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Wenn ein Löwe Halloween feiert: Deutsche Lion's Pride, #15
Wenn ein Löwe Halloween feiert: Deutsche Lion's Pride, #15
Wenn ein Löwe Halloween feiert: Deutsche Lion's Pride, #15
eBook222 Seiten2 StundenDeutsche Lion's Pride

Wenn ein Löwe Halloween feiert: Deutsche Lion's Pride, #15

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Über dieses E-Book

Ein schlecht gelaunter Löwe bekommt eine zweite Chance für die Liebe.

Süßes oder knurr?

Ein junger, betrunkener Jack spielt der Hexe in der Stadt einen Streich, wird dabei jedoch erwischt. Ein Fluch später, und schon ist er in dem Haus der Hexe gefangen und kann nicht mehr entkommen.

Armer Löwe.

Jahrzehnte später ist er immer noch ein Gefangener, und ein schlecht gelaunter obendrein. Seine Stimmung bessert sich nicht, als ein dummer Unfall dazu führt, dass er während seiner Genesung von einer Krankenschwester gepflegt wird.

Harper glaubt nicht an Magie, als sie also gebeten wird, einem Einzelgänger zu helfen, ist sie entschlossen, seiner Angst vor offenen Plätzen auf den Grund zu gehen. Es stellt sich jedoch heraus, dass er nicht gelogen hat. Jack wurde wirklich verhext und diese neugierige Katze kann nicht anders, als Öl ins Feuer zu gießen.

SpracheDeutsch
HerausgeberEve Langlais
Erscheinungsdatum3. Okt. 2023
ISBN9781773844640
Wenn ein Löwe Halloween feiert: Deutsche Lion's Pride, #15
Autor

Eve Langlais

New York Times and USA Today bestseller, Eve Langlais, is a Canadian romance author who is known for stories that combine quirky storylines, humor and passion.

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    Buchvorschau

    Wenn ein Löwe Halloween feiert - Eve Langlais

    Wenn ein Löwe Halloween feiert

    WENN EIN LÖWE HALLOWEEN FEIERT

    Lion’s Pride

    Buch 15

    EVE LANGLAIS

    International Bestseller

    Copyright © 2023 Eve Langlais

    Englischer Originaltitel: »Jack O' Lion (A Lion's Pride Book 15)«

    Deutsche Übersetzung: Noëlle-Sophie Niederberger für Daniela Mansfield Translations 2023

    Alle Rechte vorbehalten. Dies ist ein Werk der Fiktion. Namen, Darsteller, Orte und Handlung entspringen entweder der Fantasie der Autorin oder werden fiktiv eingesetzt. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Vorkommnissen, Schauplätzen oder Personen, lebend oder verstorben, ist rein zufällig.

    Dieses Buch darf ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung der Autorin weder in seiner Gesamtheit noch in Auszügen auf keinerlei Art mithilfe elektronischer oder mechanischer Mittel vervielfältigt oder weitergegeben werden.

    Titelbild entworfen von: Yocla Designs © 2023

    Herausgegeben von: Eve Langlais www.EveLanglais.com

    eBook: ISBN: 978-1-77384-464-0

    Taschenbuch: ISBN: 978-1-77384-465-7

    Besuchen Sie Eve im Netz!

    www.evelanglais.com

    Inhalt

    Bücher von Eve Langlais

    Einführung

    Prolog

    Kapitel Eins

    Kapitel Zwei

    Kapitel Drei

    Kapitel Vier

    Kapitel Fünf

    Kapitel Sechs

    Kapitel Sieben

    Kapitel Acht

    Kapitel Neun

    Kapitel Zehn

    Kapitel Elf

    Kapitel Zwölf

    Kapitel Dreizehn

    Kapitel Vierzehn

    Kapitel Fünfzehn

    Epilog

    Bücher von Eve Langlais

    Bücher von Eve Langlais

    Das Geheimnis von Dragon Point:

    Die Geschichte des Drachen (Buch 1)

    Der Anspruch der Drachin (Buch 2)

