Über dieses E-Book
Mehr von Robert Heymann lesen
Die Hölle um Maria Giotti Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenChristines Weg durch die Hölle Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Fluch der Welt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLaïs. Die Hetäre Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Narrentour der Liebe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMaria Stilke. Der Roman einer Lehrerin Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Schauspielerin Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSing-Sang der Liebe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKaiser Commodus Ende Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRasputin Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWürden Sie Gerda Holl verurteilen? Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Bettler baut eine Stadt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRadanika. Die Gefangene des Urwalds Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Liebestraum. Napoleon I. Gräfin von Walewska Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenJeder Mann liebt Ursula Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie hörige Frau Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenJosephine Beauharnais. Der Liebesroman einer Kaiserin Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Zug nach dem Morgenlande Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Lied der Sphinxe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Weib-ein Narr-ein Mörder Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Eule Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWeiße Nächte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnlich wie Der masochistische Mann
Ähnliche E-Books
Lehrbuch der Liebe. Ein galantes Brevier für Damen und Herren Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenPer aspera (Historischer Roman) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKleopatra Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie ägyptische Religion Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRömische Elegien Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGriechische Mythologie (Band 1&2): Heldensagen und Heldendichtungen (Herkules + Der Trojanische Krieg + Theseus + Die Argonauten) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFriedrich Schiller: Literatur- und theatertheoretische Essays Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Gespräche der Aloisia Sigea: Aloisiae Sigeae Toletanae Satyra Sotadica de Arcanis Amoris et Veneris Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Ahnfrauen: Eine Erzählung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVom Geist Europas: Ursprünge und Porträts, Band I Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEdgar Allan Poe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAchilleis Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHistorische Romane aus dem alten Ägypten: Kleopatra + Die Nilbraut + Der Kaiser + Eine ägyptische Königstochter + Homo sum + Serapis + Uarda und mehr Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAphrodite Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Die Rückkehr vom Hades Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMnais und Ginevra Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLiebesgeschichten der Antike: Ein Sammelband: Ben Hur, Kleopatra, Menander und Glycerion, Thais, Salambo, Die letzten Tage von Pompeji, Quo Vadis? Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenElisabeth Kulmanns Gedichte - Anakreon, Blumenkranz und Korinne: Neuauflage in lateinischer statt gotischer Schrift Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSALAMBO: Historischer Roman aus Alt-Karthago: Vom Kampf um Karthago und Leben nach dem ersten Punischen Krieg Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGeschichte des Agathon: Historischer Roman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenJulianus Apostata. Band 1: Der heidnische Kaiser Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Mythos und der Mensch Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie letzten Tage von Pompeji Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZaubermärchen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie schönsten Sagen des klassischen Altertums: Griechische Sagen. Odyssee, Herkules, Ikarus, Troja und Ödipus Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie schönsten Liebesgeschichten des Altertums: Menander und Glycerion, Thais, Salambo, Die letzten Tage von Pompeji, Ben Hur, Kleopatra, Quo Vadis? Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Kulturleben der Griechen und Römer in seiner Entwicklung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Moderne Geschichte für Sie
