Unterwegs auf der linken Straßenseite: Meine Reisen in Großbritannien und Irland
Von Torsten Stau
()
Über dieses E-Book
Mehr von Torsten Stau lesen
Methoden der projektorientierten Risikoanalyse: Klassifikation und kritische Betrachtung ausgewählter Verfahren Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGo west: Meine Reisen in Frankreich und Benelux Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHundekauf und Hundetraining: Eine kleiner Guide für Dich Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAuf den Spuren der Habsburger: Meine Reisen in Österreich und Ungarn Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIn den Schluchten des Balkan: Meine Reisen in Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Serbien, Mazedonien und Albanien Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGeld verdienen im Internet: Ein kleiner Guide für Dich Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZweimal zum Nordkapp und einmal rund um die Ostsee: Meine Reisen in Skandinavien und im Baltikum Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungenim Land von Pizza und Pasta: Meine Reisen in Italien Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVermögensaufbau: Ein kleiner Guide für Dich Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnlich wie Unterwegs auf der linken Straßenseite
Ähnliche E-Books
Wiedersehen im nächsten Jahr: Meine Erlebnisse als au-pair-Mädchen in England Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWir Zwei umrunden die Isle of Wight: Mit dem Rucksack unterwegs in Südengland Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLust auf London!: Eine etwas andere Fototour. Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBeliebte Orte, geliebte Städte: Reisegeschichten mal hier mal dort Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchottland + Insel Skye Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEn Pédale, en Pédale - Mit dem Fahrrad nach Schottland: Von Bremen nach Fort William Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenYork lieben lernen: Der perfekte Reiseführer für einen unvergesslichen Aufenthalt in York inkl. Insider-Tipps, Tipps zum Geldsparen und Packliste Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWales: Eine Motorradreise durch das Land der Sagen und Legenden Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMiteinander reisen und "ma guggen": Ein anderes Reisetagebuch Teil 7 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVon der Freiheitsglocke zum Freiheitspfad: Eine Reise über Philadelphia über Kanada nach Boston Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenOn Tour: Das Buch zum Fotobuch Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBruckmann Reiseführer Südengland: Zeit für das Beste: Highlights, Geheimtipps, Wohlfühladressen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFish 'n' Ships: Ein Segelsommer rund England und Schottland Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNormandie: Rundfahrt mit dem Wohnmobil Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEuropa ohne die EU: Großbritannien, EFTA Länder CH, FL, N, IS (Perspektiven): Events. Highlights. Investitionen. 400 Bilder, 10 Reisen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBruckmann Reiseführer Cornwall und Devon: Zeit für das Beste: Highlights, Geheimtipps, Wohlfühladressen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnbekanntes Mittel-Irland: Von Dublin bis zu den Aran-Inseln Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSo lebt London: Der perfekte Reiseführer für einen unvergesslichen Aufenthalt in London inkl. Insider-Tipps, Tipps zum Geldsparen und Packliste Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFrankreich für junge Leute: Jobs, Praktika, Austausch, Landeskunde Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKopfüber Down Under - Teil 2: Mit dem Camper durch Neuseeland Teil 2 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEs muss nicht immer Spanien sein: Ein Rucksack, zwei Füße und vier andere Wege Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAuf nach London: Der perfekte Reiseführer für einen unvergesslichen Aufenthalt in London - inkl. Insider-Tipps Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHausbooturlaub in Irland: Grüne Insel, blaues Wasser Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen... ein weiteres mal um die weite Welt ... Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMein bierisches Tagebuch - Teil 2: Mit Bus und Bahn durch Irlands Norden Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIrland: Eine Motorradreise auf dem "Wild Atlantic Way" Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSehnsuchts-Trip Sankt-Lorenz-Strom: Eine Rundreise über New York, Niagara, Thousand Islands, Montreal, Québec, Halifax und Bar Habour Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZu Kreuze fahren rund um Westeuropa: in 17 Tagen von Monaco nach Bremerhaven Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEngland für Junge Leute: Jobben, Reisen, Leben Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen15 Orte in Schottland, die man gesehen haben muss Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Reisen für Sie
