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Der Muffler
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eBook223 Seiten2 Stunden

Der Muffler

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Über dieses E-Book

Die Geschwister Gisela und Lothar leben mit ihren Eltern in einem
Mietshaus, das es eigentlich überall geben kann.
Und nicht nur sie wohnen dort.
Auch Herrmann Schreien hat in dem Haus eine Wohnung.

Nachbar Schreien ist ein ständiger Nörgler. Er wartet nur darauf, dass Irgendwer, vor allem aber Kinder, Lärm machen, und er wieder einmal mit dem Besen gegen Decken und Bödenhämmern kann.

Der Muffler, wie ihn jeder nennt, macht jedem und allen gern das Leben schwer.

Das Ganze geht so lange, bis Lothar undGisela auf die beiden Hexen Brunhilde und Hoxa treffen, und dem Leid der Kinder
endlich helfen, ein Ende zu machen, und dem Muffler gewaltige Lehren erteilen, so dasser gezwungen ist, über sein eigenes Handeln nachzudenken und auch er endlich zu einem freundlichen Nachbarn wird.


Der Muffler ist ein regelrechter Motzbeutel. Es vergeht kein Tag, an dem er nicht seinen Nachbarn das Leben schwer macht.
Mit seinen Besen hämmert er andauernd gegen Decken und Böden, so wie er auch nur den Ansatz von Lärm hört.
Dabei: Er wartet regelrecht darauf, seine Besen in Aktion bringen zu können. Freudiges, gehässiges Grinsen hockt in seinem Gesicht, kaum dass die KinderSchule aus haben.

Auch Lothar und Gisela, die Geschwister Lümmel, leiden unter dem Mann. Jedoch nur solange, bis sie auf die beiden
Hexen Brunhilde und Hoxa treffen, die dem alten Grantler das eigene Leben schwer zu machen beginnen, so dass der Nörgler endlich anfängt, darüber nachzudenken, was er seinen Nachbarn tatsächlich antut.

Mithilfe der beiden Hexenschwestern gelingt es letztendlich, aus dem Muffler einen freundlichen und zuvorkommenden Nachbarn zu machen. Allerdings ist der Weg bis dorthin weit und hält sowohl für den Muffler, als auch fürLothar und Gisela, so einiges an
irrwitzigen Überraschungen bereit.

Die Biedermanngasse, wo überall kann sie sein. In der Gasse selbst, steht ein Haus, da gehen sogar zwei Hexen ein und aus.
SpracheDeutsch
Herausgeberneobooks
Erscheinungsdatum6. Nov. 2013
ISBN9783847660293
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    Buchvorschau

    Der Muffler - Angelika Nickel

    1 - Die Lümmels

    Das Haus, in dem er wohnt, es könnte in jeder Straße und in jeder Stadt liegen.

    Nachbarn, wie Herrmann Schreien, solche gibt es viele. Leider!

    Herrmann Schreien ist den ganzen Tag zuhause. Wahrscheinlich langweilt er sich und ist deshalb ewig am Mosern und Stänkern.

    Ganz sicher kann er sich selbst nicht leiden, so ungehalten, wie er immer ist.

    Kinder, die sind ihm sogar ein regelrechter Graus.

    Als wenn der Herrmann selbst niemals ein Kind gewesen wäre!

    Wahrscheinlich ist er schon so alt und biestig auf die Welt gekommen, überlegt Lothar, der so gut wie jeden Tag unter dem alten Querulanten zu leiden hat.

    Besen-Fritze, ein Laden, ganz in ihrer Nähe, dort ist der Muffler, wie Lothar und viele andere Kinder den Herrmann Schreien nennen, ein häufiger Kunde.

    Besen nämlich, sind es, die der Muffler ständig braucht. Aber nicht zum Fegen, oh nein!

    Nein, der Muffler benötigt die Besen zu einem ganz anderen, wahrlich unschönem Zweck.

    Immer, wenn es ihm zu laut wird, klopft er damit gegen die Decke oder auf den Fußboden. Und das mit all seiner Kraft.

    Buh, ein Nachbar, wie Kinder ihn gar nicht leiden mochten. So einer ist der Muffler, der Herrmann Schreien.

    Schlimm, schlimm.

    Ilse und Bernd Lümmel, wie Lothars Eltern heißen, haben mit dem Mann kein leichtes Leben. Deshalb sagen sie auch immer zu ihren Kindern: »Seid leise, damit der Herr Schreien nicht wieder klopfen muss.«

    Zum Glück ist Lothar nicht alleine. Er hat auch noch eine Schwester. Gisela. Gisela ist zwei Jahre älter als Lothar. Elf Jahre ist sie alt.

    An manchen Tagen wäre Lothar am liebsten weggelaufen, wäre da nicht Gisela, die ihn stets davon abhielt.

