Über dieses E-Book
Pit Vogt
Eines zeichnet Autor Pit aus: Leidenschaft und Wandlungsfähigkeit! So verwundert es sicherlich nicht, dass neben Pits zahlreichen Gedichten und Kinderbüchern nun auch queere Geschichten dazu gehören! Die Spannung, die das Leben erzeugt, welche die kurvenreichen Lebenswege beschreibt, diese Spannung zieht sich durch Pits gesamtes Leben! Einerseits die poetische Gabe, die tiefsten Gefühle in Gedichte zu fassen, andererseits die verspielte Art, Abenteuer in Kindergeschichten auszudrücken, doch dann wiederum die versteckten Sehnsüchte und Träume von Menschen in diversen Stories darzustellen, das ist Pits Art zu schreiben! Eine eindrucksvolle Mischung von Fantasie und Wirklichkeiten, von Trauer und von Leben, von Verloren sein und Selbstfindung - und letztlich von Sein und von Nichtsein, von einer Art faszinierender Poesie.
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Buchvorschau
Sunny the Best - Pit Vogt
Sunny auf dem Mars
Der kleine Sunny aus Hollywood schlenderte mal wieder gelangweilt durch die Straßen seiner Stadt. An diesem Tage wollte ihm so gar nichts gelingen und eigentlich wäre er ja nicht einmal in die Schule zu Mrs. Simms gegangen, wenn ihm seine Mami nicht Beine gemacht hätte. Sie verstand es nämlich überhaupt nicht, dass jemand nur nach Lust und Laune handelte. Manchmal musste man eben einfach loslegen, egal, wie man sich fühlte. Und natürlich wusste das Sunny recht genau. Doch er stellte sich mal wieder ganz gehörig stur – und als die Schule vorüber war, hatte er noch immer keinerlei Meinung zum Tag.
Selbst am Abend, als ihn die Mami nach seinen Erlebnissen fragte, zuckte er nur ungläubig und gelangweilt mit den Schultern und meinte trotzig, dass nichts Weltbewegendes geschehen sei. Diesmal gab´s nicht einmal eine Gutenacht-Geschichte, weil er einfach zu müde und zu lustlos war. Die Mami machte sich bereits Sorgen, dass irgendetwas mit ihrem kleinen Sohn nicht stimmte. Doch Sunny ging es schon ganz gut – er hatte nur eben keine Lust.
Es musste so gegen Mitternacht sein, da hielt ein schwarzes Fahrzeug vor Sunnys Haus und drei dunkel gekleidete Männer stiegen aus. Sie klingelten mehrmals und die Mami wusste gar nicht, was geschehen war. Als sie öffnete, stellten sich die Drei vor und meinten, dass sie von der Raumfahrtbehörde kämen. Sie erkundigten sich nach Sunny und baten die Mami, zusammen mit Sunny gleich mit ihnen zu fahren. Die Mami wollte das natürlich absolut nicht, denn Sunny schlief tief und fest und würde sich wohl nur unnötig aufregen. Außerdem musste er ja am nächsten Morgen wieder in die Schule und da musste er ausgeschlafen sein.
Einer der Männer sagte, dass bereits alles mit Mrs. Simms abgesprochen sei und die Mami gern dort anrufen könnte. Das tat sie auch und Mrs. Simms verhielt sich sehr geheimnisvoll. Sie hörte sich sehr verschlafen an, bestätigte jedoch die merkwürdige Absprache. Sunny brauchte sie allerdings nicht mehr wecken. Der stand müde in der Tür und fragte, was geschehen sei. Die drei Männer grinsten ganz seltsam und baten ihn, doch einiges einzupacken und mit seiner Mami mit ihnen zu kommen. So richtig passte es ihm ja nicht, doch irgendwie spürte er ganz tief in sich wieder dieses aufregende Gefühl, endlich etwas Verrücktes zu erleben. Und so packte er mit seiner Mami eine große Reisetasche. Dann verließen sie mit den drei Männern das Haus und fuhren davon.
Die Reise dauerte endlos lange. Schließlich erreichten sie ein abgesperrtes Gelände. Sie mussten zwischen mehreren Wachposten hindurch und der Fahrer des Wagens zog eine Karte, die aussah wie eine Kreditkarte, aus seiner Jacke.
Einer der Wachposten steckte die Karte in ein kleines Gerät und gab dann ein Handzeichen, worauf sich das große Stahltor öffnete. Dahinter sah es aus wie in einer kleinen Stadt. Es war taghell, denn das Gelände wurde von dutzenden Scheinwerfern ausgeleuchtet. Fahrzeuge düsten an ihnen vorüber und viele Menschen liefen über die endlos scheinenden Wege. Sunny staunte – wo konnten sie nur sein?
