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Heinrich Mann
Luiz Heinrich Mann (27.03.1871–11.03.1950) war ein deutscher Schriftsteller aus der Familie Mann. Er war der ältere Bruder von Thomas Mann. Seine Erzählkunst war vom französischen Roman des 19. Jahrhunderts geprägt. Sein erzählerisches Werk steht neben einer ebenso reichen Betätigung als Essayist und Publizist. Als früher Gegner der Nationalsozialisten wurde er bereits 1933 mit Sanktionen belegt. Mann stand auf der ersten Ausbürgerungsliste des Deutschen Reichs von 1933, er befand sich dort in illusterer Gemeinschaft mit Lion Feuchtwanger, Alfred Kerr, Kurt Tucholsky und Philipp Scheidemann. Mann emigrierte nach Frankreich und später in die USA, wo er er zahlreiche Arbeiten, darunter viele antifaschistische Texte, verfasste.
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Buchvorschau
Die Rückkehr vom Hades - Heinrich Mann
Heinrich Mann
Die Rückkehr vom Hades
Saga
Die Rückkehr vom Hades
Coverbild/Illustration: Shutterstock
Copyright © 1911, 2021 SAGA Egmont
Alle Rechte vorbehalten
ISBN: 9788726894202
1. E-Book-Ausgabe
Format: EPUB 3.0
Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit der Zustimmung vom Verlag gestattet.
Dieses Werk ist als historisches Dokument neu veröffentlicht worden. Die Sprache des Werkes entspricht der Zeit seiner Entstehung.
www.sagaegmont.com
Saga Egmont - ein Teil von Egmont, www.egmont.com
I
Pandion trat, hinter sich seinen Sklaven Orestes, aus der Weinlaube der Herberge. Die Arme gekreuzt im Obergewand, schritt er die Gasse hinab. Die weissen, kleinen Häuser reihten sich festgeschlossen, ganz kahl, und die schrägen Strahlen zerstäubten rosig darauf. Eine Herme stand vor jedem. Pandion küsste eine, die ein schönes Kind war; und die Kinder, deren nackte Sohlen noch der heisse Pflasterstein wärmte, lachten ihn aus. In der offenen Halle der Schenke, hinter den bauchig vom Boden aufragenden Ölkrügen, schwenkten bekränzte junge Leute die Schalen, dass Wein umherspritzte; sie riefen dem Fremden zu, er möge eintreten. Aber Pandion verneigte sich, die Hand auf der Brust.
„Verzeiht, sagte er mit seiner geübten, tönenden Stimme. ,,Nicht Wein soll mich berauschen, der ich im Herzen den Rausch so grosser Gesichte bewahre. Denn wie ihr mich seht, kehre ich zurück vom Hades.
Da sie laut auflachten, lächelte auch er.
„Ich weiss wohl: was ich zu berichten habe, taugt nicht für eure Herrlichkeiten. Drum lade ich euch auch nicht ein, mir vor das Tor zu folgen, wo ich um mich das gemeine Volk sammeln will. Lebt wohl."
Sie riefen ihm nach:
„Schatten, der du von den Granatkörnern der Unterwelt gegessen hast und ihr dennoch entronnen bist, lass dich vollends zum Leben erwecken mit diesem Syrakuser!"
Bei dem Namen des Weines schien der Sklave Orestes aufzuwachen. Er zog die Zimbeln hervor, schlug sie dröhnend aneinander und rief:
,,Achäer! Eilt herbei, den grossen Pandion zu sehen. Er kommt von den Stätten, wo eure Väter, die Helden, wohnen. Er kommt vom Hades."
Aber Pandion winkte ihm, zu schweigen und rascher zu folgen, und er sagte:
„Diese Herren, mein Freund, können unmöglich glauben, dass ich vom Hades komme: glauben sie doch an keinen Hades. Wo sollten ihnen Helden, Ungeheuer und Götter wohnen, da sie in ihrer Brust nicht wohnen? Denn sie sind keine zornigen Kämpfer, wie die Helden, beileibe nicht von der Bosheit der Ungeheuer und unvergleichlich feiner als die Götter. Ich will zum gemeinen Volk gehn."
„Wie du befiehlst, Herr", sagte Orestes. Da betraten sie das dunkle Gewölbe des Tores.
„Der Wind", sagte Pandion und bewegte die Hand von Osten nach Süden, „kommt nicht mehr
