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Eine Liebe in Flammen: Die neue Praxis Dr. Norden 57 – Arztserie
Eine Liebe in Flammen: Die neue Praxis Dr. Norden 57 – Arztserie
Eine Liebe in Flammen: Die neue Praxis Dr. Norden 57 – Arztserie
eBook108 Seiten1 StundeDie neue Praxis Dr. Norden

Eine Liebe in Flammen: Die neue Praxis Dr. Norden 57 – Arztserie

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Über dieses E-Book

Die neue Praxis Dr. Norden - So war es nicht geplant, doch Dr. Danny Norden betrachtet es als Chance. Äußere Umstände zwingen ihn zu einem Neustart. Und diesen nimmt Danny tatkräftig in Angriff, auch, wenn er mit Abschied, Trennung, Wehmut verbunden ist. Dr. Danny Norden praktiziert jetzt in seiner neuen, modernen, bestens ausgestatteten Praxis. Mit Kompetenz, Feingefühl und Empathie geht er auf seine Patienten zu und schafft ein Klima, das die Genesung fördert: eben Dr. Danny Norden, wie er leibt und lebt, und er wird immer besser!

»Es fällt schwerer, als du es dir vorgestellt hast«, deutete Nick Angelas verträumten Blick, als er sich neben sie auf die Bank im Garten hinter dem vierstöckigen Mietshaus setzte, das Angela noch bis vor Kurzem gehört hatte. Es war ein schönes Haus, eine hellgelbe Fassade mit weißen Stuckornamenten. Drei Wohnungen darin waren an Familien mit kleinen Kindern vermietet, für die sie auf dem Rasen ein Klettergerüst und eine Rutschbahn aufgestellt hatte. Der Hof war nur durch die Hintertür des Hauses zu erreichen, die hohe mit Efeu bewachsene Mauer umschloss das Grundstück. »Abschiednehmen von geliebten Menschen oder geliebten Orten tut immer weh«, stimmte Angela Nick zu und warf ihr langes blondes Haar in den Nacken. Vor ein paar Wochen hatte sie das Haus verkauft, das sie vor einigen Jahren von ihrem Großonkel Bert geerbt hatte. Die beiden Wohnungen im Parterre waren in den letzten Jahren ihr Zuhause gewesen. Sie hatte die Trennwand zwischen den beiden Wohnzimmern eingerissen und einen großen Raum daraus gemacht. Einer der beiden Schlafräume war ihr Arbeitszimmer gewesen, dort hatte sie die Pläne für die Gärten ihrer Kunden entworfen, die sie als Landschaftsgärtnerin schließlich auch anlegte. »Wirst du mich ein bisschen vermissen?«, fragte Nick und betrachtete die junge Frau in dem knöchellangen hellgrünen Kleid mit dem Sonnenblumenmuster. »Natürlich werde ich dich vermissen«, versicherte Angela ihm und sah ihn mit ihren großen blauen Augen an. Nick wohnte schon seit fünf Jahren in einer der beiden Wohnungen im zweiten Stock. Sie kannten sich schon seit ihrer gemeinsamen Schulzeit und hatten denselben Freundeskreis. Als er irgendwann nach einer Wohnung suchte und bei ihr im Haus gerade eine frei wurde, hatte sie ihm die Wohnung vermietet. Der neue Hausbesitzer, ein Immobilienmakler, hatte ihren Mietern zugesagt, dass sich für sie nichts ändern würde, dass sie alle ihre Wohnungen behalten könnten. »Denkst du, du wirst mit ihm glücklich werden?
SpracheDeutsch
HerausgeberBlattwerk Handel GmbH
Erscheinungsdatum3. Sept. 2024
ISBN9783989866997
Eine Liebe in Flammen: Die neue Praxis Dr. Norden 57 – Arztserie

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    Buchvorschau

    Eine Liebe in Flammen - Carmen von Lindenau

    Die neue Praxis Dr. Norden

    – 57 –

    Eine Liebe in Flammen

    Für Angela wird sie zum Albtraum

    Carmen von Lindenau

    »Es fällt schwerer, als du es dir vorgestellt hast«, deutete Nick Angelas verträumten Blick, als er sich neben sie auf die Bank im Garten hinter dem vierstöckigen Mietshaus setzte, das Angela noch bis vor Kurzem gehört hatte.

