Sinnige Geschichten 6
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Über dieses E-Book
Kreative Bilder und eine einfühlsame Sprache ermöglichen Kindern von 4 bis 12 Jahren mit den Qualitäten des Lebendigen in Berührung zu kommen.
Margarete Jaeckel
Vita Margarete Jaeckel Geboren 1954. Als Jüngste von sechs Geschwistern aufgewachsen. Studium der Pädagogik mit Abschluss als Diplompädagogin. Arbeitsfelder: Kindergärtnerin, selbstständige Sprachtherapeutin, Waldorflehrerin, Coach, Kinderbuchautorin. In ihrer ganzen Biografie zeigt sich die liebevolle Verbindung, das Verständnis und die Nähe zu Kindern des ersten und zweiten Jahrsiebts. Aus der Begegnung mit ihren sieben Enkelkindern schöpft sie die kreativen Ideen für ihre sinnigen Geschichten.
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Buchvorschau
Sinnige Geschichten 6 - Margarete Jaeckel
1
Eine geheimnisvolle Begegnung
Die Entdeckung
Weil Paulas Vater eine neue Arbeitsstelle angenommen hat, musste Paulas Familie umziehen. Das war für alle schwer: Die Freunde zurücklassen, sich von der Schule und dem Kindergarten verabschieden, eben von allem, was man gut kennt und liebgewonnen hat.
Aber du weißt ja noch gar nicht, wer ALLE sind! Da sind einmal Mama und Papa und dann Paulas Schwester Hanna und ihr kleiner Bruder Philipp. Er ist erst vier Jahre alt und der Liebling seiner Schwestern, weil er so niedlich ist. Paula ist acht Jahre alt und geht in die zweite Klasse und Hanna ist schon zehn und in der vierten Klasse.
Zum Glück haben sie ein sehr schönes Haus am Rande der Stadt gefunden, in die Papa jetzt jeden Morgen fährt. Inzwischen fühlen sich alle dort auch richtig wohl. In dem alten, verwinkelten Haus gibt es ständig etwas zu entdecken und in dem großen Obstgarten lässt es sich herrlich spielen.
Hier gibt es ein Tier zu beobachten, dort einen glitzernden Stein; dann wiederum finden die Kinder eine Ecke, die zum Verweilen oder Träumen einlädt.
Es gibt unzählige Verstecke und die Obstbäume verlocken zum Klettern und Naschen. Paula und Hanna streifen auch gerne durch die nähere Umgebung. Bei einem ihrer Ausflüge entdecken sie eines Tages einen kleinen See, der versteckt in einem Wäldchen auf einer Lichtung liegt.
Am Ufer steht hohes Schilf und nur an einer einzigen Stelle können die Kinder das Wasser erreichen. Dort gibt es einen hölzernen, etwas schiefen Steg. Die Bretter sind bemoost und teilweise morsch und am Ende ragt eine Leiter aus dem Wasser, auf deren glitschigen Sprossen man ins Wasser steigen kann.
Die beiden Mädchen setzen sich auf die sonnengewärmten Bretter und lassen die Füße im Wasser baumeln. Zwei grün schillernde Libellen tanzen über der Wasseroberfläche und aus dem Schilf ertönt leises Quaken von Fröschen. Außer ihnen ist keine Menschenseele dort, es ist wie verzaubert.
Jetzt müssen sie nach Hause zurück. Nur schwer können sie sich von diesem besonderen Ort trennen, doch sie wissen, dass Mama auf sie wartet. Auf dem weichen Boden entlang des Sees laufen sie los.
Zu Hause angekommen erzählen sie Mama atemlos und aufgeregt von ihrer Entdeckung. Ja, sie kennt den See auch schon. Mit Papa zusammen hat sie ihn auf einem Abendspaziergang gefunden.
Da beide Mädchen sehr gute Schwimmerinnen sind, erlaubt Mama ihnen, im See auch alleine baden zu gehen, aber nicht ohne vorher Bescheid zu sagen.
Die geheimnisvolle Begegnung
Gleich am nächsten Tag nach der Schule packen Paula und Hanna flugs die Badesachen und laufen freudig zu ihrem See.
Von dem kleinen Holzsteg aus lässt sich herrlich ins Wasser springen. Es ist klar und frisch und sie können sehen, dass der See hier tief genug ist.