    »Denk‘ nur mal, Lothar, wie Mama und Papa sich die Augen nach dir ausweinen würden, wenn du abhauen würdest«, ermahnte sie ihren Bruder in diesen Momenten, und solche hatte oftmals und viele.

    Lothar schaute sie wiederum bei solchen Gelegenheiten mit seinem treuen Dackelblick an und seufzte: »Dafür hätten sie dann aber vor dem Muffler ihre Ruhe. Über dich, Gisela, regt er sich doch eigentlich nie auf.«

    »Mama und Papa regen sich nicht über den Muffler auf. Auch nicht über dich, Bruder. Deswegen, Kleiner, gibt es auch keinen Grund, weshalb du von daheim fortlaufen musst.«

    Tja, und stets endete die Überlegung zum Abhauen damit, dass Gisela mit ihrem Bruder in die Küche ging, und für sie beide, zwei Becher mit je drei Eiskugeln in einer blauen Eisschale aufeinander häufte. Eis, das ihre Mutter, für genau solche Zwecke, stets im Gefrierfach bereithielt.

    2 - Der Muffler

    Herrmann Schreien guckte auf die Uhr. Ein gehässiges Grinsen nistete sich um seinen Mund herum ein.

    Nicht mehr lange und die Bande kommt aus der Schule.

    Der Muffler wurde Herrmann Schreien von den Meisten genannt. Natürlich nur hinter seinem Rücken, und ihm nicht direkt ins Gesicht gesagt.

    Dafür gab’s auch einen Grund. Herr Schreien hatte sich diesen Namen tatsächlich zu Recht verdient.

    Er war ein Nachbar, auf den gut jeder hätte verzichten können.

    Immer saß er nur da und wartete darauf, dass die Kinder aus der Schule kamen und er sich sofort auch wieder beschweren konnte. Lautstark natürlich, das versteht sich von selbst.

    Dabei war er meist selbst viel lauter, als die Kinder es beim Heimkommen waren.

    »Vielleicht bräuchte der Schreien nur einmal eine Frau«, hatte Lothar seine Mutter einmal zu einer anderen Nachbarin, Frau Lämmle, sagen hören. Doch die hatte nur abgewinkt und stattdessen geantwortet: »Muss sich der alte Meckerfritze eben eine Beschäftigung suchen, damit er ausgelastet ist. Glauben Sie mir, Frau Lümmel, dann würde das auch aufhören, dass der Kerl so ein Muffler ist.«

    Lothars Mutter hatte dazu nur genickt und ihr innerlich Recht gegeben.

    Doch gleich, wie sie es auch drehten und wendeten, sie hatten nun einmal den Muffler zum Nachbarn und mussten mit seiner Bärbeißigkeit leben. Ob sie wollten oder auch nicht.

    Klar, sie hätten ausziehen können, doch auch das hätte den alten Grantler nicht geändert, sondern er hätte den Nächsten das Leben schwer gemacht. Und wer hätte auch schon im Voraus zu sagen gewusst, ob es nicht auch im nächsten Haus, solch 'nen Meckerfritze gegeben hätte.

    Lothar und Gisela hatten eines Abends einmal gehört, wie sich ihre Eltern über den motzigen Nachbarn unterhalten hatten.

    »Solche Nachbarn, Ilschen, die gibt es leider in jedem Haus. Zumindest einen davon«, hatte Bernd Lümmel zu seiner Frau, die er immer auch gerne Ilschen nannte, gesagt gehabt.

    Na klasse, das ist ja nun wahrlich kein Trost, hatten die beiden Kinder gedacht, als sie dieses Gespräch belauscht hatten.

    An diesem Abend war Gisela nochmals nach dem Zähneputzen in Lothars Zimmer geschlichen, und hatte sich bei ihm auf den Bettrand gesetzt.

    »Weißt du was, Lothar?«

    Verdutzt guckte der Junge seine Schwester an.

    »Wir müssen uns einfach etwas einfallen lassen, womit wir den alten Miesepeter ablenken. Dann wird er uns schon unsere Ruhe und in Frieden lassen.«

    Lothar legte den Kopf auf Giselas Schoß und sie fuhr ihm tröstend durch sein Haar.

    »Und womit lenken wir ihn ab? Sollen wir noch mehr Krach machen?«

    Gisela blies die Backen auf. »Als wenn wir Krach machen würden.«

    »Er hat heute aber schon wieder geklopft. Bin gerade nach Hause gekommen, da hat er auch schon wieder gegen die Decke geschlagen.«

    Gisela grinste. »Na, dann wird er bald wieder einen neuen Besen brauchen«, überlegte sie.

    »Ja und? Ist doch nichts Neues.«

    »Vielleicht können wir den Besen-Fritze auf unsere Seite bekommen.«

    »Wie willst du das denn anstellen?«, fragte Lothar.

