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Kurvenfieber Alpenpässe: Motorradreiseführer für die Alpen: Zehn Motorradtouren von Bikern für Biker
Kurvenfieber Alpenpässe: Motorradreiseführer für die Alpen: Zehn Motorradtouren von Bikern für Biker
Kurvenfieber Alpenpässe: Motorradreiseführer für die Alpen: Zehn Motorradtouren von Bikern für Biker
eBook207 Seiten58 Minuten

Kurvenfieber Alpenpässe: Motorradreiseführer für die Alpen: Zehn Motorradtouren von Bikern für Biker

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Über dieses E-Book

Wenn schon Fieber, dann bitte Kurvenfieber! Die perfekte Destination für diese "Krankheit" sind die Alpen. Eng und kurvig schrauben sich die Passstraßen nach oben – zu einer gigantischen Aussicht, dann geht es mit viel fahrerischem Können wieder Richtung Tal. Rund 300 Alpenpässe hat der passionierte Biker Heinz E. Studt bereits erfahren, seine zehn liebsten präsentiert er in diesem Motorradreiseführer. Fahrfertig aufbereitet, für Kurvenspaß pur!
SpracheDeutsch
HerausgeberBruckmann Verlag
Erscheinungsdatum18. Dez. 2018
ISBN9783734314230
Kurvenfieber Alpenpässe: Motorradreiseführer für die Alpen: Zehn Motorradtouren von Bikern für Biker

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    Buchvorschau

    Kurvenfieber Alpenpässe - Heinz E. Studt

    Heinz E. Studt

    KURVENFIEBER

    ALPENPÄSSE

    Die schönsten Motorradtouren mit GPS-Tracks zum Download Die Besten der Region: Unterkünfte und Biker-Treffs Von Bikern für Biker: Top-Tipps und Einkehrmöglichkeiten

    Exklusiv für Sie als Leser:

    MIT GPS-DATEN ZUM DOWNLOAD

    Inhalt

    Vorwort

    Land und Leute

    DIE TOUREN

    1Vorarlberg

    Denn das Gute liegt so nah …

    2 bis 3 Tage – 570 Kilometer

    2Tirol und Südtirol

    Und zum Nachtisch echtes Gletschereis

    3 Tage – 720 Kilometer

    3Süd- und Osttirol

    Geschichten vom Brenner und Großglockner

    4 bis 5 Tage – 935 Kilometer

    4Drei-Länder-Eck Salzburg – Kärnten – Steiermark

    Das ist Abwechslung auf Österreichisch

    2 bis 3 Tage – 515 Kilometer

    5Karnische Alpen und Dolomiten

    Auf stillen Pfaden in die Dolomiten

    3 Tage – 605 Kilometer

    6Trentino und Südtirol

    Genuss gleich hinterm Alpenkamm

    3 bis 4 Tage – 670 Kilometer

    7Engadin und Lombardei

    Anspruchsvoller geht’s wohl nimmer

    2 Tage – 460 Kilometer

    8Graubünden und Oberitalienische Seen

    Kurvenhatz im Herz der Alpen

    3 bis 4 Tage – 720 Kilometer

    9Graubünden, Tessin und Zentralschweiz

    Eine süchtig machende Kombination

    4 Tage – 850 Kilometer

    10 Aosta und Haute-Savoie

    Anspruchsvolles Warm-up für die Seealpen

    3 Tage – 620 Kilometer

    Die Bikertreffs – TOP 5

    Die Alpen in Zahlen

    Register

    P.S.

    Impressum

    Pure Idylle: Blumenfenster im Engadin

    Ob in Gruppen oder solo – die Alpen sind Genuss pur.

    VORWORT

    DER »VIRUS« NAMENS ALPEN

    Jawohl: Ich bin ein Späteinsteiger. Erst 1994 habe ich den Motorrad-Führerschein gemacht, habe mir eine gebrauchte und vorschriftsmäßig leistungsreduzierte Honda Transalp gekauft und mit dem Puls am Anschlag begonnen, die Welt im Mopedsattel zu erkunden. Meine erste Tour führte mich nach Südengland, und kaum retour im gewohnten heimischen Rechtsverkehr, fühlte ich mich bereit für die Alpen, für Zillertal, Hohe Tauern und Großglockner Hochalpenstraße. Damals noch fernab jeglicher Ideallinie.

    Seit diesen Tagen hat mich der »Virus« Alpen nicht mehr losgelassen. Und das nicht nur, weil ich sie tagtäglich einen Katzensprung entfernt vor dem Bürofenster sehe. Sie sind auch nach über zwei Jahrzehnten und wahrlich ungezählten Touren immer noch meine persönliche Herausforderung. Sie schenken mir das porentief erhebende Gefühl, all die fahrerischen Höhepunkte erobert zu haben, die die Natur und unzählige Straßenbauer für uns erschaffen haben.

