Magisches Kompendium – Exorzismen, Mantren und Beschwörungen
Von Frater Lysir
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Frater Lysir
ICH BIN! LYSIR! Die Magie hat mich schon immer fasziniert und in den Jahren, wo ich mich mit diesem Themengebiet beschäftigt habe, habe ich Dinge für mich erkannt, die ich so, wohl nie gesehen hätte. Die verschiedenen Themengebiete waren mannigfach. Die einzelnen Initiationen, die ich von der geistigen Welt bekommen habe, gaben mir einen aktiven Platz im „Großen Werk“! So beschloss ich, dass ich mein Wissen in einem MAGISCHEN KOMPENDIUM veröffentlichen will. SO SOLL ES SEIN!
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Rezensionen für Magisches Kompendium – Exorzismen, Mantren und Beschwörungen
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Buchvorschau
Magisches Kompendium – Exorzismen, Mantren und Beschwörungen - Frater Lysir
Prolog „Magisches Kompendium" – Exorzismen, Mantren und Beschwörungen
Die vorliegende Buchreihe, die die Hauptüberschrift „Magisches Kompendium trägt, ist in viele, viele Bände gesplittet. Im Endeffekt muss man alle Bände und Bücher als ein großes Werk sehen, ein Werk, mit welchem man arbeiten kann und auch arbeiten soll. Daher ist es kein lineares Werk, welches man unbedingt von vorn nach hinten lesen muss! Nein, es ist zwar ein vollständiges Werk, doch muss jeder selbst schauen, welche Bereiche für die eigene, aktuelle Entwicklung essenziell sind. So kann man einzelne Bücher, die autark gedruckt sind, eher als Kapitel des „Magischen Kompendiums
sehen.
Im vorliegenden Buch wird das Thema „Exorzismus, Mantren und Beschwörungen" angesprochen und in allen Einzelheiten beleuchtet. Da die Fachvokabel „Exorzismus immer wieder mal im Film aufgegriffen wird, ist es wichtig, hier einmal eine umfassende Aufklärung zu betreiben, was eigentlich ein Exorzismus ist, wie dieser im rituellen und energetischen Sinne abläuft und wie es überhaupt zu einem Exorzismus kommen kann. In diesem Kontext werden natürlich auch die Umstände einer Besessenheit und auch einer Umsessenheit aufgeschlüsselt, beleuchtet und erklärt. Da das Themengebiet des Exorzismus in der praktischen Magie absolut essenziell ist, wird in diesem Werk eine tiefgründige Forschungsreise vollzogen, sodass man das Gebiet des Exorzismus in der Theorie und in der Praxis sehr klar und deutlich kennenlernen kann. In diesem Kontext wird natürlich auch die Thematik beleuchtet, wie es zu einer Be- oder Umsessenheit kommen kann und welche parasitären Energien sich im menschlichen Energiesystem einnisten können. Hierbei wird eine sehr große Fülle an ausführlichen Informationen gegeben, sodass man in diesem Werk einen umfassenden Informationsbereich besitzt, wie die jeweiligen energetischen Wesen in der magischen Fachliteratur bezeichnet werden, welche Eigenschaften bzw. Charakteristika sie haben, wie mögliche Be- und Umsessenheiten sich auswirken, und wie man diese Energien auch wieder loswerden kann. So wird auch die magische Praxis des Themenbereiches „Exorzismus
klar und deutlich aufgeschlüsselt, sodass man hier viele praktisch-energetische Arbeitsmöglichkeiten präsentiert bekommt.
Die Arbeitsmöglichkeiten der praktischen Exorzismen sind hierbei jedoch mit einer großen Verantwortung versehen, da man hier Rituale präsentiert bekommt, die tief in die energetischen Strukturen der Magie dringen. Da jedoch der Exorzismus ein absolut essenzieller Bereich der klassischen und praktischen Magie ist, wird es Zeit, hier deutliche und klare Aufschlüsselungen und Erklärungen zu bieten. In diesem Kontext werden auch die religiösen Ideen in Bezug auf einen Exorzismus erhellt. Da der „klassische Exorzismus", so wie er heute von der Filmindustrie vermarktet wird, auf christlichen Wurzeln fußt, wird hier natürlich auch der religiöse Kontext des Exorzismus beleuchtet und aufgeschlüsselt. Da die Exorzismen auch immer mit Gebeten, Mantren und Beschwörungen versehen sind, werden auch diese Themengebiete beleuchtet und erklärt.