    Die Entfesselung des Drachen (Buch 3)

    Growl & Prowl:

    Gestaltwandler wider Willen – Dominick (Buch 1)

    Gestaltwandler wider Willen – Stefan (Buch 2)

    Gestaltwandler wider Willen – Raymond (Buch 3)

    Das Geheimnis von Bitten Point:

    Die Rückkehr des Krokodils (Buch 1)

    Die Gefährtin des Panthers (Buch 2)

    Die Umarmung der Python (Buch 3)

    Die Herausforderung des Alligators (Buch 4)

    Das Feral Pack:

    Entfesselter Alpha (Buch 1)

    Ungezähmter Beta (Buch 2)

    Hemmungsloser Vollstrecker (Buch 3)

    Ungeliebter Einzelgänger (Buch 4)

    Lion’s Pride:

    Wenn ein Löwe Schnurrt (Buch 1)

    Wenn ein Löwe Brüllt (Buch 2)

    Wenn ein Löwe Begehrt (Buch 3)

    Der Tiger und seine Braut (Buch 4)

    Wenn eine Löwin Faucht (Buch 5)

    Wenn eine Löwin Springt (Buch 6)

    Wenn eine Löwin Knurrt (Buch 7)

    Wenn eine Löwin Jagt (Buch 8)

    Wenn ein Töwe Heiratet (Buch 9)

    Wenn ein Liger sich Bindet (Buch 10)

    Wenn ein Bär gezähmt wird (Buch 11)

    Wenn ein Löwe Sucht (Buch 12)

    Wenn ein Löwe Findet (Buch 13)

    Wenn ein Löwe Eitel ist (Buch 14)

    Kodiak Point:

    Die Frau des Kodiakbären (Buch 1)

    Die List der Füchsin (Buch 2)

    Die Wandlung des Eisbären (Buch 3)

    Die Verführung des Wolfes (Buch 4)

    Die Liebe des Grizzlys (Buch 5)

    Das Geschenk des Karibus (Buch 6)

    Die Suche nach der Luchsin (Buch 7)

    Der Flug des Eisernen Adlers (Buch 8)

    Die Bad Boy Inc.:

    Mein Nachbar, der Attentäter (Buch 1)

    Mein Beschützer, der Winzling (Buch 2)

    Meine Traumfrau, der Todesbringer (Buch 3)

    Einführung

    Ein schlecht gelaunter Löwe bekommt eine zweite Chance für die Liebe.

    Süßes oder knurr?

    Ein junger, betrunkener Jack spielt der Hexe in der Stadt einen Streich, wird dabei jedoch erwischt. Ein Fluch später, und schon ist er in dem Haus der Hexe gefangen und kann nicht mehr entkommen.

    Armer Löwe.

    Jahrzehnte später ist er immer noch ein Gefangener, und ein schlecht gelaunter obendrein. Seine Stimmung bessert sich nicht, als ein dummer Unfall dazu führt, dass er während seiner Genesung von einer Krankenschwester gepflegt wird.

    Harper glaubt nicht an Magie, als sie also gebeten wird, einem Einzelgänger zu helfen, ist sie entschlossen, seiner Angst vor offenen Plätzen auf den Grund zu gehen. Es stellt sich jedoch heraus, dass er nicht gelogen hat. Jack wurde wirklich verhext und diese neugierige Katze kann nicht anders, als Öl ins Feuer zu gießen.

    Ist Liebe der Schlüssel, um diesen Fluch zu durchbrechen?

    Info: www.EveLanglais.com

    Prolog

    »Tu es. Du traust dich ja doch nicht«, stichelte Jacks bester Freund Harold, während sie vor dem Zaun des Hauses herumlungerten, in dem die Hexe wohnte. Eine echte Hexe mit einer Katze, die gern am Fenster saß und böse dreinblickte.

