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Millwood - Winter-Verstimmung
Millwood - Winter-Verstimmung
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eBook43 Seiten30 Minuten

Millwood - Winter-Verstimmung

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Über dieses E-Book

Millwood ist ein kleines romantisches Dorf im County Wexford, Irland. Als ich dorthin kam verliebte ich mich sofort in die Gegend, das Dorf und die Menschen. Das Leben verlief ruhig, und alles war ein bisschen wie in alten Zeiten. Der Mittelpunkt des Dorfes ist der Shop, in dem sich alle irgendwann einfinden um einzukaufen und Neuigkeiten auszutauschen.
Im ersten Buch, Millwood - Das Dorf, lernten wir die Bewohner kennen. Aber die Zeit steht nicht still. Ding ereignen sich, wie Jahreszeiten die wechseln, Menschen kommen und gehen und jede Veränderung ist eine Bereicherung.
SpracheDeutsch
HerausgeberXinXii
Erscheinungsdatum6. Sept. 2015
ISBN9783959268530
Millwood - Winter-Verstimmung
Autor

Elsbeth Kleinbrahm

Elsbeth Kleinbrahm wurde in Nordrhein Westfalen geboren . Sie ist Mutter von sechs Kindern mit denen sie die meiste Zeit in Bayern lebte. 1987 wanderte sie mit ihrer Familie nach Irland aus. In der Freiheit und Ursprünglichkeit der Insel und deren freundlichen Bewohner wuchsen ihre Kinder auf. Im Jahre 2001 kehrte Elsbeth Kleinbrahm nach Deutschland zurück. Ihr Leben ist voller Erinnerungen die sie heute in ihren Kurzgeschichten wiedergibt.

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    Buchvorschau

    Millwood - Winter-Verstimmung - Elsbeth Kleinbrahm

    Millwood

    Winter – Verstimmungen

    I M P R E S S U M

    Millwood ‒ Winter-Verstimmung

    von Elsbeth Kleinbrahm

    © 2012 Elsbeth Kleinbrahm

    Alle Rechte vorbehalten.

    Autor: Elsbeth Kleinbrahm

    e.kleinbrahm@gmail.com

    ISBN: 978-3-95926-853-0

    Verlag GD Publishing Ltd. & Co KG, Berlin

    E-Book Distribution: XinXii

    www.xinxii.com

    logo_xinxii

    Dieses E-Book, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne Zustimmung des Autors nicht vervielfältigt, wieder verkauft oder weitergegeben werden. 

    Kartoffeln umtüten

    Der Herbst war vorübergegangen und hatte seine Spuren hinterlassen. Auf den Straßen lag herabgefallenes Laub, das erst raschelte und sich dann nach und nach in Matsch verwandelte. Dann kam der Frost. Er legte sich auf die abgeernteten Felder, auf die Straßen und auf das Dorf. Die Dächer waren morgens weiß vom Raureif. Durch die Schornsteine stieg blauer Dunst auf, der wie eine Wolke über das Dorf schwebte. Nur ganz selten hörte man noch einen Traktor brummen. Das Dorf jedoch schlief nicht. Finola Power, Laoise Sullivan und Rose O’Neill trafen sich wie immer jeden Morgen zum Tee in Nellys Shop.

    Und auch Nellys Mutter kam wie jeden Morgen mit dem heißen Wasserkessel aus der Küche und Nelly stellte die Tassen mit den Teebeuteln wie immer auf die Ladentheke. Es war ein Ritual, das sich nie änderte.

    „Jetzt wird der Verladebahnhof also wirklich geschlossen. Habt ihr das schon gehört?, fragte Finola. „Nevin kann nachts schon nicht mehr schlafen. Er macht sich Sorgen. Die Frage ist ja, was er anstelle der Zuckerrüben anpflanzen soll. Einige Farmer wollen Weiden anlegen und Milchvieh kaufen.

    „Ich weiß nicht so recht, ob sich das wirklich lohnt. Der Zuckerrübenanbau brachte einen guten Gewinn und die Fabrik war ein verlässlicher Abnehmer. Das ist nicht leicht zu ersetzen", antwortete Nelly.

    „Einige sind für Kartoffeln und Kohl, sagte Laoise. Dabei sah sie aus den Augenwinkeln heraus, dass Nellys Mutter wie auf ein Stichwort sich an den im Shop befindlichen Kartoffeln zu schaffen machte. Nach und nach öffnete die alte Frau jede abgefüllte Plastiktüte und entnahm jeweils zwei Kartoffeln. Laoise nahm etwas irritiert einen weiteren Schluck aus ihrer Teetasse. „Warum tut sie das?, flüsterte sie Nelly zu. Doch dann erklang die Türglocke und Eileen Donnely betrat den Laden. Sie streifte ihre Mütze ab und hervor quoll rotes, krauses Haar. „Wenn ihr für mich auch ein Tässchen Tee habt, erzähle ich euch das Neueste."

    Nellys Mutter stellte das Öffnen der Kartoffeltüten ein und ging in die Küche, um eine weitere Tasse zu holen.

    „Was gibt es denn so

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