Mantren und Beschwörungen sind essenzielle und rituell notwendige Energiearbeiten, die in einem magischen Ritual über Erfolg oder Misserfolg entscheiden können, da sich der Protagonist des Rituals – welcher immer das wichtigste Fragment einer magischen Arbeit ist – mit der Hilfe der Mantren und Beschwörungen energetisch stärker und deutlicher fokussieren kann. Deswegen werden in diesem Buch auch die Besonderheiten der magischen Klänge, der Mantren aufgeschlüsselt und wie man mit dieser gigantischen Macht umgehen kann. Hierbei wird man tief in die Praxis der rituellen Magie eintauchen können, aber auch in eine breit gefächerte Spiritualität, welche man sich in seinem normalen Alltag absolut zunutze machen kann. Es werden Ideen und Arbeitsanregungen abgedruckt, die man für sich erweitern und verfeinern kann, um sein eigenes Leben zu bereichern. Hierbei gibt es kein Limit, da man selbst in allen Ebenen und in allen Bereichen kreativ werden kann. Dies gilt auch für die Thematik der Beschwörungen.
Was ist eine Beschwörung und wie sehen Beschwörungen textlich aus? Da auch die Beschwörungen / Anrufungen in der rituellen Magie absolut wichtig sind, wird natürlich auch dieses Themengebiet in einer sehr ausführlichen Breite erforscht und beleuchtet. In diesem Rahmen findet auch eine detaillierte und vollständige Aufschlüsselung einer mittelalterlichen Anrufung an die Genien statt, autarke Energien, die ein sehr breites Spektrum von Fertigkeiten besitzen. Durch die Analyse der Anrufung, wird man einen sehr wichtigen Einblick in die mittelalterlichen Denkmuster erhalten, sodass hierdurch auch viele anderen mittelalterlichen Beschwörungen und Rituale neu verstanden werden können.
Exorzismen, Mantren und Beschwörungen sind jedoch alles nur Werkzeuge, die der magische Mensch einsetzen kann. Hierbei ist es immer wichtig, zu verstehen, dass die eigene Individualität einen wichtigen Maßstab setzt. Wenn man in die rituelle Struktur der Exorzismen eintaucht, was in diesem Buch ohne weiteres möglich ist, da sich hier großflächige Aufschlüsselungen befinden, wird man die Reichweite dieser magischen Operation nachvollziehen können. Gepaart mit dem Wissen über Mantren und Beschwörungen, wird man sich in diesem Kontext auch eigene Exorzismusrituale erstellen können, um effektiv zu wirken.
Wie immer in er Magie kann man alles erreichen, solange man selbst gewillt und diszipliniert arbeitet. Da im Bereich der Exorzismen und Beschwörungen auch mit Zwang bzw. energetischer Gewalt gearbeitet werden muss, muss hier auch stets die Selbstreflexion in einem hohen Maße berücksichtigt werden. Man muss im eigenen energetischen Komplex seine Muster und Formen verstehen, sodass man nicht selbst Gefahr läuft, von einem Exorzisten zu einem Opfer zu werden. Natürlich gilt immer, dass das eigene Selbst maximal das Limit dieser magischen Arbeit bestimmt, was bedeutet, dass man sich so weit erkannt haben muss, dass man seine energetischen Möglichkeiten wahrlich versteht. Doch auch die Strukturen, Aufbauten und Gefüge der Exorzismen müssen erkannt und verstanden werden, um mit diesen zu arbeiten. Eine solche riesige Informationsfülle wird hier geboten, sodass man mit sämtlichen Energien und Wesenheiten agieren kann. Jeder muss dennoch immer selbst entscheiden, ob und wie ein Exorzismus angewendet werden soll. Fakt ist, dass es kein Spiel ist und dass hier eine große Verantwortung besteht, die sich auf das eigene Wirken bezieht, da hierdurch nicht nur die zu exorzierenden Energien direkt konfrontiert werden, sondern auch das Energiesystem des Menschen, dem man durch den Exorzismus helfen will.
So sind diese theoretischen und praktischen Aufschlüsselungen, Arbeiten, Handhabungen und Wirkweisen in diesem Buch, so erstellt, dass sie vollkommen autark und eigenständig verwendet werden können, wodurch man gezielte Übersichten und Arbeitsvorschläge zum Thema „Exorzismen, Mantren und Beschwörungen" erhalten kann. Gleichzeitig ist dieses Buch aber auch nur ein Fragment, ein Fragment eines viel größeren Werkes, welches sich wie ein magisches Netzwerk verhält, da die einzelnen Bücher / Kapitel miteinander bewusst verwoben sind, sodass man für sich schauen kann, welche Schwingungen und Kommunikationsformen dieses Netzwerk benötigt.
Durch diese Erkenntnis beginnt die Transzendenz, sodass man sich selbst evolutionieren kann, und versteht, welche Formen man bereits beherrscht und kennengelernt hat, und welche noch in der eigenen Sammlung, im Bestand und im Repertoire fehlen. Jegliche Art der Magie wird sich im Gesamtwerk des „Magischen Kompendiums wiederfinden – Stück für Stück werden alle denkbaren Bereiche abgedeckt, sodass es auf der einen Seite ein echtes Kompendium ist, auf der anderen Seite aber auch eine „unendliche Geschichte
, denn die Magie lebt, entwickelt und vergrößert sich – immer!
