Hexenbesen Zauberkessel: 7 Geschichten von Dunkel & Hell
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Über dieses E-Book
Wie immer sind die Geschichten von Missi St. Gabriel mit Schmunzelfaktor, und regen doch zum Nachdenken an.
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Buchvorschau
Hexenbesen Zauberkessel - Missi St. Gabriel
Vorwort
Unheimlich ist sie. Die Nacht. Mit all ihren Schatten und ihrer Finsternis. Besonders finster und mit ungutem Gefühl erwartet, die Nacht vor dem ersten Mai.
Einst brannten auf den Feldern der Bauern enorme Reisig- und Holzhaufen, in deren Flammen die Bäuerinnen geweihte Palmwedel hineinwarfen. Gekreuzt lagen die Strümpfe vor den Betten der Kinder, auf dass ihnen kein Unheil geschähe. Alles an Besen, Mistgabeln und anderen bestielten Werkzeugen auf dem Hof, musste aufrecht zum stehen kommen.
Der Mesner ließ die Wetterglocke klingen, und die jungen Männer des Dorfes flochten, zur Mitternacht mit dem Geläut, Rindsschweifhaare in die langen Peitschen, die Goaßeln
. Dann wurde gewartet, auf jene, die man jetzt mehr fürchtete, als in jeder anderen Nacht im Jahr.
Über 200 Jahre Mord gingen 1775, mit der letzten Hexenverbrennung zu Ende. Hauptsächlich tobte der Wahn der Hexenverfolgung während des dreißigjährigen Krieges, durch die Reihen des Volkes.
Die verbreitete Meinung, dies sei eine Erscheinung, die ihren Höhepunkt im Mittelalter hatte, ist genauso unrichtig, wie die Annahme, Hexenverfolgung sei einzig und alleine Sache der Kirche gewesen.
Bereits bei den vorchristlichen Germanen, gab es Verbrennungen von Schadenzauberern. Jedoch existierte im karolingischen Frühmittelalter keinerlei Hexenverfolgung.
Das Bild, hinter dem Begriff Hexe
, war von jeher eine Konstruktion. Intellektuelle verbanden mit der Tradition der Volksheilkunde und volkstümlichen Zauberei, den Teufelspakt.
Eine augenscheinliche Abwendung vom christlichen Glauben, durch Ausübung dieser, nicht mit den Glaubensgrundsätzen konformen Praktizierungen, Ritualen und Heilzauber, stellte somit diesen Teufelspakt dar. Was logisch nicht erklärt werden konnte, ging sprichwörtlich nicht mit Rechten Dingen
zu, musste also mit dem Teufel in Verbindung stehen.
Erst die Übernahme einzelner Aspekte, des Glaubens über die Magie in das Strafrecht, löste die Massenverfolgung aus.
Die Mehrzahl der Opfer, bei denen kein Unterschied mehr zwischen magischen Handlungen
, volkstümlicher Heilkunde und schadhafter Magie
gemacht wurde, waren Frauen. Auch die Konfession oder der gesellschaftliche Rang spielten in der Hochzeit der Verfolgung keine Rolle.
Auch wenn die Kirche dieses Feuer durch Inquisitoren, durch Unterstützung der Verhöre und Schauprozesse weltlicher Gerichte geschürt hat, so wurde es nicht von ihr entfacht.
Der Glaube an das Böse, ist so alt wie die Menschheit selbst.
Dabei ist es vollkommen egal, welchen Namen wir vergeben, ist seine Quelle doch immer die Angst selbst. So getraue ich mich zu behaupten, dass nicht die Not mit den Hexen, sehr wohl aber die Hexen und auch so manch andere dunkle Gefahren, durch die Not entstanden sind. Und sei es nur die Not, etwas nicht erklären zu können.
Der Hexenkater
Eine Erbschaft mag so manchen erfreuen, da in den meisten Fällen dieser Einschnitt ins Leben die Hinterbliebenen aus einer prekären Situation erlöst. Sieht man sich die Fälle genauer an, so wird man erstaunt sein über den hohen Deckungsfaktor, der sich aus den verschiedenen Misslagen und den Sterbedaten der Erblasser ergibt. Dies ist keine Unterstellung für etwaiges Nachhelfen von gewissen Erben, auch wenn dies bei manchen Dahingeschiedenen der Fall gewesen sein könnte. Nein, was ich damit sagen will ist, die meisten alten Leute scheinen genau zu wissen, wann der beste Zeitpunkt für ihr Ableben gekommen ist, um ihren Lieben noch ein letztes Mal damit zu nutzen.
Doch so ein Fall geht auch mit der Trauer einher.
Ein nagendes Gefühl, welches einem die Kehle zuschnürt und die Schönheiten des Tages aus dem Leben reißt.
Doch jede Trauer geht vorüber, genau wie es das Leben tut und es wird leichter mit der Zeit. Auch Maria macht gerade diese Erfahrung, als sie sich stark genug sieht, ihr Erbe anzutreten. Als der erste Schock vorüber war.
Ein kleines Holzhäuschen am Waldesrand, mit einem hübschen aber ungepflegten Garten, in dem vorher ihre Großmutter gelebt hatte. Maria hat schon lange keine Eltern mehr, Geschwister ihrer Mutter gibt es nicht, der Vater schon lange verschollen
. Eine ganz normale, neuzeitliche Familie eben, wie es sie zu tausenden auf der Welt gibt.
So fügt es sich, dass sie die einzige Erbin ist.
Lange Zeit hatte sie die Alte Frau schon nicht mehr gesehen. Das letzte Mal vor einem knappen Jahr, als sie in ein Altersheim verbracht wurde, weil sie sich nicht mehr hatte selbst verpflegen können. Die Nachricht über den Tod ihrer Oma hatte Marie erschüttert. Nicht alleine deswegen, weil sie die alte Frau geliebt hatte, war sie doch bei ihr aufgewachsen. Hauptsächlich, weil ihr in diesem Moment bewusst wurde, wie lange sie ihre Großmutter schon nicht mehr besucht hatte. Anfangs hatte sie sich vorgenommen jede Woche einmal bei ihr im Heim vorbei zu sehen. Doch man ist im Leben oft zu beschäftigt um sich an Dinge zu halten, die man sich selbst vornimmt. Meistens füllen die Aufgaben, die man von anderen auferlegt bekommt, schon die Zeit, die man eigentlich für sich selbst haben wollte.
Mit dem Schlüssel in der Hand, steht sie vor dem Gartentürchen. Es hängt nur noch in einer Angel und wird hauptsächlich von den Schlingpflanzen gehalten, die daran in die Höhe
