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Sinnige Geschichten 5
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Über dieses E-Book

Klabo, der freche Kobold, begegnet besonderen Gestalten in Simones und Fridolins Wohnung. Und dann gibt es bei den beiden noch eine wundervolle Überraschung, die Fridolin jedoch überfordert. Klabo muss ihm helfen und schafft das mit Unterstützung einiger lieber Menschen. Zusammen geht scheinbar Unmögliches! Aber was ist mit der Welt los? Klabo versteht sie nicht mehr: Alles ist anders, nichts wie zuvor. Auch bei Hanna verändert sich das Leben, seitdem sie ein Handy hat. Sie zieht sich von der Familie zurück. Das besorgt Klabo und er will es ändern. In der Schule gibt es ebenfalls eine rätselhafte Entwicklung. Und Maya hat einen großen Wunsch, der sich durch ihren Einsatz verwirklichen wird.
Diese Geschichten zeigen, dass das Leben aus ständigen Veränderungen besteht. Gemeinsam mit lieben Menschen oder manchmal auch mit der Hilfe unbekannter Kräfte, können wir immer wieder unerwartete Lösungen entwickeln. Das macht Mut und schenkt Zuversicht.
SpracheDeutsch
Herausgebertredition
Erscheinungsdatum29. Dez. 2020
ISBN9783347213678
Sinnige Geschichten 5
Autor

Margarete Jaeckel

Vita Margarete Jaeckel Geboren 1954. Als Jüngste von sechs Geschwistern aufgewachsen. Studium der Pädagogik mit Abschluss als Diplompädagogin. Arbeitsfelder: Kindergärtnerin, selbstständige Sprachtherapeutin, Waldorflehrerin, Coach, Kinderbuchautorin. In ihrer ganzen Biografie zeigt sich die liebevolle Verbindung, das Verständnis und die Nähe zu Kindern des ersten und zweiten Jahrsiebts. Aus der Begegnung mit ihren sieben Enkelkindern schöpft sie die kreativen Ideen für ihre sinnigen Geschichten.

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    Buchvorschau

    Sinnige Geschichten 5 - Margarete Jaeckel

    1

    Es wuselt überall

    Simone und Fridolin leben nun schon ein ganzes Jahr glücklich zusammen. Fridolin lernte Simone, die auch seine Chefin ist, bei seinem Vorstellungsgespräch kennen. Die beiden haben sich auf Anhieb gut verstanden und wurden schließlich ein Paar.

    Doch sie wohnen nicht immer nur zu zweit, sondern manchmal auch zu dritt. Nein, ein Kind haben sie noch nicht. Es ist Klabo, der freche Kobold, der sehr gerne bei ihnen ist. Er hatte zuvor einige Wochen bei Fridolin Murks gewohnt, als der noch alleine war und alles „Später" machen wollte. Klabo hatte Fridolin aus den Augen verloren und erst auf dem Weihnachtsmarkt wiederentdeckt, mit Simone an seiner Seite. Hocherfreut hatte er sich ihnen angeschlossen und nun verdanken alle Bewohner des Hauses, in dem Simone und Fridolin wohnen, dem frechen Kobold ein gemeinsames, wunderschönes Weihnachtsfest.

    Erinnert Ihr Euch? Klabo hatte die Hauptsicherung im Keller lahmgelegt, sodass im ganzen Haus kein Strom mehr war. Alle Bewohner haben dann spontan bei Kerzenschein miteinander Weihnachten gefeiert. Das schönste Weihnachten überhaupt, meinen sie alle bis heute.

    Klabo ist nicht immer bei Simone und Fridolin. Manchmal wohnt er in der Schule, bei Paula, bei Madita oder irgendwo anders. Er mag sein Nomadenleben sehr.

    Gerade ist er wieder mal bei Fridolin und Simone ins Haus gegangen; er will sehen, wie es den beiden geht.

    Es ist Freitagnachmittag und als Klabo die Treppenstufen hochtrippelt, hört er den Staubsauger in der Wohnung arbeiten.

    Da geht die Wohnungstüre auf und eine volle Mülltüte wird mit Schwung auf den Gang gestellt.

    Klabo beeilt sich - durch den offenen Türspalt - an Fridolin vorbei, in die gemütliche Wohnung zu sausen.