Lexikon der Symbole und Archetypen für die Traumdeutung Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Computergeschichte(n): Die ersten Jahre des PC Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAnglizismen und andere "Fremdwords" deutsch erklärt: Über 1000 aktuelle Begriffe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMarokko: Agadir und Umgebung - Stadtrundfahrt in Marrakesch Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Kinderlieder: 100 Liedertexte der schönsten Kinderlieder Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Roadtrips Alpen: Die ultimativen Traumstraßen zwischen Wien und Nizza Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAmerikanische Reise 1799-1804: Rekonstruiert und kommentiert von Hanno Beck Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLeben zeichnen: StricheLinienKonturen – Das graphische Werk Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZe Germans: An expat's guide to living in Germany Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenReise über Polen durch das Baltikum Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAbenteuer in Kimchi-Land: Vom Leben, Arbeiten, Reisen, Verzweifeln und Staunen in Südkorea Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenToskana für Anfänger: Florenz, Pisa, Lucca, Siena, San Gimignano, Voltera Certaldo mit venezianischem Intermezzo Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNützliche Reisetipps Spanien: Die schönsten Urlaubsorte, die besten Strände, Ausflüge ins Landesinnere Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAntiTerrortraining in den Schwarzen Bergen: Geschichten mit Geschichte aus der Uckermark Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRad ab 2: Zum zweiten Mal mit dem Rad um die Welt - Vier Jahre, 68 Länder und 88.000 Kilometer Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenALS SIE VERSCHWANDEN: DAS VERGESSENE ERBE DER MENSCHHEIT Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSecret Citys Deutschland: 60 charmante Städte abseits des Trubels Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Alles außer Q: Das ABC der systemischen Beratung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenÜberleben auf eigene Faust: Survival Pocket Guide Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenThüringen - Burgen, Schlösser & Wehrbauten Band 1: Standorte, Baubeschreibungen und Historie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Hund - Das unbekannte Wesen: Ein Leitfaden zur Eingewöhnung des Hundes in ein neues Heim oder Vertrauen und Dankbarkeit - die universellen Heilmittel Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Rezensionen für Unterwegs auf der linken Straßenseite
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Unterwegs auf der linken Straßenseite - Torsten Stau
Kurztrip nach London, 7.-9. November 2008
Auf meinen vielen Reisen hat es mich natürlich auch auf die britischen Inseln verschlagen. Dabei habe ich zwar Irland und Schottland gründlicher bereist, jedoch abgesehen von mehreren Besuchen in London von England nur wenig gesehen, bevor Corona und der BREXIT zuschlugen. Hier gibt es also noch reichlich Nachholbedarf…
Trotz der Erfahrungen mit Nachtfahrten zum Hafengeburtstag in Hamburg, zum Oktoberfest in München und zu diversen Fußballspielen habe ich noch einen draufgesetzt und mir tatsächlich eine Städtetour nach London ohne Flug und ohne Übernachtung gegönnt! Es wurde also über Nacht hin und zurückgefahren, was aber mit zwei Fährüberfahrten und einer Stadtrundfahrt nur schlappe 59 Euro kostete. Ursprünglich wollte ich das Ganze noch toppen, indem ich vorher zum Auswärtsspiel der TuS Koblenz bei Alemannia Aachen mitfahre, aber zur Zeit bringen TuS-Auswärtsspiele niemandem so recht Freude außer den Gegnern...
So habe ich mich denn am Freitag um 23:15 Uhr vor der Sparda-Bank am Hauptbahnhof eingefunden und bekam einen Fensterplatz in der Nähe der Seitentür. Da es in Richtung Norden ging, war Koblenz die erste Station, und es wurden in der nächsten Stunde in allen möglichen Nachbarorten die übrigen Fahrgäste eingesammelt, bis schließlich alle 52 Plätze belegt waren. In Mülheim-Kärlich stieg eine Gruppe von 19 Leuten zu, bei denen es sich überwiegend um Polen handelte, die zu Verwandtenbesuchen unterwegs waren und entsprechend viel Gepäck dabeihatten.
Obwohl ich wie üblich im Bus nicht wirklich schlafen konnte und die Polen noch bis gegen 2 Uhr recht aktiv waren, habe ich von der weiteren Fahrt durch Belgien und Frankreich sowie der Pause hinter Brüssel nicht allzu viel mitbekommen. Die Abfahrt der Fähre in Calais war für 7 Uhr angesetzt, doch mussten wir wegen der Einreiseformalitäten rechtzeitig dort sein. Die Briten sind zwar nicht ganz so paranoid wie die Amerikaner, aber alles, was vom Kontinent auf die Insel herüberkommen will, ist natürlich erst einmal suspekt. Für mich ist es übrigens das erste Mal, dass ich Kontinentaleuropa verlasse.
