Applaus für das OP-Team: Familie Dr. Daniel 8 – Arztroman
Von Marie Francoise
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Über dieses E-Book
Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Arztromanen interessiert: medizinisch hochaktuelle Fälle, menschliche Schicksale, die uns zutiefst bewegen.
In der Villa von Dr. Robert Daniel war ein großes Fest im Gange, denn sein Sohn Stefan und dessen langjährige Freundin Darinka Stöber feierten Verlobung. »Na, Schwager, wann läuten denn die Hochzeitsglocken?« wollte Dr. Jeff Parker wissen, der nun schon seit geraumer Zeit mit Stefans jüngerer Schwester Karina verheiratet war. Zärtlich nahm Stefan seine glückstrahlende Verlobte in den Arm. »So bald wie möglich. Ich habe das Junggesellenleben nämlich gründlich satt.« Jeff nickte. »So ging's mir auch.« Er seufzte vernehmlich. »Allerdings fühle ich mich im Moment schon fast wieder so, als wäre ich immer noch ledig. In der Waldsee-Klinik geht's meistens rund, und Karina wird in der Thiersch-Klinik auch gehörig eingespannt, so daß wir unsere gemeinsamen Stunden wirklich an einer Hand abzählen können.« »Der Professor schenkt seinen Ärzten nichts«, mischte sich Dr. Wolfgang Metzler ein, der in der Thiersch-Klinik ebenfalls seine Assistenzzeit absolviert hatte und jetzt Chefarzt des Kreiskrankenhauses war. Dann wandte er sich Stefan und Darinka zu und lächelte sie an. »Ich freue mich für euch beide, schließlich habe ich den Beginn dieser Love-Story live miterlebt.« Er wandte sich Dr. Parker zu.
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Applaus für das OP-Team - Marie Francoise
Familie Dr. Daniel
– 8 –
Applaus für das OP-Team
Marie Francoise
In der Villa von Dr. Robert Daniel war ein großes Fest im Gange, denn sein Sohn Stefan und dessen langjährige Freundin Darinka Stöber feierten Verlobung.
»Na, Schwager, wann läuten denn die Hochzeitsglocken?« wollte Dr. Jeff Parker wissen, der nun schon seit geraumer Zeit mit Stefans jüngerer Schwester Karina verheiratet war.
Zärtlich nahm Stefan seine glückstrahlende Verlobte in den Arm. »So bald wie möglich. Ich habe das Junggesellenleben nämlich gründlich satt.«
Jeff nickte. »So ging’s mir auch.« Er seufzte vernehmlich. »Allerdings fühle ich mich im Moment schon fast wieder so, als wäre ich immer noch ledig. In der Waldsee-Klinik geht’s meistens rund, und Karina wird in der Thiersch-Klinik auch gehörig eingespannt, so daß wir unsere gemeinsamen Stunden wirklich an einer Hand abzählen können.«
»Der Professor schenkt seinen Ärzten nichts«, mischte sich Dr. Wolfgang Metzler ein, der in der Thiersch-Klinik ebenfalls seine Assistenzzeit absolviert hatte und jetzt Chefarzt des Kreiskrankenhauses war. Dann wandte er sich Stefan und Darinka zu und lächelte sie an. »Ich freue mich für euch beide, schließlich habe ich den Beginn dieser Love-Story live miterlebt.« Er wandte sich Dr. Parker zu. »Wissen Sie, Jeff, es war kurz nach Eröffnung der Waldsee-Klinik. Damals war ich dort Chefarzt und Gerrit Oberarzt, während für Stefan gerade die Assistenzzeit begonnen hatte. Unglücklicherweise konnte er Gerrit damals noch nicht besonders gut leiden…«
»Schamlose Untertreibung«, fiel Dr. Gerrit Scheibler, der jetzige Chefarzt der Waldsee-Klinik, seinem Schwager ins Wort. »Stefan war bockig und frech, manchmal sogar richtig unverschämt zu mir.«
Verlegen fuhr sich Stefan durch die dichten, dunklen Locken. »Meine Güte, hört bitte auf mit diesen alten Geschichten! Ich weiß selbst, daß ich mich damals unmöglich benommen habe, aber inzwischen ist das schon fast verjährt. Ich habe meine Assistenzzeit längst hinter mir, mache in der Sommer-Klinik meinen Facharzt und darüber hinaus ist Gerrit inzwischen mein bester Freund…«
»Aber seinerzeit mußte ich Stefan zur Strafe Wochenenddienst aufbrummen«, fuhr Dr. Metzler ungerührt fort. »Es war ein wundervoller Sonntag – dreißig Grad im Schatten, das herrlichste Badewetter, aber Darinka – damals süße fünfzehn – hatte nichts Besseres zu tun, als dem armen Stefan in der Klinik Gesellschaft zu leisten und ihm damit den Strafdienst ein wenig zu verschönern.«
Dr. Parker schmunzelte. »Das ist wahre Liebe.«
Stefans Blick ruhte voller Zärtlichkeit auf Darinkas hübschem Gesicht, das von langen, tiefschwarzen Haaren umrahmt war. Dunkle, wie Samt anmutende Augen gaben dem bezaubernden Mädchengesicht einen ganz besonderen Reiz.