    In diesem Buch versammeln sich zehn meiner schönsten Alpentouren, gekrönt mit einigen der höchsten und berühmtesten Pässe, mit eben jenen Herausforderungen im Mopedsattel, die im Herzen Europas auf uns warten.

    Wir sehen uns dort … ganz bestimmt.

    Euer

    Heinz E. Studt

    LAND UND LEUTE

    Photoshop macht's möglich: auf der Suche nach der Ideallinie am Grödner Joch.

    Topografisch gliedern sich die Alpen in die Region des sogenannten Alpenvorlandes bis zur Baumgrenze bei etwa 1500 Höhenmetern, in die Mittelalpen bis zur Schneegrenze in gut 3000 Metern sowie die Hochalpen mit ihren zum Teil bereits lebensfeindlichen Regionen. Die Besiedelung von weiten Teilen der Alpen begann bereits vor über 5000 Jahren.

    Der Alpenkamm fungiert als Klima- und Wasserscheide zwischen Nordeuropa und dem Mittelmeerraum und spannt sich in einem weiten Bogen vom Ligurischen Meer durch den Osten Frankreichs, verzweigt sich sodann in den französischen und Schweizer Jura und läuft ganz im Osten fächerförmig im Hügelland der Donau nahe Wien aus. Auf ihrer Nordflanke fallen die Alpen vergleichsweise sanft zum Vorland ab, im Süden ist der Höhenverlust Richtung Poebene deutlich steiler. Die Gipfelregionen der Westalpen liegen in der Regel zwischen 3000 und 4800 Metern, in den Ostalpen sind die Gipfel durchschnittlich um 800 bis 1000 Höhenmeter niedriger.

    Talschluss-Genuss: In die Brennertäler schauen wir auf Tour 3.

    Überzeugung: Wer solche Pisten baut, fährt selbst Motorrad.

    DIE REGIONEN DER ALPEN

    Als Ostalpen bezeichnet man den Abschnitt östlich einer fiktiven Linie Bodensee – Lago di Como, ihr höchster Berg ist der Piz Bernina, mit 4052 Metern auch der einzige Viertausender der Ostalpen. Die Ostalpen besitzen insgesamt sanftere Landschaftsformen, der Gebirgsbogen ist weniger gekrümmt, zerfasert sich allerdings in einzelne Gipfelketten.

    Das heutige Bild der Nordalpen prägen ausgedehnte Mischwälder, vor allem auch Fichtenwälder, wie sie in den Regionen des Bregenzerwaldes, des Schweizer Rätikon oder auch der Allgäuer, Lechtaler und Ammergauer Alpen zu finden sind.

    Die Zentralalpen bestehen hauptsächlich aus hartem, wasserundurchlässigem Granitgestein und sind reich an Quellen, Bächen und Seen sowie einigen Gletschern. Hier finden sich auch ausgedehnte Almlandschaften sowie Lärchen- und Fichtenwälder. Die zentralen Gebirgsgruppen sind unter anderem die Rätischen Alpen in der Schweiz, die Ötztaler und Zillertaler Alpen sowie Hohen und Niederen Tauern in Österreich.

    Vorfreude: Sozia Kirsten glaubt, einen Weg gefunden zu haben.

    In den Südalpen ist überwiegend das Dolomit die Basis aller Zinnen, Felstürme und Gipfel, eine Gesteinsform, benannt nach ihrem Entdecker, dem französischen Forscher Dolomieu. Die Südalpen bilden den oftmals steil abfallenden Übergang zur italienischen Poebene, ihre bekanntesten Regionen sind die Dolomiten, die Karnischen Alpen und die Karawanken.

    Die Westalpen sind der Teil der Alpen, der westlich der bereits erwähnten fiktiven Linie Bodensee – Comer See liegt. Enge Täler strukturieren und zerteilen das Zentralmassiv, hier finden sich auch die höchsten Berge der gesamten Alpen, der Mont Blanc sowie die Gipfel der Monte-Rosa-Gruppe in den Walliser Alpen.

    EIN BLICK IN DIE SIEDLUNGSGESCHICHTE

    Jäger und Sammler der Altsteinzeit vor gut 5000 Jahren waren wohl die Ersten, die den Alpenraum auf der Suche nach Nahrung und Auskommen durchstreiften. Der inzwischen weltberühmte »Ötzi« hat hiervon ja weit über seinen Tod – der übrigens ein Mord war! – hinaus eine auch heute noch bewegende Geschichte erzählt. Doch lebensfeindliche Hochgebirgsregionen begrenzten den Vorwärtsdrang der mutigen Männer und ihrer Familien, reduzierten den Radius ihrer Aktivitäten und Wanderungen auf diejenigen Täler, in denen eine ganzjährige Besiedlung sowie Ackerbau und Viehzucht klimatisch überhaupt erst möglich waren.

    Ab dem 17. Jahrhundert entstand besonders in den Nordalpen eine eigenständige

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