When Monsters Roar and Angels Sing: Eine kleine Soziologie des Heavy Metal Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer kurze Sommer der Freiheit: Wie aus der DDR eine Diktatur wurde Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIm Schatten der Schwarzen Sonne: Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Hinter verschlossenen Türen: Menschen im Hotel Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDresden 1945: Daten Fakten Opfer Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen1929 - Frauen im Jahr Babylon Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Welt der Commons: Muster gemeinsamen Handelns Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFrau, komm!: Die Massenvergewaltigungen deutscher Frauen und Mädchen 1944/45 Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Reich sein: Das mondäne Wien um 1910 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen111 Fragen an die DDR: Wer, warum, wieso, weshalb? Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHauptstadt der Spione: Geheimdienste in Berlin im Kalten Krieg Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSternstunden der Menschheit: 14 historische Miniaturen Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Bürgerwehren in Deutschland: Zwischen Nachbarschaftshilfe und rechtsextremer Raumergreifung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAuf dem Weg zu einer Neuen Aufklärung: Ein Plädoyer für zukunftsorientierte Geisteswissenschaften Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas deutsche Wunder - Aus Trümmern zur starken Demokratie: Ein SPIEGEL E-Book Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie deutschen Vertriebenen: Keine Täter - sondern Opfer Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenErklärs mir, als wäre ich 5: Geschichte. Spannendes Wissen zu historischen Fakten aus aller Welt. Spiegel-Bestseller-Autorin Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBrennpunkte der »neuen« Rechten: Globale Entwicklungen und die Lage in Sachsen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie verdammte Generation: Gespräche mit den letzten Soldaten des Zweiten Weltkriegs Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Kolonialismus: Geschichte der europäischen Expansion Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNormandie 1944: Die Entscheidungsschlacht um Europa Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Wahrheit über die Wunderwaffe, Teil 2: Geheime Waffentechnologie im Dritten Reich Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Die Ersten und die Letzten: Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg BsB_ Zeitgeschichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVerratene Revolution: Was ist die Sowjetunion und wohin treibt sie? Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Die Waffen-SS: Hitlers überschätzte Prätorianer Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchatten. Unsere Väter in der Waffen-SS Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer junge Hitler: Korrekturen einer Biographie 1889 - 1914 Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Römische Tagebücher: Lebensbeichte eines alten Bischofs Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas gibt's nur bei uns: Erstaunliche Geschichten aus Österreich Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKonversation und Geselligkeit: Praxis französischer Salonkultur im Spannungsfeld von Idealität und Realität Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Rezensionen für Der masochistische Mann
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Der masochistische Mann - Robert Heymann
Die Tragödie der libido sexualis
Es ist den Männern, zu ihrem Glück, noch nicht völlig klar geworden, in welches Hörigkeitsverhältnis sie sich durch die soziale Gleichstellung, durch diese gemachte „Kameradschaft gebracht haben. Diese Kameradschaft paart sich mit einer Erotomanie, wie wir sie kaum je in solcher Fülle, Freiheit und Krankhaftigkeit gesehen haben. Erotomanie ist sozusagen gesellschaftsfähig geworden und kommt in „den besten Familien
vor.
Die Rechnung bezahlt der Hörige, der Mann.
In Holland erscheint ein offizielles Organ der „Union für Frauenfragen, in dem sich ein bemerkenswerter Aufsatz über das Thema: „Luxusweib und Wirtschaftsfrau
befand. Das Blatt konnte zwar die Frage, ob und wie die Frau neben der Ehe sich wirtschaftlich betätigen soll, nicht endgültig lösen. Es polemisierte aber mit Recht gegen jene Kategorie von Frauen, die man in Rußland die „Nepdamen nennt, die „Gnädigen
, die sich um ihre Ehe nicht kümmern und die Mütter, die mit Vorliebe ihre mütterlichen Pflichten auf Bedienstete abwälzen, gleichwohl aber die Wahnidee haben, durch die Tatsache ihrer Verheiratung keine andern Pflichten zu haben als eben die, verheiratet zu sein. „De Wig verurteilt die Einstellung, weil diese Damen wohl Arbeit außer dem Hause als eine Minderung des Familienlebens hinstellen, aber das Vergnügen außer dem Hause als durchaus erlaubt und berechtigt betrachten. Sie engagieren sich zu diesem Zweck Nurses und Kinderfräulein. „Aber
, fragt die Zeitschrift, „wer bezahlt diese meist kostspielige Übung? Der Mann. — Wäre es da nicht richtiger, die Frau verdiente selber das Geld für das Kinderfräulein? Und würde sich nicht ein Gesetz empfehlen, das das Halten eines Kinderfräuleins nur in Familien mit mehr als vier Kindern gestattet?"
Dies ist natürlich ein geschmackloser Vorschlag, der letzten Endes auf kommunistische Tendenzen hinausläuft. Denn in einem freien Staat — (angenommen, es würde einen solchen geben) — darf man dem Bürger nicht verbieten, zu leben, wie er es wünscht, auch wenn seine Handlungsweise nicht immer wirtschaftlich einwandfrei und ökonomisch ist. Denn der Bürger und die Frau und das Kind sind nicht nur Objekt für den Staat. Der Staat ist nicht Selbstzweck — wenn auch die unbegreifliche Entwicklung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung schließlich dazu führen wird.
