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Sunny und der Clown: Abenteuer und Poesie
Sunny und der Clown: Abenteuer und Poesie
Sunny und der Clown: Abenteuer und Poesie
eBook112 Seiten1 StundeSunny´s Hollywoodstern

Sunny und der Clown: Abenteuer und Poesie

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Über dieses E-Book

Achtung, das ist ein Mix! Das ist ein Mix aus spannenden Geschichten und nachdenklichen Gedichten! Und natürlich dreht sich alles um den kleinen Sunny aus Hollywood. Einerseits trifft der mutige Junge einen sonderbaren Clown, andererseits sind da 4 merkwürdige Wünsche. Zwischendrin hat Sunny ein paar Gedichte für euch. Also lasst euch einfach überraschen, denn es wird spannend und poetisch. Ja, Sunny hat so viele Seiten, die allesamt das sind, was Hollywood ausmacht: Eine sonderbare Mischung aus Spannung, Abenteuer und geheimnisvoller Poesie.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum27. Feb. 2019
ISBN9783748106951
Sunny und der Clown: Abenteuer und Poesie
Autor

Pit Vogt

Eines zeichnet Autor Pit aus: Leidenschaft und Wandlungsfähigkeit! So verwundert es sicherlich nicht, dass neben Pits zahlreichen Gedichten und Kinderbüchern nun auch queere Geschichten dazu gehören! Die Spannung, die das Leben erzeugt, welche die kurvenreichen Lebenswege beschreibt, diese Spannung zieht sich durch Pits gesamtes Leben! Einerseits die poetische Gabe, die tiefsten Gefühle in Gedichte zu fassen, andererseits die verspielte Art, Abenteuer in Kindergeschichten auszudrücken, doch dann wiederum die versteckten Sehnsüchte und Träume von Menschen in diversen Stories darzustellen, das ist Pits Art zu schreiben! Eine eindrucksvolle Mischung von Fantasie und Wirklichkeiten, von Trauer und von Leben, von Verloren sein und Selbstfindung - und letztlich von Sein und von Nichtsein, von einer Art faszinierender Poesie.

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    Buchvorschau

    Sunny und der Clown - Pit Vogt

    Idee, Design & Layout: PIT

    Alle Stories sind frei erfunden

    Sunny und die 4 Wünsche

    Der Clown / Gedicht

    Sunny und der Clown

    Der Schauspieler / Gedicht

    Sunny im Magic-Castle

    Frau Holle / Gedicht

    Sunny und die sieben Kreuze

    Weiße Frau / Gedicht

    Sunny und die Heimat

    Finneys Mountain / Gedicht

    Sunnys Weihnachtswürfel

    Hollywood im Blut / Gedicht

    Sunny und das Geheimnis

    Sunny und Sky – Die weiße Taube

    Sunny und Sky – Der Überfall des Teufels

    Sunny und die 4 Wünsche

    Der kleine Sunny war mal wieder ziellos in den Hollywood-Hills unterwegs. Irgendetwas schien ihn einfach so hinausziehen zu wollen, er konnte es sich selbst nicht erklären. Immerfort musste er an seine Mami denken, auch an seinen Papa und natürlich an seine Lehrerin, Mrs. Simms. Es war ein magischer unerklärbarer Moment, der ihn aus dem Haus getrieben hatte, eine seltsame Stimmung, die er noch niemals kannte. Es war keine Traurigkeit, sondern ein trauriges Gefühl, etwas, dass er wie eine Antenne zu empfangen glaubte. War es vielleicht der Hilferuf eines Fremden oder eines Mitschülers, der gerade in Not war? Sunny wusste es nicht und lief immer weiter. Er fühlte sich wohl, nichts tat ihm weh, doch er war schwermütig und seine Gedanken schlugen regelrechte Purzelbäume.

    Wie er so lief, bemerkte er zwischen den dichtstehenden Bäumen und Sträuchern ein rätselhaftes Haus. Es funkelte wie ein Edelstein und wurde von weißen Marmorsäulen umrahmt. Der eingerahmte Innenteil des Gebäudes musste aus purem Gold bestehen – jedenfalls glänzte es so, und als Sunny näherkam, um das Haus zu berühren, um herauszufinden, ob seine Vermutung, das Haus sei aus Gold, richtig ist, glitten seine Hände durch die Wände hindurch. Erschrocken zog Sunny seine Hände zurück und rieb sich aufgeregt die Augen. Doch als er erneut das Haus berühren wollte, geschah genau das Gleiche. Wieder glitten seine Hände durch die eigentlich harten Mauern hindurch und gaben dem mutigen Jungen kund, das es vollkommen aus Luft bestand. Mit offenstehendem Mund starrte Sunny auf das Haus und konnte einfach nicht glauben, was ihm da gerade wiederfahren war.

    War das Haus da vor ihm nun wirklich real oder doch nur ein Märchenschloss, welches nur ihm erschien? Natürlich konnte er sich diese Frage nicht beantworten und er wollte sich abwenden, um diese unglaubliche Erscheinung nicht mehr sehen zu müssen.