An einem riesigen Gebäude hielten sie schließlich an. Es öffnete sich erneut ein Tor und das Fahrzeug wurde automatisch ins Gebäude gefahren. Dort rollte es wie von Geisterhand bewegt in eine Box. Dann hieß es: Aussteigen!
Sunny wusste nicht, wo sie sich befanden. Es musste jedenfalls ein sehr wichtiger Ort sein, der sehr gut bewacht werden musste. Anders konnte er sich die vielen Posten nicht erklären. Mit einem Lift gelangten sie nach oben. Dort liefen wieder so viele fremde Menschen umher und Sunny kam sich ein wenig verloren vor, denn so mitten in der Nacht sehnte er sich eigentlich nur nach seinem stillen gemütlichen Bettchen. Auch die Mami schaute sich staunend um. Wo konnten sie nur sein?
Nachdem einer der Männer mit einer jungen Frau hinter einem langen Tresen gesprochen hatte, erhielt er einen Schlüssel. Den gab er der Mami und meinte, dass sie sich alle am nächsten Morgen gegen 7 Uhr an der Rezeption treffen würden. Schließlich beschrieb er noch, wie die beiden zu ihrem Zimmer kämen. Sie verabschiedeten sich und Sunny hopste hinter seiner Mami der Aufzugstür entgegen.
Es war ein wirklich gemütliches Zimmer, in welchem sie die Nacht verbrachten. So ruhig und angenehm hatten sie es sich gar nicht vorgestellt.
Am nächsten Morgen warteten sie wie verabredet an der Rezeption. Ein Mann im schwarzen Anzug erschien und sagte ziemlich korrekt: „Und das ist Sunny?"
Der Angesprochene nickte und der Mann bat Sunny und seine Mami, ihm zu folgen. Sie liefen durch etliche Flure an dutzenden Räumen vorüber. Allein hätten sie sich mit Sicherheit verlaufen. Vor einem Zimmer mit der Aufschrift: ´Commander´ blieben sie stehen. Der Mann klopfte und schob dann Sunny und die Mami ins Zimmer, während er sich freundlich empfahl.
Hinter einem großen Schreibtisch saß ein Mann in einem blauen Overall. Überall an den Ärmeln des Overalls konnte Sunny merkwürdige Sticker entdecken. Sie zeigten die gleichen Symbole, die er draußen auf den Fluren und vor dem Gebäude gesehen hatte. Das musste das Zeichen der Weltraumbehörde sein. Aber was wollten sie von ihnen?
„Hallo!", rief der Mann freundlich, „Ich bin Jack, der Commander der Mission. Die Welt-raumbehörde hat sich entschlossen, einen Testflug zum Mars zu starten. Schon in zwei Wochen soll es losgehen. Und es soll ein Kind mit dabei sein, ein berühmtes Kind. Und weil Du einen Stern auf dem Hollywoodboulevard hast, haben wir an Dich gedacht."
Sunny blieb vor Schreck der Mund offenstehen. Und seine Mami musste sich erst einmal auf einen der herumstehenden Stühle setzen. Sunny konnte es einfach nicht fassen – er sollte zum Mars fliegen? War das wirklich so oder wurde er nur veralbert? Er wollte es genau wissen und fragte: „Stimmt das auch? Ich muss nämlich immer zur Schule gehen und Mrs. Simms würde sich nicht sehr freuen, wenn ich nicht mehr käme."
Damit verzog er sein Gesicht, sodass es aussah, als sei er misstrauisch und nicht besonders guter Laune. Doch Jack, der Commander meinte nur, dass alles mit der Schule abgesprochen sei. Es fehlte nur noch sein eigenes Einverständnis und natürlich das der Mami. Sunny drehte sich zu seiner Mami um. Die wusste gar nicht, wie ihr geschah. Ihr kleiner Sohn sollte nun also zum Mars fliegen – das konnte sie nicht so einfach entscheiden. Immerhin war das ja auch sehr gefährlich und wenn etwas passierte, würde sie sich große Vorwürfe machen. Doch der Commander zerstreute all ihre Bedenken. Er meinte, dass sie sich das alles noch überlegen könnten.
In den nächsten Tagen wollte er es dann aber wirklich wissen. Er war sehr nett und verstand gut, dass dies alles sehr viel für Sunny und seine Mami war. Und so erklärte er den beiden den genauen Verlauf der Mission. Sunny würde einer gründlichen Ausbildung unterzogen, bei welcher er alles lernte, was zu einem Raumflug nötig sei. Dann würde man den Flug testen und schließlich würde er mit der Crew zum Raumschiff gebracht. Seine Mami würde im Städtchen der Weltraumbehörde leben und den gesamten Flug am Monitor mit verfolgen können. Sie würde überall mit dabei sein, sodass sich Sunny niemals einsam und verlassen fühlte.
