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Ambrosia Spinnenvieh
Ambrosia Spinnenvieh
Ambrosia Spinnenvieh
eBook120 Seiten1 Stunde

Ambrosia Spinnenvieh

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Über dieses E-Book

Ambrosia streift neugierig durch die Welt.
Dabei lernt sie die unterschiedlichsten Tiere und Geschöpfe der Natur kennen, die zu ihren Freunden werden und sie auf die Gefahren aufmerksam machen, die einer Spinne drohen.
Dennoch will Ambrosia mehr und mehr von dieser Welt sehen und kennen lernen.
Und auch wenn sie immer wieder von ihren alten Freunden Abschied nehmen muss, dabei jedoch auch wieder neue Freunde findet, erwartet die kleine Spinne freudig jeden neuen Tag; gespannt darauf, was dieser ihr wieder lehren und beibringen wird.
SpracheDeutsch
Herausgeberneobooks
Erscheinungsdatum16. Okt. 2017
ISBN9783742772886
Ambrosia Spinnenvieh

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    Buchvorschau

    Ambrosia Spinnenvieh - Angelika Nickel

    … warum soll man Spinnen töten...?

    … warum denn Angst vor einer Spinne haben...?

    Wie viel Angst muss die Spinne denn erst vor uns Menschen, uns Riesen, die wir doch gegen sie sind, haben...?

    Weshalb eine Spinne nicht stattdessen ins Freie setzen?

    letztendlich, die Natur braucht auch Spinnen!

    Spinnen zähen zu den nützlichen Insekten, die uns einiges Ungeziefer in den Wohnungen ersparen, oder die Insekten gar in einem ihrer gesponnenen Netze fangen.

    Spinnennetze, die irgendwo in den Ecken nahe von Decken, oder zwischen Pflanzen, vielleicht auch hinter Heizungen und Schränken, gesponnen sind.

    Netze, die man vielleicht besser einmal übersehen und hängen lassen sollte, anstelle sie sofort zu zerstören...

    warum also, eine Spinne töten, wenn es anders doch eigentlich so leicht ist, und dem Insekt sein Leben lässt...?!

    Angelika Nickel

    2012

    Ambrosia Spinnenvieh

    ist meinen Kindern

    Jana und Alexander

    gewidmet.

    Ihnen zuliebe habe ich gegen meine Spinnenangst angekämpft.

    Immerhin musste ich als Vorbild vorangehen, wollte ich nicht Gefahr laufen, dass sich meine Furcht vor Spinnen womöglich auf sie überträgt.

    Auch wenn sie niemals ganz verschwunden ist, so ist es mir zumindest gelungen, die Angst einigermaßen in den Griff zu bekommen.

    Jana und Alexander sind dadurch sogar in der Lage, sich der Spinne(n) anzunehmen und sie unter Glas zurück in die Freiheit zu setzen!

    und ihr (ihnen) so ihr Leben zu lassen!

    Ambrosia Spinnenvieh

    ist

    ebenso gewidmet

    … auch der

    kleinen Mia

    damit auch sie sich

    vielleicht niemals

    vor Spinnen

    zu fürchten

    braucht

    Fehlerteufel

    … Fehlerteufel sind klein und gemein!

    Zu gerne huschen sie in Schulhefte und Bücher hinein.

    Vielleicht hat sich ein solcher auch in diesem Buche versteckt, doch das weiß man erst, wenn der erste Fehler ist entdeckt...

    Ein Vorwort

    für alle kleinen Mädchen

    und Jungs

    »Omiiiiiiiiiiiii, Omi!«, schrie Mia und trampelte mit den Füßen. »Biiitteeeeeeeee, mach´ sie weg!«, bettelte sie und schaute, ganz plötzlich starr vor Angst, an die Zimmerdecke.

    Oma Karins Blick folgte Mias ausgestreckter Hand. Als sie erkannte, was ihrer Enkeltochter so viel Angst machte, musste sie leise lächeln.

    Sie hob das kleine Mädchen auf ihren Arm und setzte sich mit ihr auf die Couch; dabei ließ Mia nicht eine Sekunde den Blick von der dicken fetten Spinne, die, schwarz glänzend, an der Decke hing.

    Ihr Netz war fehlerlos gesponnen, und die Spinne selbst, saß lauernd darin. Nicht auch nur eines ihrer haarigen Beine bewegten sich.

    »Mia, was, willst du, dass ich wegmachen soll?«, fragte die Oma, obwohl sie sehr genau wusste, was es war, das Mia so beunruhigte.

    Mias Augen huschten schnell zu ihrer Oma hinüber, und sofort wieder zu der Spinne zurück. Sie durfte sie auf gar keinen Fall aus den Augen lassen!

