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Französische Bulldogge: Ernährung, Erziehung, Charakter, Training und vieles mehr über die Bulldogge
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Französische Bulldogge: Ernährung, Erziehung, Charakter, Training und vieles mehr über die Bulldogge
eBook331 Seiten3 Stunden

Französische Bulldogge: Ernährung, Erziehung, Charakter, Training und vieles mehr über die Bulldogge

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Über dieses E-Book

Diese Rasse hat allerdings einen ganz anderen Ursprung und leider ist dieser Umstand noch sehr in den Köpfen der Menschheit manifestiert. Zudem ist die Französische Bulldogge eigentlich eine Engländerin. Warum? Das erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Sie werden daneben aber noch viele weitere Informationen zu dieser Rasse erhalten. Zum Beispiel ist die Ernährung eines solchen Hundes sehr wichtig, denn Bullys neigen zu Übergewicht.

Der Inhalt des Buchs lautet:
- Die Hunderasse Französische Bulldogge
- Erziehung und Sozialisierung
- Gesundheit und Ernährung
- Die Hundepflege
- Charakter, Training und vieles mehr
- Viele Abbildungen


Ein ganz großes Thema ist auch die Gesundheit einer Französischen Bulldogge. Durch die Züchtung sind viele Erbkrankheiten entstanden und auch ihr Körperbau hat erheblichen Schaden genommen. Deshalb wird diese Rasse auch als eine Qualzucht eingestuft.

Dies alles und noch viel mehr erfahren Sie in diesem sehr informativen Ratgeber und vielleicht entscheiden Sie sich trotzdem für diesen ansonsten so wunderbaren Hund. Die Französische Bulldogge: Beliebter kleiner Hund für das Sofa? Viel Spaß beim Lesen.
SpracheDeutsch
HerausgeberXinXii
Erscheinungsdatum30. Jan. 2023
ISBN9783987627156
Französische Bulldogge: Ernährung, Erziehung, Charakter, Training und vieles mehr über die Bulldogge

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    Buchvorschau

    Französische Bulldogge - Roland Berger

    Einführendes

    Die Französische Bulldogge ist wirklich für jeden Hundehalter oder jede Hundehalterin geeignet. Sie kann von Anfängern sehr gut gehalten werden und umso besser kommen Profis mit ihr zurecht. Sogar älteren Menschen, die einen Gesellschaftshund an ihrer Seite haben möchten, wird der kleine Hund gerecht. Erfahren Sie in diesem Ratgeber alles, was für den zukünftigen Besitzer einer solchen Bulldogge wissenswert und interessant ist. Lernen Sie diesen kleinen Kampfschmuser von Grund auf kennen, damit Ihnen die Entscheidung leichter fällt, ob Sie sich diese Rasse anschaffen möchten oder nicht.

    Die Französische Bulldogge

    Sie zählt zu den beliebtesten Rassen unter den Hunden, weil sie einfach und problemlos zu halten ist. Jeder, der ein wenig Verständnis für die Vierbeiner aufbringen kann, kommt mit ihr zurecht und wird einen treuen Begleiter an seiner Seite haben. Eine Französische Bulldogge passt in jeden Haushalt, egal, ob Sie allein wohnen oder eine große Familie um sich herumhaben. Sogar für die ältere Generation ist sie geeignet, um Gesellschaft zu leisten oder einfach nur zu trösten.

    Rasseporträt

    Das Gesicht einer Französischen Bulldogge wirkt recht grimmig, aber das täuscht. Sie ist ein äußerst freundlicher und verspielter Hund und hat mit einem Kampfhund gar nichts mehr gemeinsam. Diese Rasse besticht durch ihre Anspruchslosigkeit, ein Grund, warum sie wirklich von jeder Art Mensch gehalten werden kann. Zudem ist sie in allen Belangen sehr anpassungsfähig, was bedeutet, dass sie sich absolut auf Sie und Ihr Leben einstellt und es so mit lebt, wie Sie eben leben. Eine Französische Bulldogge wird eine starke Bindung zu Ihnen aufbauen, sie braucht Sie sehr als Bezugsperson. Deshalb ist sie auch nicht gerne allein zu Hause, aber sie wird es lernen, wenn sie es muss.