    Jetzt ist es dort allerdings alles andere als gemütlich! Sie scheinen die ganze Wohnung auseinandernehmen zu wollen. Ob sie ausziehen? Stühle stehen auf dem Tisch, Lampenschirme sind abgeschraubt und nur noch die nackten Birnen baumeln an der Decke. Alle Betten sind abgezogen und die Vorhänge fehlen. Fridolin steht auf einem Hocker und putzt ein Fenster.

    „Ob wir das heute noch schaffen?", fragt Fridolin besorgt.

    „Wir machen solange weiter, bis alles blitzeblank ist", erwidert Simone energisch.

    „Puh! Du hast ja heute wirklich einen Putzfimmel." Fridolin klingt etwas genervt.

    Aber nicht nur Fridolin klagt, Klabo hört ein tiefes Seufzen. Ja, wer sitzt denn dort hinter dem breiten Schrank? Klabo schaut neugierig um die Ecke und entdeckt ein Wesen, das genauso klein ist wie er und sich die Haare rauft.

    „Wer bist du denn?", fragt Klabo den grässlich aussehenden Kerl.

    Seine Haare sind verfilzt und klebrig, auch der Körper ist behaart und voller Staubfäden. Außerdem ist er ziemlich füllig und wirkt ganz schrecklich ungepflegt. Klabo bemerkt angewidert, dass er stinkt!

    „Ich bin Ztumsch. Und ich liebe Wohnungen, die verstaubt und schmutzig sind. Dort fühle ich mich richtig wohl! Wenn ich da bin, wird es immer ein wenig dunkler und je dreckiger es ist, umso dicker werde ich. Herrlich!

    Du bist doch Klabo, oder? Ich kenne dich. Du warst an Weihnachten im Keller.

    Eigentlich wohne ich in dem dunklen und miefigen Raum ganz hinten. Dort kommt nie jemand hin und inmitten des Staubs, der Spinnen und Asseln geht es mir richtig gut."

    Während Ztumsch redet, wird er immer freudiger. Seine dumpfen Augen fangen zu strahlen an und er sieht nicht mehr ganz so scheußlich aus.

    „Und warum stöhnst du und raufst du dir die Haare?"

    „Weil sie sauber machen, die zwei Dummköpfe. Schon mehrere Wochen haben sie nicht mehr geputzt. Hier fing es gerade an, gemütlich zu werden."

    „Und woher wusstest du das dort unten im Keller?"

    „Chaos hat es mit erzählt!"

    „Und wer ist das jetzt schon wieder?"

    „Mein Freund. Er findet schneller einen gemütlichen Platz hier im Haus. Denn Chaos herrscht bei vielen Bewohnern. Du müsstest mal die Schränke der beiden alten Damen sehen. Die finden oft gar nichts mehr. Chaos wohnt überall!"

    Klabo ist erstaunt. Die beiden waren ihm noch nie zuvor begegnet. Hoffentlich gibt es nicht noch mehr von der Sorte.

    Ztumsch unterbricht seine Gedanken.

    „Ich verabschiede mich. Ich halte das hier nicht mehr aus. Ich spüre bereits, wie ich dünner werde. Das ist ein schreckliches Gefühl, denn alles drückt und zieht sich zusammen. Darüber hinaus machen mich der Geruch nach Putzmittel und der saubere Fußboden ganz krank. Du kannst mich ja mal im Keller besuchen!"

    Und damit ist er verschwunden.

    Klabo schüttelt den Kopf. So was! Im Staub und Schmutz leben! Sich davon ernähren! Er selber braucht es nicht super sauber, aber soooo dreckig wie Ztumsch mag er es nicht.

    Da sieht er hinten in der Küche ein freches Gesicht, das aus dem Spalt des Küchenschrankes schaut.

    Klabo eilt dorthin. Ein kecker Kerl mit roten Backen, dünn und lang, mit wild abstehenden Haaren, blickt ihn mit pfiffigen Augen an.

    „Ich bin Chaos. Schön, dass wir uns endlich kennenlernen! Immer warst du mit den Menschen beschäftigt. Dabei sind Ztumsch und ich dir viel ähnlicher."

    Chaos öffnet die Türe ganz und auf einen Schlag versteht Klabo, wieso der hier ist. In diesem Schrank herrscht wirklich Chaos. Papier, Stifte, Putzmittel, Plastiktüten, Wischlappen, Klopapier, Küchenrollen, Schuhputzmittel, alte Hemden, Farben, Schraubenschlüssel, Schrauben, altes Geschirr, all das

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