Über dieses E-Book
Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit.
Penelope musste nicht lange überlegen, als sie Oz auf der Straße fand. Sie nahm ihn mit nach Hause, gewillt ihn zu pflegen, bis es ihm besser ginge, bis er gehen konnte.
Vielleicht erhält sie nun Antworten auf ihre Fragen.
Vielleicht hat sie sich aber auch ihren Untergang in ihr Haus geladen.
Ihr neues Leben ist zerbrechlich. So einfach zu stören.
Valerie Loe
Seit ich als Kind das Schreiben und Lesen gelernt habe, faszinieren mich Geschichten aller Art. Ich wusste mit dem ersten Satz, den ich je selbst las, dass ich das auch wollte. Geschichten und Welten erfinden, Menschen dorthin zu entführen und sie für eine Weile aus der Realität zu locken, um mit meinen Figuren Abenteuer zu erleben. Im letzten Jahr wurden Kurzgeschichten von mir veröffentlicht und gaben mir die Chance, zu lernen und zu wachsen. Und nun bin ich glücklich und stolz, meine Urban-Fantasy-Serie in die Welt zu entlassen und bin gespannt, was die LeserInnen davon halten werden.
Ähnlich wie Im Zeichen des Lotus - 4
Titel in dieser Serie (28)
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Rezensionen für Im Zeichen des Lotus - 4
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Buchvorschau
Im Zeichen des Lotus - 4 - Valerie Loe
Im Zeichen des Lotus
Band 4
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Impressum
Band 4
1
„Bloody Hell!" Diesen Satz, neben einigen anderen Schimpfworten, murmelte Charles immer wieder vor sich hin, während er das Gaspedal seines BMWs durchdrückte und mit quietschenden Reifen um die nächste Kurve fuhr, die roten Ampeln geflissentlich ignorierend. Für menschliche Regeln hatte er jetzt wirklich keine Zeit. Gerade geschah etwas, das sich diesen Regeln enthob, darüber stand.
Er hatte es schon bei der Universität versucht, doch dort war alles geschlossen und kein öffentliches Telefon in Sicht. Kurz fragte sich der Solani, ob es überhaupt noch öffentliche Telefone gab, wusste darauf aber keine Antwort, nahm sich aber auch nicht die Zeit, lange darüber nachzudenken. Er brauchte ein Telefon, irgendetwas, damit er die anderen erreichen konnte. Er würde auch Rauchzeichen, Morse Code oder ein Bat-Signal benützen, wenn eines davon in seiner Reichweite wäre - es aber nicht war.
Es grenzte an ein Wunder, dass er überlebt hatte. Nur mit Mühe und Not hielt Charles den Nim mit der Sig Sauer - sie benutzten immer eine Sig Sauer oder Heckler und Koch, als hätten sie ein Abonnement dafür - auf Abstand, während dessen Kumpel versuchte nach ihm zu schlagen. Aber der Silver schaffte es, seinen Schlägen auszuweichen und ihm einen Arm mit der scharfen Klinge seines Säbels abzutrennen. Aus der Wunde schoss das Blut, bis sie sich mit dem bitteren Geruch nach verbranntem Fleisch schloss und kleine Stichflammen die Ränder entlang züngelten. Diese Ablenkung, in der der Nim zurück wankte, seine ihm noch gebliebene Hand auf die Wunde gepresst, reichte Charles, um ihn zu packen und gegen seinen Freund zu treten. Ein Schuss, der kein Ziel hatte, löste sich. Der Silver sprang nach vorne und durchbohrte beide mit seinem Säbel, stieß die Klinge mitten durch ihre Brust. Schwer atmend lehnte er sich gegen sie, drückte die beiden mit seinem Körpergewicht nach unten, bis sie auf dem Rücken lagen, einer über den anderen, festgehalten durch seine Waffe. Blut klebte an seinem Anzug, doch er ignorierte es. Schnell zog er den silbernen Dolch hervor und vernichtete die beiden Nim. Er nahm die Waffen an sich - auch in so einer Situation durfte er keine Beweise hinterlassen - und wandte sich um, wollte sein Telefon suchen und endlich Verstärkung rufen. Aber als er das Smartphone entdeckte, musste er entsetzt feststellen, dass sie im Kampf darauf getreten waren. Der Bildschirm war vollkommen zersplittert, das Gehäuse deformiert. Es war tot und damit auch seine Möglichkeit, jemanden anzurufen. Lange hatte Charles nicht überlegt. Schwer atmend rannte er zum Cork Lough, sich seines geschwächten Körpers unangenehm bewusst, und stieg in sein Auto.
Nun suchte er noch immer nach einem Telefon und steuerte die Stadt an, in der Hoffnung einem Menschen zu begegnen, dem Technik-Wahn und der Smartphone-Sklaverei zum ersten Mal dankbar. Wieder um eine Kurve, dann hielt er mit quietschenden Reifen. Der Geruch nach heißem Gummi brannte in seiner Nase. „Das ist ein Alptraum!", stöhnte Charles, als er die Baustelle sah, die ihm den Weg versperrte. Wütend schaltete er den Rückwärtsgang ein und drückte aufs Gas, fuhr mit einem Ruck zurück, wendete und setzte mit quietschenden Reifen seinen Weg fort.