    Gewöhnen Sie sich an den Gedanken, Ihre Zeit mit diesem Hund überwiegend mit Schmusen und Knuddeln zu verbringen. Französische Bulldoggen sind absolute Kampfschmuser und wenn Sie Ihrem kleinen Begleiter nicht zeitig beibringen, in seinem Körbchen zu schlafen, so werden Sie auch Ihr Bett mit der Knutschkugel teilen müssen.

    Französische Bulldoggen haben die Eigenschaft, kaum zu bellen. Sie gehören zu den sehr ruhigen Vertretern unter den Hunden, was auch eine Haltung in einer Etagenwohnung erlaubt (das Einverständnis vom Vermieter vorausgesetzt).

    Trotzdem ist dieser Artgenosse mit einem Beschützerinstinkt ausgestattet und wird Sie und Ihr Grundstück bewachen. Ihr Frenchie wird anschlagen, wenn etwas im Revier nicht in Ordnung ist. Die Französische Bulldogge lässt sich in solchen Momenten aber äußerst gut handeln und ist in keiner Weise aggressiv.

    Sie gibt durch ihr fröhliches, verspieltes und absolut gutmütiges Wesen einen sehr guten Familienhund ab, denn sie pflegt ein liebevolles Verhältnis zu Kindern und Menschen allgemein.

    Diese Rasse wird etwa bis zu 35 cm groß, zählt also eher zu den kleinen Hunden. Das Gewicht eines Frenchies schwankt zwischen 8 kg und 14 kg. Der Körperbau ist sehr muskulös und kräftig. Das Exterieur wirkt kurz und kompakt. Die Französische Bulldogge hat einen quadratisch geformten Kopf. Die Ohren ähneln denen einer Fledermaus und stehen aufrecht nach vorn gerichtet. Charismatisch an dieser Rasse ist die „eingedrückte" Schnauze, was ihr aber erhebliche gesundheitliche Probleme bereiten kann. Darüber erfahren Sie später mehr.

    Das Fell liegt eng am Körper an und besitzt keine Unterwolle. Deshalb kann einer Französischen Bulldogge schnell kalt werden. Der Farbenvielfalt sind kaum Grenzen gesetzt. So ist alles vertreten: von weiß über braun bis schwarz, rot und blond sowie verschiedene gestromte Farben, die mit rassetypischen Bezeichnungen daherkommen.

    Die Französische Bulldogge ist auch unter den Namen Frenchie, Bully (Bullie), French Bulldog oder Bouledogue français bekannt. Sie ist eine von der FCI anerkannte Rasse und wird auch in Deutschland von zwei Vereinen vertreten. Informationen dazu erhalten Sie in einem späteren Kapitel.

    Vom Kampfhund zum Familienhund – Die Historie

    Bulldoggen haben ihren Ursprung in England. Die erste Erwähnung dieser Rasse findet sich im 13. Jahrhundert mit den Namen „Bonddog und „Bolddog. Es wird angenommen, dass sie den Molossern des Römischen Kaiserreiches entstammen.

    Was sie heute leider immer noch in Verruf bringt, ist der Umstand, dass diese Rasse damals als aggressiver Beißer und Hetzhund gezüchtet wurde und sich im Kampf gegen Bullen und auch gegen die eigene Art behaupten musste.

    Vor dem 19. Jahrhundert waren Hundekämpfe üblich und als lukrativer Nebenverdienst angesehen. Zum Glück gehört dies der Vergangenheit an, aber es ist in vielen Köpfen noch präsent und so wird die Bulldogge immer noch mit Kampfhunden assoziiert.

