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Sein schicksalhafter Weg: Ein Heimatglück-Roman - Band 11
Sein schicksalhafter Weg: Ein Heimatglück-Roman - Band 11
Sein schicksalhafter Weg: Ein Heimatglück-Roman - Band 11
eBook140 Seiten1 StundeHeimatglück-Roman

Sein schicksalhafter Weg: Ein Heimatglück-Roman - Band 11

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Über dieses E-Book

Entdecken Sie die Heimatglück-Romane von Christa Moosleitner jetzt als eBooks: Schicksalhafte und romantische Geschichten vor traumhafter Bergkulisse!

Toni und Martin könnten unterschiedlicher nicht sein. Martin scheint für die Landwirtschaft geboren und soll den Hof der Familie eines Tages übernehmen. Sein Stiefbruder Toni hingegen ist das schwarze Schaf der Familie. Zum Glück hat er seine Freundin Andrea, die ihm immer zur Seite steht. Doch am Abend des Rosendorfer Kirchweihfestes gerät Tonis Leben aus den Fugen: Bei einem abgekaterten Doppelkopfspiel unterschreibt er einen Schuldschein über eine immense Summe – und die soll er innerhalb von zwei Tagen zurückzahlen. Wieviel ist er bereit zu opfern, um seine Ehre zu bewahren und den Ruin der Familie abzuwenden?

Jetzt als eBook kaufen und genießen: "Sein schicksalhafter Weg" von Christa Moosleitner. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.
SpracheDeutsch
Herausgeberdotbooks
Erscheinungsdatum24. Juni 2014
ISBN9783955206574
Sein schicksalhafter Weg: Ein Heimatglück-Roman - Band 11
Autor

Christa Moosleitner

Christa Moosleitner, geboren 1957, schreibt seit 20 Jahren Romane in den unterschiedlichsten Genres. Sie lebt und arbeitet in Hessen. Bei dotbooks erscheinen ihre folgenden Heimatglück-Romane: „In der Stunde der Gefahr“ / „Ein Sommer in den Bergen“ / „Dunkle Wolken über dem Richterhof“ / „Rückkehr nach Liebenau“ /„Schicksalhafte Entscheidungen“ / „Die Söhne der Familie Stadler“ / „Geh, wohin dein Herz dich führt“/ „Zwei Herzen finden zueinander“ / „Die Tochter des Försters“ / „Nur einem schenkte sie ihr Herz“ / „Der weite Weg ins Glück“ / „Sein schicksalhafter Weg“ / „Stefanies Geheimnis“ / „Jagd ins Glück“ / „Ich schenke dir mein Herz“ / „Das Erbe vom Sandnerhof“. Weitere Heimatglück-Romane folgen.

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    Buchvorschau

    Sein schicksalhafter Weg - Christa Moosleitner

    Moosleitner-Heimatglueck-Schicksalhafter_Weg-631px

    Über dieses Buch:

    Toni und Martin könnten unterschiedlicher nicht sein. Martin scheint für die Landwirtschaft geboren und soll den Hof der Familie eines Tages übernehmen. Sein Stiefbruder Toni hingegen ist das schwarze Schaf der Familie. Zum Glück hat er seine Freundin Andrea, die ihm immer zur Seite steht. Doch am Abend des Rosendorfer Kirchweihfestes gerät Tonis Leben aus den Fugen: Bei einem abgekaterten Doppelkopfspiel unterschreibt er einen Schuldschein über eine immense Summe – und die soll er innerhalb von zwei Tagen zurückzahlen. Wieviel ist er bereit zu opfern, um seine Ehre zu bewahren und den Ruin der Familie abzuwenden?

    Über die Autorin:

    Christa Moosleitner, geboren 1957, schreibt seit 20 Jahren Romane in den unterschiedlichsten Genres. Sie lebt und arbeitet in Hessen. Bei dotbooks erscheinen ihre folgenden Heimatglück-Romane: „In der Stunde der Gefahr / „Ein Sommer in den Bergen / „Dunkle Wolken über dem Richterhof / „Rückkehr nach Liebenau / „Die Tochter des Försters / „Die Söhne der Familie Stadler / „Nur einem schenkte sie ihr Herz / „Geh, wohin dein Herz dich führt / „Der weite Weg ins Glück". Weitere Heimatglück-Romane folgen.