Es war vier Uhr und sollte Oz noch leben, blieb ihnen nicht viel Zeit. Sie mussten ihn finden und zurückbringen, bevor die Sonne aufging. Charles’ Herz raste, sein Atem kam nur noch in kurzen, gepressten Stößen. Liz würde ihm die Ohren lang ziehen. Dann endlich fand er eine kleine Bar, deren grüne Neonröhren Zeugnis davon ablegten, dass sie noch neue Gäste aufnahm. Der Solani sprang aus dem Auto, hielt jedoch inne, bevor er eintrat. Das dunkelrote, fast schwarze Blut auf seiner Anzugjacke könnte ihm Probleme machen. Mit fahrigen Bewegungen zerrte er den Stoff von seinen Schultern, achtete gar nicht darauf, wie einige Nähte rissen. Zusammen mit seinem Säbel warf er die Jacke auf den Beifahrersitz. Erst dann trat er ein, bemüht ruhig atmend.
Im Inneren roch es nach Bier, Schweiß und Erbrochenem. Es war sehr voll. Charles schob sich Ausschau haltend durch die Menschen, die mit ihren Gläsern in den Händen herum standen, vor sich hin lallten oder sich zur Musik bewegten, ohne den Takt zu halten. Seine Augen sahen so gut, als würden sie im hellen Tageslicht stehen, anstatt in der schummrigen Finsternis, die soviel mehr verzieh. Aber er registrierte die Schweißperlen, die verlaufene Schminke, bemerkte jede Pore, jeden Fleck und ein Teil von ihm wollte nicht durch dieses Meer aus Leibern. Aber er brauchte ein Telefon, also schluckte er den Ekel herunter und kam bei der Theke an.
„Was kann ich für dich tun, Süßer?", fragte die Frau hinter der Bar. Sie konnte nicht älter als dreißig sein, auch wenn ihr Gesicht bereits verlebt aussah. Ihre Haut war unrein und kleine Falten kräuselten sich um Augen und Mund. Auch ihr Blick schien verbraucht.
„Ein Telefon, bitte.", presste Charles hervor, der am liebsten geschrieen hätte. Aber stattdessen sah er der Frau fest in die Augen und sie verlor sich in ihnen.
„Gerne doch, hier nimm meines, Hübscher.", säuselte sie. Charles nahm das Smartphone entgegen und begann sofort die erste Nummer einzutippen.
„Wer ist da?", blaffte Patrick.
„Charles. Hör zu., begann der Solani und beobachtete die Frau hinter der Theke, um sie weiterhin unter seiner Kontrolle zu halten. „Wir wurden angegriffen. Sieben Nim. Oz ist alleine unterwegs. Ich musste erst ein Telefon suchen. Kommt zum Cork Lough. Ich warte dort auf euch. Schnell.
Charles hatte alles mit einem Atemzug erzählt.
„Sind gleich da!", kam die rasche Antwort von Patrick, dann legte er auf.
„Danke.", sagte der Brite und brachte ein Lächeln zustande, denn die Bardame trug nicht die Schuld an der Situation. Sie errötete, als sie das Telefon entgegennahm. Ohne ein weiteres Wort wandte sich Charles um, froh aus der Bar heraus zu kommen und erleichtert, Patrick sofort erreicht zu haben. Müde und erschöpft stieg er zurück in sein Auto und fuhr weit über dem Tempolimit zurück zum Cork Lough, wo er die anderen erwarten würde.
„Oz, du Idiot, wehe du bist tot!", knurrte er beim Aussteigen. Es dauerte nicht lange, da rollte das erste Auto an ihm vorbei und hielt. Es stiegen Patrick und Lani aus. Danach stießen Mary, Liz und Derek zu ihnen. Sandro, Alessa und Cole befanden sich in der Innenstadt und waren gar nicht angerufen worden. Patrick erklärte seine Entscheidung nicht, musste es auch nicht. Sie alle hatten nicht vergessen, wie aufgelöst Alessa wegen Charles gewesen war. Und Oz war ihr Freund. Es war besser, sie von hier fern zu halten. Für den Fall der Fälle. Wenn ihre Emotionen überschäumten, wäre sie nur in Gefahr und zudem eine Last für alle anderen. Stattdessen war es Titus, der sich zu ihnen schwang, ein Schatten in der Nacht, furchteinflößend und flink wie immer.
„Auf die Dächer. Wir teilen uns auf, aber so, dass ihr immer rechts und links von euch noch jemanden sehen könnt.", befahl ihr König und keiner von ihnen sagte ein Wort dagegen. Nicht einmal Mary, die nur grinste, als er sprach und nickte, als er endete. Charles war froh, dass er hier war. Vielleicht war es die Hoffnung eines Verzweifelten, aber die Anwesenheit seines Anführers gab ihm eine irrationale