    Nachdem die Hundekämpfe im Jahr 1835 verboten wurden, waren Bulldoggen natürlich nicht mehr so interessant, boten sie doch kein Einkommen mehr für den Halter und Züchter. Zudem waren diese aggressiven Vertreter überhaupt nicht als Haushunde zu gebrauchen. Dieser Umstand führte dazu, dass die Bulldogge fast komplett ausstarb, bis ein paar wenige Arbeiter auf die Idee kamen, diese Rasse als besonders kleines Exemplar weiterzuzüchten. Diese kleinen Bulldoggen haben es bis nach Frankreich geschafft. Dort wurden sie zum Fangen von Ratten eingesetzt, was sehr effizient geschah. Schnell sprach sich dies in der Bevölkerung Frankreichs herum und der kleine Hund wurde wieder beliebter; auch im Adelskreis. Damit die Bulldogge nun klein blieb, wurden Terrier und Möpse eingekreuzt. So entstand mit der Zeit die heutige Französische Bulldogge, wie wir sie kennen.

    Die in England weitergezüchtete kleine Bulldogge war hier unter dem Namen „Toy-Bulldog oder „Miniatur-Bulldogge bekannt und wurde im Jahr 1836 erstmalig auf einer Hundeschau vorgestellt. Auf der großen und bekannten „Dogshow" in Birmingham wurden im Jahr 1860 mehrere Vertreter der Bulldoggen vorgestellt. Sie alle waren so unterschiedlich in Größe, Gewicht und äußerem Erscheinungsbild, dass sie in verschiedene Klassen eingeteilt wurden. Erst so war ein Richten der Hunde möglich. Fortan gab es die Leichtgewichte und die Schwergewichte. Hinzu kamen noch die Mini-Bulldogs.

    Der erste Verein, der sich den Französischen Bulldoggen annahm, wurde 1880 in Paris gegründet und dort wurde 1885 auch das erste Zuchtbuch eröffnet. Schon im Jahr 1887 wurde ein Hund mit der Bezeichnung „Französische Bulldogge" erstmalig auf einer Ausstellung gezeigt. Der Rassestandard wurde im Jahre 1898 festgelegt.

    Die ersten kleinen Bulldoggen mit Stehohren fanden 1886 den Weg nach Amerika. Auch hier begann nun die Zucht dieser kleinen sympathischen Hunde.

    Auf einer sehr bedeutenden Hundeausstellung in England wurden im Jahr 1893 einige gerade aus Frankreich eingetroffene Französische Bulldoggen präsentiert. Die kleinen Englischen Bulldoggen waren damit passé. Seit dem Jahr 1906 waren Kreuzungen von Französischen Bulldoggen und den englischen Toy-Bulldogs nicht mehr erwünscht. Die Mini-Bulldogge aus England gibt es seit 1930 nicht mehr.

    Kurz vor der Jahrhundertwende kam eine Französische Bulldogge in den Besitz des damaligen englischen Königs Eduard VII. und damit war der Durchbruch besiegelt. Die Französische Bulldogge war plötzlich so beliebt geworden … jeder wollte einen solchen Hund besitzen.

    Die Wesenseigenschaften eines Kampfhundes besitzt die Französische Bulldogge schon lange nicht mehr, sie sind im Laufe der Zeit herausgezüchtet worden. Somit ist diese Rasse mittlerweile für jeden geeignet, auch für Familien mit Kindern.

    Französische Bulldogge vs. Englische Bulldogge

    Mittlerweile unterscheiden sich die beiden Rassen erheblich, obwohl die Englische Bulldogge eine Vorfahrin der Französischen Bulldogge ist. Die Französische Bulldogge ist sehr viel kleiner als ihre englische Artgenossin, die bis zu 25 kg auf die Waage bringen kann. Zudem verfügt die Französin über aufrecht stehende Ohren, während die Englische Bulldogge sogenannte Rosenohren hat. Ein weiteres äußeres Merkmal ist der deutliche Unterbiss, dieser ist bei der französischen Art weniger ausgeprägt. Bei der Englischen Bulldogge sind die Zähne, auch bei einem geschlossenen Fang, ständig zu sehen. Die charakteristischen Falten in der Haut haben beide Doggen, jedoch sind sie bei der Englischen Bulldogge tiefer.