Die Bereiche, die durch das „Magische Kompendium abgedeckt werden lauten: „Meditation
, „Energiekörper und energetische Anteile, „Energiezentren und Chakren
, „Sigillenmagie, „Planetenmagie
, „Die Kunst der Divination, „Tarot und Kabbalistik
, „Die Magie – Theorie und Praxis, „Magischer Schutz
, „Heilarbeiten und die Lehre der Elemente, „Die Macht der Malachim-Symbole
, „Alchemie, „Mors Mystica, andere Tode und Initiationen
, „Selbstanalyse und Selbsterkenntnis, „Schattenarbeit
, „Rituale und Kerzenmagie, „Schamanismen
, „Satanismus, Höllenbruten und die Macht der Dschinns, „Exorzismen, Mantren und Beschwörungen
, „Engel und Erzengel – Praktische Magie der Angelistik, „Henochische Magie und Rituale – Theorie und Praxis
, „Kabbalah – Wissen und Weisheit im Sephiroth und Qlippoth, „Lichtarbeit
, „Quanten- und Matrixmagie, „Sternenkollektive
, „das Große Werk, „Runen und Runenmagie
, „Runeninitiationen, „Wissen und Weisheit des Nordens
, „Praxis der nordischen Magie, „Voodoo
, wie auch „Chaosmagie! Das Buch OMEGA ist der Schlussstein der Buchreihe und bezieht sich auf Channelings! Genau deswegen schrieb ich: „Jegliche Art der Magie wird sich im Gesamtwerk des „Magischen Kompendiums
wiederfinden – Stück für Stück werden alle denkbaren Bereiche abgedeckt, sodass es auf der einen Seite ein echtes Kompendium ist, auf der anderen Seite aber auch eine „unendliche Geschichte, denn die Magie lebt, entwickelt und vergrößert sich – immer!
Wenn man also auf der Suche nach magischem Wissen ist, welches man auch in der Praxis anwenden kann, wird man nach und nach immer weitere Bände des „Magischen Kompendiums" finden können!
In Bezug auf das Gesamtkonzept des „Magischen Kompendiums" gilt, dass die praktischen Fragmente alle auch praktisch erarbeitet und ausprobiert worden sind, sodass durch die Dynamiken und Möglichkeiten der Rituale, der Meditationen, der Astralreisen, der Riten und der weiterführenden Prozesse, die es in dieser Buchreihe gibt, nach und nach eine hohe Zielgenauigkeit erschaffen wurde.
Diese Zielgenauigkeit wird sich auf die eigene Evolution beziehen, denn da der Kosmos voller Humor steckt, ist die Selbstevolution einfach nur ein Spiel, ein Spiel des Lebens und ein Spiel der Existenz. Natürlich sind alle Rituale, Riten, Meditationen und Astralreisen so konzipiert, dass man sie alleine ausführen kann, da nicht jeder den Halt und die Unterstützung einer magischen Gemeinschaft bzw. Familie besitzt.
Doch wenn man will, kann man die Arbeiten auch ohne weiteres als Gruppenarbeit verwenden bzw. verstehen. Ferner lade ich jeden ein, dass die bestehenden Arbeiten selbstständig und individuell, und für den privaten Eigengebrauch, erweitert werden, sodass man für sich schauen kann, dass man den Ritualen, Riten, Meditationen und Astralreisen den letzten und absolut individuellen Schliff geben kann.
Bei allen praktischen Arbeiten, allen Ritualen, allen Riten, allen Meditationen und allen astralen Reisen, gilt, dass es stets nur Vorschläge und Methoden sind, die man alle für sich selbstständig verändern, erweitern oder auch ergänzen kann – vielleicht sogar ergänzen muss?! Dies kann sehr passend und erfolgreich sein, doch es kann auch töricht und gefährlich sein. So ist nun einmal die Magie!
Die Kreativität eines jeden magischen Menschen kann sich selbst erkennen und erwecken, wenn man Schabloben als Fundamente erkennt, und sich selbst etwas aus diesen Fundamenten erschafft, wodurch man seinem eigenen Selbst folgt, und nicht irgendeinem Autor, der im Endeffekt seine magischen Wege, Erfahrungen, Ansichten, Meinungen und Maximen einfach nur veröffentlicht hat, um sich selbst Werkzeuge zu erschaffen, die individuelle, aber auch universelle Noten beinhalten.