    ***

    Neuausgabe Juli 2014

    Copyright © der Originalausgabe 1985 Martin Kelter Verlag (GmbH & Co.), Hamburg

    Copyright © der Neuausgabe 2014 dotbooks GmbH, München

    Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

    Titelbildgestaltung: init | Kommunikationsdesign, Bad Oeynhausen, unter Verwendung eines Motiv von thinkstockphotos, München

    ISBN 978-3-95520-657-4

    ***

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    Christa Moosleitner

    Sein schicksalhafter Weg

    Ein Heimatglück-Roman

    dotbooks.

    1

    »Toni, was trödelst denn noch so lange herum?« erklang die ungeduldige Stimme des Leitnerbauern von der Haustür her. »Nun mach aber, daß du dich beeilst! Ich hab keine Lust, immer auf dich warten zu müssen. Hab ich dir net gestern schon gesagt, daß wir heut hinaus aufs Feld fahren?«

    Der zwanzigjährige Leitner Toni hob den Kopf. Mißmutig blickte er zum Vater hinüber, der sich schon angezogen hatte. Natürlich stand Martin schon neben ihm. Martin, sein älterer Bruder, der immer das tat, was der Vater von ihm verlangte ...

    »Ich komm ja gleich«, antwortete Toni mit mürrischer Stimme. »Ich werde ja wohl noch meinen Kaffee in Ruhe trinken dürfen. Oder hast dagegen auch etwas?«

    Die letzten Worte sollten bewußt provozierend klingen, weil Toni wirklich keine Lust hatte, sich draußen auf dem Feld abzurackern. Schließlich war heute abend in Rosendorf Kirchweihfest, und da mußte er ausgeruht sein. Wenn ihn der Vater allerdings zwang, harte Knochenarbeit zu verrichten, dann würde er gegen Abend schnell müde sein. Und das wollte er auf gar keinen Fall, denn für diesen Abend hatte er sich schon etwas, seiner Meinung nach Wichtigeres vorgenommen. Mit der Wagner Andrea wollte er bis in den frühen Morgen tanzen. Andrea, mit der Toni schon seit gut einem halben Jahr zusammen war, freute sich auch schon auf den bevorstehenden Abend.

    »Kruzifix, Toni!« riß ihn die Stimme des Vaters unsanft aus den so angenehmen Vorfreuden. »Was schaust denn noch Löcher in die Luft? Hast net gehört, was ich dir gesagt hab? Aufgestanden wird jetzt, sonst komm ich zu dir, und dann fängst eine!«

    Das war deutlich genug. Tonis Augen funkelten vor Wut, weil der Vater ihn in Gegenwart des älteren Bruders wieder zu maßregeln begann. Das war zwar nicht das erstemal, aber Toni empfand jedesmal eine entsetzliche Demütigung. Lange würde er das nicht mehr mitmachen, das hatte er sich schon fest vorgenommen. Wenn der Vater einen Arbeitsklaven haben wollte, dann konnte er ja Martin zur Genüge einspannen. Martin, den er ohnehin bevorzugte. Wenn einer ausgeschimpft wurde, dann war das immer der jüngere Sohn ...

    »Ich komm ja schon«, knurrte Toni und erhob sich unwillig vom Tisch. Das gute Essen ließ er ungern stehen, denn es hatte ihm sehr gut geschmeckt. Wie jedesmal, wenn die Mutter etwas auf den Tisch stellte. Wenn seine Mutter nicht gewesen wäre, dann hätte er es ohnehin nicht länger hier ausgehalten. Die Mutter hatte den Leitner Tobias nach dem Tode seines Vaters geheiratet. Damals war Toni erst zwei Jahre alt und hatte nicht viel davon mitbekommen. Aber je älter er wurde, um so rascher begriff er, daß Martin sein Stiefbruder war und vom leiblichen Vater bevorzugt wurde. Zu Beginn hatte ihm das sehr weh getan, aber nun empfand er nur noch Gleichgültigkeit.