    Auch in der Erziehung weisen beide Rassen Unterschiede auf. Während sich die Französische Bulldogge relativ leicht erziehen lässt, sieht es bei der Engländerin schon anders aus. Sie erfordert erfahrene Hände, weil sie sehr eigensinnig sein kann. Hier ist sehr viel Konsequenz gefragt. Dennoch ist auch die Englische Bulldogge äußerst sensibel und möchte nicht angebrüllt werden.

    Beide Rassen leiden unter Kurzatmigkeit, was der entsprechenden Züchtung zuzuschreiben ist. Allerdings ist der französische Bully hier etwas bessergestellt und somit auch ein wenig sportlicher. Die vorhandenen Hautfalten erfordern gleichermaßen Pflege. Sie sollten des Öfteren in Augenschein genommen und gesäubert werden.

    Während die Französische Bulldogge im Winter zum Frieren neigt, weil ihr die Unterwolle fehlt, hat die Englische Bulldogge eher im Sommer Probleme, wenn es zu warm wird.

    Die Französin mit den Fledermausohren kann etwas älter werden als ihre eigensinnige Artgenossin aus England. Sie hat eine Lebenserwartung von bis zu 12 Jahren, während die Insulanerin nur bis zu 10 Jahre alt wird.

    Qualzucht … Ja oder Nein?

    Die Französische Bulldogge gilt allgemein als Qualzucht. Sie wird so gezüchtet, dass sie einen viel zu kurzen Kopf hat. Dies wird „Brachyzephalie" genannt. Die Nasenlöcher sind verengt und das Gaumensegel ist zu lang. Oft ist auch der Kehlkopf zusätzlich verknorpelt. Dadurch leidet diese Rasse sehr unter Atemproblemen und bekommt schlecht Luft. Beim Atmen sind röchelnde Geräusche zu hören, manchmal nur im Schlaf, jedoch ist dies auch permanent möglich.

    Wegen dieser Kurzköpfigkeit kann es des Öfteren zu einer chronischen Mittelohrentzündung kommen. Ebenso kann der Kiefer eine Fehlstellung aufweisen und dann sind auch meist die Zähne mit gesundheitlichen Problemen betroffen.

    Französische Bulldoggen haben die Eigenschaft, ihre Körpertemperatur nicht perfekt regulieren zu können. Dies hat zur Folge, dass im Sommer eine erhöhte Gefahr für einen Hitzschlag besteht, im Winter können sie wegen eines Mangels an Sauerstoff kollabieren.

    Ihnen ist sicher aufgefallen, dass bei Französischen Bulldoggen die Augen sehr weit aus der Augenhöhle herausstehen. In einigen Fällen kann dies sehr schmerzhaft für den Hund werden. Das betroffene Tier kann sogar das Augenlicht verlieren. Zudem kann es vorkommen, dass die stark hervorquellenden Augen einfach herausfallen, zum Beispiel dann, wenn der Bully von einem Sessel herunterspringt.

    Französische Bulldoggen haben oft einen schielenden Blick. Auch dies ist typisch für diese Hunderasse, jedoch nicht sehr förderlich für die Sehkraft des Hundes. Durch die sonderbare Stellung der Augen kommt es häufig zu Entzündungen, wie zum Beispiel einer Bindehautentzündung.