    »Ich weiß auch noch nicht. Aber ich werde mir etwas überlegen. Mit etwas Glück, können wir auch Mama einspannen, dass sie uns hilft«, antwortete sie nachdenklich.

    »Bist du verrückt, Gisela! Ausgerechnet Mama. Du weißt doch, dass sie uns immer ermahnt, auch bloß nicht zu laut zu sein, um den da unten«, er zeigte mit dem Finger unter sich, »nicht zu ärgern.«

    Über Giselas Gesicht huschte ein Lächeln. »Du vergisst dabei aber, dass, wenn das Baby erst da ist, Mama noch mehr unter dem Muffler zu leiden haben wird.«

    »Glaubst du wirklich?«, wunderte sich Lothar, der nicht verstand, was das neue Baby damit zu tun haben könnte.

    »Ja logo, Kleiner. Wenn Mama in einigen Monaten das Kleine erst hat, dann werden die Nächte und Tage lauter, als bisher. Und was glaubst du, Lothar, wird der Muffler dann machen, wenn das Baby an einem Stück schreit?«

    Jetzt wanderte auch in Lothars Gesicht ein Lächeln. »Dann braucht er noch mehr Besen von Besen-Fritze.«

    »Das auch. Aber Mama, Kleiner, die wird dann noch mehr unter dem Motzbeutel zu leiden haben. Und wir mit.«

    Lothar nickte. »Ach, und deshalb glaubst du, dass uns Mama hilft, etwas gegen den Knottersack zu unternehmen?«

    »Immerhin, es kommt auf einen Versuch an.«

    »Gut. Bin einverstanden«, lachte Lothar und kroch wieder unter seine Decke. »Mach’ das Licht aus, wenn du rausgehst, bitte.«

    »Gute Nacht, Lothar. Schlaf gut. Glaub mir, kleiner Bruder, nicht mehr lange, dann haben wir vor dem Muffler unsere Ruhe.«

    »Glaubst du denn, dass er auszieht, wenn unser Baby erst einmal da ist?«, murmelte er, und war schon beinahe am Einschlafen.

    »Das bestimmt nicht«, antwortete seine Schwester und schloss die Tür hinter sich. Lothars gleichmäßige Atemzüge verrieten ihr, dass er ihre Antwort schon nicht mehr gehört hatte.

    3 - Besen-Fritze

    Der nächste Morgen war kalt, aber klar. An einigen Stellen lag noch Schnee, doch das Meiste war weggeschmolzen. Nur in den Straßen, in denen nicht gestreut wurde, lagen noch glitzernde Schneespuren, die zu regelrechten Eisbahnen geworden waren. Glatt und rutschig waren sie.

    Der Weg zu Besen-Fritze war nicht weit, und auch lag bis dorthin, schon fast gar kein Schnee mehr.

    Gisela hatte sich noch am Morgen mit ihrem Bruder für mittags verabredet, um bei Besen-Fritze einmal reinzuschauen und vielleicht auch etwas zu kaufen.

    »Wir müssen den Laden und den Besen-Fritze erst auskundschaften«, hatte sie ihm dabei gesagt, und er hatte wieder einmal, nur genickt. Nicht immer verstand Lothar, was seine Schwester von ihm wollte. Doch dafür war sie nun einmal auch seine große Schwester und er nur der kleine Bruder. Irgendwann verriet sie ihm immer, was sie vorhatte.

    Als sie den Laden betraten, war Besen-Fritze gerade damit beschäftigt, zwei älteren Damen, beide mit breiten Hüten, deren Federn bei jeder Bewegung auf und ab wippten, seine Besenauswahl vorzuführen.

    Er warf einen kurzen Blick zu den Kindern hinüber. Ohne sich von den Damen abzuwenden, sagte er: »Schaut euch nur um. Ich bin gleich bei euch.«

    »Wenn Sie möchten, Herr Besen-Fritze, wir können auch alleine die Besen beschauen und sehen, welcher der beste unter ihnen ist«, schlug eine der Frauen vor.

    Lothar stupste seine Schwester an. »Ob die zum Hexenball wollen?«

    »So etwas gibt es doch gar nicht«, antwortete Gisela leise genug, um dass die beiden Frauen sie nicht verstanden.

    Glaubte sie zumindest.

    Eine der Frauen wandte sich von den Besen und Besen-Fritze ab. »Da wäre ich mir aber an deiner Stelle nicht so sicher«, flüsterte sie Gisela ins Ohr, die zusammenzuckte, dermaßen hatte sie sich erschrocken, als die Frau plötzlich hinter ihr stand.

    »Aber, ich dachte, Sie sind mit den Besen beschäftigt«, stotterte sie, und lief dabei feuerrot an.

