnd.
»O ja, Sie schon«, erwiderte Carin verlegen, »aber ich weiß doch nicht, ob ich den Ansprüchen genüge.«
»Ich bin davon überzeugt. Halt ein bißchen fröhlich müßten Sie sein und gute Laune verbreiten. Mehr will sie ja nicht.«
»Dafür bin ich wohl doch nicht geeignet«, sagte Carin verhalten.
»O doch, Sie können so nett lächeln, Carin, und warum sollten Sie nicht auch fröhlich sein, wenn Sie nicht mehr so arge Sorgen drücken? Ich weiß doch, wie hart es war für Sie, als die Kündigung kam.«
»Für Tante Olga war es viel schlimmer. Sie hing an dem alten Haus, an dieser Wohnung. Ich habe nur vier Jahre hier gelebt, sie fünfzig. Wenn man sich überlegt, was fünfzig Jahre bedeuten Herr Dr. Norden, und den Krieg hat das Haus auch überdauert, während so viele andere in Trümmer gesunken sind. Und dann wird man einfach vor die Tür gesetzt. Das ist schon arg.«
»Ja, für einen alten Menschen ist es arg, Carin, das will ich nicht wegreden Aber das Haus ist alt und baufällig geworden. Das muß man auch bedenken.«
»Ja«, nickte sie, »ich verstehe es ja, aber Tante Olga konnte es nicht verstehen. Sie hat doch nur noch in Erinnerungen gelebt. Sie glauben ja gar nicht, was da in den Kisten und Truhen alles steckt.«
»Sie müssen jetzt auch an Ihre Zukunft denken, Carin«, sagte er eindringlich.
»Ich möchte ja gern arbeiten, und wenn diese Frau Mühlhaus mich nehmen würde, würde ich mich sehr bemühen Sie nicht zu enttäuschen, Herr Dr. Norden, aber Erfahrung habe ich doch keine.«
»Man lernt alles, wenn man will, Carin«, sagte er freundlich. »Gehen Sie morgen zu Frau Mühlhaus. Ich rufe sie an und sage ihr Bescheid, wann etwa Sie kommen. Sie öffnet nicht jedem.«
»Wann meinen Sie, daß ich mich vorstellen könnte?« fragte Carin.
»So gegen elf Uhr?«
»Ja, das ist sehr gut. Das ist fast Besuchszeit.«
»So genau nimmt es Frau Mühlhaus gewiß nicht. Ich glaube, daß sie Ihnen sehr gefallen wird, Carin.«
Carin lächelte zaghaft. »Eigentlich kommt es ja in erster Linie darauf an daß ich ihr gefalle«, sagte sie leise.
»Daran hege ich nicht den geringsten Zweifel«, erwiderte Dr. Norden. Und genauso meinte er es ohne jede Beschönigung. »Ich glaube, daß es ein guter Start für Sie ins Leben werden wird, Carin«, fügte er hinzu.
*
Nun saß das Mädchen wieder vor den Kisten, die sie vom Speicher heruntergeschleppt hatte. Schon acht Tage brachte sie damit zu, alle zu durchsuchen, damit ja nichts weggeworfen würde, was Tante Olga dann doch vermissen könnte. Diese schmale, niedrige Kiste, allerdings auch die schwerste, die sie kaum hatte tragen können, schien sich als die ergiebigste zu erweisen. In den anderen waren nur alte Kleidungsstücke gewesen. In dieser befanden sich Briefe und Bilder. Doch Carin war an diesem Abend viel zu müde, um da noch alles durchzuschauen. Es würde wohl sowieso am besten sein, wenn sie alles so beließ, wie es war.
Carin war jung und dachte schon an ihre Zukunft. Und Dr. Norden hatte ihr vielleicht, ja, vielleicht einen Weg gewiesen, sich diese zu gestalten. Seit ihrem vierzehnten Lebensjahr hatte Carin mit einer alten Frau zusammengelebt die gut und liebevoll zu ihr gewesen war, aber doch nur noch in Erinnerungen lebte. Carin hatte nichts gegen alte Menschen, ganz im Gegenteil. Von gleichaltrigen hatte sie nicht viel Gutes erfahren, als ihre Muttter gestorben war. Sie war froh gewesen, daß Tante Olga sie bei sich aufgenommen hatte und sie nicht in ein Heim mußte, daß sie zur Schule gehen durfte und etwas lernen konnte. Sie war fleißig gewesen und hatte schon daran gedacht, daß sie für die gute Tante Olga auch mal sorgen könnte. Aber dann war doch alles anders gekommen, weil ihnen die Wohnung gekündigt worden war. Wenn sie da Dr. Norden nicht gehabt hätten, hätte es böse ausgeschaut. Aber er hatte alles geregelt. Er hatte dafür gesorgt, daß Tante Olga in ein gutes Altersheim gebracht wurde, und Carin war dankbar, daß er sich auch um sie kümmerte. Sie wollte ihm keine Schande bereiten. Vor allem wollte sie morgen bei Frau Mühlhaus einen guten Eindruck hinterlassen.
So bürstete sie noch an ihrem grauen Kostümchen herum, damit ja nicht ein Stäubchen liegenblieb, und sie bügelte auch nochmals den Kragen ihrer weißen Bluse auf.
Liebe Tante Olga, drück mir die Daumen, dachte sie, als sie müde ins Bett sank. Ich möchte dir ja auch noch Freude bereiten.
Wirre Bilder geisterten durch ihre Träume, aber als sie am frühen Morgen erwachte, konnte