    Die Züchtung der Fellfarbe „Blue Line verursacht zusätzliche gesundheitliche Probleme. Hier spielt das sogenannte „Dilute-Gen eine große Rolle. Es ist einerseits für diese Fellfarbe verantwortlich, andererseits aber auch für diverse Gesundheitsbeeinträchtigungen. So kann ein starker Juckreiz entstehen, der zu weiteren Ekzemen und zum Verlust des Felles führt. Die Wundheilung ist in solchen Fällen extrem minimiert. Oft ist auch das Immunsystem nicht ausreichend ausgereift, so dass der Hund anfällig für weitere Krankheiten ist. Schädigungen am Herzen sind ebenso nicht ausgeschlossen und kommen in einer Blue-Line-Züchtung häufiger vor. Krankheiten, die durch das Dilute-Gen entstanden sind, können nicht geheilt werden. Es kann nur versucht werden, die Symptome ein wenig zu lindern, allerdings wird der betroffene Hund kaum mehr ein normales Leben führen können. Jedoch verursacht dieser Gendefekt nicht nur körperliche Probleme, sondern führt auch im Wesen des Hundes zu Veränderungen. Eine Französische Bulldogge mit der Farbe „Blue-Line" kann unter einer starken Hyperaktivität, Nervosität und Unkonzentriertheit leiden … und dies geschieht allein deshalb, weil diese spezielle Züchtung auf einem Gendefekt beruht, den es eigentlich gar nicht geben müsste.

    Bei der Züchtung der Französischen Bulldoggen allgemein wird sehr auf Inzucht gesetzt. Auch dieser Umstand ist ursächlich für viele negative Eigenschaften des Hundes, jedoch sind nur so die rassetypischen Merkmale hervorzubringen. Allerdings sind hier auch oft körperliche Behinderungen, wie Defekte an der Wirbelsäule, zu beobachten.

    Häufig ist festzustellen, dass Französische Bulldoggen sehr schmale Hüften haben. Dies hat zur Folge, dass ein natürlicher Deckakt nicht ausgeführt werden kann. Dann muss die Hündin künstlich besamt werden. Ist nun aber die Hüfte für die Befruchtung schon zu eng, kann selbstverständlich auch keine natürliche Geburt der Welpen stattfinden. Es wird also ein Kaiserschnitt durchgeführt.

    Alles in allem können auf den Halter einer Französischen Bulldogge immense Tierarztkosten zukommen. Für einige „Problemchen" gibt es operative Lösungen, für andere aber nicht und der Hund kann für sein Leben lang sehr leiden.

    Fun Facts

    Trotz ihrer Rassebezeichnung stammt die Französische Bulldogge ursprünglich aus England. Sie ist also eigentlich eine Engländerin und keine Französin.

    Eigentlich gilt die kleine Schmusebacke als ein sehr ruhiger Hund, der kaum bis gar nicht bellt. Das heißt aber nicht, dass er sich nicht in Ihre Unterhaltung einmischen wird. Französische Bulldoggen können wahrhaftig sehr gesprächig sein. Das Repertoire reicht vom Knurren, Heulen, Jammern, Gurgeln bis hin zum geräuschvollen Gähnen. Unter den Insidern wird dies auch „Frenchie-Talk" genannt.

    Die kleine Knutschkugel ist in der Lage, Gesichter zu machen. In manchen Fällen wird sie Sie anlächeln oder auch schmollen, wenn ihr etwas nicht in den Kram passt.

    Aufgrund ihres Körperbaus kann die Französische Bulldogge äußerst schlecht schwimmen. Ihr Kopf ist proportional zum Körper sehr schwer und die Beinchen sind einfach zu kurz, um sich effizient im Wasser bewegen zu können. Deshalb wurde ein auf der Titanic mitreisender Bully extra versichert. Als das Schiff sank, konnte er sich allerdings retten, wie Überlebende des Unglücks beobachten konnten.

    Dieser Umstand wurde auch in der Verfilmung dieser Geschichte berücksichtigt. Es wurde tatsächlich eine Französische Bulldogge in einigen Szenen gezeigt. Diese durfte nach Abschluss der Dreharbeiten beim Regisseur James Cameron bleiben und selbst der bekannte Schauspieler Leonardo DiCaprio besaß seitdem einen solchen Vierbeiner. Diese Rasse ist noch in vielen anderen Spielfilmen als Schauspieler tätig.

    Französische Bulldoggen sehen einfach niedlich aus. Diese Tatsache macht sich auch die Werbeindustrie zugute. In vielen Werbespots sind Vertreter dieser Rasse zu sehen und werben für die unterschiedlichsten Produkte.