»Deshalb heiraten wir demnächst ja auch«, meinte Stefan, dann legte er einen Arm um Darinkas Schultern und grinste. »Komm, Liebling, suchen wir uns andere Gesellschaft, bevor dir diese Ärzteschar hier noch andere Schauermärchen über mich erzählt.«
Darinka schmunzelte. »Die meisten kenne ich ja ohnehin schon.«
Dr. Metzler lachte. »Trotzdem willst du den Burschen heiraten?«
»Natürlich«, bekräftigte Darinka. »Das wollte ich schon als Fünfzehnjährige.«
»Stefan ist wirklich ein Glückspilz«, urteilte Dr. Scheibler, während er dem verliebten jungen Paar nachschaute.
»Na, du kannst dich aber auch nicht beklagen«, entgegnete Dr. Metzler energisch. »Mit meiner Schwester hast du das reinste Goldstück erwischt.«
»Stimmt.« Dr. Scheiblers Lächeln bewies, daß ihm der Schalk im Nacken saß. »Sie hat glücklicherweise keine Ähnlichkeit mit dir.«
Dr. Metzler seufzte abgrundtief. »Womit habe ich eine solche Verwandtschaft eigentlich verdient?«
Der junge Anästhesist hob abwehrend beide Hände. »Kein Kommentar.« Er grinste lausbubenhaft. »Wissen Sie, Wolfgang, ich darf es mir mit Gerrit nicht verscherzen. Er ist immerhin mein Chefarzt und kann mich in der Klinik die Hölle durchleben lassen.«
»Das würde er nicht wagen«, urteilte Dr. Daniel, der unbemerkt zu diesem Männerkreis getreten war. Jetzt legte er väterlich einen Arm um Dr. Parkers Schultern. »Du bist schließlich mein Schwiegersohn, und ich bin Direktor der Waldsee-Klinik.«
»Was ich eigentlich schmerzhaft zu spüren bekommen habe«, ergänzte Dr. Parker. »Im Dienst kennst du nämlich keine Verwandtschaft und stutzt mich im Bedarfsfall genauso zurecht wie alle anderen.«
»So ein Ungeheuer bin ich?« fragte Dr. Daniel gespielt entsetzt, dann schüttelte er den Kopf. »Du scheinst mich wohl mit Prof. Thiersch zu verwechseln.«
Dr. Parker lachte. »Das wäre nur schwer möglich.« Er zuckte die Schultern. »Ich verstehe gar nicht, wie Karina es bei diesem ungehobelten Klotz aushält.«
»Er spielt den wilden Mann ja nur«, entgegnete Karina, die Jeffs Worte gehört hatte.
»Aber ziemlich überzeugend«, ergänzte Dr. Parker. »Ich erinnere mich mit Grauen an die Operation, bei der ich unter seinen Augen die Anästhesie machen mußte. Ich glaube, wenn mir nur ein einziger Fehler unterlaufen wäre, hätte er mich mit Haut und Haaren gefressen.«
Lächelnd schmiegte sich Karina an ihren Mann. »Das hätte ich ihm niemals erlaubt.«
»All dem entnehme ich, daß du mich als Chefarzt vorziehst und der Waldsee-Klinik noch lange treu bleiben wirst«, folgerte Dr. Scheibler.
»Aber mit Sicherheit!« bekräftigte Dr. Parker. Mit den Fingerspitzen streichelte er zärtlich durch Karinas langes, goldblondes Haar. »Wenn meine geliebte Ehegattin von dem wilden Professor erst mal die Nase gestrichen voll hat, dann wird sie hoffentlich auch an die Waldsee-Klinik wechseln, damit wir uns endlich öfter als einmal im Monat sehen können.«
»Du übertreibst maßlos«, knurrte Karina. »In letzter Zeit waren wir verhältnismäßig oft zusammen.«
»Oft nennst du das?« Dr. Parker schüttelte den Kopf. »Na, ich weiß nicht…«
»Vielleicht reicht ihr das ja schon«, wandte sich Jeff an
Dr. Metzler. »Sagten Sie vorhin etwas über Verwandtschaft, Wolfgang?« Er wies mit dem Daumen auf Stefan. »Ich habe mir da auch einen liebenswerten Schwager ausgesucht, finden Sie nicht?«
»Du hast ja auch nicht ihn geheiratet, sondern mich«, stellte Karina klar.
»Glücklicherweise«, betonte Dr. Parker, dann fügte er mit einem neckischen Seitenblick auf Stefan hinzu: »Die arme Darinka tut mir jetzt schon leid.«
Stefan grinste. »Retourkutsche angenommen. Es ist doch immer wieder…«
Er wurde unterbrochen, als sich Dr. Daniels sechsjähriges Töchterchen Tessa dazwischendrängte.
»Für mich hat mal wieder keiner Zeit!« beklagte sie sich empört. »Alle unterhalten sich nur, und ich langweile mich!«
Spontan nahm Stefan sein Schwesterchen auf den Arm. »Das ist ja wirklich unerhört, Prinzessin! Bei meiner Verlobung soll sich niemand langweilen und du schon gar nicht!«
Schmeichelnd schlang Tessa ihre Arme um seinen Nacken. »Ich hab’ dich lieb, Stefano.«
Dr. Parker schmunzelte. »Die weiß aber ganz genau, wie sie’s machen muß.« Er seufzte leise. »Die Männer, denen sie einmal reihenweise die Herzen brechen wird, tun mir heute schon leid.«
Alle lachten, dann blickte sich Dr. Scheibler suchend nach seinem Adoptivsohn um.
»Ich bin ja eigentlich davon ausgegangen, daß sich Rudi ein bißchen mit euch Kleinen beschäftigen würde«, meinte er.
Vorwurfsvoll sah Tessa ihn an. »Ich bin nicht klein! Im Herbst komme ich in die Schule, und wenn man erst mal in der Schule ist, ist man nicht mehr klein!«