    Sie lebte schon seit Jahrzehnten hier und wurde selten gesehen, aber jeder kannte sie. Es wurde gemunkelt, dass sie gern junge Männer in ihr Haus lockte, aber die Klatschtanten hatten unterschiedliche Theorien darüber, ob sie sie in ihrem Ofen backte oder mit ihnen ins Bett ging.

    Letzteres hörte sich faszinierend an. Welcher Kerl hatte nicht schon einmal an einen Moment mit Mrs. Robinson gedacht? Die Krallen waren ein großes Ja.

    Jack nahm einen Schluck aus seinem Flachmann, schmeckte den schwarzgebrannten Schnaps jedoch kaum. Er trank bereits seit dem Nachmittag mit seinen Kumpeln. Wie oft fiel Halloween schon auf einen Samstag, womit es sich perfekt zum Feiern eignete? Er hatte auf dem Campus stundenlang getrunken und sich lautstark amüsiert, aber durch den frühen Start waren viele Leute bereits vor Mitternacht eingeschlafen.

    Langweilig. Als Löwen-Gestaltwandler hatten Jack und seine Freunde einen schnelleren Stoffwechsel als die meisten anderen, sodass sie weitermachen konnten, während andere aufgeben mussten. Da es auf dem Campus ruhig geworden war, schlenderten sie in die kleine Stadt, die an ihr College grenzte, wo sie kindische Klingelstreiche spielten, ihre einzige Rolle Toilettenpapier aufbrauchten, um einen Baum zu dekorieren, und in ein Gebüsch kotzten.

    Ihr Weg hatte sie zu dem weißen Lattenzaun und dem Haus geführt, von dem alle behaupteten, es gehöre einer Hexe.

    Sein korpulenter Cousin Harold sagte: »Wäre es nicht urkomisch, wenn wir der Hexe Angst einjagen und sie dazu bringen, Glitzerstaub zu furzen oder ihre Katze in eine Kröte zu verwandeln?«

    Peter, der andere Freund, schnaubte. »Wahrscheinlich wird sie eher die Polizei rufen.« Eine ernüchternde Erinnerung daran, dass dies Auswirkungen auf ihr Studentenleben am College haben könnte.

    »Es ist nur ein Problem, wenn wir erwischt werden.« Harolds verschlagene Erwiderung.

    Damit zog er Peter an Bord. »Es ist einfach, dafür zu sorgen, dass sie den Löwentäter nicht finden können.«

    Das gefiel Jack gar nicht. »Ich weiß nicht, Kumpel. Vielleicht sollten wir einfach gehen.« Ein Blick auf das alte Haus mit seiner Amityville-Atmosphäre – ein Film, den er kürzlich gesehen und der ihm eine Höllenangst eingejagt hatte – ließ ihn zögern. Es war nie gut, wenn junge Männer die Hexen in der Nachbarschaft verhöhnten, schon gar nicht am Abend vor Allerheiligen.

    »Weichei!«, krähte Harold und fuchtelte mit den Armen.

    »Ich stehe nicht darauf, alte Damen zu erschrecken«, erwiderte er.

    Woraufhin Peter lachte und rief: »Jack hat Angst. Angstlöwe.«

    »Ich habe keine Angst.« Er blähte die Brust auf. Denn, hallo, er war ein Kerl und konnte die Beleidigung nicht auf sich sitzen lassen.

    »Dann tu es«, forderte Harold ihn auf. »Du traust dich sicher nicht.«

    Und das war der Grund, warum Jack sich hinter den Hecken auszog, ohne große Sorge, von irgendwelchen Kindern gesehen zu werden. Kurz vor Mitternacht lagen die meisten Kleinen bereits im Bett. Selbst die meisten Erwachsenen waren so spät nicht mehr unterwegs. Nur dämliche Collegestudenten mit zu viel Alkohol und dem Gefühl, andere beeindrucken zu müssen, streiften nachts durch die kleine Stadt, die fast nur wegen des Colleges existierte. Aber Peter hatte nicht ganz unrecht. Wenn die Hexe sich beschwerte, würden sie nach einem Löwen suchen, nicht nach einem Mann.

