Das sächsische Artilleriekorps: Das Feldartilleriekorps und das Artilleriefuhrwesen 1806 - 1809
Von Jörg Tize
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Über dieses E-Book
Jörg Tize
Baujahr 1961, diplomierter Elektrotechniker. Beschäftigung mit Zinnfiguren seit 1976, Mitglied des Vereins ´´Zinnfigurenfreunde Leipzig´´ und der Zinnfigurengruppe ´´Frundsberg´´, dabei u.a. Mitwirkung am Großdiorama ´´Völkerschlacht bei Leipzig 18.10.1813, südliches Schlachtfeld´´ (Torhaus Leipzig-Dölitz) und ´´Sächsische reitende Artillerie 1812/13´´ (Militärhistorisches Museum Wolkenstein). Mitglied in verschiedenen Darstellungsgruppen der Napoleonischen Epoche (experimentelle Archäologie) seit 1980, seit 1989 in der Gruppe ´´kgl. sächs. I.Regiment leichter Infanterie / Regiment Churfürst Infanterie´´. Seit 1987 Herausgabe von Heften zu verschiedenen Militärthemen und speziell der sächsischen Armee.
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Rezensionen für Das sächsische Artilleriekorps
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Buchvorschau
Das sächsische Artilleriekorps - Jörg Tize
Beiträge zur sächsischen Militärgeschichte zwischen 1793 und 1815
Heft 9/10
Abb.01 Konstruktion der Trauben
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Die Organisation
2.1 Die Friedensorganisation von 1806
2.2 Die Friedensorganisation von 12.11.1806
Die Artillerie in den Feldzügen
3.1 Die Artillerie im Feldzug von 1806
3.2 Die Artillerie im Feldzug von 1807
3.2.1 Beim Korps gegen Preußen
3.2.2 Bei der Grenzsicherung in Schlesien
3.3 Die Organisation beim Korps in Polen
3.4. Die Feldzugsorganisation von 1809
3.4.1 Die Organisation beim mobilen Korps in Österreich
3.4.2 Die Organisation beim mobilen Korps in Polen
3.4.3 Die Organisation bei den Truppen in Sachsen
Die Uniformierung
4.1 Die Uniformierung nach den Stamm- und Ranglisten
4.1.1 Die Stamm- und Rangliste von 1806
4.1.2 Die Stamm- und Rangliste von 1807
4.1.3 Die Stamm- und Ranglisten von 1808 und 1809
4.2 Einzelne Vorschriften
4.2.1 Die Uniformierung der zum 01.05.1806 neu errichteten reitenden Batterei
4.2.2 Vorschrift zur Ajustierung der Fußartillerie vom 23.05.1806
4.2.3 Materialauswürfe zur Ajustierung des Artillerie-Fuhrwesens vom September 1806
4.2.4 Zur Uniformierung der reitenden Artillerie vom 12.04.1809
4.2.5 Uniform-Veränderung zum 01.05.1809
Die Bewaffnung und Ausrüstung
5.1 Die Bewaffnung
5.1.1 Die Feuerwaffen
5.1.2 Die Seitenwaffen
5.2 Lederzeug und sonstige Ausrüstung
Artilleriematerial
6.1 Artilleriemaße
6.2 Geschütze
6.2.1 Geschützrohre
6.2.1.1 Kanonen
6.2.1.2 Wurfgeschütze
6.2.2 Lafetten
6.2.3 Protzen
6.2.4 Räder
6.3 Pulver und Ladungen
6.4 Munitions- und andere Artilleriefahrzeuge
6.4.1 Ausrüstung mit Munition
6.4.2 Ausrüstung mit Requisiten
6.5 Farbgebung
6.6 Pferdeausrüstung
Artilleriedienst
7.1 Reglements
7.2 Bedienung und Einteilung am Geschütz
7.3 Formierung der Batterien
7.3.1 Nach dem Reglement von 1777
7.3.2 In der Praxis
7.3.3 Die innere Einrichtung des Dienstes
7.4 Das Exerzieren mit den Batterien
Quellen
Die Anlagen
01 Landtraktament und Feldtraktament bzw. -zuschuß vom 31.10.1806
02 AHO zu den vom Lande zu Stelleneden Knechten und Pferden 1806
03 AHO zur Fertigung der Montieren für die Stückknechte 1806
04 Extrakt des zur Ausrüstung von 6 Batterien...erforderlichen Materials 1809
05 Auszug aus dem Bericht des Feldzeugwärters Kunert vom 21.06.1809
06 Garnisonen 1806 -1809
07 Schussweiten und Aufsätze der Geschütze beim Scheibenschießen
08 Spezifikation der Gerätschaften in einem Privatlaboratorium 1809
09 Verteilung der Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der Kompanie Tüllmann mit Stand 29.05.1809
10 Bestand Artilleristen Monatsultimo März - September 1809
11 Bestände an Geschütz im Hauptzeughaus
12 Bestand an Armatur-, Lederwerk etc. Stücken der Kompanie Tüllmann per 29.05.1809
13 Die für die Feldzüge 1806 - 1809 dekorierten Offiziere
1. Einleitung
Das sächsische Feld-Artillerie-Korps vereinigte im betrachteten Zeitraum von 1805 - 1809 die Feldartillerie sowie die Mineure und Pontoniere in sich. Die beiden Letzteren werden in diesem Heft nicht betrachtet, sondern finden ihre Berücksichtigung für den genannten Zeitraum im Heft zum Ingenieurkorps.
