Geschichtliche Darstellung der Burg Streitberg: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann
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Über dieses E-Book
Ihr Hauptzweck war die Verteidigung gegen ungerechte Angriffe, doch wurden sie in den heillosen Fehdezeiten öfters missbraucht und zu Räuberhöhlen gemacht. ... Ich beschränke mich gegenwärtig selbst nur auf die geschichtliche Darstellung der vier Burgen Streitberg, Neideck, Altenburg bei Bamberg und Gößweinstein, welchen jedoch die zwei Burgen Tüchersfeld als kleine Zugabe folgen werden.
Sie sind in mancher Hinsicht merkwürdig, besonders Streitberg und Altenburg. Ich glaube daher, eine gute Auswahl getroffen zu haben.« Oesterreicher
Mit der Reihe »Auf historischen Spuren« hat sich die Autorin zur Aufgabe gemacht, Literatur vergangener Jahrhunderte für heutige Leser aufzubereiten und wieder zur Verfügung zu stellen.
Dabei wird der Schreibstil des Verfassers möglichst unverändert übernommen, um den Sprachgebrauch der damaligen Zeit zu erhalten. Gleichwohl werden Änderungen, die sich beispielsweise aus der Überprüfung historischer Fakten ergeben, schonend eingearbeitet.
Das vorliegende Buch enthält gegenüber der Originalausgabe unter anderen Berichtigungen kleinerer Irrtümer.
Paul Oesterreicher
Der Geschichtsforscher Paul Oesterreicher wurde im Jahr 1766 in Forchheim geboren. Er verfasste als königlicher Rat und Archivar zu Bamberg mehrere Schriften und starb am 03.02.1839 ebenda.
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Buchvorschau
Geschichtliche Darstellung der Burg Streitberg - Paul Oesterreicher
Geschichtliche Darstellung der Burg Streitberg
Geschichtliche Darstellung der Burg Streitberg
In liebevollem Gedenken
Vorwort zur Neuausgabe
Kleine Vorrede
Die Burg Streitberg
Impressum
Geschichtliche Darstellung der Burg Streitberg
von
Paul Oesterreicher
der Philosophie-Doktor, der Rechte Lizenziat, königlich-bayerischer Rat und Archivar zu Bamberg,
dann korrespondierendes Mitglied der königlichen Akademie der Wissenschaften zu München und
der Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde zu Frankfurt
___
Aufbereitet für die heutige Leserwelt
von Claudine Hirschmann
Neuausgabe
Edition gerik CHIRLEK
2021
Original: Geschichtliche Darstellung der Burg 'Streitberg' von Paul Oesterreicher, der Philosophie Doktor, der Rechte Lizenziat, königl. baierischem Rathe und Archivar zu Bamberg, dann korrespondirendem Mitglied der könig. Akademie der Wissenschaften zu München, und der Gesellschaft für ältere teutsche Geschichtkunde zu Frankfurt. Neue Ausgabe. Bamberg. W. L. Wesche. 1823.
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen
Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
http://dnb.dnb.de abrufbar.
In liebevollem Gedenken
Brigitte Hirschmann (14.03.1939 – 03.04.2019)
Brigitte Hirschmann (geb. Groth) wurde in den Kriegsjahren geboren und wuchs in Lützen auf. Früh zeigten sich verschiedene Begabungen, spielte sie unter anderen mehrere Instrumente, doch galt ihr hauptsächliches Interesse der Literatur sowie Leipziger Stadtgeschichte. Als geschätzte Lehrerin und herzensgute Mutter vermittelte sie stets, den ideellen Wert in den Dingen zu sehen und zu schätzen. So setzte sie sich leidenschaftlich für die Bewahrung historischer Zeitzeugnisse ein und war maßgeblich am Entstehen der Buchreihe »Auf historischen Spuren« beteiligt.
In Wertschätzung, Dankbarkeit und Liebe setzen ihre Kinder die Reihe fort, um die ihnen geschenkte Liebe zu Büchern und zur Stadt Leipzig weiterzutragen und ihr Wirken über heutige Generationen hinaus lebendig zu halten.
Brigitte Hirschmann lebte viele Jahre in ihrer geliebten Stadt Leipzig, die sie für ihre Kinder mit ihnen verließ und bis zum letzten Tag auf eine gemeinsame Rückkehr hoffte. Leider war ihr das zu Lebzeiten nicht gegönnt. Ihre letzte Ruhestätte fand sie im Familiengrab auf dem Friedhof in Leipzig-Gohlis.