Das alles hörte sich sehr gut an. Und insgeheim wollte Sunny all das unbedingt erleben. Doch nach außen tat er so, als benötigte er eine gewisse Bedenkzeit. Der Commander Jack lächelte jedoch so sympathisch, dass auch Sunnys Mami nicht mehr gar so viele Bedenken hatte. Die beiden begaben sich in ihr Zimmer zurück und sprachen sehr lange miteinander. Sunny war ziemlich aufgeregt und wollte unbedingt mit auf den Flug. Seine Mami hingegen zögerte noch eine Weile mit ihrer Entscheidung. Sie sagte, dass sie erst einmal sehen müsse, wie die Ausbildung verlief. Wenn ihrem kleinen Sohn nichts dabei passierte, dann wäre sie vielleicht einverstanden. Darauf einigten sie sich und teilten es dem Commander schließlich mit. Der war einverstanden und die Ausbildung begann.
Sunny musste so einiges ertragen und beinahe schien es, als würde er schlappmachen. Doch insgeheim sah er stets seinen mutigen Papa vor sich und wusste genau, dass er es durchhalten würde.
Die Tage vergingen und die beiden hatten sich schon so richtig gut eingelebt. Sunny hatte die Crew kennengelernt. Und Jack, den verständnisvollen Commander kannte er ja schon. Zu ihm hatte Sunny großes Vertrauen und Jack zeigte ihm so manche nützlichen Tricks, die im Weltraum wichtig waren.
Der Tag des Starts rückte näher – Sunny und seine Mami konnten nun auch das Raumschiff begutachten. Dazu mussten sie durch etliche Tunnel laufen, bis sie schließlich in einem riesigen Raum standen, in welchem unzählige Leute an noch viel mehr Computern saßen. Überall leuchteten bunte Lichter und an der Stirnseite befand sich eine riesige Bildwand. Es war beinahe wie im Kino und als Sunny sich in einen der bequemen Klappsessel setze, erschien eine große Kugel auf dem Bildschirm.
„Das ist die Atlanta", erklärte Jack, „Mit ihr fliegen wir zum Mars. Sie befindet sich derzeit im Erdorbit an der Orbitalstation und wir werden mit einem Zubringer dort hinauf düsen."
Sunny staunte nicht schlecht und seine Mami hatte schon wieder einen sehr ängstlichen Blick. Jack erklärte noch so einiges zu dem Zubringer. Es war eine Art Weltraumlift, der über ein Spezialseil die Crew zur Raumstation bringen würde, wo die Atlanta andockte. Sunny kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Vor allem aber fand er die Tatsache, dass er wirklich zum Mars fliegen würde, unglaublich und beinahe wie ein Traum. Mrs. Simms würde ihm vor lauter Ehrfurcht ganz sicher nie wieder Schularbeiten aufgeben, dachte er so für sich und freute sich schon riesig auf den Flug.
Am Tag des Starts wurde Sunny noch einmal mit den wichtigsten Dingen rund um seinen Flug instruiert. Schließlich wurde er in seinen roten Raumanzug gesteckt und die Mami zwinkerte ihm aufmunternd zu. Dennoch war gerade sie es, die von ihren Gefühlen hin- und hergerissen wurde. Sie wusste nicht mehr, ob sie lachen, weinen oder vor Sehnsucht nach ihrem kleinen Sunny vergehen sollte. Sie zeigte es jedoch nicht, wollte vor Sunny die starke Mami spielen. Doch der schaute sie mit seinen großen Augen an und meinte: „Sei nicht traurig, wird schon nicht so schlimm werden. Und vielleicht begegne ich ja Papa dort draußen. Vielleicht ist er ja auf dem Mars."
Und die Mami entgegnete nur nachdenklich: „Ja, wer weiß."
Schließlich lief Sunny zusammen mit den Astronauten Jack, Ken und Liam zur unterirdischen Station, in welcher sich der Weltraumlift befand. Dort war alles abgesperrt und die Mami wurde in einen Nebenraum geführt, von welchem sie zusammen mit den anderen Angehörigen der Astronauten den Start verfolgen konnte. Sunny winkte noch einmal in die unzähligen Kameras, die sich überall im Raum befanden. Dann stiegen sie in die tellerförmige Gondel. Als sie sich festgeschnallt hatten, dauerte es eine halbe Ewigkeit, bevor das Startsignal ertönte. Schließlich verfärbten sich die schmalen Fensterschlitze schwarz und die Gondel stieg auf.
Zunächst noch langsam raste sie Sekunden später an dem Spezialseil in den Nachthimmel hinein. Aller fünfzig Meter flogen sie an bunten Positionslichtern vorüber und es gab ein seltsames pfeifendes Signal. Irgendwann durchbrachen sie