So will ich nun jedem, der den Weg zu diesem Buch / Kapitel und auch zu dieser gesamten Buchreihe gefunden hat, viel Spaß und Erfolg wünschen. Gleichzeitig will ich aber auch eine obligatorische Warnung mit auf den Weg geben!
Alle Arbeiten und beschriebenen Ausführungen – egal, ob diese in der Theorie oder in der Praxis eine Anwendung finden – werden stets auf eigene Gefahr vollzogen! Das Problem mit der Magie ist nicht, ob sie funktioniert, sondern dass sie funktioniert! Daher muss sich jeder selbst prüfen, ob er wirklich für diese geistigen und energetischen Arbeiten bereit ist. Wenn dies so ist … schreite mutig voran und vergöttliche dich selbst! SO SOLL ES SEIN!
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Exorzismus
Bei der magischen Fachvokabel „Exorzismus laufen – wie bei so vielen Begriffen der Magie – ganz besondere innere Bilder vor den Augen der profanen Menschen ab. Es werden Filmsequenzen „gesehen
, sodass diese übertriebenen und sehr theatralisch dargestellten Fantasieprodukte sofort an die Stelle der Realität treten. Es werden grüne Flüssigkeiten erbrochen, der Mensch dreht seinen Kopf um 180° und selbst verständlich schwebt man 1 Meter über seinem Bett – egal, ob man nun gefesselt ist, oder nicht. Nun, Fantasie ist Fantasie, sodass man sich von dem Wort Exorzismus nicht in die Irre führen lassen darf. Wenn man will, kann man anstelle der belasteten Vokabel „Exorzismus" auch einfach das Wort „Reinigung" oder auch „Clearing" nehmen – dann hört es sich zumindest etwas „magisch an. Exorzismen / Clearings sind normale magische Handlungen, die wieder und wieder ausgeführt werden müssen. Man kann einen Exorzismus mit der täglichen Körperpflege vergleichen. Fakt ist, dass es im energetischen Dasein extrem viele parasitäre und schmarotzende Energien gibt, die immens viele Probleme fremd induzieren. Gut, es gibt im realen Leben auch sehr viele Parasiten, egal, ob man nun in die Welt der Pflanzen, der Insekten oder in seinen Alltag geht. Parasiten gibt es zuhauf – gerade im menschlichen Bereich, wo man auf sehr viele Schmarotzer, Energievampire und Lebenszecken stoßen kann, die sich in die Leben fremder Menschen drängen, um hier als ausnehmende Nutznießer zu agieren. Wenn man so will, dann kann man ohne weiteres die Arbeiten der Clearings bzw. der Exorzismen in den Bereich der „Heilung
setzen, da diese parasitären Organismen sehr deutlich die innere Harmonie von Systemen stören – egal, ob es nun ein energetisches, mitmenschliches oder kulturelles System ist. Wenn man dies alles nun rein „magisch" betrachten will, ist ein Exorzismus einfach eine energetische Reinigung und Befreiung von zwängenden, lebenszerstörenden, schändlichen, schädlichen, krank machenden Fremdenergien, die sich ins Energiefeld (Aura, Energiekörper, Chakren) des Menschen setzen. Hiervon spricht die Literatur seit Urzeiten, wobei man sagen muss, dass die Betitelungen dieser Energien unendlich groß sind. Im christlichen Kontext, der sich hier in Europa eben ausgebreitet hat, spricht man klassisch immer von Dämonen, Teufeln oder bösen Geistern. Na ja, es sind Begriffe, die zwar hier und da passen, die aber eher Film- bzw. Religionsdenken spiegeln und zum Teil recht weit von der energetischen Wirklichkeit entfernt sind. Es ist für die menschliche Ratio viel sinniger, wenn man wertneutrale Vokabeln und Betitelungen verwendet.