    4 - Hexen gibt es nicht

    Die Frau lachte, allerdings nicht laut. »Ich habe gute Ohren, musst du wissen.« Sie betrachtete die Geschwister belustigt. »Ihr seht aus, als wärt ihr bei etwas Schlimmem überrascht worden.«

    »Ich wollte nicht, dass Sie mich hören«, versuchte Gisela, den Ansatz zu einer Entschuldigung; doch die Frau winkte ab.

    »Weshalb versuchst du, dich bei mir zu entschuldigen?«

    »Weil ich Hexe gesagt habe. Und dass sie beide wie Hexen aussehen«, kam Lothar wagemutig, und auch ehrlich, seiner Schwester zu Hilfe.

    Die Frau winkte die Kinder mit dem Zeigefinger zu sich heran.

    Als sie deren Köpfen ganz nahe war, sagte sie in gesenktem Ton: »Die Wahrheit, Gisela und Lothar, die darf man immer sagen. Vielleicht nicht immer ganz so laut. Mitunter muss ja nicht jeder die Wahrheit mitbekommen. Aber ansonsten …« Sie lächelte die beiden an. Freundlich und warmherzig.

    Lothar schluckte. »Wollen Sie damit sagen, dass Sie eine Hexe sind?«

    »Woher kennen Sie denn unsere Namen?«, fragte Gisela. »Und Hexen«, sie schüttelte den Kopf, »die gibt es doch gar nicht.«

    »Nein, nur in Märchen«, flüsterte jetzt auch Lothar. »Sagt Gisela jedenfalls immer.«

    Und wieder lächelte die Dame. »Und was, wenn ich euch sage, dass es Hexen doch gibt. Was sagt ihr dann?«

    »Dann träumen wir«, antwortete Gisela platt.

    »Ich mache euch einen Vorschlag«, sagte die Frau. »Doch zuerst will ich etwas klarstellen: Ihr beide, ihr habt ein großes Problem. Mit dem Muffler.«

    Den Geschwistern blieb vor Staunen der Mund offen stehen.

    »Woher wissen Sie davon?«, stotterte Gisela, und erntete einen Knuff von ihrem Bruder.

    »Ist doch logo! Wenn sie eine Hexe ist, dann kennt sie ganz sicher auch unser Problem. Hexen wissen doch alles.« Er lugte von unten herauf zu ihr hin. »Sie sind eine Hexe! Aber können Sie uns auch wirklich helfen?«, fragte er, kleinlaut. »Mit dem Muffler?«

    Die Frau zwinkerte den beiden zu, und antwortete verschwörerisch: »Lasst mich nur machen. Mir fällt sicherlich etwas ein, was wir machen können, um dass der Muffler auch einmal lacht.«

    »Lachen braucht der gar nicht«, winkte Lothar ab. »Der muss nur aufhören damit, uns Kinder immer auszuschimpfen, und gegen die Decken zu hämmern.«

    Die Frau nickte ernst und dabei wippte ihre Feder so weit nach vorne, dass sie Lothars Nase streifte.

    »Das kitzelt«, lachte er und rieb sich seine Nase.

    »Dann hat’s funktioniert«, sagte die Frau und wandte sich von den Kindern ab.

    »Was hat funktioniert?«, rief ihr Gisela verdutzt hinterher. Warum läuft sie denn jetzt weg?, fragte sie sich dabei, und ließ den Blick nicht von der Frau ab.

    Die Frau drehte sich nochmals zu ihnen um. Wieder zwinkerte sie ihnen vielsagend zu. »Das mit eurer Adresse. Ich weiß jetzt, wo ihr wohnt.«

    Gisela schaute sie noch erstaunter an. »Aber wie?«, kam es blass über ihre Lippen.

    Die Frau tippte an ihre Feder. »Sie verrät es mir.«

    Gleich danach verließ sie, zusammen mit der anderen Frau, Besen-Fritzes Geschäft. Unter den Armen hielt jede von ihnen einen neu gekauften Besen.

    »Ob die heute Nacht damit um den Mond herum fliegen?« Lothar sah seine Schwester neugierig an.

    »Brüderchen, glaub’ doch nicht alles, was dir die Leute erzählen. Du meinst doch nicht tatsächlich, dass sie eine Hexe ist. Und das mit der Adresse, das hat sie vielleicht auch nur so dahingesagt. Oder jemand anderes hat ihr gesagt, wo wir wohnen. Immerhin, sie weiß auch vom Muffler. Wahrscheinlich kennt sie den sogar. Und somit ist doch auch klar, dass sie weiß, wo wir wohnen.«

    »Och, so ist das«, kam es enttäuscht von Lothar. »Ich hab‘ jetzt echt geglaubt, dass sie uns hilft, und auch, dass sie eine Hexe ist.«

    »Vielleicht wäre sie ja sogar selbst gerne eine Hexe, und hat deshalb behauptet, eine zu sein«, versuchte das Mädchen, das eigenartige Verhalten der

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