Der Fährhafen in Calais wirkte umso beeindruckender, weil er um diese Zeit am Samstag recht leer war. Die Fährschiffe sind ebenfalls von eindrucksvoller Größe, aber das kenne ich ja schon von meiner Skandinavienreise. Zwar werden die Häfen auch von P&O und der Norfolkline bedient, doch waren wir mit Seafrance unterwegs. Es ist doch immer wieder lustig, wenn Franzosen Englisch sprechen! Deshalb habe ich sowohl an Bord als auch neulich in Paris sogar dann kein französisches Wort außer „merçi" gebraucht, wenn meine geringen Kenntnisse ausgereicht hatten und/oder die anderen auch Deutsch verstanden. Als Deutscher mit Franzosen Englisch zu sprechen, ist quasi eine doppelte Rache. Wie dem auch sei, die Überfahrt war ruhig, und die Dämmerung kam so rechtzeitig, dass wir die berühmten Kreidefelsen (White Cliffs) von Dover schon bei Tageslicht sehen und fotografieren konnten. Der Fährhafen von Dover ist noch größer und beeindruckender als sein französisches Gegenüber. Die Überfahrten dauern eigentlich etwa 75 Minuten, doch wird seit einiger Zeit wegen der hohen Treibstoffpreise langsamer gefahren, so dass derzeit etwa 90 Minuten benötigt werden.
Da Großbritannien uns eine Stunde hinterherhinkt (damit habe ich nach Finnland mit osteuropäischer Zeit zum zweiten Mal die mitteleuropäische Zeitzone verlassen), betrat ich gegen 7:30 Ortszeit erstmals die seltsame Inselwelt. Der größte Kulturschock bestand erwartungsgemäß darin, dass die Leute dort tatsächlich auf der linken Straßenseite fahren und verkehrstechnisch alles spiegelverkehrt ist! Das ist ähnlich wie bei der im Jahr zuvor erlebten Mitternachtssonne: jeder weiß davon, man hat auch schon Fotos gesehen, aber so richtig glaubt man es erst, wenn man es mit eigenen Augen sieht. Dadurch befinden sich unsere Bustüren natürlich nun auf der falschen Seite und man muss mehr oder weniger in den Straßenverkehr hinein aussteigen, was noch dadurch erschwert wird, dass London eine sehr busfeindliche Stadt ist und man außer an der St. Paul’s Cathedral nirgendwo richtig zu Fotostopps anhalten kann.
Nach London sind wir über Canterbury und Greenwich hineingefahren, wobei wir auch das berühmte Observatorium mit dem dort festgelegten Null-Meridian gesehen haben. In der Stadt sind wir bei leider überwiegend schlechtem Wetter fast drei Stunden lang herumgefahren und bekamen so ziemlich alles gezeigt, was man von London so kennt, wobei ich mir den Tower allerdings größer vorgestellt hatte. Leider ließ sich wegen des Wetters und des Blickwinkels nicht alles gut fotografieren, aber das wird sich bei weiteren, eventuell auch längeren Besuchen nachholen lassen. Unterwegs stiegen an verschiedenen Stellen einzelne Mitreisende aus, als Treffpunkt für die Rückfahrt wurde der Obelisk Cleopatra’s Needle am Embankment etwa gegenüber vom Riesenrad London Eye vereinbart.
Bedingt durch die verschobenen Abfahrtzeiten der Fähren hatten wir anschließend noch etwa acht Stunden Aufenthalt, in denen wir uns selbst beschäftigen durften bzw. mussten. Das war ziemlich lange, vor allem in Anbetracht des Wetters und der schon früh einsetzenden Dunkelheit. Immerhin fand an diesem Samstag die Lord Mayor Parade statt, und abends gab es mehrere Feuerwerke anlässlich des Guy Fawkes Days, der eigentlich bereits am 5. November gewesen war. In der Innenstadt konnte man an verschiedenen Stellen die Vorbereitungen für die am Sonntag