So ist es treffender und auch sinniger, wenn man hier einfach von „parasitären Energien spricht, also von Energien, die ihren Bedürfnissen entsprechen bzw. ihren „Programmierungen
folgen, dennoch aber zwängende, lebenszerstörende, schändliche, schädliche und krank machende Eigenschaften besitzen bzw. solche Reaktionen in bestehenden Systemen auslösen. Man muss es sich so vorstellen, dass diese Energien eine Be- oder Umsessenheit im menschlichen System hervorrufen, was bedeutet, dass sie nicht immer direkt mit dem inneren Energiesystem des jeweiligen Menschen / Opfers verbunden sind. Bei einer Be- oder Umsessenheit ist es nicht immer zwingend notwendig, dass der Zustand der „aktiven Wesensveränderung – man könnte auch einfach „Krankheitszustand
sagen – permanent vorhanden ist. Sehr oft werden temporäre Be- oder Umsessenheiten beobachtet, so als ob die Energie ins Chakren-, Aura- oder Energiekörpersystem wie durch eine Tür eindringt, die im Normalfall verschlossen ist. Hier kann man sich das Bild vorstellen, dass die parasitäre Energie einen „nachgemachten Schlüssel oder einen „Kaugummi im Schloss
hat und so nach Belieben das Opfer heimsuchen kann. Das Problem bei einer solchen Be- oder Umsessenheit ist die Verifizierung. Wenn man mal „schlecht drauf ist, wenn man sich mal „untypisch verhält
, wenn man „über die eigenen Stränge schlägt, ist dies alles normal und definitiv nicht sofort eine Be- oder Umsessenheit. Wenn sich aber solche Eskapaden häufen, wenn sich Stück für Stück der Charakter untypisch ändert und Verhaltensweisen zeigt, die man als „schädlich
oder „destruktiv deklarieren kann, ist ein energetischer Scann sinnvoll. Wenn dann wirklich eine parasitäre Energie entdeckt bzw. wahrgenommen wird, muss man wieder schauen, wie stark die energetische Verwebung fortgeschritten ist und wie eng die jeweilige Entität sich in das Energiesystem des Menschen eingenistet hat. Man kann hier keine 08/15 Antwort in Bezug auf die Vorgehensweise erwarten, da jeder Fall individuell betrachtet werden muss. Es ist meistens sinnig eine starke rituelle und sehr klassische Komponente (Schutzkreis des Salomon, in welchen sich das Opfer setzen muss, damit die parasitäre Energie herausgezogen oder auch getilgt werden kann) auszuführen, auch wenn man hier ggf. mit „Kanonen auf Spatzen
schießt. Leider sind die meisten parasitären Entitäten sehr geschickte Manipulatoren, sodass sie ihre eigene Energiematrix sehr gut verschleiern können. Zwar kann man versuchen, dass man Be- und Umsessenheiten mit kleineren Räucherritualen auflösen kann, doch kann dies auch vollkommen unwirksam sein.
Doch wenn man mit einem Klienten agiert, der die rituelle Magie ablehnt oder sie sogar fürchtet, ist ein großes Exorzismusritual, mit wilden Beschwörungen und Schutzkreissymbolen, auch absolut kontraproduktiv, da sich der Mensch gegen eine solche Arbeit sträuben und sich innerlich verschließen wird, sodass hier die parasitäre Energie sogar noch tiefer in das Energiesystem des Klienten dringen kann. Zwar besitzen dramaturgische Komponenten zum Teil einen sehr positiven psychologischen Effekt, doch sie können auch gegenteilig wirken.
Nun, wenn man sich die Thematik des Exorzismus erst einmal magisch-historisch anschauen will, kann man sagen, dass das größte Augenmerk im Mittelalter zu finden ist, wo ein Exorzismus dazu diente, Dämonen und Teufel aus den Leibern armer, christlicher Unschuldslämmer zu treiben.
Im Allgemeinen meint man, dass der Exorzismus dazu dient, den Teufel oder irgendwelche Dämonen auszutreiben. Wenn man sich die Vokabel „Exorzismus" einmal wortwörtlich übersetzen will, findet man eine latinisierte Form des griechischen Wortes „exorkismós", welches man einfach mit „Hinausbeschwören grob übersetzen kann. Dieses Hinausbeschwören bezieht sich auf alle Lebewesen, denn es ist egal, ob es ein Mensch, ein Tier oder ein „Ort
ist, da sich die jeweilige parasitäre Energie auch an Bäume oder andere Pflanzen „binden bzw. an diesen Punkten „ankern
kann. Selbst „unbelebte Materie" muss hier ins Boot geholt werden, da auch Häuser, Schmuckstücke und Möbelstücke eine Be- oder Umsessenheit aufweisen können. Dies wird meist mit der Aussage „das Objekt ist verflucht deklariert, erfüllt aber sehr oft den Umstand der Be- und Umsessenheit. Wobei man sagen muss, dass bei einem Bannfluch, der auf einen Ort oder auf ein Objekt gesprochen wird, eine Evokation stattfindet, um dann die evozierte Energie in einer weiteren Arbeit zu binden. So sind manche „Objektbesessenheiten
eher auf menschliche Rechnungen zu setzen, da es recht selten ist, dass Objekte eine so große Energie besitzen, dass diese für parasitäre Organismen interessant sind. Doch es ist irrelevant, ob nun Mensch, Tier, Pflanze oder Objekt besessen ist, Ziel des Exorzismus ist immer, die parasitären Energien auszutreiben, sodass diese sich in ihre Ursprungsbereiche zurückziehen. Hierbei wird meist nicht darauf geachtet, ob die zu exorzierende Energie „heil oder „ganz
bleibt, da das primäre Ziel die Befreiung des Wirtes ist, sodass dieser wieder genesen kann. Da die Thematik meist mit dem Christentum verbunden wird, werden auch andere Begriffe für einen Exorzismus / ein Clearing verwendet.