1806 war die Artillerie noch Hilfswaffe und erst auf dem Weg eine Hauptwaffe zu werden. Noch musste sie den anderen Truppen - besonders der Infanterie - im Gelände folgen, wo ein von der Infanterie mühelos durchschrittener einfacher Graben bereits ein nicht zu überwindendes Hindernis darstellen konnte. Die zu ihrer Deckung kommandierten Truppen waren weiterhin an ihre direkt übergeordneten Verbände gebunden, so dass ein dauerhafter Schutz nicht gewährleistet war. Dazu kam, dass das Artilleriematerial von hierzu ausgehobenen Knechten transportiert wurde, die - auch wenn sie als Nichtkombattanten galten - weder ausgebildet noch bewaffnet waren. Dieses System, welches bereits während einer Schlacht zur Wegnahme von Geschützen und Wagen führen konnte, musste besonders bei einem planlosen Rückzug katastrophale Folgen bewirken und die Artillerie dem verfolgenden Feind als leichte Beute in die Hände fallen lassen.
Es ist aus heutiger Sicht unverständlich, wie das kosten- und herstellungsintensivste Armeematerial so geringen Schutz vor Verlust genoss. Im Feldzug von 1806 verlor die sächsische Artillerie 98 von 113 ins Feld geführten Geschützen und damit 39% des Gesamtbestandes von 251 Feldgeschützen. Der finanzielle Gesamtverlust inkl. notwendiger Reparaturen am wieder eingelieferten Material belief sich auf 214.143 Taler 17 Groschen und 2 132/275 Pfennige¹.
1806 kam erschwerend hinzu, dass die sächsische Armee seit 1796 (lediglich durch die Mobilmachung von 1805 unterbrochen) nicht mehr im Feld gestanden hatte, die Mobilmachung unter denkbar schlechten Vorraussetzungen erfolgte und die praktischen Erfahrungen fehlten bzw. nicht mehr so präsent waren, wie sie es hätten sein sollen. Diese Zustände haben sich bis 1809 jedoch kontinuierlich verbessert.
Originalmaterial an Feldgeschütz² und Wagen hat sich - die im Heft zur Regimentsartillerie behandelten 4pfündigen Schnellfeuerkanonen ausgenommen³ - bisher nicht auffinden lassen.
Durch die seit 1809 erschienenen Werke des Herrn Friedrich Gustav (später von) Rouvroy⁴ sind eine Vielzahl interessanter Details zum Artilleriematerial der damaligen Zeit in Wort, Zahl und Bild erhalten geblieben.
Die Aktenlage im HStA Dresden ist erfreulicherweise gut, wobei sie - aus meiner ganz persönlichen Sicht - gern umfangreicher und vollständiger sein könnte. An dieser Stelle wieder mein herzlichster Dank an die Damen und Herren des HStA Dresden für die wie immer problemlose Bereitstellung der Akten. Ausdrücklich begrüßen möchte ich den vom HStA beschrittenen Weg der Digitalisierung und online-Bereitstellung der Akten.
Mein herzlichster Dank gilt auch Herrn Jens Schurig für die Unterstützung mit Informationen und Bildmaterial sowie Herrn Ingo Busse für den interessanten Informationsaustausch.
Ich möchte mich auch bei Ihnen, verehrter Leser, für den Erwerb dieses Buches bedanken. Insofern Sie Anregungen haben oder über den Inhalt diskutieren wollen, so können Sie mich via email unter
sachsen-titze@t-online.de
erreichen.
Eilenburg im November 2022
Ihr
Jörg Titze
Abb. 02 leichter 12-Pfünder
¹ Den Taler zwischen 150 - 200 EUR gerechnet ergibt dies einen Verlust von 32 - 48 Mio EUR.
² Vor dem Krieg waren zumindest ein schwerer 8- und ein schwerer 12-Pfünder (Rohre) vorhanden, wie ein Foto von Walter Möbius vom 15.10.1937 beweist.
³ Heft 7 dieser Reihe
⁴ Friedrich Gustav (seit 1827 von) Rouvroy / 26.06.1771 in Dresden, † 18.04.1839 in Dresden / 1787 Unteroffizier, 1791 Stückjunker, 1796 Sousleutnant, 1806 Premierleutnant, 1810 Capitain, 1812 Major, 1821 Oberstleutnant, 1825 Oberst
2. Die Organisation
2.1 Die Friedensorganisation von 1806
Feldartilleriekorps
Reitende Batterie⁶
Handwerker Beim Train
Pontonierkompanie
Artilleriefuhrwesen
Ein stehendes Artilleriefuhrwesen existierte nicht. Im Falle einer Mobilmachung wurden die Knechte und Pferde von den Ämtern nach einem vorgegebenen Schlüssel gestellt. Die Wagen- und Schirrmeister wurden durch geeignete und sich hierzu verpflichtende Subjekte der Kavallerieregimenter gewonnen und die restlichen und notwendigen Personen (Professionisten, Fouriers, Feldscheer etc.)
