Von Apfelkuchen, Lametta und dem festen Willen anzukommen
Von Inge Sander
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Über dieses E-Book
Inge Sander
INGE SANDER, geboren 1937, wuchs in Kiel und Flensburg, Schleswig-Holstein, auf. Ihr Weg führte sie über England und Sylt zurück in die Heimat, wo sie als Erzieherin tätig war und zusammen mit ihrem Mann und drei Kindern lebte. Seit über 10 Jahren ist Inge Sander in Lübeck zu Hause, schreibt Geschichten und erobert mit ihren kunsthandwerklichen Figuren die Herzen der Menschen...
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Rezensionen für Von Apfelkuchen, Lametta und dem festen Willen anzukommen
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Buchvorschau
Von Apfelkuchen, Lametta und dem festen Willen anzukommen - Inge Sander
INHALT
So ein Theater!
Drei „Elfchen"
Mutterliebe
Spitzbuben
Onkel Ede
Mich rief es an Bord
Ein Beispiel von Fürsorge
Angst!
Meine Auszeit
Sterne am Himmelszelt
Heißwecken
Wohl bekomm’s!
Ach so
Minka
Eine Mütze für Lili
Es war wie ein Spiel
Konrad
Nur nicht aufgeben!
St Michaelis
Ein erhebender Abend
Erinnerungen
Verirrt
Das große Rennen
Freundinnen
Die Abkürzung
Das Krippenspiel
Holzschnitt
Am Meer
Am Strand
Letzter Versuch
Willi und Frieda
Ein Fink auf Abwegen
Inas Albtraum
Die Wunderblüte
SO EIN THEATER!
In meiner frühen Kindheit wohnten wir in Kiel, in der Alten Lübecker Chaussee Unser Haus hatte zwei Eingänge und drei Stockwerke
Wir wohnten in der ersten Etage Viele Kinder aller Altersklassen lebten hier
Direkt vor unserem Fenster führte im rechten Winkel eine kleine Stichstraße, die leicht anstieg Das war der Tonberg Natürlich wohnten auch dort Familien mit Kindern
Links von unserem Haus gab es einen Bahnübergang und gleich dahinter lag die Vereinsbäckerei Je nachdem wie der Wind stand, duftete es köstlich nach frisch gebackenem Brot
Rechts vom Haus gab es einige Wohnhäuser und etwa einen halben Kilometer entfernt eine Fischfabrik Leider blies der Wind nicht immer aus der Richtung der Vereinsbäckerei
Vor meinen Augen sehe ich jetzt Autos mit nur drei Rädern auf der Straße fahren Tempo nannte man die wohl Und Pferdewagen, beladen mit großen Bierfässern, traben gedanklich an mir vorbei
Ich mag vier oder höchstens fünf Jahre alt gewesen sein Mein Vater, er war bei der Bahnpolizei tätig, kam flotten Schrittes den Tonberg herunter Schon von Weiten, so hat er es uns später oft erzählt, wunderte er
sich über die vielen Kinder vor unserem Haus Beim Näherkommen fiel ihm auf, dass diese Kinder mit dem Rücken zu ihm standen und alle nach oben schauten Mein Vater kam näher und näher Ihm mag der Atem gestockt haben
Die Flügel unseres Wohnzimmerfensters waren weit nach außen geöffnet Auf dem Fensterbrett stand das Marionettentheater, das er für uns Kinder gebaut hatte Mein Bruder und ich liebten dieses Theater Der äußere Rahmen war mit blauen und grünen Farben bemalt und am oberen Rand über der Bühne stand in hellen Buchstaben „Peters und Inges Theater"
Alle Figuren waren Märchenwesen, Laubsägearbeiten, die von oben an Stäben hin und her geführt wurden Als Kulisse dienten Bilder auf Presspappe gemalt, passend zum jeweiligen Märchen, die seitlich auf einer Rille ins Theater geschoben wurden
Nun stand Peter, er ist eineinhalb Jahre älter als ich, hinter dem Theater auf einem Stuhl und führte ein Märchen vor
Und ich? Wo war ich? Ich befand mich auf der Straße inmitten aller anderen Kinder und ging mit einer leeren Konservenbüchse von Kind zu Kind, um Eintritt zu kassieren
Sollte jetzt jemand fragen, wie viel oder ob ich überhaupt etwas eingenommen habe, muss ich leider passen Daran kann ich mich nicht erinnern
DREI „ELFCHEN"
Kindheit
oft Fliegeralarm,
Gasmaske auf, Nebeltonnen
rennen, fremde Hände ergreifen
mutterseelenallein
Krieg
in Syrien
Menschen müssen sterben
Hört das denn nie auf?
Niemals?
Menschen,
auch du
und alle anderen
möchten im Frieden leben
Wunschdenken?
Erklärung:
Ein „Elfchen" ist eine kurze Abhandlung über ein bestimmtes
Thema, bei der elf Wörter in einer vorgeschriebenen
Reihenfolge angewandt werden.
MUTTERLIEBE
Es war Weihnachten und es war in der Kriegszeit Wie alt ich damals genau war, erinnere ich nicht mehr
Nachdem unser Vater den Tannenbaum auf den Ständer gesetzt hatte, begann meine Mutter ihn zu schmücken und ich durfte dabei helfen Die Kästen mit den silbernen Kugeln, das immer wieder glatt gestrichene Lametta und die Baumspitze wurden vom Dachboden aus dem Regal geholt und vorsichtig ausgepackt In den Kerzenhaltern, die mich immer irgendwie an einen Froschkönig erinnerten, steckten noch Kerzenstummel vom Vorjahr und zusätzlich hatte unsere Mutter einige Kerzenstummel in