Vorwort zur Neuausgabe
Mit der Reihe »Auf historischen Spuren« hat sich die Autorin zur Aufgabe gemacht, Literatur vergangener Jahrhunderte für heutige Leser aufzubereiten und wieder zur Verfügung zu stellen.
Dabei wird der Schreibstil des Verfassers möglichst unverändert übernommen, um den Sprachgebrauch der damaligen Zeit zu erhalten. Gleichwohl werden Änderungen, die sich beispielsweise aus der Überprüfung historischer Fakten ergeben, schonend eingearbeitet.
Das vorliegende Buch enthält gegenüber der Originalausgabe unter anderen Berichtigungen kleinerer Irrtümer.
Leipzig, 05.04.2021
Claudine Hirschmann
Kleine Vorrede
Die alten Burgen sind wesentliche und bedeutende Gegenstände der Geschichte des Landes, in welchem sie sich befinden.
Ihr Hauptzweck war die Verteidigung gegen ungerechte Angriffe, doch wurden sie in den heillosen Fehdezeiten öfters missbraucht und zu Räuberhöhlen gemacht.
Blieben sie ein unmittelbarer Bestandteil des Landes, so dienten sie, eben auch der Sicherheit halben, zu Amtssitzen. In den späteren Zeiten wohnten nur die Oberamtsleute darin, welche zugleich Burgvögte waren, die in der neueren, undeutschen Sprache Kommandanten hießen.
Waren sie Eigentum von Privaten oder Adeligen, so standen sie im Verhältnis der Untertänigkeit oder Lehnbarkeit zu dem Land und gehören daher ebenfalls zur Landesgeschichte.
Doch mehrere von allen hatten in der Vorzeit Hochadelige (Herzöge, Markgrafen, Grafen und Reichsfreie) zu Besitzern, welche nicht weniger Landesherren in dem Bezirk eines anderen Staates waren.
In den Fürstentümern Bamberg und Bayreuth sind die ostfränkischen Markgrafen, im Besonderen die Markgrafen von Schweinfurt, die Grafen von Beichlingen, die Grafen von Abenberg, die Grafen von Dachau, nachmaligen Herzöge von Dalmatien und Kroatien, die Grafen von Wertheim, die Grafen von Andechs, darnach Herzöge von Meran, Dalmatien und Kroatien, auch Markgrafen von Istrien, die Pfalzgrafen und Herzöge von Bayern, die Grafen von Orlamünde und von Truhendingen, die Reichsfreien von Schlüsselberg und andere reichsfreie Geschlechter ansässig gewesen.
Diese besaßen ganze unabhängige Gebiete. Die Herzöge von Meran hatten beinahe das ganze Bayreuther Oberland inne, welches nach ihrem Aussterben in die Herrschaften Blassenberg oder Kulmbach und Bayreuth geteilt, darnach aber durch die Burggrafen von Nürnberg wieder vereinigt und auf das Haus Brandenburg gebracht wurde. Die Übrigen durchschnitten das Fürstentum Bamberg, von welchem sie zum Teil selbst herkamen und vermehrt wurden.
Mit denselben bestanden verschiedene Staats- und andere Verhältnisse. Ihre Besitzungen und Schlösser wurden größtenteils von Bamberg wieder erworben. Was davon an Stifte und Klöster abgegeben war, kam in der neuesten Zeit durch Aufhebung derselben zu dem Landesgebiet zurück.
Die Erwerbe durch Personen von dem Ritterstand oder dem nachherigen niederen Adel gingen schon in früheren Zeiten durch das Aussterben mancher Geschlechter wieder bei, wurden aber auch größtenteils ferner zu Lehen gegeben. Dadurch kamen sie jedoch nicht außer Landesverhältnissen, obgleich sie zuletzt unmittelbar wurden.
Die Geschichte aller Burgen würde daher die Geschichte des ganzen Landes größtenteils umfassen. Wie es in Franken ist, so wird es in anderen Ländern auch sein. Nur geringe Ausnahmen mögen stattfinden.
Es wäre daher dieselbe wünschenswert, wozu aber ein Verein mehrerer Gelehrten in ganz Bayern notwendig ist. Das Unternehmen überlasse ich dem günstigen Erfolg und den guten Gesinnungen anderer. Es sei hier nur angeregt.
Ich