    Selbst im Social Media ist die Französische Bulldogge nicht mehr wegzudenken. Viele Stars und Sternchen sind im Besitz eines solchen Hundes und stellen ihn gerne auf den verschiedenen Internetportalen vor. So entstehen die lustigsten Videos und Schnappschüsse und ja … es gibt sogar Frenchies mit einem eigenen Instagram-Account.

    Falls es Sie interessiert, einem solchen Hund zu folgen, dann schauen Sie sich diese Profile einmal an:

    @oscarfrenchienyc. Ein Bully als Model.

    @frenchiebutt. Der treueste „Dackelblick" überhaupt.

    @monsieur_izo. Diese außergewöhnliche Fellfarbe sorgt für Aufsehen.

    @heyhamlet. Wie ein Zusammenleben mit einer Katze aussieht.

    @missasiakinney. Ihre Besitzerin ist niemand anderes als Lady Gaga.

    Viel Spaß beim Anschauen.

    Kauf und Eingewöhnung eines Welpen

    Sie und Ihre Familie haben sich dazu entschieden, eine Französische Bulldogge zu kaufen. Mit diesem Entschluss ist es aber natürlich nicht getan, denn nun beginnt die Suche nach einem Züchter dieser Rasse.

    Haben Sie diesen gefunden, gilt es, zu erkennen, ob er auch seriös ist und gesunde Welpen anbietet. Worauf Sie hier achten müssen, erfahren Sie in diesem Kapitel.

    Aber Sie müssen noch einiges mehr bedenken, denn wenn Sie sich letztendlich für einen Welpen entschieden haben, braucht das neue Familienmitglied einiges an Zubehör, welches Sie sinnvollerweise schon vor dem Einzug besorgen.

    Zu guter Letzt gibt es auch noch ein paar rechtliche Dinge, die Sie beachten sollten, und wenn der große Tag gekommen ist … wie gestalten Sie den Einzug für den kleinen Welpen möglichst stressfrei? Lesen Sie weiter und Sie erfahren es.

    Der Kauf eines Welpen

    Es ist immer wieder dringlichst erwähnenswert, dass Sie einen Welpen nur bei einem vom VDH anerkannten Züchter kaufen sollten. Hier ist die Wahrscheinlichkeit am geringsten, betrogen zu werden. Der Züchter eines Rassehundes unterliegt strengen Vorschriften. Es finden im Zuchtbetrieb Kontrollen statt, damit die Einhaltung sichergestellt ist. Auch der Wurf von Welpen wird in Augenschein genommen, um eine positive Abnahme des Zuchtwartes zu bekommen.

    Fallen Sie deshalb nicht auf Anzeigen herein, die einen besonders günstigen Welpen anbieten. Oft erhalten Sie hier Tiere, die aus einem sogenannten „Zuchtlabor" stammen. Hier wird nur auf Quantität gesetzt, nicht aber auf Qualität. Die Hündinnen müssen mehrmals im Jahr Junge werfen, damit das Geschäft lukrativ ist. Eine gesundheitliche Vorsorge der Mutter oder der Welpen findet hier aber nicht statt, dies sind dann, im Auge dieses geldmachenden Züchters, unnötige Kosten. Nicht selten sind deshalb die Jungtiere sehr krank und überleben auch oftmals das erste Lebensjahr nicht. Zudem verursachen Sie dem Käufer hohe Rechnungen beim Tierarzt, denn es soll ja trotzdem das Leben des Kleinen gerettet werden.

    Bezahlen Sie lieber bei einem seriösen Züchter einen reellen Preis, der jedoch schon gut und gerne über 1.000 Euro liegen kann. Hier bekommen Sie dann aber einen Welpen, der der Rasse entsprechend gesund ist und über alle notwendigen Untersuchungen und Impfungen verfügt.

    Nun gibt es selbstverständlich auch bei deutschen Züchtern erhebliche Unterschiede. Neben denen, die nur auf den finanziellen Ertrag aus sind, gibt es noch solche, die eine Hundezucht aus reiner Liebhaberei betreiben, und

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