Lebenswege im Zeitenwandel: Spuren in die Zukunft
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Über dieses E-Book
Kriegsgefahr - Klimakatastrophe - Energiekrise ....
Was machen diese oder andere, ähnliche Meldungen mit uns? - Sorgen wir uns um die eigene und die Zukunft unserer Kinder? - Sind wir verunsichert - oder womöglich schon selbst von einem unerwarteten "Zeitenwandel" betroffen?
Bei diesen Fragen könnte ein Vergleich mit den Kriegen und Krisenzeiten der letzten 150 Jahre helfen - und ein Blick auf die Herausforderungen, mit denen es unsere Vorfahren in dieser Zeit zu tun hatten. Können uns ihre Erfahrungen vielleicht Hinweise darauf geben, wie sie mit ihren Belastungen umgingen und trotz allem ihr Leben meisterten, ohne zu scheitern? Ja, meint der Autor diese Buches, und möchte dies mit einer "Zeitreise rückwärts" in seine Familiengeschichte aufzeigen - verbunden mit der Suche nach Orientierungshilfen heute, für uns selbst und die Zukunft unserer Nachkommen.
Klaus Peter Volkmann
Klaus Peter Volkmann (geb. 1947) lebt vor den Toren seiner Heimatstadt München im Alpenvorland. Nach dem Studium an der TU widmete er sein Berufsleben als Diplom-Mathematiker aktuellen Themen unserer Zeit (IT-Management im Umweltbereich) - politik-nah, nüchtern und engagiert, ohne Parteibuch. Textproduktion und Fachvorträge im In- und Ausland gehörten zum beruflichen Alltag und hatten auch in seinem Privatleben einen festen Platz - als Weltenbummler, Fotograf , Filmer und Musiker. Zeitlebens neugierig und wissensdurstig auf breiter Front beschäftigen ihn heute vor allem die aktuellen Entwicklungen in unserer Welt - und ihre Folgen für das Leben der Menschen.
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Buchvorschau
Lebenswege im Zeitenwandel - Klaus Peter Volkmann
„Ohne Vergangenheit
kann man keine Zukunft haben."
MICHAEL ENDE
Inhalt
Warum dieses Buch
Wurzeln – und Aufbruch
Neubeginn – mit Hindernissen
Glück – und Tragik
Leben – aber wie?
Bürgerlich – bayrisch
Krieg – der zweite
Eine neue Familie
Brücken in die Zukunft
Gestern, heute – und morgen?
Lebenserfahrungen
Anhang
Warum dieses Buch?
„Ich möcht‘ bloß wissen, wie verrückt die Welt noch wird!"
Dieser Zweifel am Sinn des Weltgeschehens war offenbar fester Bestandteil der Weltanschauung meines Großvaters. Jedenfalls hat mein Vater immer wieder erzählt, dass er den Satz in seiner Jugend regelmäßig zu hören bekam. Kein Wunder also, dass er sich irgendwann auch in meinem Hinterkopf eingenistet hat und bis heute nicht mehr daraus zu vertreiben ist. Leider kann ich nicht ausfindig machen, was damals zu diesem lakonischen Blick auf die Welt geführt hat - die Zeitgeschichte bietet da ja eine ganze Reihe denkbarer Erklärungen. Einigen davon wird der Leser später begegnen - bei der Betrachtung der Lebensgeschichte meines Großvaters, die Ende des 19. Jahrhunderts ihren Anfang nahm.
Wenn ich es mir recht überlege, werde ich den Verdacht nicht los, seine Äußerung könnte auch sehr gut in unsere Gegenwart passen, in die Epoche des unaufhaltsamen „Höher-Schneller-Weiter. Der Zuwachs an Wissen und Fähigkeiten der Menschheit gleicht einer Explosion – neueste Technologien bieten „künstliche Welten
an und haben längst begonnen, dem Menschen Entscheidungen abzunehmen. Alles, was heute irgendwo von irgendwem erfunden, gedacht oder getan wird, kann schon morgen rund um den Globus wirksam werden. Das pausenlose globale „Ping-Pong von Informationen ist offenbar zum eigentlichen, immer hektischeren „Atem der Menschheit
geworden. Einerseits kann damit ein ungeheurer Nutzen verbunden sein – andererseits bleibt oft kaum mehr Zeit, Quellen und Inhalte der Informationsfluten zu prüfen und Folgen von Mitteilungen, Entscheidungen oder Initiativen abzuwägen. Allzu oft ergeben sich auf diese Weise ungeahnte Probleme oder Risiken - im Kleinen wie im Großen - mit womöglich weitreichenden Folgen.
Mit der Tatsache, dass sich unsere Welt ständig verändert und dass letztlich nichts so bleibt, wie es gerade ist, hatten Menschen wohl schon immer ihre Probleme – vor allem dann, wenn der glatte Lauf des Lebens plötzlich holprig wurde und alles nicht mehr so reibungslos rund lief, wie man das über längere Zeiten hinweg gewohnt war. „Alles fließt – so soll das vor über zweieinhalbtausend Jahren der griechische Philosoph Heraklit formuliert haben. Sein kurzer Satz bringt es auf den Punkt und regt uns gerade in unserer Zeit besonders zum Nachdenken an. Mag sein, dass viele Menschen die Erkenntnis Heraklits allenfalls mit einem Achselzucken zur Kenntnis nehmen. Ab einem gewissen Alter jedoch drängt sich der Vergleich von „früher
mit „jetzt von alleine auf – ganz banal, wenn man etwa morgens einen kritischen Blick in den Spiegel riskiert und sich dabei an Bilder in alten Fotoalben erinnert. Wer etwas tiefer schürft und sich lieber mit „gestern
und „heute im Allgemeinen beschäftigt, denkt vielleicht zuerst an die ungeheuren Fortschritte der Menschheit in Technik und Wissenschaft gerade in unserer Zeit - wird womöglich aber auch nachdenklich angesichts der daraus resultierenden Folgen und Abhängigkeiten und des unaufhaltsamen Wandels unserer Lebensbedingungen. Dass gravierende Ereignisse oder auch „schleichende Veränderungen
in der Welt den persönlichen Lebenslauf und das Zusammenleben der Menschen in Staat und Gesellschaft massiv beeinflussen können, wird kaum jemand bezweifeln – unabhängig davon, wie unterschiedlich man sie im Einzelfall bewerten kann. Das erleben wir heute nicht anders als unsere Vorfahren.
Die Frage liegt jedenfalls nahe: Was hat meinen Großvater zu seiner Äußerung über die „verrückte Welt bewogen? Wie haben meine Großeltern und Eltern ihren „Zeitenwandel
erlebt, wie hat er ihre Lebensgeschichte und damit sie selbst geprägt? Ich möchte verstehen, was und warum es geschehen ist, und herausfinden, wie mein eigenes Leben indirekt davon beeinflusst wurde – durch Geschehnisse in meiner Lebenszeit, aber eben auch in der Vergangenheit meiner Vorfahren. Welche „Wurzeln" werden da erkennbar? Bieten sie vielleicht Einsichten, die übertragbar