    Sobald er nackt war, verwandelte er sich, und nein, er brauchte weder den Vollmond noch eine große Anstrengung. Jacks andere Gestalt, ein majestätischer Löwe, bereitete ihm nie Probleme. Er liebte es, zum Spielen herauszukommen. Er schüttelte den Kopf, was auch sein Fell in Bewegung setzte.

    Peter stieß einen Pfiff aus. »Schöne Mähne, Bruder.«

    Er warf den Kopf zurück. Als wüsste er das nicht.

    Mit hocherhobenem Schwanz stolzierte er am Zaun vorbei in den Vorgarten der Hexe.

    Ein wilder Garten erstreckte sich von der Veranda bis zu den ehemals weißen Zäunen, welche die Grenzen des Grundstücks markierten. Er bemerkte, das in jede Spitze etwas eingeätzt und die weiße Farbe durch die Rillen abgenutzt war, die aufgrund des hineingeratenen Schmutzes dunkler wirkten. Seltsam und ein weiterer Beweis dafür, dass hier eine Hexe lebte.

    Schade, dass er nicht auf der Stelle gegangen war.

    Er schlenderte auf das Haus zu, von dessen Schindelverkleidung die Farbe abblätterte, während das darunterliegende Holz grau wurde. Die Fensterläden hatten schon lange ihren Glanz verloren, das Vinyl war verblasst und einige Paneele hingen schief.

    Die Vordertür, die von der überdachten Veranda geschützt wurde, hatte einen Teil ihrer Farbe erhalten und war mit einem beeindruckenden Türklopfer ausgestattet: ein riesiger Adlerkopf mit falschen blauen Juwelenaugen.

    Die vielen Fenster waren mit Vorhängen verhängt und alle dunkel, bis auf eines im Erdgeschoss, ein Erker mit zwei Seitenfenstern. Die Gardinen versperrten die direkte Sicht auf den Raum im Inneren, aber er schien höchstwahrscheinlich bewohnt zu sein, da Licht durch die Schlitze drang.

    Die Hexe musste da drin sein, also machte er sich auf den Weg dorthin. Der Streich war einfach. Er würde sich draußen hinsetzen und miauen, wobei er versuchte, wie ein Kätzchen zu klingen. Wenn die Hexe kam, um nachzusehen, würde er sie anbrüllen und vielleicht ein paar Zähne zeigen, damit sie aus Angst zu schreien begann oder irgendetwas Hexenhaftes tat.

    Eine halbe Sekunde lang kam ihm trotz seines betrunkenen Zustands ein Gedanke. Vielleicht ist es nicht nett, das zu tun. Was, wenn er die Hexe zu Tode erschreckte? Menschen konnten so empfindlich sein.

    Manche hatten auch Waffen. Er würde es wirklich vorziehen, nicht durchlöchert zu werden. Kugeln taten weh. Das wusste er zwar nicht aus eigener Erfahrung, aber er hatte von denen gehört, die angeschossen worden waren. Es machte keinen Spaß.

    Er hielt einen Moment inne und hörte sofort ein Gackern hinter sich.

    Seufz.

    Er bewegte sich vorwärts, wobei er in dem Dschungel vor dem Haus sorgsam darauf achtete, wo er seine Pfoten platzierte. Beklemmung ließ ihn erneut innehalten. Ein Blick über die Schulter zeigte Harold, der mit den Armen flatterte.

    Arschloch.

    Jack hatte das Gefühl, dass er das bereuen würde. Aber jetzt umkehren? Diese Schande würden sie ihn nie vergessen lassen. Er hatte das Fenster fast erreicht, er war nahe genug, dass es seinen Zweck erfüllte. Sobald die Hexe ihn sah, würde er abhauen. Es sollte ausreichen, um Harold zufriedenzustellen, aber nicht zu beängstigend sein, dass die Hexe an einem Herzinfarkt krepierte.

    Der perfekte Plan.