    Es war ein schönes Haus, eine hellgelbe Fassade mit weißen Stuckornamenten. Drei Wohnungen darin waren an Familien mit kleinen Kindern vermietet, für die sie auf dem Rasen ein Klettergerüst und eine Rutschbahn aufgestellt hatte. Der Hof war nur durch die Hintertür des Hauses zu erreichen, die hohe mit Efeu bewachsene Mauer umschloss das Grundstück.

    »Abschiednehmen von geliebten Menschen oder geliebten Orten tut immer weh«, stimmte Angela Nick zu und warf ihr langes blondes Haar in den Nacken. Vor ein paar Wochen hatte sie das Haus verkauft, das sie vor einigen Jahren von ihrem Großonkel Bert geerbt hatte. Die beiden Wohnungen im Parterre waren in den letzten Jahren ihr Zuhause gewesen. Sie hatte die Trennwand zwischen den beiden Wohnzimmern eingerissen und einen großen Raum daraus gemacht. Einer der beiden Schlafräume war ihr Arbeitszimmer gewesen, dort hatte sie die Pläne für die Gärten ihrer Kunden entworfen, die sie als Landschaftsgärtnerin schließlich auch anlegte.

    »Wirst du mich ein bisschen vermissen?«, fragte Nick und betrachtete die junge Frau in dem knöchellangen hellgrünen Kleid mit dem Sonnenblumenmuster.

    »Natürlich werde ich dich vermissen«, versicherte Angela ihm und sah ihn mit ihren großen blauen Augen an. Nick wohnte schon seit fünf Jahren in einer der beiden Wohnungen im zweiten Stock. Sie kannten sich schon seit ihrer gemeinsamen Schulzeit und hatten denselben Freundeskreis. Als er irgendwann nach einer Wohnung suchte und bei ihr im Haus gerade eine frei wurde, hatte sie ihm die Wohnung vermietet. Der neue Hausbesitzer, ein Immobilienmakler, hatte ihren Mietern zugesagt, dass sich für sie nichts ändern würde, dass sie alle ihre Wohnungen behalten könnten.

    »Denkst du, du wirst mit ihm glücklich werden? Ich meine, wie gut kennst du Gerald überhaupt? Gut genug, um mit ihm fortzugehen und deine Freunde zurückzulassen?«

    »Gerald und ich sind seit fast zwei Jahren zusammen. Wir sind mittlerweile verlobt und wollen eine Familie gründen.«

    »Und er hat dich dazu gebracht, dein Haus zu verkaufen.«

    »Es war auch meine Entscheidung. Davon abgesehen, St. Gallen ist gerade einmal zweieinhalb Stunden mit dem Auto entfernt. Ihr könnt mich alle jederzeit besuchen oder ich komme nach München. Wir werden den Kontakt nicht verlieren«, versprach Angela dem gut aussehenden jungen Mann mit den dunklen Locken, der als Kulissendesigner für die Münchner Filmstudios arbeitete.

    »Ich hoffe, du hältst dieses Versprechen.«

    »Meine Freunde aufzugeben, war nie eine Option«, versicherte sie ihm und streichelte ihm sanft über den Arm.

    »Ich halte dein Zusammentreffen mit Gerald aber immer noch für einen merkwürdigen Zufall.«

    »Mein Auto ist nicht angesprungen und er hat mir geholfen. Was ist daran merkwürdig?«

    »Er hat damals die Wohnungen in dem Haus gegenüber verkauft und dein Haus immer im Blick gehabt. Vielleicht hat er ein Geschäft gewittert. Investoren lieben diese schönen alten Häuser in den angesagten Münchner Bezirken, und Bogenhausen ist ein angesagter Bezirk.«

    »Das Haus stand nicht zum Verkauf.«

    »Jetzt hast du es verkauft.«

    »Weil Gerald und ich in die Schweiz ziehen.«

    »Du hättest das Haus nicht verkaufen müssen. Er hat dich dazu gedrängt.«

    »Nein, noch einmal, es war meine Entscheidung. Die Hälfte der Villa in der Schweiz wird mir gehören. Ich werde mir meine Unabhängigkeit bewahren. Und überhaupt, Gerald ist Immobilienmakler und kein Kraftfahrzeugmechaniker. Ich denke nicht, dass er heimlich im Vorbeigehen mein Auto manipuliert hat, um mir dann aus der Verlegenheit zu helfen.

