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Babygeschichten vom Franz
Babygeschichten vom Franz
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eBook29 Seiten17 Minuten

Babygeschichten vom Franz

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Über dieses E-Book

Der Franz hat es so satt. Seit Monaten spinnt die Gabi nämlich total. Sie wird große Schwester und tut beinahe so, als kriegte sie das Baby. Und damit sie alles kann, wenn das Baby da ist, muss der Franz ständig mit ihr "Baby" üben. Er muss eine Strumpfhose anziehen und sich eine Bommelmütze aufsetzen, er strampelt auf Kommando und schließt die Augen, wenn die Gabi säuselt: "Babylein, schlaf schön!" Nur einmal ist er geflüchtet, da wollte die Gabi Windeln bei ihm wechseln. Heute soll das Baby endlich kommen und der Franz hofft inständig, dass die Gabi dann wieder normaler wird.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum1. Mai 2012
ISBN9783862746170

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    Buchvorschau

    Babygeschichten vom Franz - Christine Nöstlinger

    1.

    Wie der Josef mit dem Franz trainiert

    Wie der Josef mit dem Franz trainiert

    Der Franz ist acht Jahre alt. Wer das nicht weiß, würde ihn auf sechs Jahre schätzen. Weil er sehr klein ist. Früher hat er sich geärgert, wenn ihn jemand für jünger gehalten hat, als er in Wirklichkeit war. Nun hat er sich schon daran gewöhnt.

    Wundert sich mal wieder jemand, dass er so klein ist, sagt er: „Auf Länge kommt es im Leben nicht an. Es stört ihn auch nicht mehr, wenn ihn jemand für ein Mädchen hält. Weil seine Freundin, die Gabi, sagt: „Wer so hübsch ist wie du, wird leicht mit einem Mädchen verwechselt, Frauen sind das schöne Geschlecht.

    Aber dass seine Stimme total piepsig wird, wenn er sich aufregt, daran kann sich der Franz nicht gewöhnen. Wie ein Wellensittich piepst der aufgeregte Franz. Und wenn er sich sehr aufregt, kriegt er nicht mal einen Pieps raus.

    Sein großer Bruder, der Josef, versucht oft, ihm das Piepsen abzugewöhnen. „Brüll-Training" nennt er das. Da packt er einen Fuß vom Franz, reißt ihn hoch und zieht dran. Dann bleibt dem Franz nichts übrig, als auf einem Bein hinter dem Josef herzuhüpfen. Und der schleppt den hüpfenden Franz durchs Zimmer und schreit: „Ich bin gemein zu dir! Das regt dich auf, das macht dich zornig! Verfluch mich! Schrei deine Wut

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