Zu nennen sind hier die Begriffe „Teufels- oder Dämonenaustreibung" oder auch „Befreiungsdienst. Grundsätzlich sind es apotropäisch Handlungen. Dies sind Handlungen, die sich allein auf die „Austreibung von Dämonen
beziehen und eher als religiöse Fachvokabel verstanden werden muss. Abgeleitet ist das Wort „apotropäisch" wieder aus dem Griechischen, wo man es mit „abwehrend übersetzen kann. Eine apotropäische Handlung ist jedoch nicht nur die Bannung eines Dämons, sondern auch das Abwenden von Unheil. Dämonen! Unheil! Tja, wenn man sich mal auf die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Dämon
beziehen würde, müsste man kein Unheil abwehren – dies würde der Daimon übernehmen. Leider wird dies sehr gerne vergessen, denn wenn es um Dämonen geht, dann laufen auch wieder wilde Fantasievorstellungen ab, die nichts mit der magischen Realität zu tun haben. Es ist zwar dramaturgisch amüsant, dass in wilden Ritualen, mit seltsamen Beschwörungen, diese „bösen Dämonen beschworen, befehligt und sklavisch ausgenutzt werden (sollen), doch ist dies eher ein Vorurteil. Gut, der mittelalterliche Magier wollte unbedingt seine Machterlebnisse forcieren, sodass hier der Traum des „willenlosen Energiesklaven
eine Erfüllung finden kann, doch wenn man sich mal wortwörtlich mit der Vokabel „Dämon" beschäftigt, findet man sehr schnell die Information, dass sich dieser Fachbegriff wieder aus dem Griechischen gebildet hat. Es geht hier um das griechische Verb „daiomai", wobei das Verb „daiomai" so viel wie „teilen" oder „zerteilen" bedeutet. Gleichzeitig hat es aber auch die Bedeutung eines „Zuteilers, d. h., es wird hier von einer Kraft, einer Energie, einer Entität gesprochen, die einem etwas zumindest „zuordnet
bzw. „zuteilt". Wenn man dies gedanklich weiterführen will, kann man dies ohne große Umschweife auf das eigene Schicksal beziehen, sodass der Daimon in diesem Sinne als Schicksalszuteiler versinnbildlicht werden muss. Ferner wurde in der frühen griechischen Sprache, der Begriff Daimon als Synonym für „Theos" verwendet, was „Gott bedeutet. Hiermit wurden also Wesen oder Energien bezeichnet, die schicksalhaft auf das Leben der Menschen einwirken bzw. einwirken können. Genau deswegen kann bzw. muss man den Begriff „Daimon
, auf seinen ursprünglichen Sinn beziehen, da mit Daimon einfach ein „Schutzgeist" oder „Geist der eine warnende / mahnende Stimme ist" übersetzt werden kann. Wenn man so will, dann kann man lapidar sagen, dass die „Dämonen" keine böswilligen Geschöpfe sind, sondern helfende Hände – wie auch die Genien (römischer Familienschutzgeist), die Banshee (keltischer Schutzgeist bzw. Geistwesen, das vor kommenden Toden warnt), die Fylgjur (auch Fylgjen oder Fylgien geschrieben) oder auch bestimmte Vodun / Loas / Iwas (Geistwesen der Voodooreligion).
Die große Frage, die sich hier stellt, ist die, ob man wirklich diese Schutzentität loswerden will. Eigentlich nicht, doch leider wurden diese ganzen Schutzwesen durch die monotheistischen Religionen (hier muss wirklich primär das Christentum genannt werden) einfach „verteufelt. Ihnen wurde ein fieser und sehr negativer, unabwendbarer Makel eingebrannt, da es in den monotheistischen (oder sollte man „diktatorischen
sagen) Religionen nun einmal nur ein Prinzip gibt, welches alles regelt. Doch neben den ganzen Schutzgeistern der verschiedensten Völker wurden auch mal eben alle Götter von anderen Kulturen bzw. aus allen polytheistischen Panthea verwendet, um das Dämonenbild weiter zu schüren und weiter zu vergrößern. Zwar werden heutzutage die „antiken Götter" aus Griechenland, Rom, Ägypten oder aus den germanisch-nordischen Regionen, als historische archetypische Tatsachen gedeutet, doch wenn man noch weiter in die Vergangenheit geht (Sumer, Babylonien, Akkad, Kanaan etc.) sind die bekannten Götter sofort Dämonen. Ob es nun „Baal" oder „Beelzebub" sind, ist egal, denn es ging eher darum, „böse Gestalten zu finden. Da diese Panthea – wie auch das ägyptische Pantheon – über sehr viele Chimären verfügte, waren diese Götter perfekt als Abbild des Bösen geeignet, sodass hier die Vokabeln „Teufel
