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Rezensionen für Seewölfe - Piraten der Weltmeere 451
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Buchvorschau
Seewölfe - Piraten der Weltmeere 451 - Burt Frederick
1.
Aus dem Hafen von Havanna ertönten die immer gleichen Geräusche, die von Betriebsamkeit und bunter Lebensvielfalt zeugten. Laute Stimmen waren zu hören, aber auch das Knarren von Tauwerk, das Klappern von Pferdehufen und das Knirschen von eisenbeschlagenen Rädern auf dem Steinpflaster der Hafenstraßen.
So gesehen, war dieser 4. Februar des Jahres 1595 ein Tag wie jeder andere.
Jussuf, der stämmige Türke mit dem sichelförmigen Schnauzbart und den wie poliert wirkenden schwarzen Augen, hätte ein Königreich dafür gegeben, diesen Tag ebenfalls als völlig normal betrachten zu können. Wenn es sich so verhalten hätte, dann wäre er sicherlich längst zu seinem morgendlichen Besorgungsgang aufgebrochen, hätte hier ein Schwätzchen mit einem Gemüsehändler und dort ein Gespräch mit einem Seemann aus der Alten Welt geführt. Aber nach nichts dergleichen stand ihm der Sinn an diesem Morgen.
Es war, als existierten weder Havanna noch das Handelshaus seines Dienstherrn Arne von Manteuffel. Die Welt rings um Jussuf war versunken und nicht mehr vorhanden.
Schon seit dem Morgengrauen harrte er vor dem Taubenschlag aus. Sein erster Gang hatte hierher geführt, und seitdem stand er wie festgewurzelt da. Arne von Manteuffel und Jörgen Bruhn hatten noch im Haus zu tun. Ohnehin schauten sie selten auf den Hinterhof, wo Jussuf die Behausungen für seine gefiederten Lieblinge eingerichtet hatte.
Als Schreiber des angeblichen Kaufherrn aus dem fernen Deutschland hatte Jörgen an seinem Stehpult genug zu tun. Und für den Señor von Manteuffel, wie er in Havanna genannt wurde, bestand die Hauptaufgabe darin, tagtäglich von neuem zu beweisen, daß er wirklich eine Handelsvertretung für potente Geschäftspartner an den Küsten des Baltischen Meeres und der Nordsee unterhielt.
So vermuteten sie Jussuf bei seinen morgendlichen Einkäufen, während sie das Frühstück in der Behaglichkeit des Kontorhauses genossen – jenes Gebäude, das Arne für hundert Goldtaler vom Gouverneur gekauft hatte. Als Geschenk hatte er eine fast taubeneigroße Perle hinzugefügt und damit die besonderen Neigungen des Don Antonio de Quintanilla genau erkannt.
Jussuf seufzte tief. Er konnte den Blick nicht von jenem einen Schlag wenden, bei dem er wie vom Donner gerührt stehengeblieben war, als er sich auf seinem ersten Rundgang befunden hatte. Seitdem war eine kleine Ewigkeit vergangen. Endlose Minuten, die sich zu mehr als einer Stunde aneinandergereiht hatten. Aber nichts hatte sich geändert.
Osman, der so stattliche junge Täuberich, lag noch immer völlig entkräftet da. Seine Beine trugen ihn nicht mehr, und er ruhte auf seinem Bauch. Immer wieder sank der kleine Kopf nach vorn. Jedesmal, wenn Osman ihn mühsam hob, hatte Jussuf das Gefühl, daß die blassen Knopfaugen ihn hilfesuchend ansahen. Es versetzte ihm einen Stich, hilflos zu sein und nichts tun zu können.
„Junge, flüsterte er mit bebender Stimme, „Osman, mein Kleiner! So sei doch vernünftig. Friß deine Körner, dann geht es dir sehr schnell besser. Los, los, nun mach schon, du mußt fressen, damit du wieder zu Kräften kommst.
Seine Stimme wechselte in einen scherzhaften, neckenden Ton über. „War wohl, zu anstrengend, deine letzte Reise von der Schlangen-Insel hierher, was? Mit wem hast du’s unterwegs getrieben, du Schlingel? Mit einem Kormoran? Oder mit einer Papageiendame? Heraus mit der Sprache, du kleiner Halunke! Hast es faustdick hinter den Ohren und tust jetzt, als könntest du kein Wässerchen trüben!"