    »Die Spinne, Omi! Du musst die Spinne wegmachen. Mach´ sie kaputt, damit sie endlich fort ist, und mir nichts tut.« antwortete die Kleine ängstlich.

    Oma Karin schüttelte den Kopf. »Aber, Mia, die Spinne macht dir doch gar nichts.«

    »Doch!«, jammerte Mia, und ihre Lippen bebten.

    »Komm her, Schätzchen, und setz dich auf meinen Schoß.« Sie streckte ihrer Enkeltochter die Arme entgegen und zog sie zu sicher heran, herüber auf ihren Schoß.

    Mias Oma neigte den Kopf nahe an Mias Ohr, und flüsterte: »Hast du denn noch niemals von kleinen Spinnen gehört, und wie viel Angst sie doch haben?«

    Mia schüttelte stumm den Kopf, auch dabei wandte sie ihren Blick keinen Millimeter von dem hässlichen Vieh an der Decke ab.

    Die Omi lächelte. »Dann werde ich dir jetzt einmal die Geschichte einer kleinen Spinne erzählen. Möchtest du das?«

    Klein-Mia verzog das Gesicht und machte ein Schnütchen. »Ich weiß nicht...«

    »Gut, aber ich weiß es.« Die Großmutter sah zu der Spinne hin, und begann leise zu erzählen...

    … und während ihre Oma ihr die Geschichte über eine Spinne erzählte, hielt Mia die Spinne an der Decke gänzlich mit ihrem Blick gefangen...

    α

    1. Ambrosia

    Das wattebauschähnliche Netz platzte auf und es hudelte und wuselte in alle Richtungen.

    Ambrosia fiel auf den Kopf und wäre von ihren vielen Geschwistern überrannt worden, hätte sie sich nicht schnell zur Seite gekullert.

    Eins ihrer acht Beinchen fuhr nach vorne und rieb über ihren Kopf.

    »Hey, passt doch auf!«, rief sie empört.

    Über ihr verdunkelte sich ihre kleine, neugeborene Welt. Erschrocken zitterte ihr Blick ängstlich nach oben, als die Worte, wie dahingeworfene Zuckerwürfel, auf sie hernieder prasselten.

    »Ambrosia, wenn du nicht aufpasst, dann bist du schneller Matsch, als du nur grumpf machen kannst!«

    Ambrosias Blick kroch geduckt den dunklen schwarzen Kopf entlang.

    Tiefschwarz glänzende Augen sahen sie an.

    Was für ein Blick!

    War es ein drohender Blick?

    Ihr Herz hämmerte bis hin in all ihren Beinchen, so dass die kleine Spinne wackelte, als würde sie auf einem Blatt, vom Wind davongetragen, stehen. Verkrampft presste sie zwei Beinchen fest an ihren winzigen Körper.

    »Wer bist du? Und woher weißt du, dass ich ein Ambrosia bin? Wer sagt denn das?«, fragte sie, und plumpste auf ihren Bauch, aus lauter Angst vor dem großen Gesicht, das wie ein aufgespannter Regenschirm über ihr hing und hin- und herschaukelte.

    Dumpfes Lachen schwoll über den Kopf der kleinen Spinne hinweg; und obwohl Ambrosia gerade dabei war, ihre acht Beinchen wieder zu sammeln und sich aufzurappeln, ließ das Lachen sie erneut erzittern, so dass sie nochmals auf ihrem Bäuchlein landete.

    »Du bist kein Ambrosia.«, lachte die Stimme, und es klang freundlich, so dass die kleine Spinne glaubte, von einem Sonnenstrahl gestreichelt und geschaukelt zu werden; auch wenn Ambrosia bisher noch gar keinem Sonnenstrahl begegnet war noch das sie bisher einen gesehen hatte.

    Der Atem der Stimme wehte über sie hinweg, als sie weitersprach: »Du bist eine kleine Spinne und dein Name ist Ambrosia.«

    Die Augen der winzigen Spinne wurden größer und größer, kullerten rauf und runter; beinahe wäre Ambrosia schwindlig geworden, so sehr bewegten sich ihre Augen, mehr und mehr, immer unruhiger.

    »Eine Spinne bin ich also? Hm, woher weißt du das? Und wer hat dir denn verraten, wie ich heiße? Das hab´ noch nicht einmal ich gewusst.« hauchte Ambrosia und beugte den Nacken, um das große dunkle Gesicht besser sehen zu können. Immerhin, ein Gesicht, das so eine warme Stimme hatte, konnte unmöglich böse sein.

    Das Lachen fiel auf Ambrosia herab, strich ihr über jedes ihrer Beinchen, bis es sich in ihrem pochenden Herzen niederließ.

    »Kleine Spinne, du weißt doch gar nichts, so neu

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