und „Dämonen gern genommen wurden. Dass man hier jedoch mit apotropäischen Handlungen eher ins Leere läuft, wird gern übersehen. Es geht hier allein um Energiearbeit und um die Schwingungen der jeweiligen Entitäten. Zwar kann man die apotropäischen Handlungen einfach als „Schutzmagie
deklarieren, doch muss man immer abwägen, wie man sich wogegen schützen will? Wenn ich mich vor einem realen Beschuss aus Schnellfeuerwaffen schützen will, sollte ich mich nicht hinter einem Blatt Papier verstecken. Auch Autotüren, dünne Bäume oder Büsche sollte man nicht als Deckung verwenden. Bei Göttern aus verschiedenen Panthea ist es ähnlich. Es handelt sich hier um Energien, die die energetischen Fähigkeiten des Menschen „mal eben" in den Schatten stellen können. Wenn solche Entitäten es wirklich auf einzelne Menschen abgesehen hätten, wären im Grunde alle Exorzismen sinnlos, da man gegen solche Machtgefüge keine Chance hätte, egal, wie weit man sich selbst schon evolutioniert hat. Zwar ist die materielle Existenz des Menschen auch ein großer Garant des Schutzes, da es nicht so einfach für hochschwingende Energien ist, sich in die unteren Ebenen zu begeben, um hier energetisch zu wirken, dennoch können sich diese Energien fragmentieren und so agieren, dass das menschliche Energiesystem manipuliert wird. Dies geschieht im Übrigen auch immer, wenn ein Channeling vollzogen wird, nur dass hier eine sehr sanfte Manipulation vonstattengeht.
Zur allgemeinen Information will ich noch erwähnen, dass das Wort „apotropäisch" sich erst im 19. Jahrhundert in der deutschen Sprache manifestierte. Hier war es als Fachbegriff deklariert, der sich auch auf religionswissenschaftliche und altertumswissenschaftliche Untersuchungen bezog. Abgeleitet wurden die apotropäischen Handlungen von den „Apotrópaioi Theoí", den apotropäischen Göttern, jene Energien, die destruktiv und disharmonisch agierten. Wobei man auch hier wieder sagen muss, dass die Götter in Griechenland erst mit dem Philosophen Xenokrates (396 v. Chr. – 314 v. Chr.) „böse wurden. Xenokrates war Schüler des Platon, der wiederum die Daimon eher als Vermittler gedeutet hat, die den Kontakt zwischen den Sphären der Götter und der Menschen herstellen sollten. Wenn man dies nun in einem christlichen Kontext sehen will, kann man hier ohne weiteres die „klassischen Engel
sehen. Doch durch die Zuschreibung von bösen Taten wurden die „Dämonen" leider politisiert, denn es war KEINE Egoentscheidung von Xenokrates. Wenn man so will, war es ein religiöser Schachzug, denn in der damaligen Zeit hatten die Götter nicht mehr sehr viele Anhänger, die aktiv einen Glauben auslebten. Dadurch, dass Xenokrates den Dämonen böse Taten andichtete, entlastete er die olympischen Götter von der „Theodizeeproblematik", also von der „Gerechtigkeit Gottes" bzw. die „Rechtfertigung Gottes" (Theodizee), sodass hierdurch erklärt werden konnte, warum allmächtige Wesen (Gott bzw. die Götter) Leid und Seelennot in die Welt „lassen. Es waren die Dämonen. So mussten sich die Dämonen von ambivalenten Schicksalszuteilern zu durchweg negativen Wesen wandeln, die das Böse versinnbildlichten und sogar personifizierten. Während Platon eben „Dämonen
als natürliche Energien sah, welche eine schöpferische / liebevolle / harmonische und eine zerstörerische / finstere / gnadenlose Seite hatten, wurden sie von Xenokrates so gedeutet, dass die Daimon einfach nur böse und schädlich den Menschen gegenüber waren. So wurden dann mit der Zeit natürlich entsprechende Schutzzauber, Schutzzeichen oder auch Schutzfiguren erschaffen. Doch auch hier muss man sagen, dass dies schon viel, viel früher vollzogen wurde, z. B. mit den Köpfen und Statuen von Pazuzu. Das Prinzip PAZUZU kann als babylonischer Daimon bzw. als Schutzgeist gesehen werden, der die Krankheiten „erschreckte" bzw. verscheuchte. So hatte Pazuzu einen deutlichen Aspekt der Lebensverteidigung, den die Menschen mit Köpfen, Statuen und Amuletten von Pazuzu zum Ausdruck bringen wollten.
