Pfeffer, Minze und das Schulgespenst: Band 2 der Kinderbuchreihe für Kinder ab 5 Jahre
Von Irmgard Kramer und Petra Eimer
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Über dieses E-Book
Die ehemalige Grundschullehrerin Irmgard Kramer erzählt lustig, liebevoll und lebensnah aus dem Schulalltag von Kindern in der ersten Klasse. Dabei behandelt sie alle für Schüler und auch Eltern wichtigen Themen wie Freunde finden, Angst vor Unbekanntem sowie Mutigsein. Mit den vielen farbigen Illustrationen eignet sich die Reihe hervorragend zum Vorlesen für die ganze Familie.
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Buchvorschau
Pfeffer, Minze und das Schulgespenst - Irmgard Kramer
1. Der Brief an der Tafel
Pfeffer hatte keine Angst. Vor nichts.
Aber als an jenem Morgen ein Brief von einem Gespenst an der Tafel hing, kam ihm das schon ein bisschen unheimlich vor. Pfeffer war der Erste aus seiner Klasse, der den Brief sah. Und das kam so.
Er wollte der Minze, seiner Lehrerin, eine Freude machen. Die Minze war nämlich auch ganz neu und erst seit drei Wochen in der Schule. Wie Pfeffer. Wegen der Freude war er früher gekommen. Ganz allein diesmal. Seine Freunde hatten nämlich zu tun. Paula musste ihr Holzpferd Rocki füttern und Olli musste noch schlafen.
Der Schulhof war fast leer. Nur Martin und Robert saßen auf der Treppe und tauschten Sticker, drei große Kinder beugten ihre Köpfe über ein Handy und der fiese Jasper kickte eine Bierdose vor sich her. Noch war die Schule abgesperrt. Pfeffer wollte trotzdem hinein. Er drückte sich am Gebüsch vorbei zum Lehrerparkplatz. Da standen ein Moped, drei Fahrräder und ein grünes Auto. Pfeffer wollte sich durch den Lehrereingang hineinschleichen, als der Schulwart mit einer Schachtel voll Papier herauskam. Der Schulwart bekam einen Mund so schmal wie ein Strich.
„Weißt du, was das ist?", fragte der Schulwart scharf und zeigte auf die Tür hinter sich.
Pfeffer nickte.
„Das ist der Lehrereingang", erklärte der Schulwart noch schärfer, obwohl Pfeffer das bereits wusste.
„Was glaubst du wohl, warum der so heißt?", fragte der Schulwart am schärfsten.
„Weil Lehrer da reingehen? Pfeffer kratzte sich am Auge. „Aber wenn du rauskommst, müsste die Tür eigentlich Schulwartausgang heißen.
Pfeffer zog seinen Kopf zwischen die Schultern, weil er sah, dass sich der Schulwart aufblies wie ein Kugelfisch.
„Sieh zu, dass du auf den Schulhof kommst, wo du hingehörst", schnaubte der Kugelfisch und kippte das Papier in die Tonne. Pfeffer versteckte sich hinter dem grünen Auto und kurz bevor die Tür wieder zufiel, rannte er dem Kugelfisch nach. Er musste einfach rein. Für die Minze.
Der Kugelfisch merkte nicht, dass Pfeffer hinter ihm war, und verschwand am Ende des Flurs hinter einer Ecke zum Turnsaal. Pfeffer blieb vor seinem Klassenzimmer stehen. Er wollte rein. Aber die Tür war abgesperrt. Jetzt saß er in der Tinte.
Der Lehrereingang hinter ihm öffnete sich erneut. Es stöhnte und keuchte, schnaubte und ächzte. Ein Wäschekorb mit einem Turm aus Heften und Büchern und Ordnern kam durch die Tür. Der Turm war so hoch, dass er dahinter kein Gesicht sah. Unter der Wäscheschüssel stampften schwarze Schuhe mit dicken, haarigen Beinen herein. Die gehörten der Boxerin. Um jede Schulter trug sie mehrere Taschen. Sie keuchte zwei Stufen herauf.
„Ufff", sagte sie.
Pfeffer rannte zu ihr und nahm ihr zwei Taschen ab. Die waren vielleicht schwer. Er folgte der Boxerin ins erste Stockwerk. Sie war echt stark. Kein Wunder, denn sie war Box-Weltmeisterin. Das behauptete zumindest Olli.
Pfeffer folgte ihr ins Klassenzimmer und gab ihr die Taschen. Sie lud den ganzen Berg auf ihrem Schreibtisch ab.
„Danke, wie lieb von dir", sagte sie. Obwohl sie lächelte, zeigten ihre Mundwinkel nach unten. Nur Schleim kam keiner raus wie bei einem Boxer-Hund. Sie wischte sich mit einem Taschentuch über die Stirn und Pfeffer beschloss, ihr die Wahrheit zu sagen. Er sagte, dass er der Minze eine Überraschung machen wollte, aber dass sein Klassenzimmer abgeschlossen sei und dass sich der Schulwart wie ein Kugelfisch aufblies, wenn er ein Kind sah.
„Ach, Herzchen", sagte die Boxerin und strich Pfeffer über den