Die beiden Mädchen schwimmen mit kräftigen Stößen bis fast zur Mitte des Sees, immer mit einem Auge bei der anderen Schwester. Sie sind umsichtig und wollen sich nicht in Gefahr begeben.
Paula legt sich auf den Rücken und spielt „Toter Mann". Sie spürt das seichte Wasser auf ihrer Haut, hört das leise Plätschern der Wellen und sie erinnert sich. Sie erinnert sich an ihren See, an den See, in dem sie bisher immer geschwommen sind. Unzählige, unbeschwerte Sommertage haben sie dort mit ihren Freunden verbracht. Ausgelassene Freude, lautes Rufen und wildes Toben ziehen durch ihre Gedanken. Oh, wie sie das jetzt vermisst! Paula seufzt.
Doch was ist das? Paula schreckt aus ihren Erinnerungsträumen auf und blickt suchend um sich.
Eine zarte Stimme, kaum wahrnehmbar und von einem besonderen Klang, tönt an ihr Ohr.
Nahe der Wasseroberfläche erkennt sie ein luftiges, zartes Wesen in einem bläulich schillernden Kleid.
„Wo kommst du denn her?", fragt Paula zaghaft und staunend.
„Ich bin immer da!", erklingt die Antwort.
„Aber, wer bist du?"
„Ich bin ein Wasserwesen!"
„Ich habe so ein Wesen wie dich noch nie gesehen!"
„Ich weiß! Das konntest du auch nicht!"
„Wieso denn nicht?"
„Weil es bisher zu laut war, dort am Wasser, wo du immer warst." Das berührt Paula.
„Zu laut, zu unruhig. Und du warst so abgelenkt von all dem Treiben, Toben und Spielen!"
„Heißt das, man sieht dich nur, wenn es ganz ruhig ist?"
„Ja, so ist es!"
„Was machst du denn hier im Wasser?"
„Ich lebe darin. Ich lebe davon. Und das Wasser lebt von mir."
„Du bist soooo schön!", flüstert Paula voll Bewunderung.
Da gellt ein Ruf über den See. Es ist Hanna, die nach ihrer Schwester ruft.
Paula winkt ihr schnell zu und dreht sich wieder zu dem zarten Wesen um, doch sie kann es nirgends mehr entdecken.
Still und tief beeindruckt schwimmt sie halb träumend zu ihrer Schwester, die schon wartend auf dem Steg steht.
„Du lagst auf dem Wasser wie tot!", sagt sie sorgenvoll.
„Ich habe geträumt", antwortet Paula ruhig.
Aber sie erzählt ihrer Schwester nichts von der geheimnisvollen Begegnung mit der Wasserfee.
Heimlich
Hanna und Paula machen sich auf den Heimweg, denn es ist spät geworden und sie wissen, dass Mama sich Sorgen macht, wenn sie nicht zur verabredeten Zeit zu Hause sind. Paula schweigt den ganzen Weg, worüber Hanna sich wundert.
„Bist du traurig, Paula?", fragt Hanna.
„Nein, gar nicht!", antwortet Paula.
„Hast du Heimweh nach unserem alten Zuhause?"
„Nein! Auch nicht mehr."
Hanna sorgt sich.
„Aber du bist so still und so anders als sonst!"
„Kann sein", murmelt Paula.
Auch das ganze Mittagessen über ist Paula sehr still und in sich gekehrt. Mama bemerkt das natürlich auch.
„Unsere Paula wird doch wohl nicht krank werden?" Liebevoll streichelt Mama ihr über den Kopf. Aber dabei ist sie erstaunt über Paulas strahlende Augen.
Paula will die wundersame Begegnung mit dem lichten Wesen für sich behalten. Nach dem Essen geht sie in ihr Zimmer, legt sich auf ihr Bett und grübelt. Wie gerne würde sie dieses zarte Geschöpf wiedersehen. Doch sicher würde Hanna mitkommen wollen. Ob sie sie doch in ihr Geheimnis einweihen soll? Was, wenn Hanna es dann nicht für sich behalten kann? Das Wasserwesen liebt doch die Ruhe. Und dann würden Hannas Freundinnen vielleicht auch zum See kommen. Es wird dort laut werden und das kleine Wesen wird sich dann wohl nicht mehr zeigen. Nein! Sie muss alleine dorthin! Am besten geht