    Hicks. Als er den Atem anhielt, um ein zweites lautes Geräusch zu vermeiden, flatterte der Vorhang. Seine Brust zog sich zusammen, als seine Lunge ihn anschrie, er solle Luft holen. Eine Katze erschien im Fenster und setzte sich auf ihre grauen Hinterbeine, den Kopf hocherhoben, die strahlend grünen Augen auf ihn gerichtet. Eine Sekunde lang starrte die Katze ihn an, bevor sie fauchte. Sie krümmte den Rücken und fauchte weiter, was die Aufmerksamkeit ihrer Besitzerin erregte.

    Der Vorhang wurde zur Seite gezogen und eine alte Frau mit faltigem Gesicht und runden Schultern erschien. Ein Schal war über ihre Schultern drapiert. Sie sah zerbrechlich aus, und ein Gefühl von Reue ließ ihn sofort nüchtern werden. Es war nicht nett, älteren Menschen einen solchen Streich zu spielen.

    Bevor Jack fliehen konnte, richtete sie ihren trüben Blick auf ihn und verzog die Lippen zu einem Lächeln, das ihre Falten auf erschreckende Art und Weise bewegte.

    »Was für ein hübsches Kätzchen«, trällerte sie und klatschte in die Hände.

    Er wusste nicht, wie er sie trotz des geschlossenen Fensters so deutlich hören konnte. Es gefiel ihm auch nicht, dass sie so erfreut schien, einen Löwen in ihrem Garten zu sehen. Sie schien keinerlei Angst zu haben.

    Hinter ihm hörte er Harold rufen: »Oh nein, ein Löwe. Ah. Lauft um euer Leben.«

    Die Übertreibung ließ ihn mit den Augen rollen, als er zu seinem Freund zurückblickte, während Peter lachte. Die beiden hatten viel zu viel Spaß auf seine Kosten.

    Jack blickte zum Fenster und musste zweimal hinschauen. Die Katze saß auf dem Boden, wo sie ihn noch immer musterte. Während er seine Freunde auf dem Bürgersteig angefunkelt hatte, hatte die alte Dame irgendwie das Erkerfenster geöffnet. Aber wie? Er sah nichts in der Öffnung. Seltsam, denn er glaubte nicht, dass diese großen Glasscheiben sich verschieben ließen, sobald sie eingesetzt waren. Die Öffnung erklärte, dass die Katze draußen war, aber nicht, dass sie sich nicht einpinkelte und die Flucht ergriff. Auch wenn in Zeichnungen gern das Gegenteil behauptet wurde, hatten in der realen Welt kleine Kätzchen Angst vor den großen. Es lag an ihrer Stammeserinnerung, dass sie früher Quietschespielzeug und Snacks für den Nachwuchs gewesen waren.

    Die Frau lehnte sich aus dem offenen Fenster. »Na, hallo, Kätzchen. Ich bin Glinda. Wie schön, dass du mich besuchst. Es ist schon so lange her, dass jemand vorbeigekommen ist, um mich auszutricksen. Ich habe die Gesellschaft vermisst.«

    Die Einsamkeit in ihren Worten traf ihn. Allein zu sein musste schrecklich sein. Es war nichts, worüber er sich je würde Sorgen machen müssen. Mit seiner anhänglichen Mutter und dem Löwenrudel, zu dem er gehörte, würde es ihm nie an Gesellschaft mangeln.

    Sie streckte eine Hand aus und gurrte: »Hier, Kätzchen, Kätzchen.«

    Was für eine Demütigung. Als würde er auf so einen kindischen Ruf antworten. Das verächtliche Schnauben, das er von sich gab, hielt seine Pfoten nicht davon ab, sich vorwärtszubewegen. Er ging zwei Schritte auf das Fenster zu, bevor er sich festkrallte und gewaltsam stoppte.

    Was ist los? Es war, als hätte er seine Glieder einen Moment lang nicht unter Kontrolle gehabt.

    »Ich sagte, hier Kätzchen, Kätzchen.« Die alte Frau sang die Worte und er hätte schwören können, dass sie ihn umschlangen und ein paar Schritte vorwärtszogen.

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