Aber Osman reagierte weder auf scherzhafte Anspielungen, noch auf freundliches Lob oder väterliche Ermahnungen. Bei den anderen „Kinderchen", wie Jussuf seine Tauben liebevoll nannte, waren stets Reaktionen festzustellen. Genauso hatte es sich bislang auch mit Osman verhalten.
Die gefiederten Prachtstücke, die pfeilschnell durch die Lüfte zu jagen vermochten, hatten in Jussuf einen Taubenvater, wie er besorgter nicht sein konnte. Zu jedem einzelnen seiner kleinen Lieblinge hatte er eine besondere Beziehung – so, wie er bei jedem einzelnen meinte, dessen Gedanken lesen zu können.
Osman aber hatte keine Gedanken mehr, davon war Jussuf überzeugt, so sehr es ihn auch schmerzte. Das Hirn des armen kleinen Kerls war leer und dumpf.
„Nun sei doch vernünftig, sagte der Türke drängend. „Denk an die vielen schönen Inseln mit den Palmen, auf denen du unterwegs rastest. Und was du alles siehst auf dem Weg von Havanna zur Schlangen-Insel und zurück! Das wirst du doch nicht vermissen wollen, mein Kleiner. Also, raff dich gefälligst auf, friß deine Körner und sei ein guter Junge.
Als auch dies nur dazu führte, daß Osman kurz den Kopf hob und ihn dann wieder sinken ließ, stemmte Jussuf energisch die Fäuste in die Hüften.
„Jetzt will ich dir mal was sagen, knurrte er. „Du verwöhnter kleiner Strolch denkst wohl, du könntest mich an der Nase herumführen, was? Willst meine Aufmerksamkeit erwecken, um dich wichtig zu machen, wie? Aber da hast du dich getäuscht, Freundchen. Nicht mit mir! Ich lasse dich jetzt allein. In einer halben Stunde komme ich wieder. Dann sehe ich dich auf beiden Beinen, und du hast dein Fressen weggeputzt. Ist das klar?
Als Osman auch darauf nicht reagierte, nickte Jussuf noch einmal grimmig und bekräftigend, ehe er sich abwandte.
Doch er war nie so geistesabwesend gewesen wie an diesem Morgen. Die Einkäufe für die Mittagsmahlzeit erledigte er ohne sonderliches Interesse. Er feilschte nicht mit den Händlern, die ihn verwundert ansahen, weil sie ihn so noch nicht erlebt hatten. Und er prüfte nicht die Qualität des frischen Gemüses und der Früchte. Es schien ihm an diesem Tag völlig einerlei zu sein, was sein Dienstherr, Jörgen Bruhn und er selber auf den Tisch bekamen.
Aber Jussuf registrierte nicht einmal die rätselnden Blicke, die ihm nachgesandt wurden. Viel zu sehr war er in Gedanken versunken. Die Menschen, die tagtäglich im Hafen von Havanna zu tun hatten, kannten ihn als einen redseligen und geselligen Burschen, der immer zu einem Scherz aufgelegt war. So unnahbar und weltentrückt wie an diesem schönen Februarmorgen hatten sie ihn noch nicht gesehen.
Noch bevor er das Tor zum Hinterhof des Kontorgebäudes auch nur sah, beschleunigte der Türke seine Schritte. Wenig später stieß er das Tor in fliegender Hast auf, ließ Gemüse und Früchte einfach fallen und stürmte auf den Taubenschlag zu.
Das kleine Häufchen Körner lag unverändert auf dem Holzboden.
Osman hatte nichts angerührt. Auch hockte er noch immer da, als sei er eine Puppe aus Stoff und kein lebendes Wesen. Was aber schlimmer war: Diesmal hob er nicht einmal mehr den Kopf, wie er es vor einer guten halben Stunde noch getan hatte, wenn auch mühevoll.
Jussuf schlug die flache Hand vor den Mund.
„Osman, mein Junge, um Himmels willen! rief er entsetzt. „So kann das doch nicht weitergehen mit dir! Du wirst doch nicht ernsthaft krank spielen wollen, oder sogar …
Er stockte, konnte es einfach nicht aussprechen. Mit zusammengepreßten Lippen wandte er sich Achmed,