Diese wurden alle dem Schutz von Gebäuden oder Räumen zugeordnet und wurden stets an gut sichtbaren Stellen im Haus aufgehängt bzw. aufgestellt, wobei man in archäologischen Funden sehr deutlich belegen konnte, dass es um Wohnhäuser und den Wohnbereich im Palast ging – ca. 1. Jhd. v.Chr. in Babylonien. Dass dann dieses Prinzip für den berühmten Film „Der Exorzist" als Bösewicht herhalten musste, ist etwas … albern. Nun gut, Filme sind Filme.
In dem besagten Film wird natürlich auch direkt mit dem Dämon verbal gesprochen, wobei hier die menschliche Hülle verwendet wird. Dies soll jedoch auch in der „magischen Realität so sein. Nun, wenn man es etwas lockerer sehen will, dann ist es so, dass man während eines Exorzismus auch mit dem entsprechenden Parasiten kommuniziert, wobei es eigentlich nicht verbal ist. Es geht um die Interpretation von Schwingungen und wie sich diese auf die Bildsprache des Exorzisten auswirken. Die Kommunikation soll jedoch nicht nur eine Informationsbeschaffung sein, nein, es geht auch um eine Vorbereitung, denn durch die direkte Kommunikation mit dem parasitären Geist wird schon direkt versucht, dass der Wirt (also die be- oder umsessene Person) einen Weg findet, den Parasiten selbstständig rauszudrängen. Gleichzeitig soll der Schmarotzer auch so provoziert werden bzw. verbal gelockt werden, dass er die Person aus „Unvorsichtigkeit
verlässt. In anderen kulturellen Bereichen, in denen jedoch auch Exorzismen gemacht werden, kann auch durch bestimmte Bewegungen (auch ekstatisches Tanzen) der Exorzismus vollzogen werden, wobei man deutlich sagen muss, dass hier keine christlichen Exorzismen gemeint sind, was wiederum bedeutet, dass sich dieser Exorzismus nicht auf die Glaubensparadigmen der „Teufel und Dämonen bezieht, sondern auf disharmonische und parasitäre Energien im Allgemeinen. Durch den Tanz werden Energiefelder aufgebaut, die dann fokussiert in das System des Klienten gegeben werden können, auch wenn dies aus medizinischer bzw. naturwissenschaftlicher Sicht nicht möglich ist. Wenn man sich die Gründe eines Exorzismus neutral bzw. medizinisch / naturwissenschaftlich anschaut, kann man schnell sagen, dass es sich hier einfach um physische und psychische Störungen handelt, die die jeweiligen Körperreaktionen bedingen. Nun, in den meisten extremen Fällen ist dies auch so, da eine religiöse Hysterie vorhanden ist und die Patienten durch ihre anerzogenen Muster und durch das Verhalten des Umfeldes psychisch regelrecht zerstört werden, sodass sich irgendwann ein echter „Irrsinn
den Weg freikämpft, der sich in einer vollkommenen, übertriebenen Form der Aufmerksamkeitserheischenung äußert.
Wenn man sich die dokumentierten Fälle aus rein magischer Sicht anschaut und liest / hört, dass Satan persönlich im Menschen steckt, kann man nur lachen – zumindest, wenn man verstanden hat, dass der Name Satan sich aus dem hebräischen „ha-Satan" ableitet und wortwörtlich „der Widersacher heißt. In diesem Fall ist jeder Personalrat als „satanische Gruppierung
zu sehen, wenn dieser gegen einen Arbeitgeber die Interessen der Beschäftigten durchsetzen will. Solche Beispiele kann man im Grunde für alle der klassischen Dämonen machen, da – wie bereits erwähnt – die meisten christlichen Dämonen eigentlich Götter verschiedener Panthea sind, die durch das Christentum diskreditiert, verleumdet, geschändet und brüskiert wurden. Die religiösen Menschen, die jedoch ihrem monotheistischen Glauben unreflektiert verfallen sind, interessieren sich jedoch nicht für ethnologische, historische und kulturelle Fakten. Hierdurch wird das eigene Bewusstsein deutlich beschränkt und beschnitten, sodass es keine große Überraschung ist, wenn sich irgendwann ein „freies Denken Bahn bricht, und in extreme Reaktionen ausartet, die man ohne weiteres als „Besessenheitssymptome
deklarieren kann. Diese Besessenheitssymptome werden in sehr vielen Kulturen beschrieben und man muss sehr differenziert abwägen, was sich wirklich hinter den Verkrampfungen, den Verrenkungen, den Provokationen und den Wesensveränderungen verbirgt. Es ist ein sehr schmaler Grat, den man als Exorzist oder „Sachkundiger" beschreiten muss, um Klarheit zu bekommen, ob es sich um eine echte energetische Besessenheit handelt, um eine religiöse Hysterie, um körperliche oder auch psychosomatische Erkrankungen oder um andere Begebenheiten, die man dennoch physisch oder
