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Kaiser Commodus Ende
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eBook35 Seiten15 Minuten

Kaiser Commodus Ende

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Über dieses E-Book

"Von seiner frühen Jugend an", schreibt Lampridius, "war er frech, boshaft, grausam, lüstern und besudelte sogar seinen eigenen Mund." Als sein Vater Marc Aurel, ein ebenso mäßiger wie schwacher Herrscher, starb, zog Commodus von seinem Feldlager an der unteren Donau nach Rom, wo er zunächst als Imperator begrüßt wurde. Doch schnell wird seine Vorliebe für Genüsse der verderblichen Art in dem sicherlich nicht skrupulösen Rom zum Sprichwort. Sein Palast glich bald einem Bordell, in dem die edelsten Frauen nicht minder seinen Lüsten geopfert wurden wie die übelsten Freudenmädchen. Gleichzeitig wandelte sich sein Äußeres, aus dem einst schönen Jüngling wurde ein frühzeitig gealteter Greis. Erst jetzt entschlossen sich einige wenige zur Tat. Seine Konkubine Marcia und der Sklave Narcissus ermorden Commodus, von dem der römische Senat zu sagen wagt: " Er war grausamer als Domitian, unsittlicher als Nero." Treffend gelingt es dieser Dichtung voller Gewalt und Erotik die Zustände im alten Rom wiederzugeben.-
SpracheDeutsch
HerausgeberSAGA Egmont
Erscheinungsdatum14. Apr. 2016
ISBN9788711503447
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    Buchvorschau

    Kaiser Commodus Ende - Robert Heymann

    Vorwort.

    Mit vorliegendem Buche ist eine Reihe historischer Dichtungen aus der antiken Geschichte, speziell der der römischen Kaiserzeit, eröffnet. Die Serie soll vorläufig zirca zwanzig Bände umfassen und in Jahresfrist vollzählig erscheinen.

    Das Buch »Kaiser Commodus Ende« behandelt die Ermordung jenes entartetsten römischen Imperators, von dem selbst der Senat, dieses feile Überbleibsel einer grossen Institution, zu sagen wagte: »Er war grausamer als Domitian, unsittlicher als Nero«.

    »Von seiner frühesten Jugend an«, schreibt Lampridius, »war er frech, boshaft, grausam, lüstern und besudelte sogar seinen eigenen Mund«. Als Marc Aurel, ein ebenso mässiger als auch schwacher Herrscher, starb, weilte Commodus eben im Feldlager an der unteren Donau. Er zögerte nicht, sofort nach Rom zurückzukehren, wo er vom Volke mit Jubel als Imperator empfangen wurde. Nach einer kurzen Zeit der Zurückhaltung trat er gänzlich in die Fussstapfen seiner würdigen Vorfahren Tiberius, Caligula, Nero u. s. w. Seine Vorliebe für Genüsse der verderblichsten Art ward selbst in dem sicherlich nicht mehr skrupulösen Rom zum Sprichwort. Waren seine Nerven durch geschlechtliche Ausschweifungen ermattet, so liess er sie am Anblick der niedrigsten und obscönsten Schauspiele aufreizen. Genügte das nicht, so liess er Hinrichtungen oder Folterungen der scheusslichsten Art an Männern und Frauen vornehmen. Sein Palast glich einem Bordelle, in dem er die

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