    »Wie viel verstehst du von Autos?«

    »Ich kann sie benutzen«, antwortete sie lächelnd.

    »Es ist ganz einfach, ein Auto lahmzulegen, du musst nur irgendwo eine Leitung unterbrechen und dann wieder anschließen, schon bist du der Retter. Gerald war oft genug in dem Haus gegenüber und konnte dich beobachten. Du hast damals den Garten in dieser Villa in Bogenhausen gestaltet und bist jeden Morgen pünktlich um acht Uhr losgefahren.«

    »Du siehst Gespenster.«

    »Vielleicht.«

    »Wie auch immer, lass es gut sein, Nick, es war einfach ein Zufall und unsere Liebe ist echt, daran zweifle ich nicht. Vielleicht klappt es in der neuen Umgebung auch endlich mit dem Nachwuchs.«

    »Du bist sicher, dass er eine Familie mit dir haben will?«

    »Ja, das bin ich, wir versuchen es doch schon eine ganze Weile, leider bisher vergeblich.«

    »Ich hoffe, dein Wunsch geht in Erfüllung.«

    »Es wird alles gut werden, du bist zu misstrauisch. Gerald ist ein guter Mensch. Ich vertraue ihm.« Wie Gerald und sie das mit dem Kauf der Villa in der Schweiz wirklich geregelt hatten, verriet sie Nick nicht. Er hätte sicher auch dazu wieder eine Idee gehabt, die Gerald schlecht hätte dastehen lassen.

    Gerald hatte mit der jungen Frau, die ihnen die Villa in St. Gallen verkaufen wollte, eine Teilbarzahlung vereinbart. Sie hatte sich gerade erst von ihrem Mann getrennt, der während ihrer Ehe nie gearbeitet und auf ihre Kosten gelebt hatte. Noch waren sie nicht geschieden, und sie befürchtete, dass er die Hälfte des Kaufpreises für sich einklagen würde.

    Gerald hatte ihr deshalb vorgeschlagen, zwei Millionen Euro, auf ihr Konto zu überweisen, was er übernehmen würde. Die restlichen vier Millionen, das Geld aus Angelas Hausverkauf, wollten sie ihr in bar geben. Damit die Villa schließlich zu gleichen Teilen ihm und Angela gehörte, sollte Gerald Angela die eine Million Euro, die er ihr dann für seinen Anteil noch schuldig war, aber im Moment nicht besaß, nach und nach auf ihr Konto einzahlen. Den offiziellen Kaufvertrag über zwei Million Euro würden sie bei der Hausübergabe unterschreiben, das hatte Gerald mit dem Notar vereinbart, den er auch privat kannte und ein verlässlicher Freund sei, wie er Angela versichert hatte.

    »Ich hoffe, dass du dich nicht in Gerald täuschst«, sagte Nick, was sie darin bestätigte, ihm nicht die ganze Wahrheit zu sagen, was den Kauf der Villa in der Schweiz betraf.

    »Es ist lieb von dir, dass du dich um mich sorgst. Aber das musst du nicht tun, es ist alles gut. Gerald und ich werden glücklich werden«, antwortete Angela mit einem zuversichtlichen Lächeln.

    »Was ich nicht nur hoffe, sondern dir auch von Herzen wünsche«, antwortete Nick und hielt ihren Blick fest.

    In diesem Moment spürte Angela ein Kribbeln in ihrer Magengegend, es war so, als würde sie Nick zum ersten Mal richtig ansehen. Auf einmal hatte sie das Gefühl, das es nicht richtig war, was sie

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