Aber dem holländischen Blatt war es nicht darum zu tun, die Frau der öffentlichen Wirtschaft unterzuordnen, sondern jene Drohnen von Frauen auszuschalten, für die man den schönen Namen „Luxusweibchen" gefunden hat. Diese Frauen, die nur der Hörigkeit der Männer leben und den Sexualrausch als Mittel zum Zweck betrachten, diese Frauen müssen in der Tat auf den Aussterbeetat gesetzt werden. Es ist nicht notwendig, daß eine große Anzahl von Frauen existiert, die nur die Textilindustrie ernähren und die vornehmen Modehäuser bereichern; die Gesetze für die Mode aufstellen, die Zerrüttung und Lebensnöte in die Familie tragen; die fast das gesamte Leben der Gesellschaft mit ihrem Drohnendasein vergiften und ihr Nichtstun umsetzen in verlogene Literatur oder falsche Doktrinen von der Ehe und dem Geschlechtsproblem.
Doch gegenwärtig ist diese Frage noch nirgends gelöst. Selbst in der Sowjetrepublik sieht man dieselbe verdammenswerte Erscheinung. Die russische Kaufmannsfrau bietet das gleiche betrübende Bild der ausgehaltenen Ehefrau wie die Westeuropäerin.
„Nur Charakterbildung und längere wirtschaftliche Selbständigkeit können hier Abhilfe schaffen, meinte „De Wig
. — Ein Irrtum! Wirtschaftliche Selbständigkeit erzieht die Frau nicht zur Vernunft! Noch weniger zur Herzensbildung. Frauen, die ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit ins Feld führen können, bieten fast immer ein Bild der Unduldsamkeit und Unbotmäßigkeit. Das Geschwätz von der Ehe mit den gleichmäßig verteilten Rechten ist sehr interessant für Zeitungsaufsätze und Bühnendialoge. In der Praxis erweist sich die Theorie als unmöglich und dumm.
Nur die Erziehung zum Verantwortungsgefühl von frühester Jugend an kann helfen. Wie denn die gesamte Frauenfrage ebenso wie die soziale Frage weder durch robuste Experimente, noch durch politische Umgestaltungen zu lösen sind.
Hippokrates, der große Mediziner des Altertums, sagt, das Leben der Frau sei eine ununterbrochene, niemals endende Krankheit. Wir dürfen hinzufügen: Es ist auch ein großes, niemals endendes Leid. In der Tat muß keine Kreatur so viel Leid erdulden wie das Weib. Das Tier, soweit es leidet, leidet nicht mit dem Intellekt. Die Frau aber kennt ihre Vorherbestimmung. Sie hat darüber hinaus die klare Erkenntnis von dem großen Drama, dem sie dient. Und dies ist die Tragödie des Weibes: Es dient, rein biologisch, ausschließlich der Fortpflanzung. Es ist beinahe willenloses Werkzeug der Natur. Diesen Zustand kann die Frau wissentlich nur dann ertragen, wenn sie sich einem höheren Zwecke dienstbar weiß, wenn sie imstande ist, den Akt der Geschlechtsvereinigung zu heiligen durch das Bewußtsein einer ethischen Liebe.
Wenn sie die Zeit der Schwangerschaft und die Schrecken der Geburt über das rein Animalische hinausheben kann.
Wir aber sind im Begriff, der Frau die reine Liebe zu nehmen. Armselig, wie wir mit unserer Zivilisationsspielerei geworden sind, bleiben wir außerstande, dem Weibe die primitive Form der Sklaverei, die ihr nun einmal von der Natur auferlegt ist, zu erleichtern. Denn welche gedrechselten Erklärungen wir auch immer für die physischen Vorgänge suchen, die Frau bleibt bestimmt, einfach Objekt zu sein bei Begattung und Gebären.
Bei dieser Erwägung beginnt die Tragödie unseres Zeitalters. Hier liegen die Gründe für die Sinnlosigkeit unseres Sexuallebens. Wir leugnen die Natur und beten die Unnatur an, und die Natur rächt sich. Wir sagen, die Frau sei gleichberechtigt mit dem Manne. Wir wollen das Sexualleben loslösen von der Ethik. Wir wollen die Frau aus ihren lebensnatürlichen Fesseln befreien und spielen Schöpfer — mit dem denkbar unzulänglichsten Werkzeug ausgerüstet. Oder glauben die Gelehrten, mit Affendrüsen das ungeheure Problem lösen zu