    Aber da entdeckte er im Innenteil des Luft-Hauses einen vierarmigen Kerzenleuchter. Er schimmerte durch die goldenen Luft-Mauern, war mannshoch und schien ebenfalls aus purem Gold zu bestehen. Ob dieser vermeintliche Leuchter auch aus Luft bestand, dachte sich der kleine Junge nur und schritt neugierig darauf zu. Als er sich auf etwa einen Meter dem Leuchter genähert hatte, entzündeten sich plötzlich die vier weißen Kerzen. Und erst jetzt bemerkte Sunny, dass auf einer der Kerzen etwas eingeritzt war. Sunny trat ganz dicht an die Kerzen heran, wagte jedoch nicht, diese zu berühren. Vielleicht war es die Angst, erneut feststellen zu müssen, dass auch die Kerzen wie das gesamte Haus aus Luft bestanden?

    Jedenfalls reichte schon der geringe Abstand aus, um in Sunny ein sonderbares Gefühl der Verwirrtheit zu erzeugen. Es war eine wohlige Wärme, die sich in seinem Herzen breitmachte, eine gewisse Leichtigkeit, die seine Seele zum Taumeln brachte, als vor dem Leuchter verharrte. Er fühlte sich wunderbar, doch er wollte auch die Inschrift auf der Kerze lesen.

    So trat er ganz dicht an die Kerzen heran und las die eingeritzten Worte: Du hast vier Wünsche frei, denn du hast dieses Haus entdeckt. Es ist ein verwunschenes Märchenschloss. Wenn du das Glück hast, dass einer deiner vier Wünsche deckungsgleich mit dem Wunsch der Kerzen ist, dann wird das Haus wieder sichtbar für die Menschen sein. Wenn nicht, dann verschwindet dieses Gebäude für immer und niemand wird es je wiedersehen. Natürlich konnte Sunny all das kaum glauben. Es war wie ein verrückter Traum, der wohl irgendwann ein Ende haben musste. Doch es war kein Traum, und als sich Sunny in die Hand zwickte, wusste er, dass es Wirklichkeit ist, was er gerade erlebte. Aus der Ferne glaubte er eine leise Melodie zu hören, den rätselhaften Gesang eines Kindes, den er nicht verstehen konnte. Es war einfach viel zu weit weg und er konnte nur diese traurige Melodie wahrnehmen, die ihm die Tränen ins Gesicht zauberten.

    Schließlich verstummte der Gesang, und der zauberhafte Kerzenleuchter verschwand vor seinen Augen, als sei er nie dagewesen. Auch das märchenhafte Haus löste sich langsam aber unaufhörlich in Luft auf und verschwand. Sunny stand auf der Wiese zwischen den Bäumen und wusste gar nicht mehr, was er denken sollte. So viele Eindrücke schwirrten wie all die vielen Gedanken in seinem Kopf umher. Langsam lief er nach Hause und verschanzte sich erst einmal in seinem Zimmer. Die Mami störte ihn auch nicht, denn sie hatte natürlich bemerkt, dass ihren kleinen Sohn etwas überaus Wichtiges beschäftigte. Sie ließ ihn in Ruhe, gab aber insgeheim genau acht auf ihn. Sunny hatte ganz andere Sorgen. Fieberhaft überlegte er sich vier Wünsche. Doch was würde schon so wichtig sein, dass es einen Bann lösen könnte? Schnell holte er einen Schreibblock und begann seine wichtigsten Wünsche zu Papier zu bringen. Er wollte sie auf gar keinen Fall wieder vergessen und gliederte die Wünsche sogar nach Wichtigkeit. Irgendwann hatte er drei Wünsche fertig und las sie laut vor:

    Als erstes wünschte er sich, dass er so viel Geld besäße, dass er sich immer etwas Süßes wie Schokolade oder Schokoriegel kaufen konnte. Der zweite Wunsch war, dass er von seiner Lehrerin immer die besten Noten erhalten würde. Und der dritte, der wichtigste Wunsch war, dass sein Papa wiederkommen mochte und zusammen mit der Mami immer bei ihm bleiben sollte.

    Nun fehlte noch ein einziger Wunsch, doch der wollte sich einfach nicht finden lassen. Die ganze darauffolgende Nacht konnte er nicht richtig schlafen, immerzu musste er an das Luft-Haus, den goldenen Kerzenleuchter und die vier Wünsche denken. Es raubte ihm beinahe den Verstand und schon am nächsten Morgen, noch bevor die Mami aufstand, lief er zum Luft-Haus, um dort die drei Wünsche zu sagen. Das Haus erschien ihm auch tatsächlich wieder und selbst der golden schimmernde Kerzenleuchter schwebte wie von Geisterhand inmitten des märchenhaften Gebäudes und mochte wohl sagen: Na, hast du die vier Wünsche gefunden? Sunny entschuldigte sich, dass er nur drei Wünsche dabeihatte, aber vielleicht war ja schon der richtige dabei und der Bann, der auf dem Hause lag, würde gebrochen?

    Doch als er alle drei Wünsche brav aufgesagt hatte, tat sich nichts. Der Kerzenleuchter verschwand und mit ihm auch das märchenhafte Luft-Gebäude und aller Zauber, der sich damit verband. Enttäuscht und niedergeschlagen lief Sunny wieder heim und brachte den ganzen langen Tag kein vernünftiges Wort mehr aus sich heraus. Die Mami, und später auch seine Lehrerin Mrs. Simms, machten sich schon große Sorgen um den kleinen Mann. Doch der winkte auf

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