    »Hast endlich ausgeschlafen?« fragte der Bruder und musterte den Jüngsten kurz von Kopf bis Fuß. »Nun sputest dich aber. Sonst werden wir bis Mittag nie im Leben fertig.«

    »Toni und ich werden schonordentlich mit zupacken, Vater«, meldete sich nun der ältere Bruder Martin zu Wort. Er grinste Toni kurz zu, der diese freundliche Geste aber ignorierte. »Wirst sehen, du kannst dich auf uns verlassen.«

    »Ich wünscht, das wäre auch bei Toni der Fall«, sagte der Vater abschließend und öffnete die Haustür. »Kommt, ihr Buben. Es ist an der Zeit ...«

    In der Küchentür tauchte jetzt seine Frau, die Leitner Liesel auf, die ihrem jüngsten Sohn, besorgt nachblickte. Natürlich hatte sie gehört, wie ihr Mann Toni gemaßregelt hatte. Sie wußte auch, daß der Bub sich in letzter Zeit sehr abweisend dem Vater gegenüber verhalten hatte. Heute abend würde sie mit ihrem Mann darüber reden müssen. So ging das wirklich nicht weiter.

    Mit gemischten Gefühlen blieb sie in der Stube stehen und sah durchs Fenster hinüber zur Scheune, wo der Traktor mitsamt dem Heuwagen bereitstand. Ihr Mann und Martin waren schon eine Stunde früher aufgestanden, um die notwendigen Vorbereitungen für die anstehende Heuernte zu machen. Da hatte Toni noch geschlafen. Die Leitner Liesel war sicher, daß ihr Mann ihm das jetzt noch unter die Nase reiben würde.

    Sei stark, Bub, hoffte sie für ihn. Laß dich net unterkriegen. Dann sah sie zu, wie sich Tobias ans Steuer des Traktors setzte und den Motor anließ, während Martin und Toni auf den schmalen Sitzplätzen auf den Rädern blieben. Sekunden später ging es dann auch schon los. Hinaus aufs Feld, wo das frisch gemähte Heu schon auf sie wartete.

    2

    Obwohl es noch früh am Morgen war, spürte Toni bereits jetzt schon, daß es ein heißer Tag werden würde. Kein einziges Wölkchen zeichnete sich am stahlblauen Himmel ab, während er sich die Hemdsärmel hochgekrempelt hatte und sich nun bemühte, mit der Gabel das Heu auf die Ladefläche des Wagens zu heben. Eine mühselige Arbeit, die viel Kraft kostete. Natürlich gab es schon Maschinen, die spielend leicht diese Arbeit verrichteten, aber Tonis Stiefvater hatte nicht das Geld, um sich solch eine teure Maschine zu kaufen.

    »Etwas schneller, Bub!« hörte er den Vater wieder rufen. »Beeilen mußt dich!«

    Toni hob den Kopf und schaute hinüber zu dem Vater, der ihn wohl beobachtet hatte. Zuerst wollte er aufbrausen, aber Martin fiel ihm ins Wort.

    »Ruhig bist, Toni«, meinte er es im guten. »Streit dich net mit ihm, das bringt nix. Komm, ich zeig dir, wie du es besser machen kannst ...«

    Er nahm Toni die Heugabel aus der Hand, bevor dieser etwas sagen konnte und stieß sie ins Heu. Toni sah dem älteren Bruder zu und mußte feststellen, daß dieser um vieles geschickter war als er selbst. Ein Bursche, der wirklich für die Landwirtschaft geboren war. Aber nicht Toni!

    »Jetzt laß den Bub wieder selbst arbeiten, sonst tut der ja gar nix mehr, Martin!« meldete sich der Bauer wieder zu Wort. »Auf geht's jetzt aber!«

    Toni beschloß, wenigstens heute keinen Streit zu beginnen, weil er sich schon auf das bevorstehende Kirchweihfest und den Tanzabend freute. Also packte er die Heugabel und versuchte, seine Arbeit so gut wie möglich zu verrichten. Aber man konnte schon sofort erkennen, daß er darin noch nicht einmal halb so geschickt wie Martin war. Schon nach wenigen Minuten stand ihm der Schweiß auf der Stirn. Toni sehnte sich nach einem Schluck frischen Wassers.

    Hoffentlich geht dieses Martyrium bald vorbei, dachte er und sehnte sich schon nach der Wagner Andrea. Vielleicht war er in den Augen des gestrengen Vaters kein guter Bauer, aber Andrea, deren Gunst war ihm hold.

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